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TV-Tipp: Deutsche Welle in Indien

Möchten Sie sich einen Eindruck davon machen, wie sich unsere Arbeit zur Versorgung der Nutztiere im indischen Odisha gestaltet? Der Beitrag von DW Global Ideas – einem Programm der Deutschen Welle – nimmt Sie mit auf eine Reise in den Alltag unserer Partner. Sehr sehenswert!

Hintergrund: Nutztiere in Indien

Im ostindischen Bundesstaat Odisha, wo fast zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt ist, spielen Nutztiere eine wichtige Rolle. Sie helfen bei der Verrichtung landwirtschaftlicher Arbeiten, dienen als Nahrungsquelle oder Wertanlage. Doch wird ein Tier krank, ist tierärztliche Hilfe kaum zugänglich. Mit einem mobilen tierärztlichen Service und der Etablierung von Tierschutzgruppen verbessern die Welttierschutzgesellschaft und die lokale Organisation Action for Protection of Wild Animals (APOWA) die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig.

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80 Prozent der ländlichen Bewohner des indischen Bundesstaates Odishas haben einen Viehbestand. Für viele Familien sind Tiere die einzige Nahrungsquelle und existenzielle Hilfe bei der Verrichtung der landwirtschaftlichen Arbeiten. Doch viele der Tiere sind krank und Infektionskrankheiten, wie Maul- und Klauenseuche, verbreiten sich stetig. Den Halterinnen und Haltern fehlt es schlicht an finanziellen Möglichkeiten, ihre Tiere zu versorgen. Zudem wissen sie oft nicht genug über eine tiergerechte Haltung und einen respektvollen Umgang.

Hier leisten wir notwendige Hilfe: Wir unterstützen unseren Partner im Land, Action for the Protection of Wild Animals (APOWA), der durch den Einsatz von mobilen Tierarzt-Teams die Lücke zu schließen versucht.

Infizierte Tiere werden mit antibiotischen Injektionen behandelt, besonders schwere Fälle werden auch operiert. Da es keine Tierarztkliniken in der Gegend gibt, werden die mobilen Teams zu wahren Lebensrettern von Tier – und somit auch Mensch.
In den 17 Orten Odishas, in denen wir von der WTG APOWAs Einsatz finanzieren, trainieren die Tierärzte auch die Halterinnen und Halter und lehren ihnen einen besseren Umgang. Je Dorf wird eine Tierschutzgruppe gebildet, die mit ihrem neuen fundierten Wissen und der Ausstattung mit einem Erste-Hilfe-Kit zur Versorgung der Tiere den Tierbesitzern rund um die Uhr als Ansprechpartner gilt. So werden zum Beispiel Wurmmittel mittlerweile ohne unsere Anwesenheit selbst angesetzt, die die Farmer dann versprühen können. Außerdem achten die Menschen auch auf bessere Sauberkeit und bauen ihre Ställe aus, um die Tiere vor lästigen Fliegen und Mücken zu schützen. Über 40 Einzelpersonen konnten seit Beginn unserer Zusammenarbeit ausgebildet werden. Über 4000 Halterinnen und Halter wurden in Tierschutz und Tiergesundheit unterrichtet.

© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Sehen Sie die Arbeit in Aktion – im Beitrag der Deutschen Welle, englischsprachig:

Zum Beitrag bei dw.com: https://p.dw.com/p/3NqCR

Ausbau unserer Zusammenarbeit

© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Weil Odisha immer wieder auch von schweren Naturkatastrophen betroffen ist, unterstützen wir unseren Partner auch durch zusätzliche Soforthilfen, wie zuletzt nach dem verheerenden Zyklon Fani im Mai. Da sich die Situation laut Expertenaussagen in Zukunft sogar noch verschärfen wird, müssen wir die Vorbereitung auf Extremwetter gewährleisten, um zu verhindern, dass Mensch und Tier der Natur schutzlos ausgeliefert sind. Daher weiten wir unsere Zusammenarbeit aus und ermöglichen APOWA den Einsatz eines Vorsorge-Teams. Dieses informiert Tierhalterinnen und –halter vorbeugend, wohin man mit Tieren in Notsituationen flüchten kann, wie man Futter für schlechte Zeiten lagert und welche medizinische Versorgung für die Tiere vorsorglich bereitgestellt werden sollte. Des Weiteren werden einzelne Besitzer gesondert darin trainiert, Tiere aus Notsituationen zu retten und mit ihnen – in diesen Ausnahmesituationen oft auch stark verängstigten Tieren – richtig umzugehen.

Durch all diese Maßnahmen schaffen wir die Grundlage für mehr Tierwohl in Odisha. Danke an Sie, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie diese Arbeit ermöglichen.

Helfen Sie den Tieren in Indien!

Schon mit 30 Euro finanzieren Sie die Bereitstellung eines Notfall-Erste-Hilfe-Kits, das wir in den betroffenen Gemeinden aushändigen.

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