Der WTG-Nothilfefonds – Schutz für die Schwächsten in der Coronakrise

„Wir haben Angst, wir sind gestresst und überfordert. Corona trifft uns schwer, aber: Wir müssen an der Seite der Tiere bleiben.“

Mit diesen tief berührenden Worten wandte sich unsere Partnerorganisation aus dem südafrikanischen Khayelitsha am Montagmorgen an uns – und sprach uns damit aus der Seele: Wir haben Angst. Wie in Südafrika bahnt sich in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern die Katastrophe an: Täglich vervielfachen sich die Zahlen der Corona-Infizierten und die Pandemie befindet sich dort erst am Anfang. Wie schlimm wird das Virus die Millionen Menschen treffen, die ohnehin unter widrigen Bedingungen leben? Wie soll eine Ausbreitung am Rande von Wellblechhütten verlangsamt und Schutz ohne fließend Wasser und medizinische Versorgung geboten werden? Unsere Partner – in 25 der zum Teil ärmsten Länder der Welt im Einsatz – sind in Not und wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Berliner Büros der Welttierschutzgesellschaft in größter Sorge. Unermüdlich stehen wir im Austausch, beraten über Möglichkeiten und Chancen, um an der Seite unserer Teams und unserer Schützlinge – der unzähligen notleidenden Tiere weltweit – Stärke und Beistand zu vermitteln.

Die Corona-Krise ist für jede*n Einzelne*n – auch bei uns in der Welttierschutzgesellschaft – eine persönlich sehr belastende Herausforderung, aber wir werden alles in unserer Macht stehende tun, füreinander da zu sein – mit aller Kraft und Mühe, die es kosten mag. Denn wenngleich die Folgen auch hierzulande noch kaum absehbar sind, ist die Prognose für die Regionen, in denen sich unsere Projekte befinden, weitaus katastrophaler. Die Gesundheitssysteme sind schwach, vielerorts herrscht verheerende Armut und kein staatlicher Rettungsschirm wird den Menschen helfen. Wir müssen den Tieren und Kolleg*innen vor Ort jetzt zur Seite stehen.

Die Corona-Pandemie darf nicht zur Folge haben, dass die wertvolle Arbeit internationaler Tierschutzorganisationen und der Schutz der Tiere zusammenbrechen.

Im südafrikanischen Khayelithsa wurde unsere mobile Klinik, die besonders in den abgelegenen Ecken des Townships unterwegs war, nun durch die Notfall-Ambulanz ersetzt. Nach diesem Prinzip müssen wir auch in anderen Teilen der Welt unsere Aktivitäten zum Schutz von Mensch und Tier anpassen und weitere Unterstützung bieten. Denn die Tiere leiden vielerorts durch die Auswirkungen der Pandemie stärker denn je und so braucht es jetzt unsere Hilfe, um die Strukturen erhalten und den Tierschutz auch in Zukunft leisten zu können.

Dafür rufen wir den WTG-Nothilfefonds ins Leben!  

Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir eine grundlegende Tierschutzarbeit in Zeiten der Corona-Pandemie ermöglichen, darunter

eine Notfallversorgung

  • hinterlassener Streunerhunde und -katzen und
  • bedürftiger Nutztiere wie Esel und Rinder,

die Sicherstellung

  • der laufenden Kosten, um die Strukturen für unsere Partnerorganisation zu erhalten
  • sowie der Versorgung und Fütterung aller in der Obhut unserer Schutzzentren befindlichen Tiere, wie z. B. Bären und Elefanten, Schuppen- und Faultiere,

großflächige Informationsarbeit,

  • um Falschmeldungen aus der Welt zu räumen und die Tierhalter*innen anzuleiten, trotz Pandemie Verantwortung für das Wohl ihrer Tiere zu übernehmen.

Wir bitten Sie von Herzen: Bieten Sie mit uns den Schwächsten Schutz!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, doch nur mit Ihnen an unserer Seite können wir diese lebensrettende Hilfe für die Tiere bieten! Bitte spenden Sie für den Aufbau des WTG-Nothilfefonds – und ermöglichen Sie uns an die Situation angepasste, individuelle Maßnahmen zum Schutz der Tiere in unseren Einsatzländern.

Mit unserem Einsatz in den ärmsten Ländern der Welt müssen wir jetzt dringend notwendige Zusatzhilfe leisten – zum Schutz unserer Partner und der Tiere weltweit. Unserer persönlichen Herausforderungen durch die Corona-Krise zum Trotz, bedürfen sie unserer Unterstützung jetzt mehr denn je. Wir bitten Sie von Herzen: Bieten Sie mit uns den Schwächsten Schutz!

Herzlichen Dank.

Ihr Beitrag zum WTG-Nothilfefonds

Von ganzem Herzen bitten wir Sie, auch in dieser persönlich so herausfordernden Zeit an der Seite der Tiere zu bleiben. Jede Spende für den WTG-Nothilfefonds rettet Tierleben!

Jetzt helfen

FAQ zum WTG-Nothilfefonds

Aus welchen Mitteln wird der WTG-Nothilfefonds gefüllt?

Als gemeinnütziger Verein basiert jede Hilfe, die wir unseren Projektpartnern weltweit leisten können, auf den Spenden engagierter Tierfreundinnen und Tierfreunde – so auch der WTG-Nothilfefonds.

Was finanziert der WTG-Nothilfefonds?

Die bereits geleisteten Projektgelder bleiben trotz Aussetzen einiger Maßnahmen bei den Partnern, um die Strukturen erhalten und um, sobald die Gefahr durch die Pandemie gebannt ist, schnell wieder in die Normalität übergehen zu können. Durch den WTG-Nothilfefonds wollen wir zusätzliche Kosten decken, die für neue Maßnahmen zum Schutz der Tiere und unserer Partner während der Corona-Krise notwendig sind.

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