Globaler Klimastreik in Berlin: Klimaschutz ist Tierschutz

++ UPDATE ++ Mit vollem Einsatz arbeiten wir von der Welttierschutzgesellschaft mit unseren Partnern weltweit Tag für Tag daran, das Wohlergehen von Tieren zu verbessern – doch dabei stellen sich uns immer stärker globale Krisen in den Weg. Neben der aktuellen Coronakrise sind es seit Jahren die Folgen der Klimakrise, die eine zunehmende Bedrohung darstellen. Am 25. September werden wir im Rahmen des globalen Klimastreiks wieder darauf aufmerksam machen!

Denn dass mit Naturkatastrophen und dem wandelnden Klima auch das Leid der Tiere wächst, ist im Bewusstsein vieler Menschen bis heute nicht angekommen. Das muss sich dringend ändern! Und dafür wollen wir mit Ihnen sorgen, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde!

++ Update: 23.September: Da die Infektionszahlen im Land Berlin seit einigen Tagen in besorgniserregendem Tempo zunehmen – Berlin ist bundesweit Spitzenreiter, was den Wert der Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner*innen angeht – erscheint es uns nicht richtig, wie geplant die Klimademonstration im Straßenzug zu begleiten. Deshalb verlagern wir unsere Teilnahme ins Netz. Bitte lassen Sie sich davon nicht entmutigen und seien Sie mit dabei – online und ohne Risiko: Denn die Folgen des Klimawandels dürfen angesichts der Coronakrise nicht an Bedeutung verlieren. Wir werden am Freitag – zeitgleich zur globalen Demonstration auf der Straße – im Internet den Tieren unsere Stimme geben und gemeinsam ein Zeichen setzen, dass ein gesundes Klima unabdingbar für das Wohl von Millionen von Tieren weltweit ist. ++

Dabei treibt uns momentan besonders die Sorge um die Situation in Indien um: Das Land gilt nicht nur als das weltweit am drittstärksten von der Coronakrise betroffen, es hat als „Hotspot“ der Klimakrise auch mit zunehmenden Extremwetter-Verhältnissen zu kämpfen. Der Bundesstaat Odisha, wo wir mit unseren Partnern Action for the Protection of Wild Animals (APOWA) im Einsatz sind, wurde erst im Mai dieses Jahres von Zyklon Amphan verwüstet. Jetzt suchen immense Regenfälle den Küstenstaat heim – Flüsse sind über die Ufer getreten, ganze Landstriche stehen unter Wasser. Während viele Haus- und Nutztiere unter Anleitung unserer Teams von ihren Besitzer*innen oftmals noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können, sind zahlreiche streunende Tiere den Naturkatastrophen schutzlos ausgeliefert.

Soforthilfe nach der Flut. Viele Weideflächen stehen unter Wasser
©APOWA

In Gedanken an unsere Partner, die mit unserer Hilfe ihr Allerbestes geben, um die Leben der Tiere zu retten, werden wir auf mehr Klimaschutz und damit auch auf mehr Tierwohl im Netz aufmerksam machen.

Hier in Berlin, wo die Verantwortlichen unbedingt angehalten sind, Veränderungen einzuleiten, werden wir digital laut sein – und für mehr Bewusstsein für den Schutz von Tieren in Zeiten der Klimakrise plädieren.

Bitte liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, unterstützen Sie uns im Rahmen des digitalen Netzstreiks! Alles, was Sie benötigen, um sich dem Netzstreik anzuschließen, ist ein Social-Media-Profil; ganz gleich, ob Twitter, Facebook oder Instagram. Alle weiteren Schritte sind im Nachfolgenden erklärt.

Online streiken - so geht's:
  1. Laden Sie sich hier oder auf Facebook ein Bild Ihrer Wahl herunter: https://www.facebook.com/pg/WelttierschutzgesellschaftEv/photos/?tab=album&album_id=2961061200613884
  2. Posten Sie zum 25. September das Bild in Ihrem Profil oder setzen Sie es als Profilbild ein. Gern können Sie diesen Beispieltext verwenden. Bitte nutzen Sie aber unbedingt die Hashtags #WTGeV #KlimaschutzistTierschutz und #AllefürsKlima, denn so fluten wir das Netz mit unseren Beiträgen!
  3. Sind Sie auf Facebook aktiv, können Sie noch mehr tun, indem Sie

Helfen Sie Tieren in Not - mit Ihrer Spende!

Unsere weltweite Arbeit zum Schutz von Streuner-, Nutz- und Wildtieren ist nur mit der Unterstützung von Tierfreundinnen und Tierfreunden möglich. Helfen auch Sie!

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