Der WTG-Nothilfefonds – Schutz für die Schwächsten in größten Krisen

„Wir haben Angst, wir sind gestresst und überfordert. Corona trifft uns schwer, aber: Wir müssen an der Seite der Tiere bleiben.“

Mit diesen tief berührenden Worten wandte sich unsere Partnerorganisation aus dem südafrikanischen Khayelitsha Mitte März an uns – und sprach uns damit aus der Seele: Auch wir haben Angst. Wie in Südafrika bahnte sich zu diesem Zeitpunkt in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern die Katastrophe an: Täglich vervielfachten sich die Zahlen der Corona-Infizierten. Wie schlimm wird das Virus die Millionen Menschen noch treffen, die ohnehin unter widrigen Bedingungen leben? Wie soll eine Ausbreitung am Rande von Wellblechhütten verlangsamt und Schutz ohne fließend Wasser und medizinische Versorgung geboten werden? Unsere Partner – in 25 der zum Teil ärmsten Länder der Welt im Einsatz – sind durch die Coronakrise in beispiellose Not geraten und wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Büros der Welttierschutzgesellschaft in größter Sorge. 

Insbesondere die Corona-Krise ist für jede*n Einzelne*n – auch bei uns in der Welttierschutzgesellschaft – eine persönlich sehr belastende Herausforderung, aber wir müssen auch in diesen Krisen und Katastrophen alles in unserer Macht stehende tun, füreinander da zu sein – mit aller Kraft und Mühe, die es kosten mag. Denn wenngleich die Folgen auch hierzulande noch kaum absehbar sind, ist die Prognose für die Regionen, in denen sich unsere Projekte befinden, weitaus katastrophaler. Die Gesundheitssysteme sind schwach, vielerorts herrscht verheerende Armut und kein staatlicher Rettungsschirm wird den Menschen helfen. Wir müssen den Tieren und Kolleg*innen vor Ort zur Seite stehen.

Krisen wie die Corona-Pandemie dürfen nicht zur Folge haben, dass die wertvolle Arbeit internationaler Tierschutzorganisationen und der Schutz der Tiere zusammenbrechen.

Im südafrikanischen Khayelithsa wurde unsere mobile Klinik, die besonders in den abgelegenen Ecken des Townships unterwegs ist, während des nationalen Lockdowns eingeschränkt und durch die Notfall-Ambulanz ersetzt. Nach diesem Prinzip haben wir auch in anderen Teilen der Welt unsere Aktivitäten zum Schutz von Mensch und Tier anpassen und weitere Unterstützung bieten müssen. Denn die Tiere leiden vielerorts durch die Auswirkungen von Katastrophen wie der Coronakrise besonders stark und so braucht es unsere Hilfe, um die Strukturen erhalten und den Tierschutz auch in Zukunft leisten zu können.

Dafür haben wir den WTG-Nothilfefonds ins Leben gerufen!  

Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir eine grundlegende Tierschutzarbeit in größten Krisen und Katastrophen ermöglichen, darunter während der Corona-Pandemie:

eine Notfallversorgung

  • hinterlassener Streunerhunde und -katzen und
  • bedürftiger Nutztiere wie Esel und Rinder,

die Sicherstellung

  • der laufenden Kosten, um die Strukturen für unsere Partnerorganisation zu erhalten
  • sowie der Versorgung und Fütterung aller in der Obhut unserer Schutzzentren befindlichen Tiere, wie z. B. Bären und Elefanten, Schuppen- und Faultiere,

großflächige Informationsarbeit,

  • um Falschmeldungen aus der Welt zu räumen und die Tierhalter*innen anzuleiten, trotz Pandemie Verantwortung für das Wohl ihrer Tiere zu übernehmen.

In Folge der staatlichen Restriktionen und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden diese Projekte vor besonders große Herausforderungen gestellt. Um die für unsere Partner und die unzähligen Tiere zu befürchtende Katastrophe abzuwenden und die so dringend notwendige Tierschutzarbeit trotz Coronakrise sicherzustellen, leisten wir durch den WTG-Nothilfefonds zusätzliche Hilfe:

Zusatzhilfe durch den WTG-Nothilfefonds

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WTG-Nothilfefonds: Für Hunde und Katzen im Armenviertel Khayelitsha

Es sind beispiellos schwere Zeiten – und die Herausforderungen für unsere Partner übersteigen die Grenzen des Vorstellbaren. Weiterlesen »

WTG-Nothilfefonds: Für die Braunbären in Rumänien

Aufgrund der Coronakrise war das Schutzzentrum zeitweise komplett geschlossen worden. Das brachte unsere Partner in existenzielle Schwierigkeiten. Weiterlesen »

WTG-Nothilfefonds: Für den Schutz der Tiere in Tansania

Wir leisten lebensrettende Hilfe für mehrere Tausend Tiere, die durch die Folgen der Coronakrise in zusätzlicher Not sind. Weiterlesen »

WTG-Nothilfefonds: Für den Streunerschutz in Südafrika

Die ersten Gelder aus dem WTG-Nothilfefonds – der eine grundlegende Tierschutzarbeit trotz Coronakrise ermöglichen soll – werden unserem… Weiterlesen »

WTG-Nothilfefonds: Rettung einer Bärin aus dem Zoo Galati

34 Lebensjahre, über 12.000 Tage auf kaltem Beton: Die Bärin verbrachte ihr gesamtes Leben in einem viel zu… Weiterlesen »

WTG-Nothilfefonds: Für Pferde und Kamele im Pandemie geplagten Indien

Mit der Corona-Pandemie brach der Tourismus in Indien vollständig ein und der Nutzen vieler Pferde und Kamele verfiel.… Weiterlesen »

Wir bitten Sie von Herzen: Bieten Sie mit uns den Schwächsten Schutz!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, doch nur mit Ihnen an unserer Seite können wir diese lebensrettende Hilfe für die Tiere bieten! Bitte spenden Sie für den WTG-Nothilfefonds – und ermöglichen Sie uns an die Situation angepasste, individuelle Maßnahmen zum Schutz der Tiere in unseren Einsatzländern.

Mit unserem Einsatz in den ärmsten Ländern der Welt müssen wir in beispiellosen Krisen wie dieser dringend notwendige Zusatzhilfe leisten – zum Schutz unserer Partner und der Tiere weltweit. Wir bitten Sie von Herzen: Bieten Sie mit uns den Schwächsten Schutz!

Herzlichen Dank.

Ihr Beitrag zum WTG-Nothilfefonds

Von ganzem Herzen bitten wir Sie, auch in dieser persönlich so herausfordernden Zeit an der Seite der Tiere zu bleiben. Jede Spende für den WTG-Nothilfefonds rettet Tierleben!

Jetzt helfen

FAQ zum WTG-Nothilfefonds

Aus welchen Mitteln wird der WTG-Nothilfefonds gefüllt?

Als gemeinnütziger Verein basiert jede Hilfe, die wir unseren Projektpartnern weltweit leisten können, auf den Spenden engagierter Tierfreundinnen und Tierfreunde – so auch der WTG-Nothilfefonds.

Was finanziert der WTG-Nothilfefonds?

Die bereits geleisteten Projektgelder bleiben trotz Aussetzen einiger Maßnahmen bei den Partnern, um die Strukturen erhalten und um, sobald die Gefahr durch die Pandemie gebannt ist, schnell wieder in die Normalität übergehen zu können. Durch den WTG-Nothilfefonds wollen wir zusätzliche Kosten decken, die für neue Maßnahmen zum Schutz der Tiere und unserer Partner während der Corona-Krise notwendig sind.

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