#TiereMitdenken: Das war der globale Klimastreik am 23. September 2022

Mit vollem Einsatz arbeiten wir von der Welttierschutzgesellschaft mit unseren Partnern weltweit Tag für Tag daran, das Wohlergehen von Tieren zu verbessern – doch dabei sehen wir uns immer stärker mit den Folgen der Klimakrise konfrontiert: Zunehmende Wetterextreme wie zerstörerische Fluten und nicht enden wollende Dürren stellen vielerorts eine extreme Bedrohung für die Tiere dar. Dass auch das Leid der Tiere angesichts der Klimakrise wächst und ihr Wohlergehen unbedingt sichergestellt werden muss: Das ist im Bewusstsein vieler Menschen aber bisher nicht angekommen. Das wollen wir ändern!

Am 23. September 2022 haben wir im Rahmen des globalen Klimastreiks einmal mehr lautstark darauf aufmerksam gemacht! Unser Appell: #TiereMitdenken!

Unsere Partner inmitten der Wetterextreme – und wir lautstark auf den Straßen Berlins:

In Gedanken an der Seite unserer Partner haben wir im Rahmen des Klimastreiks am 23. September 2022 unsere Forderungen nach einer besseren Klimapolitik und ein Mitdenken der Tiere ins Bewusstsein gerückt.

Klicken Sie sich durch die Bilderstrecke und begleiten Sie die Demonstration mit:

Weltweit fanden zahlreiche Demonstrationen statt – allein 250 in deutschen Städten. Gemeinsam mit 30.000 anderen Menschen waren wir in Berlin dabei und konnten ein sehr deutliches Signal setzen.

Unsere Forderung: Die Versorgung der Tiere muss sichergestellt werden

Millionen jener Menschen, die weltweit zunehmend von Wetterextremen wie Dürren und Starkregen als Folgen der Klimakrise betroffen sind, sind als Kleinbäuerinnen und Kleinbauern tätig. Mit der Hilfe ihrer Tiere – Esel und Rinder, Schafe, Ziegen und Hühner – betreiben sie Landwirtschaft, häufig zur Selbstversorgung. Werden ihre Ernten zerstört, bleibt den Menschen nur der Ankauf von Nahrungs- und Futtermitteln, um sich selbst und die Tiere zu versorgen. Doch viele Menschen können sich dies nicht oder nur in geringem Maße leisten. Zusätzliche Preissteigerungen stellen dabei eine weitere akute und lebensbedrohliche Gefahr dar.

Im Rahmen unserer Kampagne #TiereMitdenken wollen wir bewirken, dass Tiere und ihr Wohl in den Maßnahmen zur Ernährungssicherung Berücksichtigung finden. Das muss sich dringend in den Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Klimakrise sowie beim Aufbau einer nachhaltigen Anpassung an die Wetterextreme abbilden!

Unsere Botschaft, die wir auch lautstark im Rahmen des Klimastreiks verbreiten haben, lautet:

  • #TiereMitdenken! In zahlreichen Ländern des Globalen Südens, die besonders schwer von den Folgen der Klimakrise betroffen sind, bilden Tiere wie Esel, Rinder und Schafe die Basis zum Überleben der Menschen. Doch wo Nahrung und Wasser knapp sind, werden sie zu den stillen Opfern der Klimakrise. Das muss sich ändern und Tierwohl als Teil der Lösung begriffen werden!

Unterzeichnen Sie unsere Petition

Fordern Sie mit uns Bundesentwicklungsministerin Schulze und -landwirtschaftsminister Özdemir auf: "Denken Sie Tierwohl in den Maßnahmen zur Ernährungssicherung mit – denn Tiere sind Teil der Lösung!"

Gerade jetzt trifft es die Ärmsten der Armen und ihre Tiere

Große Sorgen bereitet uns aktuell die Situation im indischen Odisha, wo wir mit unseren Partnern Action for the Protection of Wild Animals (APOWA) im Einsatz sind: Als „Hotspot“ der Klimakrise in Indien hat das der Bundesstaat Jahr für Jahr mit zunehmenden Wetterextremen  zu kämpfen. Nachdem wochenlang Temperaturen von mehr als 45 Grad herrschten, wurde die Region in den vergangenen Tagen von immensen Regenfällen heimgesucht: Flüsse sind über die Ufer getreten, ganze Landstriche stehen unter Wasser – und zahlreiche Tiere mussten zurückbleiben!

Inmitten der Regenfälle war unser Team unermüdlich im Einsatz, evakuierte und versorgte so gut wie möglich notleidende Tiere. Hier lesen Sie die Details des aktuellen Einsatzes noch einmal nach.

Herzlich möchten wir allen Tierfreundinnen und Tierfreunden danken, die uns dabei geholfen haben, unser gemeinsames Anliegen für mehr Tierschutz zu stärken – ob durch die Teilnahme am Klimastreik oder Ihre Spende: Es ist wichtig, dass Sie jetzt nicht von der Seite der Tiere rücken!

Stellen auch Sie sich fest an die Seite der Tiere! 

Ob in Berlin, Indien oder anderswo: Wir von der Welttierschutzgesellschaft setzen uns mit unseren Partnern weltweit für den Schutz der Tiere – auch angesichts zunehmender Herausforderungen in Folge der Klimakrise – ein. Bitte machen Sie diese Arbeit möglich. Ihre monatliche Unterstützung rettet Tierleben!

Klimakrise: Schützen Sie die Schwächsten

Bereits mit 5 Euro im Monat stellen Sie sicher, dass fünf Esel oder Rinder mit Medikamenten behandelt und Vitaminen gestärkt werden können.

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