Zum Welteseltag: Die Helfer brauchen jetzt unsere Hilfe!

Der Anblick des Esels erschüttert: Vom Leid seines Lebens gezeichnet, liegt er hier am Straßenrand einer südindischen Stadt zwischen Müll und Essensresten – aussortiert, zum Sterben verdammt. Was war geschehen?

Über Jahre war wohl auch er, wie viele seiner Artgenossen, treuer Gefährte der oft ärmsten Menschen. Er transportierte Wasser, Sand und andere Materialien zu den Märkten und half, den oft schweren Alltag zu bewältigen. Doch dann wurde er krank und somit vermeintlich unnütz. Den Menschen blieben in der eigenen Not kaum Mittel für eine tiergerechte Versorgung, denn es mangelt an Tierärzt*innen in der Region und so sind Behandlungen sehr teuer. Hinzu kommt das oft fehlende Wissen um die Bedürfnisse der Tiere, die letztlich in Szenen wie dieser resultieren: Die Halter*innen überlassen die Tiere sich selbst, in gutem Glauben, dass dem Esel somit Freiheit geschenkt würde.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Elendig verenden die Tiere am Straßenrand – als Opfer ihrer Verletzungen, der Unterversorgung oder dem tosenden Verkehr…

Seit acht Jahren sind wir gemeinsam mit unseren Partnern der Worldwide Veterinary Service (WVS) in Südindien im Einsatz, um das Leid der Esel zu lindern. Im Rahmen regelmäßiger mobiler Kliniken werden Tiere wie er aufgelesen, versorgt und somit gerettet. Halter*innen werden intensiv über eine tiergerechte Versorgung, gute Haltungsbedingungen und die Grundbedürfnisse der Tiere informiert – auch im Rahmen von Schulprogrammen für Kinder und mit Videolehrmaterial für Erwachsene, das auf die vielen Analphabeten ausgerichtet ist. So lernen die Menschen ihre Tiere schätzen und schützen.

Doch der Beginn der Pandemie stellt einen Wendepunkt unseres bisher so erfolgreichen Einsatzes dar: Über Monate waren mobile Kliniken und Schulbesuche kaum oder nur begrenzt möglich, sodass viele Dörfer über Monate nicht erreicht werden konnten. Außerdem wissen wir, dass das Tierwohl angesichts wachsender Nöte der Menschen an Bedeutung verlieren könnte. Wir befürchten, dass in Folge die Fälle schwer verletzter und verwahrloster Esel jetzt wieder zunehmen werden!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, nie war der Einsatz wichtiger. Doch auch nie war die Planung ungewisser: Mit einer erneuten Infektionswelle greift in Teilen Indiens bereits der nächste Lockdown. Aber wenngleich dieser erneut das alltägliche Leben zum Stillstand bringt, muss unser Einsatz für das Wohl der Esel in Südindien weitergehen. Gerade jetzt gilt es, insbesondere in den sehr abgelegenen Dörfern, in denen außer uns keine tierärztliche Versorgung sichergestellt ist, präsent zu sein.

Denn Leid wie dieses darf nicht zum Alltag werden!

Aber wir brauchen Sie bei der Bewältigung der immensen Herausforderungen! Bitte geben Sie dem Eselschutz in Indien die nötige Kraft und stellen Sie sich in dieser großen Not fest an die Seite der Tiere – als Fördermitglied.

Helfen Sie den Eseln!

Mit 40 Euro ermöglichen Sie einem Team-Mitglied in Kenia, fünf Tage lang in der lokalen Bevölkerung dringend notwendige Informationen zum Eselhauthandel zu verbreiten.

Jetzt helfen

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, »als Fördermitglied und mit bereits 5 Euro im Monat sichern Sie die Basis unserer Arbeit und ermöglichen jeden Monat die lebensrettende Tetanus-Impfung von 40 Eseln!

Im Namen der Esel und in großer Hoffnung auf Ihre Hilfe:

Ihre Katharina Kohn
Geschäftsführerin

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