Eselhauthandel für Ejiao

Existenzielle Gefahr für Esel weltweit

Verheerende Bedingungen auf dem Gelände des mittlerweile geschlossenen Esel-Schlachthauses in Baringo © Solomon Onyango

Weltweit nimmt die Bedeutung von Traditioneller Medizin und damit einhergehend die Nachfrage nach Produkten tierischen Ursprungs zu. Auch der Handel mit Ejiao – verarbeiteter Eselshaut, die als vermeintliches „Wundermittel“ gilt – floriert. Doch weil die Zucht der Tiere den enormen Bedarf bei weitem nicht decken kann, sind Esel weltweit zu einem begehrten Gut geworden. Mit vielen Ländern, die eine hohe Anzahl der Tiere aufweisen, wurden Handelspartnerschaften geschlossen und Esel-Schlachthäuser eröffnet – u.a. auch in Kenia, wo wir von der Welttierschutzgesellschaft seitdem aktiv dagegen vorgehen.

Eselpopulation in Gefahr

Weltweit steht einer Eselpopulation von etwa 53 Millionen laut Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus dem Jahre 2023, eine Nachfrage von knapp sechs Millionen Eselshäuten für die Ejiao-Produktion pro Jahr gegenüber. Die Nachfrage nach Eseln kann durch die natürliche Populationsgröße nicht nachhaltig gedeckt werden, da mehr Tiere gebraucht werden als jährlich neu hinzukommen.

Selbst gezielte Zucht von Eseln kann daran nichts ändern: Esel haben eine durchschnittliche Trächtigkeitsdauer von zwölf bis 13 Monaten und bringen meist nur alle drei bis vier Jahre ein Fohlen zur Welt. Um den Bedarf decken zu können, müssten riesige Herden gehalten werden – eine Utopie. In China, dem Hauptproduzenten und -exporteur von Ejiao weltweit, zeigte sich schnell, welche Folgen das für eine Eselpopulation haben kann: Die Zahl der Esel im Land sank zeitgleich zur wachsenden Nachfrage und Verarbeitung von Eselshaut für Ejiao von schätzungsweise elf Millionen im Jahr 1992 auf unter 1,5 Millionen im Jahr 2023 laut Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen.

China setzt zwar bereits intensiv auf die Zucht von Eseln, insbesondere in der Hauptregion der Ejiao-Produktion, doch weil die Ergebnisse weit unter der Nachfrage liegen, gerieten Länder in den Fokus des Eselhauthandels, die besonders große Zahlen an Eseln aufweisen – oftmals Länder des Globalen Südens, in denen Esel als Arbeits- und Lasttiere für die Gesellschaft unersetzbar sind.

Heute stammen Berichten zu Folge weniger als die Hälfte der jährlich für Ejiao verwendeten 5 bis 6 Millionen Eselhäute aus China.
Und die Nachfrage wächst: Mittlerweile erreichen Ejiao-Produkte auch die USA und Kanada sowie Europa und Deutschland, wie wir als Welttierschutzgesellschaft dokumentieren konnten. Weitere Hintergründe über das Produkt und die Ergebnisse unserer Recherchen finden Sie auf unserer Themenseite Ejiao.

Karte der Top-Importeure und -Exporteure von Eselshäuten weltweit

Der Handel mit Eselshäuten erstreckt sich beinahe über den gesamten Globus, wie anhand der Karte (Stand: 2024) deutlich wird.
Quelle: The Donkey Sanctuary, https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/what-we-do/end-the-donkey-skin-trade

Eselhauthandel auf dem afrikanischen Kontinent

Ein Großteil der Esel weltweit lebt auf dem afrikanischen Kontinent. Insbesondere in ländlichen Regionen der betroffenen Länder benötigen Menschen die Tiere im Alltag, denn sie helfen, Wasser von zum Teil kilometerweit entfernten Wasserstellen in die Dörfer, Kinder in die Schulen, Kranke in Krankenhäuser oder die Ernte vom Feld auf die Märkte zu transportieren.

Je mehr die Nachfrage nach Ejiao in China seit den frühen 2000ern stieg, desto stärker wurden jene afrikanischen Länder als Handelspartner erschlossen. Einige unter ihnen wehrten sich angesichts der immensen Bedeutung der Tiere für die Bevölkerung unmittelbar gegen den Eselhauthandel. Simbabwe, Burkina Faso und Mali verhängten noch vor 2017 und damit vergleichsweise früh Lizenzstopps für den Bau oder Betrieb von Eselschlachthäusern. In Äthiopien, dem Land mit der größten Eselpopulation weltweit, musste im selben Jahr nach lokalen Protesten ein 2009 mit chinesischen Mitteln errichtetes Esel-Schlachthaus schließen. Südsudan, Uganda, Senegal, Botswana, Sudan und Niger verboten den Export oder Handel nach China bzw. ließen die Schlachtung von Eseln für den Export von Eselshäuten nach China unterbinden.

Andere wiederum sahen im Handelspartner aus Übersee eine wirtschaftliche Chance: Sie genehmigten den Export von Eselshäuten – wie zum Beispiel Südafrika – oder trieben den Bau von Esel-Schlachthäusern durch chinesische Investitionen voran, etwa Kenia und Tansania. Als Projekteinsatzländer der Welttierschutzgesellschaft rückte die Problematik damit in den Fokus unserer Arbeit:

In Tansania eröffneten 2014 in den Regionen Dodoma und Shinyanga zwei Esel-Schlachthäuser, die bis 2017 bzw. 2021 agierten. Zeitgleich wurden in Kenia vier Esel-Schlachthäuser erschaffen, in denen bis zur Schließung im Sommer 2020 je bis zu 400 Esel am Tag geschlachtet und verarbeitet wurden. Allein in Kenia hat sich die Eselpopulation nach Angaben des nationalen Statistikamtes von 1,8 Millionen Tieren im Jahr 2009 auf etwa eine Million zehn Jahre später verringert. Neuere Erhebungen aus 2024 gehen gar nur noch von 500.000 Tieren aus.

Die Präsenz der Schlachthäuser ließ den illegalen Handel erstarken: Seit 2016 häuften sich die Eseldiebstähle in der Region. Besonders abgelegene Gebiete, wo die Esel für die Menschen eine Lebensgrundlage darstellen, sind davon betroffen. Die Diebe stehlen die Tiere, die nachts meist frei umherlaufen, und töten sie entweder vor Ort für das wertvolle Gut – die Haut der Tiere – oder geben die lebenden Tiere zum Verkauf an Unterhändler des Eselhauthandels.

Von 2017 bis 2020 hatte sich die Situation immer weiter verschärft, wobei die Schlachtbetriebe eine Sogwirkung für die ganze Region darstellten. Insbesondere Kenia (mit guten Handelsverbindungen nach China) entwickelte sich dauerhaft – auch nach Schließung der Schlachthäuser – zu einem zentralen Treiber des Eselhauthandels in Ostafrika.

Aus unserer Projektarbeit mit lokalen Informant*innen-Netzwerken wissen wir, dass Esel weiterhin auf illegalen Wegen innerhalb Kenias sowie aus verschiedenen Nachbarländern – darunter Somalia, Äthiopien und Tansania – nach Kenia gelangen, wo sie im Verborgenen geschlachtet und ihre Häute mutmaßlich nach Asien exportiert werden. Diese illegalen Strukturen zu durchdringen, ist derzeit ein ganz wichtiger Aspekt unserer Projektarbeit im Land.

Auch Ghana und Nigeria, wo das kommerzielle Schlachten von Eseln weiterhin nicht verboten ist , gelten weiterhin als zentrale Staaten, die den Eselhauthandel über ihre Grenzen hinweg auf dem afrikanischen Kontinent befeuern.

Die Folgen des Eselhauthandels  
Links: Unzählige Esel werden für Ejiao unkontrolliert geschlachtet, in abgelegenen Gebieten bleiben die Kadaver zurück. (Foto: Welttierschutzgesellschaft e.V.)
Rechts: Eselshäute werden in der Sonne getrocknet, bevor sie exportiert werden.(Foto: Solomon Onyango)

Die unhaltbaren Zustände in vielen afrikanischen Staaten veranlassten die Afrikanische Union, auch auf Druck lokaler Gemeinden sowie von Tierschutzorganisationen wie der WTG und Partnern, zu einem ersten, jedoch sehr wichtigen Schritt: Im Februar 2024 einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union anlässlich ihres Gipfeltreffens in Addis Abeba, Äthiopien, gemeinschaftlich auf eine Resolution, durch die das Schlachten von Eseln für ihre Häute in den nächsten 15 Jahren verboten sein soll! 

Alle 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union kamen somit überein, dass der grausame Umgang mit Eseln, der durch den Eselhauthandel verursacht wird, der Vergangenheit angehören soll. Doch die große Herausforderung, die aus dieser Resolution folgt, ist die entschlossene Umsetzung des Beschlusses in allen Mitgliedsstaaten, der – wie die obigen Beispiele zeigen – noch große Anstrengungen folgen müssen. 

Derweil gehen die Beratungen weiter: Ende Juni 2025 trafen sich in Abidjan/Cote D’Ivore (Elfenbeinküste) zahlreiche Vertreter*innen von Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union sowie Nichtregierungsorganisationen, um im Rahmen der Pan African Donkey Conference gemeinsam eine Strategie gegen den Eselhauthandel zu beraten. Auch wir beteiligten uns virtuell mit einem Vortrag, der nicht nur unsere Unterstützung beim Schutz von Eseln in Afrika, sondern auch unsere Mitverantwortung als Europäer*innen am globalen Eselhauthandel thematisierteZum Ansehen der Aufzeichnung bitte auf „Inhalt entsperren“ klicken:

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Weitere Informationen

Nach den Fortschritten der vergangenen Jahre und den Vorarbeiten an einer kontinentalen Esel-Strategie blickten wir mit großen Hoffnungen auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union im Februar 2026. Ein starker Beschluss der Afrikanischen Union schien in greifbarer Nähe und wäre wegweisend für die Zukunft der Esel auf dem Kontinent gewesen. Doch zu unserer großen Enttäuschung stand bei dem Gipfel das Thema Eselhauthandel nicht auf der Agenda Damit bleibt auch die Umsetzung der geplanten Strategie für mehr Eselschutz in den Mitgliedstaaten zunächst aus.

Eselhauthandel in Asien

Auch Länder mit hohen Eselpopulationen in Asien wurden zum Exportpartner für Ejiao, etwa Pakistan, das mit einem Bestand von mehr als fünf Millionen hinter afrikanischen Staaten das Land mit den drittmeisten Eseln weltweit ist, wie die Statistik der FAO für das Jahr 2023 zeigt.

Im Februar 2025 öffnete eine chinesische Firma in der pakistanischen Hafenstadt Gwadar ein Esel-Schlachthaus, durch das bis zu 300.000 Eselhäute pro Jahr nach China exportiert werden sollen. Zudem kam es seit 2024 regelmäßig zu Treffen von Vertretern der Ejiao-Industrie und hochrangigen Ministerialbeamten in Pakistan, bei denen auch die Etablierung eines Zuchtprogramms für Esel in der Nähe des Schlachthauses diskutiert wurde. Dies lässt befürchten, dass Pakistan als neues Zentrum für die Ejiao-Industrie aufgebaut werden soll.

In Hintergrundgesprächen berichteten pakistanische Offizielle einem Reporter, dass sie in den kommenden Jahren eine drastische Minderung der Eselbestände – ähnlich wie sie mit dem Betrieb der Eselschlachthäuser beispielsweise in Kenia zu beobachten war – auch in Pakistan befürchten. Erste Anzeichen, dass der Handel bereits Druck auf die pakistanische Eselpopulation ausübt, zeigt ein enormer Preissprung für Esel im Jahr 2025, die mittlerweile für mehr als 1.000 USD pro Tier gehandelt werden. Die hohe Nachfrage nach Ejiao hat Berichten zu Folge bereits zu großen Befürchtungen in der Bevölkerung geführt. Insbesondere für viele ärmere Menschen sind Esel weiterhin eine unersetzbare Stütze im Alltag zum Beispiel durch den Transport von Waren. Falls es jedoch immer weniger Esel im Land durch das Schlachthaus geben sollte, könnten sich viele Menschen den Kauf eines Tieres nicht mehr leisten.

Auch aus weiteren asiatischen Staaten wie zum Beispiel Indien und Kirgisistan sind Versuche chinesischer Geschäftsleute bekannt, Esel in großen Zahlen zu erwerben. Kaum Informationen liegen hingegen zu Iran und Afghanistan vor – beides Länder mit großen Eselpopulationen mit jeweils mehr als 1,5 Millionen Tieren. In der Vergangenheit gab es jedoch Berichte aus Afghanistan, dass Esel über die Grenze nach Pakistan geschmuggelt wurden und von dort nach China exportiert werden sollten, was die Behörden jedoch vereiteln konnten.

Eselhauthandel in anderen Teilen der Welt

Auch Länder wie Australien, Mexiko, Peru oder Brasilien exportieren bedeutende Mengen an Eselshäuten nach China, wenngleich exakte Zahlen aufgrund des oftmals unregulierten Handels nicht vorliegen.

Besonders intensiv wurde die Debatte rund um die Schlachtung und den Export von Eseln in den vergangenen Jahren in Brasilien geführt: Ein brasilianisches Bundesgericht urteilte im November 2025 zu der Frage, ob die Schlachtung von Eseln in Brasilien erlaubt sein soll. Demnach ist die Eselsschlachtung im Land weiter legal, sofern sie von registrierten Betrieben durchgeführt wird. Zuvor hatte 2018 hatte eine einstweilige Verfügung die Schlachtung für rund zehn Monate gestoppt. Tierschützer*innen im Land wollen den Fall aber vor den Obersten Gerichtshof Brasiliens bringen, um doch noch ein Ende der Eselschlachtungen erreichen zu können .

In Kolumbien zeigte sich in der Vergangenheit, wie eng der globale Eselhauthandel mit der organisierten Kriminalität zusammenhängt. So ist bekannt, dass Kartelle den Export von Eselshäuten nutzen, um im gleichen Zuge auch Drogen zu schmuggeln.

Diese Belege aus verschiedenen Weltregionen sind nur die Spitze des Eisbergs. Sie zeigen: Der Eselhauthandel für Ejiao ist eine unmittelbare Gefahr für Esel weltweit!

Mit dem Aufbau immer neuer Handelspartner schwindet die Anzahl von Eseln weltweit zunehmend. Gleichzeitig wächst der Markt für Ejiao-Produkte immer weiter.

Der Eselhauthandel hält Afrika weiter im Bann: Wie geht es weiter?

Für uns als Welttierschutzgesellschaft bleibt der Schutz der Esel in Afrika – ganz besonders in unserer Projektregion Ostafrika – weiterhin im Fokus unserer Aktivitäten. Denn entgegen der Resolution der Afrikanischen Union sowie landesspezifischer Verbote hält der Handel (z. T. illegal) in vielen Ländern an.

Für ein Ende der Grausamkeiten und einen effektiven Schutz der (noch) mehr als 30 Millionen Esel in ganz Afrika ist es unbedingt erforderlich, dass die Umsetzung der Esel-Resolution auf nationaler Ebene in allen Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union erfolgt und etwaigen illegalen Aktivitäten mit harten Strafen begegnet wird.

Tierschützer*innen wie wir von der Welttierschutzgesellschaft und unsere lokale Partnerorganisation beobachten mit Sorge, dass die Resolution noch nicht von allen Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union umgesetzt wurde bzw. nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen werden, um die z.T. illegalen Aktivitäten zu unterbinden.

Insbesondere in Kenia ist zu beobachten, dass es den kriminellen Netzwerken weiterhin gelingt, den Eselhauthandel im Untergrund aufrechtzuerhalten. Im Fokus unserer Aktivitäten steht daher weiterhin, das Treiben der Netzwerke zu unterbinden, indem wir die lokale Bevölkerung einbinden und diese für den Schutz der Esel gewinnen. Ebenso unterstützen wir die Behörden bei einer effektiveren Unterbindung der illegalen Aktivitäten rund um den Eselhauthandel und wir fördern das Bewusstsein der Eselhalter*innen für stärkeren Schutz: Denn nur wenn sie von den Gefahren wissen, können sie ihre Tiere möglichst sicher unterbringen.

Auch setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass das so genannte Fleisch-Kontroll-Gesetz in Kenia („Meat-Act“) überarbeitet wird: Diese Verordnung deklariert Esel als Schlachttiere und ermöglicht somit die Tötung der Tiere – und den Export der Häute. Um die Leben der Tiere langfristig zu schützen und einen endgültigen Stopp von Schlachtungen für den Export zu erwirken, müssen Esel aus dem Gesetz gestrichen werden.

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versorgen die Tiere einer Farm mit zusätzlichem Futter und grundlegenden Medikamenten wie beispielweise Anti-Parasitika ein Jahr lang.

Kenias Esel im Fokus von Fotograf Christian Werner

Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Christian Werner aus Berlin begleitete im Jahr 2024 den Projektbesuch von Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation der WTG, nach Kenia. (Lesen Sie hier den Bericht dieser Recherche: https://welttierschutz.org/bericht-aus-kenia/). Auf den Spuren des Eselhauthandels fotografierte Werner Kenias Esel und ihre Halter*innen in ganz unterschiedlichen Situationen – immer mit dem besonderen Auge für Situationen, die die Lebensrealitäten der Tiere unmittelbar einfangen. Die Auswahl der Fotos, die wir Ihnen in der folgenden Bildergalerie präsentieren, zeigen das Schicksal der Esel, das sie durch den Eselhauthandel erleiden müssen, ebenso wie ihre alltäglichen, oftmals unersetzbaren Leistungen an der Seite und für die Menschen – sowohl in der Stadt als auch in den ländlichen Gebieten Kenias. 

Alle Bilder: © Christian Werner

Der Einsatz der Welttierschutzgesellschaft für den Schutz der Esel in Ostafrika

Seit 2017 leisteten wir in Tansania in Reaktion auf die sich häufenden Meldungen von Esel-Diebstählen schnelle Nothilfen in den akut betroffenen Dörfern. Dafür wurden Halter und Dorfbewohner über die Gefahren informiert, sichere Gehege für Esel gebaut und der Bau weiterer Gehege vermittelt, wodurch mehrere tausend Esel vor Diebstählen geschützt wurden.

Die Tätigkeiten in Tansania wurden ausgebaut und wir deckten schrittweise immer mehr Gemeinden ab. Zudem involvierten wir lokale Regierungsvertreter*innen und die Vollzugsbehörden wie Polizei, um auch hier möglichst viel Wissen über den Eselhauthandel zu vermitteln und den Schutz der Tiere zu stärken.

2018 startete ebenso unser Einsatz in Kenia; zunächst, indem wir die Situation in den vier Esel-Schlachthäusern dokumentierten, um das immense Tierleid aufzuzeigen und so Argumente zu sammeln, die den Fortbetrieb verhindern könnten. Unser Partner, der Tierarzt Dr. Solomon Onyango, stellte dabei fest, dass die Tiere auf dem Gelände der Schlachthäuser allesamt einen sehr schlechten Zustand aufwiesen. Während sie im Außenbereich oft tagelang ungeschützt vor der Sonne ausharren mussten, wurden sie weder mit Wasser noch Futter versorgt. Die Tiere waren stark unterernährt und teilweise durch Wunden und Knochenbrüche schwer verletzt, eine Rückverfolgbarkeit der Tiere war ausgeschlossen. Man konnte anhand der Markierungen und des Eseltyps aber darauf schließen, dass viele nicht aus Kenia selbst stammten.  Zudem fanden wir heraus,  dass je Schlachthaus weit mehr als die bis zu 400 genehmigten Tiere pro Tag geschlachtet wurden und die Tötungsmethoden gegen das kenianische Recht verstießen.
Den detaillierten Report zur erschütternden Dokumentation der vier Esel-Schlachthäuser finden Sie hier: https://welttierschutz.org/report-esel-schlachthaeuser-in-kenia/.

Doch dem dokumentierten Leid zum Trotz: Als Argumente für den Erhalt der Esel-Schlachthäuser wurde von Seiten der Fürsprecher erwidert, dass diese Arbeitsplätze schafften und den Menschen die Möglichkeit geben würden, ihre alten oder kranken Tiere gewinnbringend zu verkaufen. Die sich weiter häufenden Diebstähle in Kenia und Nachbarländern zeigten unserer Ansicht nach wiederum, dass die Betriebe den lokalen Gemeinden mehr Schaden als Nutzen bringen.

In Tansania starteten wir 2019 mit unserer damals aus Nothilfen bekannten Partnerorganisation der Tanzania Animals Protection Organization (TAPO) ein großflächiges Projekt in der Region Shinyanga, wo sich eines der Esel-Schlachthäuser befand und somit besonders viele Eseldiebstähle dokumentiert wurden. Neben der Sensibilisierung für die Thematik der Diebstähle und dem Bau von schützenden Esel-Gehegen bestand eine weitere wichtige Aktivität im Rahmen des Projektes darin, bei den Eselhalter*innen das Bewusstsein für den Wert ihrer Tiere zu stärken. Als unverzichtbare Helfer im Alltag ist es grundlegend, dass dem Wohl der Esel ein hoher Stellenwert eingeräumt wird und die Versorgung und der Schutz der Tiere von den Halter*innen selbst sichergestellt werden. Neben dieser wichtigen Informationsarbeit machten wir die Gefahren des Eselhauthandels bekannt, zum Beispiel über Radiospots und Treffen mit lokalen Autoritäten.

In Kenia führten wir zudem eine großflächige sozioökonomische Studie durch, um unsere Argumentation zu untersuchen, dass die Eselschlachthäuser mehr Schaden statt Nutzen für die Gemeinschaft bringen. Dr. Solomon Onyango war mit Unterstützung lokaler Kolleg*innen in 32 von landesweit 47 Bezirken im Einsatz und suchte das Gespräch mit Eselhalter*innen, um in Erfahrung zu bringen, welche Rolle die Tiere für die Menschen im Alltag spielen.Im Rahmen der Befragungen zeichnete sich schnell ab, dass die vier Betriebe vor allem Nachteile für die dort ansässigen Menschen mit sich gebracht haben. Besonders die Zahl der Diebstähle war merklich gestiegen, was zu Existenzängsten führte: Als die Hilfe durch die Tiere plötzlich wegfiel, standen die Menschen vor dem Nichts und konnten sich aufgrund des mit der wachsenden Nachfrage verbundenen, gestiegenen Preises (mehr als 300%) auch kein neues Tier mehr leisten.  

Diese umfangreichen Daten – von hunderten Eselhalter*innen und ihren fast 2.000 Tieren – und die vorliegenden Erkenntnisse aus den Schlachthaus-Besuchen wurden durch juristische  Analysen eines Expertenteams vervollständigt: Dieses prüfte die Gesetzeslage, auf die der Betrieb der Schlachthäuser und der stark gewachsene Eselhauthandel fußten. Sie ermittelten, welche Gesetze es zum Schutz der Esel gibt und welche Lücken es zu füllen gilt, woraus wir künftige Forderungen ableiten konnten. Ein wirklicher Meilenstein im Kampf gegen die Esel-Schlachthäuser kann nur erreicht werden, wenn Esel grundsätzlich nicht mehr geschlachtet werden dürfen. 

In Tansania schärften wir gemeinsam mit unseren damaligen Partnern in weiteren Dörfern das Bewusstsein für Esel-Diebstähle , bauten schützende Gehege für bis zu 5.000 Esel  und führten mobile Kliniken zur tiermedizinischen Versorgung durch.

Dann endlich entschiedenes Handeln von Seiten der Regierungen!

Als das Schlachthaus in Shinyanga (Tansania) auf staatliche Anordnung hin erstmals im Frühjahr 2020 den Betrieb einstellen musste, eilten wir mit einer weiteren Partnerorganisation zu Hilfe, um die dort gestrandeten Esel freizukaufen und sie in die Obhut zuvor bestohlener Eselhalter*innen zu vermitteln. Zwar wurde der Betrieb im Mai wiederaufgenommen, später dann aber endgültig und bis heute anhaltend eingestellt. Das Engagement gegen den Eselhauthandel führte in Tansania 2020 aber sogar noch weiter:

Auslöser für das Entziehen der Lizenz zum Schlachten waren unhaltbare Verstöße hinsichtlich des Tierschutzes sowie der Hygiene im Schlachthaus, die auch wir im Rahmen eines landesweiten Projektes zur Dokumentation der Tierschutzsituation in Schlachthäusern und auf Märkten aufzeigten. Die Erneuerung der Betriebslizenzen ist an strenge Auflagen geknüpft, die an unsere Argumentation anknüpfen und den Tierschutz in den Blick nehmen:  So muss die Einhaltung von Tierschutzstandards gesichert und zudem die Population der Esel in Tansania wieder angewachsen sein. Das Ministerium für Viehzucht und Fischerei wies in einem Schreiben ausdrücklich darauf hin, dass die Zahl der Esel im Land auf mindestens 10 Millionen angestiegen sein muss, bevor die Schlachtungen im Betrieb in Shinyanga wiederaufgenommen werden darf. Zum Zeitpunkt der Schließung zählte Tansania nach Aussage des Ministeriums 600.000 Esel. Bei der geringen Fortpflanzungsrate der Tiere und zusätzlichen Herausforderungen wie wiederkehrenden Dürren würden viele Jahre vergehen, bis dieser Punkt erreicht wäre. 

Auch in Kenia erfolgte 2020, im Februar, die lang ersehnte Reaktion auf den zunehmenden Protest: Der damalige Landwirtschaftsminister Peter Munya verkündete, dass die Schlachtung von Eseln und der Handel mit Eselprodukten gestoppt werde – wie in Tansania durch den Entzug der Betriebslizenzen. Damit warder rechtliche Rahmen für ein Verbot der Schlachtung von Eseln für den Export nach China geschaffen!  Unsere Arbeit – die Dokumentation, die sozioökonomische Studie sowie die begleitende Petition aus Deutschland heraus, in der wir die Betreiber der Esel-Schlachthäuser zur Einhaltung der geltenden Tierschutzbedingungen bewegten, hatte laut unseres lokalen Partners Dr. Solomon Onyango, erheblichen Einfluss auf diese Entscheidung! Leider blieb die Entwicklung in Kenia aber weiterhin bedrohlich für die Esel, auch wenn die Schließung der Esel-Schlachthäuser trotz gerichtlicher Auseinandersetzungen und umfassender Lobbyarbeit der Schlachthaus-Besitzer*innen Bestand hatte. Denn wir beobachteten laufend weiter Diebstähle und illegale Esel-Schlachtungen. Deshalb starteten wir 2020 ein umfassendes Projekt mit der lokalen Organisation Africa Network for Animal Welfare (ANAW), bei dem wir den Eselhandel an den Grenzen Kenias in den Blick nahmen. Ziel war es, Belege für die andauernden illegalen Machenschaften über die Landesgrenzen hinweg, zu sammeln. Damit konnte die Öffentlichkeit über die Missstände informiert und politische Maßnahmen gefordert werden.

2021 erweiterten wir unser Projekt zum Schutz der Esel in Tansania auf weitere 40 Dörfer und halfen beim Bau von 200 Eselgehegen. Zusätzlich organisierten wir lokale Informationsveranstaltungen und Schulungen zu tiergerechter Fütterung und allgemeinen Schutzmaßnahmen. Über 2.000 Esel wurden zudem tiermedizinisch versorgt.  

Gemeinsam mit der ANAW setzten wir uns auch in Kenia weiter für den Schutz der Esel vor dem grenzüberschreitenden Schmuggel ein. Seit Ende 2020 sammelten wir über lokale Netzwerke Informationen zum Eselhandel an den Grenzen zu Äthiopien und Tansania und konnten belegen, dass der Handel nahezu ungemindert weitergeht. 2021 wurde das Betriebsverbot der vier Esel-Schlachthäuser dann gar wieder zurückgenommen – und das Schlachten wieder legalisiert. Um dies zu stoppen, unterstützten wir die Mobilisierung eines ganzen Bündnisses von Tierschutzorganisationen im Land, die erfolgreich binnen weniger Wochen eine Petition mit über 28.000 Unterschriften bei der Regierung einreichte. Diese und weitere kraftvolle Proteste aus den Gemeinden rund um die Betriebe verhinderten letztendlich die Ausstellung neuer Lizenzen für Schlachthäuser.

In Tansania führten wir das Projekt zum Schutz von Eseln fort und weiteten die Arbeit auf neue Dörfer und Gemeinden aus. Über 1.200 Eselhalter*innen nahmen an Schulungen teil und erhielten wertvolle Informationen zur Diebstahlsprävention und tiergerechter Haltung.

Die Projektarbeit in Kenia – insbesondere mit Fokus auf den grenzüberschreitenden Handel mit Eseln trotz geschlossener Schlachthäuser – hielt ebenso an und wurde um intensive Medienarbeit ausgeweitet: Durch einen Workshop mit kenianischen Journalist*innen im Februar 2022 konnten wir das Bewusstsein für die Gefahr des Eselhauthandels weiter schärfen und die negativen Auswirkungen des Eselhauthandels ins öffentliche Gespräch bringen. Zusätzlich richteten wir den Fokus auf die Verbesserung der Gesundheit der Esel in ländlichen Regionen Kenias, indem wir Fachkräfte schulten und über 400 Eselhalter*innen über wichtige tiermedizinische Themen informierten.

Rückenwind durch Afrikanische Union: Nach den genannten wichtigen Etappenzielen wie der Schließung der Eselschlachthäuser in Tansania und Kenia wurde auf Initiative von Tierschutzorganisationen im Rahmen der Pan-African Donkey Conference im November 2022 der Grundstein für eine Afrika-weite Entwicklung gelegt: Delegierte des Fachausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Wasser und Umwelt der Afrikanischen Union verwiesen auf den alarmierenden Rückgang der Eselpopulation in Afrika und regten ein Afrika-weites Schlachtverbot von Eseln für ihre Häute an.  

Das Projekt in Tansania wurde in 25 weiteren Dörfern fortgesetzt und unsere Partnerorganisation verbreitete entschieidendes Wissen unter Eselhalter*innen und schulten über 500 Menschen, darunter 260 Eselhalter*innen und Fachkräfte, hinsichtlich Eselgesundheit.

Nach dem Stopp des Betriebes aller vier Esel-Schlachthäuser in Kenia dokumentierten wir über die Informationsnetzwerke fortlaufend den anhaltenden Eselhandel über die Grenzen nach Kenia. Auch häuften sich Hinweise auf illegale “Buschschlachtungen”, also die Schlachtung von Eseln in abgelegenen Regionen.

Weiter fokussierten wir unseren Einsatz noch intensiver auf Wissensvermittlung in den Gemeinden und unter Fachkräften der Tiergesundheit: 18 Fachkräfte wurden geschult, zum Teil mit Ausrüstung versorgt, fast 1.000 Esel behandelt und 1.700 Tierhalter*innen informiert.

Im Februar 2024 einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union  anlässlich ihres Gipfeltreffens in Addis Abeba, Äthiopien, gemeinschaftlich auf die Zustimmung der Resolution aus dem Vorjahr. Somit gilt: Das Schlachten von Eseln für ihre Häute soll in den nächsten 15 Jahren verboten sein! 

Alle 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union kommen demnach überein, dass der grausame Umgang mit Eseln, der durch den Eselhauthandel verursacht wird, der Vergangenheit angehören soll. Zugleich ist die Entscheidung ein starkes Signal an den Hauptimporteur der Häute, China. Neben der großen symbolischen Wirkung müssen nun die Staaten mit fehlenden oder unzureichenden gesetzlichen Regelungen gegen den Eselhauthandel  endlich aktiv werden.

Der Weg zu einem tatsächlichen Erfolg für die Esel wird aber kein leichter: Ein vehementes Eintreten für Entscheidungen im Sinne der Esel bleibt nötig, denn Berichten zu Folge wurden  in den vergangenen drei Jahren mehr als 90 Prozent der gemeinsamen Vorhaben der Afrikanischen Union nicht umgesetzt. Und selbst wenn die gesetzliche Verankerung eines Schlachtverbots von Eseln für ihre Häute in Folge der Resolution  in weiteren Staaten gelingt, bleibt  die Überwachung durch die Behörden als größte Herausforderung.  

Tansania macht es mit einer bedeutsamen Entscheidung zum Schutz der Esel bereits vor: 2024 strich die Regierung Esel (neben Hunden) von der Liste der zum Schlachten und menschlichen Verzehr zugelassenen Tiere und verschärfte damit das bereits geltende Verbot von Eselschlachthäusern aus 2020. Damit will die Regierung die Eselpopulation im Land schützen, die durch die Schlachtungen in der Vergangenheit stark minimiert wurde.

Aus Kenia wissen wir aber, dass Esel weiterhin auch aus Tansania gestohlen werden, um illegal geschlachtet und ihre Häute exportiert zu werden.

Dies konnten wir im Frühjahr 2024 im Zuge von journalistischen Recherchen dokumentieren: Wo normalerweise Rinder, Schafe und Ziegen verkauft werden, beobachteten wir in der Grenzregion von Kenia und Tansania zig Esel-Herden auf Märkten. Nach Auskünften vor Ort wurden Höchstpreise für Esel bezahlt, die auch Menschen, die eigentlich auf ihre Esel angewiesen sind, zum Verkauf verleiteten. Es zeigten sich Parallelen zu der Zeit zwischen 2016 bis 2020, als eine nicht mehr überschaubare Zahl von Eseln dem Handel zugeführt wurden. Dies bestätigte sich auch in Gesprächen mit den Menschen in den Dörfern, die von erneuten Diebstählen und dem erneuten Aufflammen des Handels berichteten. Bei den Recherchen vor Ort stießen wir folglich in Hinterhöfen oder abgelegen im Buschland auf dutzende Eselknochen und gehäutete Kadaver – deutliche Hinweis auf illegale Schlachtungen zugunsten des Eselhauthandels. Ebenso entdeckten wir Örtlichkeiten in Dörfern, in denen Esel, die zur Schlachtung bestimmt waren, gesammelt wurden – allesamt zuvor gestohlen.

So hielt unser Einsatz mit der ANAW ungehindert an und wir dokumentierten und informierten mit aller Kraft weiter. Organisationen wie wir und unsere Partner drängten zudem anlässlich der Belege für den illegalen Handel die kenianische Regierung dazu, aktiver zu werden: Am 27. Mai setzte dann die Regierung eine so genannte Rapid Response Initiative (RRI) auf, die – neben anderen tierschutzrelevanten Themen – auch den illegalen Handel mit Eselhäuten bzw. damit zusammenhängende Diebstähle und Buschschlachtungen gezielt bekämpfen sollte. Der RRI-Ansatz ist ein Fachbegriff der Regierung, der darauf abzielt, ein spezifisches Problem innerhalb eines kurzen Zeitrahmens von maximal 100 Tagen zu lösen. Die Umsetzung begann und hatte zunächst – wohl auch der Bekanntheit der Aktivitäten wegen – einen spürbaren Effekt. Die Maßnahmen sorgten also etwa 100 Tage lang dafür, dass die Esel-Diebstähle im Land deutlich zurückgingen.

Doch bereits im Oktober 2024 geschah, was zu erwarten war: Die Berichte über Esel-Diebstähle nahmen wieder zu – offenbar hatten die Verantwortlichen für das grausame Geschäft ihre Aktivitäten nur pausiert, um diese wiederaufzunehmen, als das Problem von Regierungsseite als vermeintlich gelöst galt. Den Eseln bereitete die Initiative also lediglich eine Ruhepause, doch die Wurzel des Problems – also die illegalen Strukturen im Hintergrund– wurde offenbar nicht erreicht.

Angesichts der bedrohlichen Situation verstärkten wir schnell den Schutz der Esel in der Region abermals: Aufgrund der vermehrten Eseltransporte aus den Nachbarländern nach Kenia fokussierte sich eine Nothilfe mit unserer Partnerorganisation ANAW auf die Überwachung von Transportwegen an den Grenzen, um in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden den illegalen Handel zu durchdringen. Die dreimonatige Untersuchung bestätigte die Beobachtungen, dass der Esel-Schmuggel auf inoffiziellen Routen weiter florierte. Daher organisierten wir beratende Treffen mit den verschiedenen staatlichen Organen, die für die Sicherung der Grenzen zuständig sind, um die Zusammenarbeit der Behörden zu verbessern und für das akute Problem zu sensibilisieren. Ebenso richteten wir sechs Zusammenkünfte in besonders betroffenen Gemeinden aus, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Überwachung der Esel und die Maßnahmen zum Schutz der Tiere zu stärken.

Unsere nächsten Schritte

Auch wenn die Afrikanische Union an dringend benötigten Strategien zum Schutz von Eseln arbeitet, müssen wir aktiv bleiben, bis die politischen Maßnahmen greifen können. Denn jedes gestohlene Tier reißt eine Lücke vor allem in die Leben der Menschen, die von ihnen abhängig sind. Zugleich hält das Leid der Tiere an. 

Genau deshalb bleibt unsere Arbeit mit dem Africa Network for Animal Welfare jetzt entscheidend! So mühsam und riskant der Einsatz in Kenia auch ist – er ist und bleibt unverzichtbar. Nur durch konsequente Beobachtung und Ausdauer können wir kriminelle Netzwerke zerschlagen. Im Hier und Jetzt müssen wir weitermachen, Beweise sichern, Esel retten und den Druck aufrechterhalten – bis zum Durchbruch.

Unser Einsatz für die Esel in Kenia und darüber hinaus:

  • Dokumentieren: Auf Märkten, vor Schlachthäusern, tief in den Dörfern verwurzelt, arbeiten wir mit geheimen Informationspersonen. Sie melden unseren Teams umgehend, wenn es Hinweise auf kriminelle Aktivitäten gibt.
  • Aufdecken und verfolgen: Unsere Teams folgen allen Hinweisen und recherchieren selbst intensiv, etwa auf Handelsrouten und an Grenzübergängen. Immer wieder finden wir Berge von Esel-Kadavern im Buschland – und melden diese den Behörden.
  • Warnen und informieren: An zentralen Orten in Dörfern suchen unsere Teams Eselhalter*innen auf, bieten Schutz und verbreiten Wissen über die Gefahren. 
  • Schützen und stärken: Durch mobile Eselkliniken, die das Projekt begleiten, stärken wir das Tierwohl und gewinnen zugleich mehr Vertrauen in der Bevölkerung.

Weitere Informationen zu unserem laufenden Projekt in Kenia mit der Partnerorganisation ANAW finden Sie unter: https://welttierschutz.org/kenia-esel/.

Auch durch den Austausch in internationalen Netzwerken mit weiteren engagierten Organisationen erreichen uns zahlreiche aktuelle Erkenntnisse über den Eselhauthandel, die für den konkreten Schutz der Tiere vor den lauernden Gefahren von großem Wert sind.

Die Gefahr für die Esel in Ostafrika ist bis jetzt trotz der Erfolge der vergangenen Jahre nicht gebannt! Bitte unterstützen Sie deshalb weiterhin mit aller Kraft unseren unermüdlichen Einsatz für den Schutz der Esel – Ihre Spende rettet Eselleben.

Spenden Sie für die treuen Helfer!

Nur mit Ihrer Hilfe können wir für die Esel weltweit lebensrettende Hilfe leisten.

Lesen Sie aktuelle Neuigkeiten aus unseren Projekten für Esel, Rinder & Co.

Samtpfoten auf Trümmern – Bilder aus Syrien, die ans Herz gehen

Der Krieg im Nahen Osten verschärft die ohnehin fragile Situation in Syrien erneut – für Menschen wie für… Weiterlesen »

Dringend: Notruf aus Syrien

Der Lärm von Drohnen über dem Himmel, Einschläge und Kriegshandlungen in unmittelbarer Nähe: All das ist wieder trauriger… Weiterlesen »

Jeder Tag zählt: Kenias Esel in Gefahr!

Mitten in der Nacht werden in Ostafrika Esel aus Dörfern gestohlen. Sie verschwinden spurlos, werden geschmuggelt, misshandelt und… Weiterlesen »

Afrika setzt starkes Zeichen für den Schutz von Eseln

Am 26. und 27. Juni 2025 fand in Abidjan, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), die… Weiterlesen »

Vor der Tötung gerettet: Nothilfe in Damaskus zeigt den Weg

Wir haben Mittel aus dem WTG-Nothilfefonds bereitgestellt, damit unser Team in Syrien schnellstmöglich nach Damaskus reisen konnte, um… Weiterlesen »

Die Zeit wird knapp: Tierschutz auf die Agenda 2030

Delegierte aus aller Welt treffen sich in in New York, um bei dem jährlich stattfindenden UN-Nachhaltigkeitsforum die Umsetzung… Weiterlesen »

Sie werden vergiftet, erschlagen, wie Müll weggeworfen

Doch wir haben die Zusage der lokalen Behörden in Damaskus erwirkt: Streuner, die kastriert sind, werden von den Tötungen… Weiterlesen »

Kenia: Kein Esel ist sicher

Die Begegnung mit diesem Esel, im Zuge unserer erschütternden Recherche über den Eselhauthandel, lassen uns nicht mehr los.… Weiterlesen »

Tiere in Syrien: Jetzt ist endlich Hilfe in Aleppo möglich!

In den letzten Tagen hat sich in Syrien alles verändert. Nach fast 14 schweren Jahren des Krieges und… Weiterlesen »

Ein glückliches Wiedersehen in finsteren Zeiten

Als das Team den blinden Enis in einer Grube fand und daraus befreite, ging es davon aus, dass… Weiterlesen »

Geschundene Pferde Südindiens: hungernd und verwahrlost

Die Stute wurde schwer verwahrlost vorgefunden, ihr Rücken war so stark eingesenkt, dass schon beim Anblick des Bildes… Weiterlesen »

Auf den Spuren des Eselhauthandels

Tage des Schreckens liegen hinter uns. An der Seite unserer Partner verfolgten wir quer durch Kenia zahllose Hinweise… Weiterlesen »

Esel sterben zu Tausenden: Nur für ihre Haut

Es sind Esel wie dieser, ich nenne ihn Naima, die durch lange Transportwege über die Grenzen Kenias mehr… Weiterlesen »

Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Christian Werner aus Berlin begleitete im Jahr 2024 den Projektbesuch von Wiebke Plasse, Leiterin… Weiterlesen »

Afrikanische Union sagt Ja zu mehr Eselschutz

Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union einigten sich gemeinschaftlich auf mehr Eselschutz! Somit gilt: Das Schlachten von… Weiterlesen »

Syrien: Unerschütterliche Tierhilfe – auch für Raja und ihre Welpen

Inmitten von Krieg, Krankheit und Naturkatastrophen droht auch Hunden und Katzen in Syrien der Tod – gemeinsam mit… Weiterlesen »

Syrien: Hündin und Welpen in Not

Nach einem Verkehrsunfall gelähmt und zu geschwächt, ihre sechs kleinen Welpen zu säugen, versteckte sich diese Hündin im… Weiterlesen »

Gute Nachrichten aus dem Eselschutz

Seit Langem stehen wir den Eseln fest zur Seite und konnten weltweit zahlreiche Erfolge erzielen. Einige ausgewählte haben… Weiterlesen »

Was müssen die Esel noch ertragen?

Die Esel in den Dörfern Tansanias können nicht mehr: Tagtäglich leisten sie ihren Familien treue Dienste, tragen Wasser… Weiterlesen »

Dürre in Tansania: Wie wir jetzt helfen

In den Dörfern der Region Shinyanga in Tansania ist seit März kaum ein Regentropfen mehr gefallen – eine… Weiterlesen »

Bewährte Hilfe für Pferde in Indien

Jeden Monat versorgen professionelle Teams aus Tierärzt*innen im Süden Indiens im Rahmen unseres Einsatzes hilfsbedürftige Pferde. Der Bedarf… Weiterlesen »

Pferde in Indien: Verwahrlost, verzweifelt, schwer verletzt

Nach einem schweren Verkehrsunfall hängt Mayas Leben am seidenen Faden. Helfen Sie jetzt den Streunerpferden in Indien! Weiterlesen »

UN-Nachhaltigkeitsziele ohne Tierschutz erfolglos!

Bei den Vereinten Nationen wird der Status der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationalen diskutiert. Aller Voraussicht nach wird… Weiterlesen »

Erste Hilfe für Esel in Kenia

Die Klimakrise ist zum Alltag geworden und ihre Folgen wiegen besonders auf den Rücken der Esel schwer. Wir… Weiterlesen »

Hilferuf aus Ostafrika: Die Esel sind am Ende ihrer Kräfte

Die letzten drei Jahre setzten den Eseln in Kenia immens zu: In Folge der Corona-Pandemie war tiermedizinische Hilfe… Weiterlesen »

Dringender Aufruf: Jetzt Tierrettung in Syrien ermöglichen!

Unaufhaltsam ist unser Team in diesen Stunden im Einsatz, bergen Tiere aus den Trümmern und versorgen ihre Wunden.… Weiterlesen »

Afrika-Strategie des BMZ: Die Lücke klafft noch immer!

Die Bedeutung von Tierwohl wird in der neu vorgestellten Afrika-Strategie des Bundesentwicklungsministeriums erneut nicht gewürdigt. Weiterlesen »

Eselklinik in Uganda: Hilfe für die Helfer

In atemberaubender Kulisse und endloser Weite Tierleben retten: Begleiten Sie im Bericht hautnah eine mobile Eselklinik in Uganda… Weiterlesen »

Syrien: Hunde wie Blade kämpfen ums Überleben

Tagelang muss die junge Hündin bereits vergeblich auf Nahrungssuche gewesen sein – ausgezehrt und verzweifelt, einsam und allein… Weiterlesen »

Reportage aus Ostafrika: Kein Leben ohne Tiere

Das Leid von Mensch und Tier gleichermaßen, das ich im Rahmen meiner Reise in den ostafrikanischen Ländern Uganda… Weiterlesen »

Africa Animal Welfare Conference 2022

Zusammen mit der Welttierschutzstiftung setzen wir in diesem Jahr einen maßgeblichen Programmpunkt auf der 6. Africa Animal Welfare… Weiterlesen »

Treue Gefährten in Ostafrika

In weiten Teilen Ostafrikas bilden Tiere die Basis für das Überleben der Menschen. Sie sind wahrlich Retter in… Weiterlesen »

Leitlinien für Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit

Mit praktischen Handlungsempfehlungen ebnen wir den Weg für mehr Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit. Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Das war der globale Klimastreik am 23. September 2022

Angesichts der Klimakrise wächst auch das Leid der Tiere: Ihr Wohlergehen muss unbedingt sichergestellt werden! Weiterlesen »

Leben inmitten der Klimakatastrophe: Wie „Hilfe zur Selbsthilfe“ Leben rettet

Zahlreiche engagierte Mitglieder lokaler Tierschutzgruppen leisten lebensrettende Hilfe für die Tiere in ihren Dörfern. Weiterlesen »

Klimakrise – Bitte helfen Sie auch den Tieren!

Zwei Gezeiten, ein Schicksal: Während in Südasien immense Fluten wüten, schürt die gnadenlose Dürre in Ostafrika weiter bittere… Weiterlesen »

Dramatische Fluten in Indien – Die Tiere brauchen dringend Ihre Hilfe!

Die Regenzeit in Indien ist stets gewaltig – doch was derzeit in weiten Teilen des Landes passiert, ist… Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Jetzt Tierleben retten!

Anhand einiger Beispiele zeigen wir auf, wie nachhaltige Tierschutzmaßnahmen sich auch auf das Leben der Menschen auswirken -… Weiterlesen »

Eselschutz in Dürrezeiten: So halfen wir in Tansania und Kenia

Die Situation war verheerend: In Ostafrika herrscht seit vielen Monaten eine besonders schwere Trockenheit, die auch dazu führte,… Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Denn Tierwohl ist Teil der Lösung

Anhand einiger Beispiele zeigen wir auf, wie nachhaltige Tierschutzmaßnahmen sich auch auf das Leben der Menschen auswirken -… Weiterlesen »

Dürrekrise in Tansania – So helfen wir jetzt!

Mit Tierfutter, Wasser und Mineralblöcken bieten wir den dürregeplagten Tieren jetzt lebensrettende Hilfe. Sehen Sie selbst, wie unsere… Weiterlesen »

Dürrekrise in Tansania – Bitte helfen Sie den Tieren!

So schlimm wie jetzt war die Lage in Ostafrika seit Jahrzehnten nicht mehr: Unzählige Tiere sind der verheerenden… Weiterlesen »

Pferde in Ooty: Auch im Notfall an ihrer Seite

Nahezu täglich erwies sich schnelle Hilfe für die zunehmende Anzahl notleidender Pferde in Ooty in den vergangenen Monaten… Weiterlesen »

Indien: Im Notfall gut vorbereitet sein

In Trainings vermitteln wir Tierhalter*innen wertvolles Wissen – von der Evakuierung bis zum Futteranbau. Weiterlesen »

Auf den Straßen Indiens: Retten Sie Pferdeleben!

Schwer schnaufend und unruhig mit den Hufen scharrend – in denkbar schlechtem Zustand lasen unsere Partner Pferd Beghar… Weiterlesen »

„One Health“ – auch zum Wohl der Tiere!

Um Lösungsansätze für eine globale Gesundheit zu schaffen, ist es notwendig, die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen,… Weiterlesen »

Abgeschlossen: Soforthilfe für dürregeplagte Esel in Kenia

Aus der Region Mwingi-Nuu im Osten des Landes berichtet unser lokaler Partner von stark geschwächten Tieren, die den… Weiterlesen »

Abgeschlossen: Soforthilfe für gestrandete Esel in Tansania

Dass dem Esel-Schlachthaus in Shinyanga, Tansania zum wiederholten Mal die Betriebslizenz entzogen und somit alle Aktivitäten untersagt wurden,… Weiterlesen »

Esel Maua – mit 10 Monaten zum Tode verurteilt

Gezeichnet ist der kleine Körper – knochig, ausgezehrt und müde stapft Maua (das ist Swahili und heißt Blume)… Weiterlesen »

Unser Hoffnungsbote fürs neue Jahr: Kätzchen Bert

Zwischen Bombeneinschlägen, steigender Corona-Infektionszahlen und wachsender Nahrungsmittelnot erscheint die Rettung des kleinen Kätzchens Bert in Syrien wie ein… Weiterlesen »

Nachhaltiger Tierschutz in Odisha: An Herausforderungen wachsen

Sehen Sie im Video, wie Tierhalter*innen in Odisha durch unseren Einsatz lebensentscheidende Hilfe für ihre Tiere erhalten. Weiterlesen »

Pferd Balus Leben hängt am seidenen Faden

Über Wochen zweigte sein Halter mit Mühe noch etwas von seinen Mahlzeiten ab, um – trotz eigener existentieller… Weiterlesen »

Große Schritte zu einem gesunden Miteinander von Tier und Mensch

Roseline Matthys steht beispielhaft für viele engagierte Farmer*innen in Südafrika, die... Weiterlesen »

Drei Tiere, ein Schicksal – in unseren Händen

Die Bilder sind schwer zu ertragen, aber wir bitten Sie eindringlich, Ihre Herzen nicht davor zu verschließen. Die… Weiterlesen »

Zum Weltpferdetag: Hilfe für Pferd Dabalah in Indien

Pferde wie Dabalah gelangen die durch die Corona-Pandemie in dramatische Situationen – und bedürfen unserer Hilfe. Weiterlesen »

Bilderstrecke: Nothilfe in Indien

Unsere Bilderstrecke offenbart erste Einblicke in bewegende Momente unseres Nothilfeeinsatzes in Odisha. Weiterlesen »

Eselschutz in Ostafrika: Jeder Tag zählt

Die Situation der Esel in Kenia und Tansania hat sich in den vergangenen Wochen erneut drastisch verschlechtert: In… Weiterlesen »

Esel in Ostafrika: Womit haben sie das verdient?

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

UN-Nachhaltigkeitsforum: Die Tiere werden endlich wahrgenommen

Endlich spielt das Tierwohl auch beim UN-Nachhaltigkeitsforum in New York eine Rolle. Weiterlesen »

Hilferuf aus Indien

Zwischen Erschöpfung und tiefer Betroffenheit angesichts des Elends sind unsere Teams unermüdlich im Einsatz: Auch jetzt, wo das… Weiterlesen »

Überleben zwischen Trümmern: Tierhilfe in Syrien

Traumatisiert und verletzt: Das Leid der Tiere in Syrien – die oft unsichtbaren Opfer des Krieges – ist… Weiterlesen »

Esel-Schlachthäuser in Kenia wieder geöffnet

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Eine Liebeserklärung an die Esel weltweit

Rund um den Welteseltag am 8. Mai wollen wir die bemerkenswerten Tiere und unsere weltweiten Einsätze für sie… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Die Helfer brauchen jetzt unsere Hilfe!

Seit acht Jahren sind wir gemeinsam mit unseren Partnern der Worldwide Veterinary Service (WVS) in Südindien im Einsatz,… Weiterlesen »

Tierwohl in Afrika: eine Zukunftsfrage

Vor allem unter jungen Menschen wächst das Interesse am Tierwohl in erheblichem Maße, doch... Weiterlesen »

175 Mal die zweite Chance!

Täglich finden Esel, für die wir gemeinsam mit unserem Partner in den Soforthilfeeinsatz gegangen sind, bei fürsorglichen Eselhalter*innen… Weiterlesen »

Eselhauthandel: Auf Kosten der Tiere

Kenia hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum der Eselhautexporte in Ostafrika entwickelt. Auch aus Nachbarstaaten wie… Weiterlesen »

„Mein Traum ist es, Tierleben zu retten“

Mit ihrem Interesse und ihrer Entschlossenheit, eines Tages im Bereich der Tiergesundheit zu arbeiten und sich für den… Weiterlesen »

Erster Workshop ein voller Erfolg

Auftakt für Veränderungen. Mit einem Workshop setzt das Programm "Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit" seinen Einsatz dafür fort, dass… Weiterlesen »

Trauer um Millionen

Das erbarmungslose Schlachten der Esel Ostafrikas nimmt kein Ende. Wir müssen jetzt das traurige Schicksal der Esel zum Besseren… Weiterlesen »

Ostafrikas Esel: Zukunft weiter ungewiss

Seit Monaten verfolgen wir die Geschehnisse in Kenia mit großer Sorge. In dem ostafrikanischen Land entscheidet sich womöglich… Weiterlesen »

Einsatz am Limit: Corona-Nothilfe in Indien

Es fehlt für die Tiere in dieser katastrophalen Situation an allen Enden: Weder Futter noch Wasser sind leistbar,… Weiterlesen »

Die Krise als Chance

Um die Weiterbildung der Landwirt*innen in den Blue Downs in Kapstadt während der Pandemie nicht zum Stillstand kommen… Weiterlesen »

Coronakrise in Indien: Tödliche Gefahr für Pferde und Kamele

Unzähligen Pferden wie Shankar droht der Tod – dabei können wir nicht tatenlos zusehen! Dringend müssen wir jetzt… Weiterlesen »

Zum internationalen Tag der streunenden Tiere: Der gefährliche Alltag der Pferde und Ponys in Ooty

Vielen Menschen kommen bei dem Begriff Streuner zunächst Hunde und Katzen in den Sinn, doch auch andere Tiere… Weiterlesen »

Überleben trotz schwerster Krisen: Die Not der Nutztiere in Indien wächst!

Die zunehmende Not allein der letzten Monate macht noch einmal klar und deutlich: Dringend müssen wir unseren Einsatz… Weiterlesen »

Mit Armut wächst auch Tierleid

Auch in diesem Jahr spielte das Tierwohl bei der Diskussion um die UN-Nachhaltigkeitsziele keine Rolle. Dabei wäre das… Weiterlesen »

Unsichere Zukunft für die Esel in Kenia

Die Situation ist nach wie vor dramatisch: Während den Esel-Schlachthausbetreibern ein Aufschub gewährt wurde, hüllt sich das Landwirtschaftsministerium… Weiterlesen »

Abgeschlossen: WTG-Nothilfefonds: Für den Schutz der Tiere in Tansania

Wir leisteten lebensrettende Hilfe für mehrere Tausend Tiere, die durch die Folgen der Coronakrise in zusätzlicher Not sind. Weiterlesen »

Fassungslosigkeit: Kenias Esel-Schlachthäuser wieder in Betrieb

Unsere Hoffnung war vergebens: Am 15. Juni ließ das Höchste Gericht Kenias verkünden, dass das erst kürzlich ausgesprochene… Weiterlesen »

Zyklon Amphan zeigt: Bildung rettet Tierleben!

Am Donnerstag traf Zyklon Amphan – einer der stärksten Wirbelstürme der vergangenen 20 Jahre – mit voller Kraft… Weiterlesen »

Tierschutzbilder aus Indien

Mit ihren beeindruckenden Bildern stellen Kinder aus Odisha dar, inwiefern die Coronakrise mit globalen Tierschutzproblematiken in Verbindung steht. Weiterlesen »

Erfolg in Kenia: Zum Welteseltag gibt’s Sicherheit

Den vier Esel-Schlachthäusern in Kenia wurde mit sofortiger Wirkung die Schlachtung von Eseln und der  Export von Eselsprodukten… Weiterlesen »

Indiens Streunerpferde in zusätzlicher Not

Indiens Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gehören zu den strengsten weltweit. Für die Pferde im Bergort Ooty ist… Weiterlesen »

Nutztierwohl trotz Ausgangssperre

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Versorgung zahlreicher Farmtiere in den Bluedowns bei Kapstadt zur… Weiterlesen »

Eilmeldung: Rechtliche Grundlage für Schließung der Esel-Schlachthäuser!

Große Neuigkeiten in dunklen Zeiten: Mit sofortiger Wirkung ist der rechtliche Rahmen für ein Verbot der Schlachtung von… Weiterlesen »

Esel und Rinder – essentielle Helfer im Kampf ums Überleben

Die Tiere bilden Infrastruktur, schaffen Lebenserhalt und sind Familienmitglied zugleich. Ihr Wohl aber kommt in dieser beispiellosen Katastrophe… Weiterlesen »

Eilmeldung: Wird Kenia alle Esel-Schlachthäuser schließen?

Völlig unerwartet verkündete Peter Munya vom kenianischen Landwirtschaftsministerium am gestrigen Abend vor lokalen Eselhalter*innen, dass die Schlachtung von… Weiterlesen »

Esel sind unser Leben

In den ländlichen Regionen Tansanias leben die meisten Familien von und mit ihren Eseln. Doch den Arbeitstieren geht… Weiterlesen »

TV-Tipp: Deutsche Welle in Indien

Möchten Sie sich einen Eindruck davon machen, wie sich unsere Arbeit zur Versorgung der Nutztiere im indischen Odisha… Weiterlesen »

Report: Esel-Schlachthäuser in Kenia

Vier Schlachthäuser, quer über das Land verteilt, sind die letzte Station hunderttausender Esel in Ostafrika. Als existentielle Helfer… Weiterlesen »

Mehr Tierschutz in den Nachhaltigkeitszielen

Um unser Anliegen bei den Vereinten Nationen mit Nachdruck weiterzuverfolgen, haben wir uns mit anderen international tätigen Tier-… Weiterlesen »

„Esel sind wie Freunde für mich“

Der 45-jährige Dr. Calvin Solomon Onyango bringt mit uns den Schutz für die Esel in Kenia voran. Darüber… Weiterlesen »

Wo bleibt die Tiernothilfe?

Die Bundesregierung hat beschlossen, 115 Millionen US-Dollar zur Absicherung von Klima- und Naturkatastrophen beizusteuern. Tierschutz aber spielt darin… Weiterlesen »

Ohne Tierschutz keine Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen im September 2015 auf weltweite Ziele für eine… Weiterlesen »

40.000 Unterschriften für das BMZ

Innerhalb nur weniger Wochen hat die Welttierschutzgesellschaft gemeinsam mit 40.000 Menschen den deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und… Weiterlesen »

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