Das (Haus-)Pferd

Was Sie schon immer über Pferde wissen wollten

© Steppinstars / Pixabay

Ob groß und schlank oder klein und robust, wildlebend oder als Last- oder Reittier eingesetzt – so unterschiedlich Pferde auch aussehen und leben, vieles haben alle gemein: Sie sind sehr soziale Tiere, die Bewegung lieben und einen großen Appetit haben. In unserem Porträt bieten wir Ihnen weitere tiefe Einblicke in die Welt der anmutigen Vierbeiner.

© Joyce Schellin

Steckbrief

  • Art: Hauspferd
  • Wissenschaftlicher Name: Equus caballus
  • Herkunft: Mittel- und Westasien
  • Natürlicher Lebensraum: Savanne, Steppe, Halbwüste, Wüste
  • Größe: Ponys: 40 cm bis 148 cm, Pferde: 149 cm bis 220 cm (Widerristhöhe – bis zum Übergang vom Hals zum Rücken)
  • Gewicht: 90-1200 kg
  • Lebenserwartung: 20-50 Jahre
  • Ernährungstyp: Pflanzenfresser (herbivor)
  • Hauptnahrung: Heu, Stroh, Gras
  • Sozialverhalten: Herdentier, Fluchttiere
  • Anzahl Jungtiere: 1 (selten zwei)
  • Tragzeit: etwa 11 Monate
  • Welttag: 20. August ist Weltpferdetag

Von Araber bis Pony – rund 200 verschiedene Rassen werden heutzutage gezählt. Zusätzlich werden die Pferde ihrem Temperament entsprechend unterschieden:

© Joachim_Marian_Winkler / Pixabay

Vollblut

Körperbau: Sehr sportlich, groß, schlank, zarter Kopf

Charakter: Sehr temperamentvoll

Typische Rassen: Englisches Vollblut, Arabisches Vollblut (Araber) und Anglo-Araber

Generelles: Araber werden oft für Pferderennen und Distanzreiten (Überwindung einer langen Strecke auf Zeit) eingesetzt.

© Sara Landvogt / Wikimedia Commons

Warmblut

Körperbau: Groß, mittelkräftig, dicke Mähne und Schweif

Charakter: Freundlicher und ruhiger als Vollblüter

Typische Rassen: Hannoveraner, Holsteiner, Westfalen oder Trakehner

Generelles: Warmblüter sind eine Kreuzung von Kalt- und Vollblütern, sie werden oft im Spring-, Dressur- und Vielseitigkeitsreiten sowie als Freizeitpferd für Anfänger*innen eingesetzt.

© Pieter Delicaat / Wikimedia Commons

Kaltblut

Körperbau: Groß, kräftig, großer Kopf, viel Fell an den Beinen, dicke Mähne und Schweif

Charakter: Sanft und ruhig

Typische Rassen: Shire Horse, Freiberger,
Noriker

Generelles: Kaltblüter werden oft als Kutsch- und Lastenpferde eingesetzt.

© rihaij / pixabay

Halbblut

Körperbau: Relativ groß, eher schlank, sportlich

Charakter: Temperamentvoll

Generelles: Halblüter sind eine Kreuzung aus Araber und anderer Rassen mit mindestens 50 % „Vollblutanteil“. Sie werden vor allem beim Vielseitigkeitsreiten (Kombination aus Springen, Dressur und Geländeprüfungen) eingesetzt.

© Ronnie Robertson / Wikimedia Commons

Pony

Körperbau: Klein (bis 148cm), stämmig, robust

Charakter: „Haben ihren eigenen Kopf“

Typische Rassen: Shetlandpony, Deutsches Reitpony, Haflinger

Generelles: Ponys werden häufig von kleineren Personen oder Kindern geritten, auch vor Kutschen gespannt sieht man sie oft.

´

Wie sehen Pferde aus?

Pferde haben kurzes Fell (Deckhaar) am ganzen Körper. Dieses kommt in verschiedensten Farbvariationen vor – von Weiß über alle Brauntöne bis Schwarz und kann auch gescheckt oder gepunktet sein. Einzelne Rassen wie Fjordpferde und Dülmener besitzen einen charakteristischen Aalstrich, das ist ein schwarzer Strich vom Schopf- über den Rücken bis zum Schweif. Zweimal im Jahr wechselt das Fell der Pferde, sodass es im Winter dicker und wärmender ist und im Sommer dünner. Außerdem haben Pferde eine lange Mähne, Schopf und Schweif, die die Pferde unter anderem vor Insekten schützen. Je nach Rasse sind diese Haare unterschiedlich dick und lang.

© Tsaag Valren / Wikimedia Commons

Manche Rassen tragen einen charakteristischen Aalstrich.

© Flicka / Wikimedia Commons

Eine lange Mähne schützt unter anderem vor Insekten.

Pferde sind Zehenspitzengänger. Was beim Menschen der mittlere Zeh ist, hat sich im Laufe der Evolution bei den Pferden zu Hufen ausgebildet.

Als Fluchttiere reagieren Pferde empfindlich auf plötzliche Geräusche oder Bewegungen und rennen weg. Ihr gesamter Körper ist entsprechend ausgerichtet: Ihre spitzen Ohren sind um 180 Grad drehbar und verschaffen ihnen ein sehr gutes Gehör auf allen Seiten. Die seitlich am Kopf sitzenden Augen ermöglichen ihnen eine 350-Grad-Sicht.

© Marzena7 / Pixabay

Die Ohren stets gespitzt – als Fluchttiere sind Pferde immer auf der Hut.

Wo und wie leben Pferde?

Es gibt – so der Stand aus 2021 – mehr als 60 Millionen Pferde weltweit. Die meisten leben in den USA, Südamerika und Asien. Neben Hauspferden und Nutzpferden (bspw. eingesetzt im Sport oder in der Landwirtschaft) gibt es auch heute noch Wildpferde, jedoch ist das ursprüngliche Wildpferd, der Tarpan, im 19. Jahrhundert ausgestorben.

© Wikimedia Commons

Laut aktuellem Wissenstand (2023) sind alle wildlebenden Pferde verwilderte Hauspferde. Zu den bekanntesten zählen das Islandpferd und der Mustang.

© Dietmar Rabich / Wikimedia Commons

Auch in Deutschland gibt es noch Wildpferde: Die Dülmener Wildpferde leben weitgehend unbeeinflusst vom Menschen in einem rund 350 Hektar großen Naturschutzgebiet, dem Merfelder Bruch.

Pferde sind sehr soziale Herdentiere. Wild leben sie in Gruppen aus mehreren Stuten, Jungtieren und einem Hengst. Innerhalb einer Herde besteht eine klare Rangordnung. Chefin jeder Herde ist die Leitstute, sie bestimmt den Tagesablauf und den Weg. Der Leithengst beschützt die Herde vor Gefahren. Heranwachsende Hengste leben in Junggesellengruppen und bilden eigene Herden, wenn sie erwachsen sind.

Auch in Haltungen leben Pferde meistens in Gruppen (Herden) aus Stuten und Wallachen (kastrierten Hengsten) mit festen sozialen Strukturen. Unter Pferden bilden sich Freundschaften, sie spielen miteinander, passen aufeinander auf, betreiben gegenseitig Fellpflege und fressen gemeinsam.

© neelam279 / Pixabay

Wie kommunizieren Pferde?

Untereinander kommunizieren Pferde hauptsächlich über Mimik (Ohren, Gesichtsausdruck) und Gestik (Körpersprache). Nur in bestimmten Situationen nutzen sie Geräusche: z.B. Quietschen (im Spiel, bei fremden Pferden), Brummeln (Vertrautheit), Schnauben (Entspannung, freie Atemwege), Schnorcheln (Unsicherheit, Angst) und Wiehern (Erregung).

Was fressen Pferde?

Der Verdauungstrakt von Pferden zeichnet sich besonders durch den kleinen Magen und den langen Darm aus. Dieser ist darauf ausgerichtet, nahezu dauerhaft kleine Mengen an Futter aufzunehmen und zu verarbeiten. Wildpferde bewegen sich zwei Drittel eines Tages fort und fressen dabei Gras oder Gestrüpp, welches am Boden wächst.

Die heutigen Hauspferde werden hauptsächlich mit „Raufutter“ ernährt, welches zum Großteil aus Heu und etwas Stroh besteht. Für ein durchschnittliches Großpferd (500 kg) ist es gesund, mindestens 10 kg Heu pro Tag zu fressen. Aufgrund des speziellen Verdauungstraktes sind Fresspausen ab einer Länge von vier Stunden schädlich für Pferde.

Ja nach Größe und Arbeitslast trinken Pferde durchschnittlich 40 Liter pro Tag. Dabei nehmen sie vorzugsweise alle ein bis zwei Stunden eine kleine Portion Wasser zu sich.

Wie pflanzen sich Pferde fort?

Stuten können ab einem Alter von zwei Jahren trächtig werden. Hengste sind im Alter von zwölf bis 20 Monaten geschlechtsreif. Die Paarung findet üblicherweise im Frühjahr statt, dann „trägt“ die Stute rund elf Monate und gebärt ein, sehr selten auch zwei Fohlen.

© ykaiavu / Pixabay

Bedrohungen für Pferde

Auch wenn Pferde mit zu den besten Freunden des Menschen zählen, ist diese Nähe nicht immer förderlich für das Wohl der Tiere. In menschlicher Haltung entstehen verschiedene Bedrohungen für die Tiere – hier alphabetisch sortiert einige Beispiele:

  • Boxenhaltung

Probleme in der Haltung bestehen auf verschiedenen Ebenen. Noch heute werden viele Pferde in für ihre Größe und Bewegungsdrang zu kleinen Boxen gehalten. Insbesondere Sportpferden wird der Auslauf in der Gruppe selten oder gar nicht ermöglicht, da das Verletzungsrisiko im Auslauf vermeintlich höher sei als in der Box. Auch Hengste werden aufgrund ihrer starken Triebhaftigkeit isoliert. Diese Haltung macht das Ausleben der natürlichen Bedürfnisse der Tiere unmöglich und kann zu diversen Verhaltensstörungen, wie Selbstverstümmelung und krankhaftem Hin- und Herlaufen, führen.

  • Einreiten

Als Fluchttier ist es für ein Pferd grundsätzlich unnatürlich, einen Menschen auf seinem Rücken zu tragen. Damit Pferde diese Prozedur akzeptieren lernen, werden sie “eingeritten”. Allerdings wird der Tierschutz sowohl von Laien, als auch von ausgebildeten “Bereiter*innen” häufig nur wenig beachtet. Widersetzlichkeiten eines Pferdes werden – obwohl möglicherweise auch durch Unsicherheit oder Schmerzen hervorgerufen – als “Mangel an Respekt” wahrgenommen und u. a. durch Hilfsmittel wie Ausbinder (Riemen die ein starkes Heben des Kopfes verhindern), Sporen und scharfe Gebisse unterdrückt.

Hinzu kommt, dass viele Pferde zu früh eingeritten werden. Da die Vorstellung von Sportpferden auf Turnieren in den meisten Disziplinen bereits im Alter von drei bis vier Jahren erlaubt ist, werden die Tiere üblicherweise im jungen Alter eingeritten. Problematisch daran ist, dass das Knochenwachstum der Tiere bis zum siebten Lebensjahr andauert, weshalb in der Folge viele junge Sportpferde Erkrankungen des Bewegungsapparates erleiden. Doch auch bei sorgfältigem Muskelaufbau kann das zu frühe Training für erhebliche Verletzungen des Pferdes sorgen. Wie groß dieses Problem ist, zeigt sich daran, dass Erkrankungen des Bewegungsapparates die häufigste Ursache für die so genannten Nutzungsausfälle (ein Ausscheiden aus dem Sport und frühzeitige Schlachtung) darstellen und der durchschnittliche Einsatz eines Pferdes sehr niedrig ist.

  • Fütterung

Die Weiden von Pferden müssen mager und ungedüngt sein, um den Tieren ein gesundes Nahrungsangebot zu liefern. Sind diese jedoch „abgefressen“, weil sie zu selten gewechselt oder in Relation zur Gruppengröße zu klein sind, besteht die Gefahr eines Futtermangels. Die Boxenhaltung soll die individuelle Fütterung erleichtern und einen besseren Überblick über die gefressene Futtermenge ermöglichen. In der Realität ist ein dauerhaftes Futter- und Wasserangebot oft aber nicht gegeben.

Wichtig zu wissen: Fremde Pferde, egal ob im Stall oder auf einer Wiese, sollten niemals gefüttert werden! Denn auch Pferde haben Allergien und Unverträglichkeiten oder reagieren aufgrund von Vorerkrankungen besonders empfindlich auf bestimmte Futtermittel. Da eine falsche Fütterung unter Umständen zum Tod führen kann, sollten tierliebe Menschen auf die Fütterung fremder Pferde verzichten.

  • Fehlende Haltungsvorgaben

In Deutschland gibt keine Verordnungen zur Haltung und dem Umgang mit Pferden. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bietet mit den Leitlinien für den „Tierschutz in Pferdehaltungen“ und „Leitlinien für den Pferdesport“ zwar Informationen und Orientierung zum Umgang mit Pferden, ihrer Grundbedürfnisse, der Ausbildung, der Nutzung und der Gesunderhaltung. Diese können aber keine gesetzlichen Grundlagen ersetzen.

  • Last- und Kutschpferde

Pferde werden noch heute sowohl in Deutschland, als auch weltweit als Arbeitstiere unter anderem zum Ziehen und Tragen von Lasten eingesetzt. Im Straßenverkehr sind sie enorm vielen Reizen ausgesetzt, ein Erschrecken kann sie in Lebensgefahr bringen, weshalb sie oft etwa mit sehr festen Zügeln und durch Ausbinder gehalten werden. Auch tragen viele Kutschpferde aus diesen Gründen sogenannte Scheuklappen. Diese werden an der Trense angebracht und sollen Pferde daran hindern, sich im Straßenverkehr zu erschrecken, indem sie einen Teil ihres Sichtfelds verdecken. Die Einschränkung des Sichtfelds sorgt jedoch beim Fluchttier Pferd dafür, dass dieses eine stärkere körperliche Reaktion auf ungewohnte Geräusche zeigt, was sich im Straßenverkehr als besonders gefährlich erweisen kann.

Als Nutztier hängt der Wert des Pferdes häufig von dessen erbrachter Leistung ab, die kurzfristig vor allem durch lange Arbeitszeiten und eine starke Belastung erhöht werden kann. Tierwohlaspekte wie Pausen, medizinische Versorgung und tiergerechte Unterbringung sorgen zwar mittelfristig für eine bessere Leistungsfähigkeit, geraten jedoch im Alltag der Arbeitspferde häufig in den Hintergrund.

In einigen Ländern kommt zu diesen Problemen dazu, dass die Pferde, wenn sie nicht arbeiten, nicht in einem Auslauf untergebracht werden, sondern frei umherstreunen. Streunende Pferde sind insbesondere dadurch gefährdet, da sie oftmals ungeeignetes Futter aus Abfällen zu sich nehmen, das ihr empfindlicher Verdauungstrakt nicht verarbeiten kann und zu tödlichen Koliken führt. Zudem birgt das Herumstreunen auf den Straßen die erhebliche Gefahr in Verkehrsunfälle zu geraten.

  • PMSG
© eXtensionHorses / Wikimedia Commons

In Südamerika und Island wird das sogenannte Pregnant Mare Serum Gonadotropin (kurz: PMSG) „produziert“. Dabei handelt es sich um ein von trächtigen Stuten ausgeschüttetes Sexualhormon, welches bei Verabreichung an andere Säugetiere die Fruchtbarkeit und den Fleischzuwachs erhöht und zudem die zeitliche Steuerung des Geburtstermins ermöglicht. Auch in Deutschland ist die Nutzung von PMSG (mit Ausnahme der Ökolandwirtschaft) für Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen zugelassen (PMSG 1).

Die „Produktion“ für den europäischen Gebrauch findet hauptsächlich auf Island statt: Dort gibt es mindestens 119 „Blutfarmen“ mit 5.386 „Blutstuten“, denen bis zu 5 Liter Blut auf einmal und bis zu 40 Liter Blut pro Saison abgenommen werden dürfen. Die Gewinnung von PMSG sorgt bei den trächtigen Stuten für enormen Stress, da sie nicht an den Menschen gewöhnt sind und die Fixierung für Panik sorgt. Der Versuch, sich aus der Situation zu befreien, birgt insbesondere in den ungeeigneten Fixierungsboxen eine erhebliche Verletzungsgefahr.

Die tierschutzwidrige Praxis wurde immer wieder von Tierschutzorganisationen angeprangert, was zuletzt dazu geführt hat, dass Island aufgrund des Verstoßes gegen EU-Richtlinien und Art. 3 des EWR-Abkommens von der ESA (EFTA Surveillance Authority) angemahnt wurde. Doch die grausame Praxis schreitet fort.

  • Reitsport
© csak / Wikimedia Commons

Reiter*innen tragen viel Verantwortung: Sie müssen in der Lage sein, die Signale des Pferdes beim Reiten sowie im Umgang mit dem Tier zu verstehen und Anzeichen von Unwohlsein oder Schmerzen ernst nehmen. Je besser sich Mensch und Tier kennen, desto besser klappt das. Doch noch heute gibt es Turnierprüfungen (etwa beim Grand-Prix der Deutschen Dressur-Derby, dem Bundesnachwuchschampionat oder Student*innenreitturnieren), bei denen ein Reiter*innenwechsel vorgesehen ist und die Pferde den Teilnehmer*innen kurz vor der Prüfung zugelost werden. Dieses Vorgehen ermöglicht weder ein ausgiebiges Kennenlernen von Pferd und Reiter*in, noch eine Zusammenarbeit, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert – aus Tierschutzsicht ist dies daher abzulehnen.

Zwar schreibt die FEI (Internationaler Dachverband Pferdesport) vor, dass Pferde nur so trainiert werden sollen, wie es ihre körperlichen Fähigkeiten und ihr Reifegrad zulassen. In der Praxis sieht das aber leider oft anders aus: Der Einsatz von Pferden im Sport ist für diese mit enormen Belastungen verbunden, die zu physischen und psychischen Leiden führen. Dies zeigt sich an diversen Stellen des Pferdekörpers:

  • Eine Erhebung von Murray aus dem Jahr 1996 zeigte, dass 40-60% der untersuchten Sportpferde an Magengeschwüren durch Stress und oder falsche Fütterung litten.
  • Aus einer Veröffentlichung von Baumgärtner im Jahr 2015 ging hervor, dass ungefähr jedes zweite Spring- und Rennpferd unter belastungsinduzierten Lungenblutungen litt.

Durch die lang andauernde enorme Anstrengung und die festen Hindernisse im Geländeparcours beim Vielseitigkeitsreiten kommt es immer wieder zu Stürzen, die für Reiter*innen und Pferde nicht selten tödliche Folgen haben.

Weiter zeigen Pferde während Spring- und Dressurprüfungen durchaus deutliche Anzeichen von Unwohlsein, wie z.B. das Ziehen der Zügel aus den Reiterhänden, Schweifschlagen oder Öffnen des Mauls. Besonders erschreckend auch: Laut einer Studie der Uni-Gießen aus dem Jahr 2020 korreliert bei Dressurpferden auf Turnieren das Stresslevel der Pferde auf dem Vorbereitungsplatz mit der Wertung der Richter in der Prüfung: Je gestresster das Pferd, desto höher die Bewertung. Zudem wurden mehr Pferde mit einem mittelgradigen und hohen Stresslevel platziert.

  • Social Media

Leider werden insbesondere Praktiken wie frühes brutales Anreiten und der Einsatz von Hilfsmitteln wie Ausbindern, Sporen und scharfen Gebissen in den sozialen Medien unkritisch dargestellt. Dies erhöht die Gefahr, dass diese Techniken normalisiert werden und nachgeahmt werden, was mit weiterem Tierleid verbunden ist.

Als Welttierschutzgesellschaft setzen wir uns im Rahmen der Kampagne „Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken“ für ein Verbot der unkritischen Darstellung von Tierleid-Inhalten ein. Dazu zählen auch die genannten gewaltvollen Praktiken im Umgang mit Pferden. Lesen Sie hier mehr über die Kampagne und wie Sie auf die entsprechenden Inhalte reagieren sollten: www.welttierschutz.org/stoppt-tierleid.

  • Tourismus
© gladysoudshoorn31 / pixabay

Beim Reiten durch Tourist*innen, als Hobby für Kinder oder beim therapeutischen Reiten muss das Pferd insbesondere dann zusätzliche Arbeit leisten, wenn die Reiter*innen ungeübt sind. Untrainierte Reiter*innen können sich häufig nicht ausreichend ausbalancieren, wodurch das Pferd das Gewicht des Reiters zusätzlich ausbalancieren muss. Anzeichen von Unwohlsein oder Schmerzen erkennen unerfahrene Reiter*innen häufig nicht. Auch kommt es wie bei Eseln häufig zu Überlastung, durch zu schwere Belastung und zu wenig Arbeitspausen, woraus psychisches Leiden und Krankheiten resultieren können. Als wichtige Faustregel muss gelten:

Ein gesundes Pferd sollte nicht mehr als 10 Prozent des eigenen Körpergewichtes tragen. 

  • Transport

Ob zur Tierklinik, zum Turnier oder in den Urlaub – Nicht selten werden Pferde in Transportanhängern und -boxen über die Autobahn oder über weite Strecken sogar im Flugzeug transportiert. Da es für den Transport von Pferden nicht viele Dokumentationsvorgaben gibt, kann die genaue Zahl der jährlich transportierten Pferde nur anhand der Sportpferde vermutet werden:

Weltweit treten rund 80.000 Sportpferde auf etwa 4.000 internationalen Veranstaltungen in 134 Ländern für die FEI (Fédération Equestre Internationale) an. Sie alle müssen dafür oft über weite Strecken transportiert werden.

Doch jeder Transport bedeutet puren Stress für die Tiere: Die ungewohnte Umgebung, der wenige Platz und der wackelnde Untergrund beunruhigen die Tiere, wodurch die Gefahr der Entwicklung von Magengeschwüren erhöht wird. Zudem kann es beim Be- und Entladen zu Verletzungen kommen.

  • Umgang mit alten Pferden

Je nach Rasse, Haltung und Leistung, die Pferde während ihres Lebens erbringen müssen, gelten sie im Alter von rund 15 bis 25 Jahren als alt und werden weniger oder gar nicht mehr geritten. Ohne „Nutzen“ haben Pferde aber oft nicht die Möglichkeit, ihre „Rente“ zu erleben, sondern werden geschlachtet oder zu geringen Preisen verkauft.

  • Zucht

Das Wohlergehen von Pferden in der Zucht wird durch unterschiedliche Aspekte oft stark eingeschränkt: Hengste werden oftmals allein gehalten und Mutterstute und Fohlen in der traditionellen Praktik bereits deutlich früher voneinander getrennt, als es in der Natur üblich wäre. Eine abrupte Trennung im Zeitraum von drei bis sechs Monaten nach der Geburt des Fohlens fördert jedoch die Entwicklung von Verhaltensstörungen, wie Selbstverstümmelung und krankhaftem Hin- und Herlaufen.

Folgen der Klimakrise für die Pferde

© charlou3390 / pixabay

Die Klimakrise hat auch für Tiere wie Pferde schwere Folgen wie verminderte Futterqualität, zunehmende Krankheitsübertragungen und Überhitzung. Grundsätzlich muss der Umgang mit Pferden an die Veränderungen und oft auch zunehmenden Extremwetterereignisse angepasst werden.

  • Ernteausfälle

Durch die Klimakrise fallen Ernten immer häufiger schlecht aus und Heu minderer Qualität wird verfüttert – mit gefährlichen Folgen: Schimmelndes und staubiges Heu, Insekten und Milben können zu Hautproblemen und Atemwegserkrankungen führen – laut einer Erhebung von Laboklin aus dem Jahr 2009 würden rund 30% der im Stall gehaltenen Pferde unter Atemwegserkrankungen leiden.

  • Hitze

Auch Pferde können überhitzen, weshalb Anstrengung bei starker Hitze vermieden werden sollte. Zudem muss beim Transport von Pferden dringend auf genügend Luftzirkulation geachtet und ausreichend Wasser zur Verfügung gestellt werden, um die Tiere vor dem Überhitzen zu schützen.

  • Krankheiten

Durch die Klimakrise werden Pferde durch andere Krankheiten bedroht als bisher. Durch die anhaltende Hitze und die milden Winter breiten sich Tropenkrankheiten und deren Überträger bis nach Mitteleuropa aus. Aktuell bereitet beispielsweise das West-Nil-Virus Pferdehalter*innen in Deutschland Sorgen: Es wird von Stechmücken übertragen und kann zu schweren, teils lebenslangen neurologischen Ausfallerscheinungen führen.

Außerdem sorgt die Luftverschmutzung (insb. bei Waldbränden, aber auch im Alltag) dafür, dass Feinstaub in die Lunge und den gesamten Blutkreislauf des Pferdes gelangen.

  • Erhöhte Stallbrandgefahr

Bei Reitställen handelt es sich häufig um alte Gebäude, in denen Stromleitungen, brennbares Material wie Heu und lebende Tiere auf engem Raum beieinanderliegen. Kommt es in einem Stall zu einem Brand, entsteht für die Tiere eine oft ausweglose Notlage: Sie sind durch Metallgitter eingesperrt und können dem Brand nicht entfliehen. Reitanlagen liegen zudem oft in gering besiedelten Gebieten, in denen Brände erst spät bemerkt werden und die Zufahrtswege der Feuerwehr unwegsam sind. Wurden zudem weder Rauchmelder zur frühzeitigen Erkennung installiert, noch ein Löschwasserreservoir angelegt, erliegen die Tiere häufig dem Feuer. Die durch die Klimakrise verstärkten Dürreperioden verstärken die Gefahr der Stallbrände zusätzlich.

Haltung

Ernährung

Klima

Pferderassen und Lebensweise

Reitsport:

Transport

Weitere Bedrohungen

Zucht

Wie schützt die Welttierschutzgesellschaft Pferde?

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Worldwide Veterinary Service (WVS) sind wir in Südindien für zahlreiche streunende Pferde im Einsatz. Zumeist als Reitpferde leisten diese einen schweren Dienst. Nachts und in ihren raren Pausen streunen die Pferde stark verwahrlost auf Futtersuche durch die Straßen, dabei geraten die Tiere immer wieder in Verkehrsunfälle oder erleiden in Folge des Verzehrs minderwertiger Nahrungsabfälle schmerzhafte Koliken.

Unsere Maßnahmen zum Schutz der Tiere:

  • Mobile tiermedizinische Versorgung: Einmal im Monat organisiert unser lokales Team bestehend Tierärzt*innen und Tierarzthelfer*innen eine dreitägige mobile Pferdeklinik, in deren Rahmen Tiere mit Halter*innen aber auch Streuner umfassend behandelt werden.
  • Zudem steht unser Team jederzeit in Notfällen bereit, beispielsweise, wenn sich ein Pferd durch Krankheit oder Verletzung in einer akut lebensgefährlichen Situation befindet.
  • Außerdem fördern wir die Verbreitung von Tierschutzwissen unter tiermedizinischen Studierenden, Halter*innen und Kindern, um nachhaltig positive Veränderungen für die Tiere zu erwirken.

Über den Einsatz in Südindien hinaus sind wir gemeinsam mit der Welttierschutzstiftung im Rahmen des Programmes VETS UNITED (TIERÄRZTE WELTWEIT) im Einsatz, um die Aus- und Weiterbildung angehender und praktizierender tiermedizinischer Fachkräfte in Bezug auf Tierwohl zu verbessern. In zahlreichen der aktuell sieben Projektländer kommt dieses Wissen unmittelbar auch den Pferden zu Gute.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, so groß das Herz für die anmutigen Vierbeiner, so klein sind leider oftmals die Maßnahmen zu ihrem Schutz. Bitte unterstützen Sie unsere Tierschutzarbeit weltweit, damit wir den Pferden eine bessere Zukunft bereiten können!

Spenden Sie für die treuen Helfer!

Nur mit Ihrer Hilfe können wir für die Esel und Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen weltweit lebensrettende Hilfe leisten.

Lesen Sie aktuelle Neuigkeiten aus unseren Projekten für Esel, Rinder & Co.

Syrien: Unerschütterliche Tierhilfe – auch für Raja und ihre Welpen

Inmitten von Krieg, Krankheit und Naturkatastrophen droht auch Hunden und Katzen in Syrien der Tod – gemeinsam mit… Weiterlesen »

Syrien: Hündin und Welpen in Not

Nach einem Verkehrsunfall gelähmt und zu geschwächt, ihre sechs kleinen Welpen zu säugen, versteckte sich diese Hündin im… Weiterlesen »

Gute Nachrichten aus dem Eselschutz

Seit Langem stehen wir den Eseln fest zur Seite und konnten weltweit zahlreiche Erfolge erzielen. Einige ausgewählte haben… Weiterlesen »

Was müssen die Esel noch ertragen?

Die Esel in den Dörfern Tansanias können nicht mehr: Tagtäglich leisten sie ihren Familien treue Dienste, tragen Wasser… Weiterlesen »

Dürre in Tansania: Wie wir jetzt helfen

In den Dörfern der Region Shinyanga in Tansania ist seit März kaum ein Regentropfen mehr gefallen – eine… Weiterlesen »

Bewährte Hilfe für Pferde in Indien

Jeden Monat versorgen professionelle Teams aus Tierärzt*innen im Süden Indiens im Rahmen unseres Einsatzes hilfsbedürftige Pferde. Der Bedarf… Weiterlesen »

Pferde in Indien: Verwahrlost, verzweifelt, schwer verletzt

Nach einem schweren Verkehrsunfall hängt Mayas Leben am seidenen Faden. Helfen Sie jetzt den Streunerpferden in Indien! Weiterlesen »

UN-Nachhaltigkeitsziele ohne Tierschutz erfolglos!

Bei den Vereinten Nationen wird der Status der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationalen diskutiert. Aller Voraussicht nach wird… Weiterlesen »

Erste Hilfe für Esel in Kenia

Die Klimakrise ist zum Alltag geworden und ihre Folgen wiegen besonders auf den Rücken der Esel schwer. Wir… Weiterlesen »

Hilferuf aus Ostafrika: Die Esel sind am Ende ihrer Kräfte

Die letzten drei Jahre setzten den Eseln in Kenia immens zu: In Folge der Corona-Pandemie war tiermedizinische Hilfe… Weiterlesen »

Dringender Aufruf: Jetzt Tierrettung in Syrien ermöglichen!

Unaufhaltsam ist unser Team in diesen Stunden im Einsatz, bergen Tiere aus den Trümmern und versorgen ihre Wunden.… Weiterlesen »

Afrika-Strategie des BMZ: Die Lücke klafft noch immer!

Die Bedeutung von Tierwohl wird in der neu vorgestellten Afrika-Strategie des Bundesentwicklungsministeriums erneut nicht gewürdigt. Weiterlesen »

Eselklinik in Uganda: Hilfe für die Helfer

In atemberaubender Kulisse und endloser Weite Tierleben retten: Begleiten Sie im Bericht hautnah eine mobile Eselklinik in Uganda… Weiterlesen »

Syrien: Hunde wie Blade kämpfen ums Überleben

Tagelang muss die junge Hündin bereits vergeblich auf Nahrungssuche gewesen sein – ausgezehrt und verzweifelt, einsam und allein… Weiterlesen »

Reportage aus Ostafrika: Kein Leben ohne Tiere

Das Leid von Mensch und Tier gleichermaßen, das ich im Rahmen meiner Reise in den ostafrikanischen Ländern Uganda… Weiterlesen »

Africa Animal Welfare Conference 2022

Zusammen mit der Welttierschutzstiftung setzen wir in diesem Jahr einen maßgeblichen Programmpunkt auf der 6. Africa Animal Welfare… Weiterlesen »

Treue Gefährten in Ostafrika

In weiten Teilen Ostafrikas bilden Tiere die Basis für das Überleben der Menschen. Sie sind wahrlich Retter in… Weiterlesen »

Leitlinien für Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit

Mit praktischen Handlungsempfehlungen ebnen wir den Weg für mehr Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit. Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Das war der globale Klimastreik am 23. September 2022

Angesichts der Klimakrise wächst auch das Leid der Tiere: Ihr Wohlergehen muss unbedingt sichergestellt werden! Weiterlesen »

Leben inmitten der Klimakatastrophe: Wie „Hilfe zur Selbsthilfe“ Leben rettet

Zahlreiche engagierte Mitglieder lokaler Tierschutzgruppen leisten lebensrettende Hilfe für die Tiere in ihren Dörfern. Weiterlesen »

Klimakrise – Bitte helfen Sie auch den Tieren!

Zwei Gezeiten, ein Schicksal: Während in Südasien immense Fluten wüten, schürt die gnadenlose Dürre in Ostafrika weiter bittere… Weiterlesen »

Dramatische Fluten in Indien – Die Tiere brauchen dringend Ihre Hilfe!

Die Regenzeit in Indien ist stets gewaltig – doch was derzeit in weiten Teilen des Landes passiert, ist… Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Jetzt Tierleben retten!

Anhand einiger Beispiele zeigen wir auf, wie nachhaltige Tierschutzmaßnahmen sich auch auf das Leben der Menschen auswirken -… Weiterlesen »

Eselschutz in Dürrezeiten: So halfen wir in Tansania und Kenia

Die Situation war verheerend: In Ostafrika herrscht seit vielen Monaten eine besonders schwere Trockenheit, die auch dazu führte,… Weiterlesen »

#TiereMitdenken: Denn Tierwohl ist Teil der Lösung

Anhand einiger Beispiele zeigen wir auf, wie nachhaltige Tierschutzmaßnahmen sich auch auf das Leben der Menschen auswirken -… Weiterlesen »

Dürrekrise in Tansania – So helfen wir jetzt!

Mit Tierfutter, Wasser und Mineralblöcken bieten wir den dürregeplagten Tieren jetzt lebensrettende Hilfe. Sehen Sie selbst, wie unsere… Weiterlesen »

Dürrekrise in Tansania – Bitte helfen Sie den Tieren!

So schlimm wie jetzt war die Lage in Ostafrika seit Jahrzehnten nicht mehr: Unzählige Tiere sind der verheerenden… Weiterlesen »

Pferde in Ooty: Auch im Notfall an ihrer Seite

Nahezu täglich erwies sich schnelle Hilfe für die zunehmende Anzahl notleidender Pferde in Ooty in den vergangenen Monaten… Weiterlesen »

Indien: Im Notfall gut vorbereitet sein

In Trainings vermitteln wir Tierhalter*innen wertvolles Wissen – von der Evakuierung bis zum Futteranbau. Weiterlesen »

Auf den Straßen Indiens: Retten Sie Pferdeleben!

Schwer schnaufend und unruhig mit den Hufen scharrend – in denkbar schlechtem Zustand lasen unsere Partner Pferd Beghar… Weiterlesen »

„One Health“ – auch zum Wohl der Tiere!

Um Lösungsansätze für eine globale Gesundheit zu schaffen, ist es notwendig, die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen,… Weiterlesen »

Abgeschlossen: Soforthilfe für dürregeplagte Esel in Kenia

Aus der Region Mwingi-Nuu im Osten des Landes berichtet unser lokaler Partner von stark geschwächten Tieren, die den… Weiterlesen »

Abgeschlossen: Soforthilfe für gestrandete Esel in Tansania

Dass dem Esel-Schlachthaus in Shinyanga, Tansania zum wiederholten Mal die Betriebslizenz entzogen und somit alle Aktivitäten untersagt wurden,… Weiterlesen »

Esel Maua – mit 10 Monaten zum Tode verurteilt

Gezeichnet ist der kleine Körper – knochig, ausgezehrt und müde stapft Maua (das ist Swahili und heißt Blume)… Weiterlesen »

Unser Hoffnungsbote fürs neue Jahr: Kätzchen Bert

Zwischen Bombeneinschlägen, steigender Corona-Infektionszahlen und wachsender Nahrungsmittelnot erscheint die Rettung des kleinen Kätzchens Bert in Syrien wie ein… Weiterlesen »

Nachhaltiger Tierschutz in Odisha: An Herausforderungen wachsen

Sehen Sie im Video, wie Tierhalter*innen in Odisha durch unseren Einsatz lebensentscheidende Hilfe für ihre Tiere erhalten. Weiterlesen »

Pferd Balus Leben hängt am seidenen Faden

Über Wochen zweigte sein Halter mit Mühe noch etwas von seinen Mahlzeiten ab, um – trotz eigener existentieller… Weiterlesen »

Große Schritte zu einem gesunden Miteinander von Tier und Mensch

Roseline Matthys steht beispielhaft für viele engagierte Farmer*innen in Südafrika, die... Weiterlesen »

Drei Tiere, ein Schicksal – in unseren Händen

Die Bilder sind schwer zu ertragen, aber wir bitten Sie eindringlich, Ihre Herzen nicht davor zu verschließen. Die… Weiterlesen »

Zum Weltpferdetag: Hilfe für Pferd Dabalah in Indien

Pferde wie Dabalah gelangen die durch die Corona-Pandemie in dramatische Situationen – und bedürfen unserer Hilfe. Weiterlesen »

Bilderstrecke: Nothilfe in Indien

Unsere Bilderstrecke offenbart erste Einblicke in bewegende Momente unseres Nothilfeeinsatzes in Odisha. Weiterlesen »

Eselschutz in Ostafrika: Jeder Tag zählt

Die Situation der Esel in Kenia und Tansania hat sich in den vergangenen Wochen erneut drastisch verschlechtert: In… Weiterlesen »

Esel in Ostafrika: Womit haben sie das verdient?

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

UN-Nachhaltigkeitsforum: Die Tiere werden endlich wahrgenommen

Endlich spielt das Tierwohl auch beim UN-Nachhaltigkeitsforum in New York eine Rolle. Weiterlesen »

Hilferuf aus Indien

Zwischen Erschöpfung und tiefer Betroffenheit angesichts des Elends sind unsere Teams unermüdlich im Einsatz: Auch jetzt, wo das… Weiterlesen »

Überleben zwischen Trümmern: Tierhilfe in Syrien

Traumatisiert und verletzt: Das Leid der Tiere in Syrien – die oft unsichtbaren Opfer des Krieges – ist… Weiterlesen »

Esel-Schlachthäuser in Kenia wieder geöffnet

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Eine Liebeserklärung an die Esel weltweit

Rund um den Welteseltag am 8. Mai wollen wir die bemerkenswerten Tiere und unsere weltweiten Einsätze für sie… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Die Helfer brauchen jetzt unsere Hilfe!

Seit acht Jahren sind wir gemeinsam mit unseren Partnern der Worldwide Veterinary Service (WVS) in Südindien im Einsatz,… Weiterlesen »

Tierwohl in Afrika: eine Zukunftsfrage

Vor allem unter jungen Menschen wächst das Interesse am Tierwohl in erheblichem Maße, doch... Weiterlesen »

175 Mal die zweite Chance!

Täglich finden Esel, für die wir gemeinsam mit unserem Partner in den Soforthilfeeinsatz gegangen sind, bei fürsorglichen Eselhalter*innen… Weiterlesen »

Eselhauthandel: Auf Kosten der Tiere

Kenia hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum der Eselhautexporte in Ostafrika entwickelt. Auch aus Nachbarstaaten wie… Weiterlesen »

„Mein Traum ist es, Tierleben zu retten“

Mit ihrem Interesse und ihrer Entschlossenheit, eines Tages im Bereich der Tiergesundheit zu arbeiten und sich für den… Weiterlesen »

Erster Workshop ein voller Erfolg

Auftakt für Veränderungen. Mit einem Workshop setzt das Programm "Tierwohl in der Entwicklungszusammenarbeit" seinen Einsatz dafür fort, dass… Weiterlesen »

Trauer um Millionen

Das erbarmungslose Schlachten der Esel Ostafrikas nimmt kein Ende. Wir müssen jetzt das traurige Schicksal der Esel zum Besseren… Weiterlesen »

Ostafrikas Esel: Zukunft weiter ungewiss

Seit Monaten verfolgen wir die Geschehnisse in Kenia mit großer Sorge. In dem ostafrikanischen Land entscheidet sich womöglich… Weiterlesen »

Einsatz am Limit: Corona-Nothilfe in Indien

Es fehlt für die Tiere in dieser katastrophalen Situation an allen Enden: Weder Futter noch Wasser sind leistbar,… Weiterlesen »

Die Krise als Chance

Um die Weiterbildung der Landwirt*innen in den Blue Downs in Kapstadt während der Pandemie nicht zum Stillstand kommen… Weiterlesen »

Coronakrise in Indien: Tödliche Gefahr für Pferde und Kamele

Unzähligen Pferden wie Shankar droht der Tod – dabei können wir nicht tatenlos zusehen! Dringend müssen wir jetzt… Weiterlesen »

Zum internationalen Tag der streunenden Tiere: Der gefährliche Alltag der Pferde und Ponys in Ooty

Vielen Menschen kommen bei dem Begriff Streuner zunächst Hunde und Katzen in den Sinn, doch auch andere Tiere… Weiterlesen »

Überleben trotz schwerster Krisen: Die Not der Nutztiere in Indien wächst!

Die zunehmende Not allein der letzten Monate macht noch einmal klar und deutlich: Dringend müssen wir unseren Einsatz… Weiterlesen »

Mit Armut wächst auch Tierleid

Auch in diesem Jahr spielte das Tierwohl bei der Diskussion um die UN-Nachhaltigkeitsziele keine Rolle. Dabei wäre das… Weiterlesen »

Unsichere Zukunft für die Esel in Kenia

Die Situation ist nach wie vor dramatisch: Während den Esel-Schlachthausbetreibern ein Aufschub gewährt wurde, hüllt sich das Landwirtschaftsministerium… Weiterlesen »

Abgeschlossen: WTG-Nothilfefonds: Für den Schutz der Tiere in Tansania

Wir leisteten lebensrettende Hilfe für mehrere Tausend Tiere, die durch die Folgen der Coronakrise in zusätzlicher Not sind. Weiterlesen »

Fassungslosigkeit: Kenias Esel-Schlachthäuser wieder in Betrieb

Unsere Hoffnung war vergebens: Am 15. Juni ließ das Höchste Gericht Kenias verkünden, dass das erst kürzlich ausgesprochene… Weiterlesen »

Zyklon Amphan zeigt: Bildung rettet Tierleben!

Am Donnerstag traf Zyklon Amphan – einer der stärksten Wirbelstürme der vergangenen 20 Jahre – mit voller Kraft… Weiterlesen »

Tierschutzbilder aus Indien

Mit ihren beeindruckenden Bildern stellen Kinder aus Odisha dar, inwiefern die Coronakrise mit globalen Tierschutzproblematiken in Verbindung steht. Weiterlesen »

Erfolg in Kenia: Zum Welteseltag gibt’s Sicherheit

Den vier Esel-Schlachthäusern in Kenia wurde mit sofortiger Wirkung die Schlachtung von Eseln und der  Export von Eselsprodukten… Weiterlesen »

Indiens Streunerpferde in zusätzlicher Not

Indiens Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gehören zu den strengsten weltweit. Für die Pferde im Bergort Ooty ist… Weiterlesen »

Nutztierwohl trotz Ausgangssperre

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Versorgung zahlreicher Farmtiere in den Bluedowns bei Kapstadt zur… Weiterlesen »

Eilmeldung: Rechtliche Grundlage für Schließung der Esel-Schlachthäuser!

Große Neuigkeiten in dunklen Zeiten: Mit sofortiger Wirkung ist der rechtliche Rahmen für ein Verbot der Schlachtung von… Weiterlesen »

Esel und Rinder – essentielle Helfer im Kampf ums Überleben

Die Tiere bilden Infrastruktur, schaffen Lebenserhalt und sind Familienmitglied zugleich. Ihr Wohl aber kommt in dieser beispiellosen Katastrophe… Weiterlesen »

Eilmeldung: Wird Kenia alle Esel-Schlachthäuser schließen?

Völlig unerwartet verkündete Peter Munya vom kenianischen Landwirtschaftsministerium am gestrigen Abend vor lokalen Eselhalter*innen, dass die Schlachtung von… Weiterlesen »

Esel sind unser Leben

In den ländlichen Regionen Tansanias leben die meisten Familien von und mit ihren Eseln. Doch den Arbeitstieren geht… Weiterlesen »

TV-Tipp: Deutsche Welle in Indien

Möchten Sie sich einen Eindruck davon machen, wie sich unsere Arbeit zur Versorgung der Nutztiere im indischen Odisha… Weiterlesen »

Report: Esel-Schlachthäuser in Kenia

Vier Schlachthäuser, quer über das Land verteilt, sind die letzte Station hunderttausender Esel in Ostafrika. Als existentielle Helfer… Weiterlesen »

Mehr Tierschutz in den Nachhaltigkeitszielen

Um unser Anliegen bei den Vereinten Nationen mit Nachdruck weiterzuverfolgen, haben wir uns mit anderen international tätigen Tier-… Weiterlesen »

„Esel sind wie Freunde für mich“

Der 45-jährige Dr. Calvin Solomon Onyango bringt mit uns den Schutz für die Esel in Kenia voran. Darüber… Weiterlesen »

Reise um unsere Tierschutzwelt

Gemeinsam mit unseren Partnern weltweit konnten wir in den letzten 20 Jahren maßgebliche Erfolge für die Tiere verzeichnen.… Weiterlesen »

Wo bleibt die Tiernothilfe?

Die Bundesregierung hat beschlossen, 115 Millionen US-Dollar zur Absicherung von Klima- und Naturkatastrophen beizusteuern. Tierschutz aber spielt darin… Weiterlesen »

Ohne Tierschutz keine Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen im September 2015 auf weltweite Ziele für eine… Weiterlesen »

40.000 Unterschriften für das BMZ

Innerhalb nur weniger Wochen hat die Welttierschutzgesellschaft gemeinsam mit 40.000 Menschen den deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und… Weiterlesen »

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gern

Ihre Ansprechpartnerin ist Viola von Keller

Projektmanagerin Nutztiere

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: vk@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin