Kenia

Schutz der Esel

© African Network for Animal Welfare

In Kenia sind Esel für ihre Halter*innen als Helfer im Alltag von großem Wert. Aufgrund von Unwissenheit fehlt es vielerorts aber an guten Haltungsbedingungen und tiergerechter Versorgung. Zudem fordert der Eselhauthandel zahlreiche Tierleben, nachdem sich Kenia bis 2020 zum Zentrum Ostafrikas für den Export von Eselshäuten nach China entwickelt hatte – und bis heute illegale Aktivitäten anhalten. Gemeinsam mit dem Africa Network for Animal Welfare (ANAW) sind wir im Einsatz, um die Situation der Esel in Kenia durch ein tiermedizinisches Versorgungsangebot und Informationsarbeit zu verbessern.

Kenia

Trotz der großen Bedeutung der Tiere für die Landwirtschaft, den Transport und andere tägliche Arbeiten, nahm die Population der Esel in Kenia in den vergangenen Jahren stark ab. Von etwa 1,8 Millionen Eseln im Jahr 2016 sank die Anzahl der Tiere zuletzt auf nur noch etwa eine Million (Stand 2023). Die Gründe liegen vor allem im Eselhauthandel, aber auch die schlechten Haltungs- und damit Lebensbedingungen der Tiere sind eine Gefahr.

Im Einsatz für die Tiere

  • Projektlaufzeit: seit 2020
  • Projektpartner: Africa Network for Animal Welfare (ANAW)
  • Aktivitäten: Mobile Tierkliniken, Bildungsarbeit, Recherchen zum Eselhandel
  • Ziel: Lebens- und Haltungsbedingungen der Esel in Kenia verbessern
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Der Eselhauthandel wurde zur zentralen Gefahr für Tier und Mensch

Unsere Projektaktivitäten mit der Organisation Africa Network for Animal Welfare (ANAW) starteten im Jahr 2020 mit Fokus auf den grenzüberschreitenden Handel von Eseln zwischen Kenia, Äthiopien und Tansania. Denn mit der steigenden Nachfrage nach neuen Bezugsquellen zur Herstellung des vermeintlichen Heilmittels Ejiao hatte sich Kenia zu diesem Zeitpunkt mit vier Esel-Schlachthäusern zum Zentrum der Eselshaut-Exporte in Ostafrika entwickelt. Über die hohe Schlachtquote hinaus, die selbst schon eine akute Gefahr darstellte, häuften sich Verdachtsmeldungen, dass längst nicht alle geschlachteten Tiere aus legalen Verkaufsquellen wie Märkten, geschweige denn aus dem Land selbst stammten. So sollen auch durch Diebstähle aus den Dörfern sowie den Nachbarstaaten wie Äthiopien und Tansania offenbar Esel beschafft worden sein, um der immensen Nachfrage aus Fernost gerecht zu werden.

© Solomon Onyango

Zu Beginn unseres Projektes lagen allerdings kaum konkrete Daten vor, die dies belegen konnten. Gemeinsam mit unserem Partner setzten wir deshalb in den zwei für den Handel entscheidenden Regionen Marsabit (Grenzregion Kenia-Äthiopien) und Migori (Grenzregion Kenia-Tansania) an, um sowohl über Umfang als auch Art und Größenordnung der grenzüberschreitenden Transporte von Eseln Informationen zu erlangen. Anhand der Ergebnisse dieser Recherchen sollte die Problematik des Handels aufgezeigt werden und ein erhöhter Druck auf die Gesetzgebung geschaffen werden.

– Zunächst untersuchten wir im Rahmen einer Studie den Status und die Auswirkungen des Handels mit Eselshäuten auf die Eselpopulation von 2017 bis 2019 und danach. Dafür wurden unter anderem umfangreiche Interviews mit verschiedenen Akteur*innen, darunter Regierungsbeamt*innen, Dorfältesten und Gemeindemitgliedern, geführt. Zudem wurden lokale Märkte besucht, um den dort stattfindenden Handel mit Eseln zu überprüfen.

– Im Februar 2020 zeigte die immer lauter werdende Kritik, die auch von Organisationen wie uns und der Recherche-Ergebnisse ausging, Wirkung: Der Betrieb der vier Esel-Schlachthäuser in Kenia wurde gestoppt. Doch ein endgültiges Verbot der Schlachtung von Eseln war nicht erzielt. Deshalb blieben wir aktiv und

  • dokumentierten ab Januar 2021 über 14 Monate alle Handlungen mit und Bewegungen von Eseln, die die Grenzpunkte zwischen Kenia und Äthiopien bzw. Kenia und Tansania passierten. Dabei wurde auch auf die lokale Bevölkerung gesetzt, die eine wichtige Basis für Informationen, auch zu den Lebensbedingungen der Esel sowie den Eseldiebstählen, bot.
  • konnten im Rahmen eines Workshops zum Abschluss dieser Vertragsperiode rund 20 Vertreter*innen aus Medien und Politik die Problematiken des grenzüberschreitenden Eselhandels aufzeigen. Auch diverse Zeitungsberichte und Interviews wurden auf der Basis verwirklicht.

Mitte 2021 wurden in einem Bericht alle Recherchen zu bestehenden Gesetzen und ihren Lücken sowie Vereinbarungen zwischen Kenia und den Nachbarländern aufgearbeitet. Ein daraufhin erstelltes Grundsatzpapier („Policy Brief“) dient fortlaufend als Gesprächsgrundlage zwischen Kenia und Äthiopien, um eine politische Reform zugunsten der Esel herbeiführen zu können.

Die Ergebnisse aller Untersuchungen zeigten, dass in den Jahren 2017 bis 2019 eine hohe Anzahl von grenzüberschreitenden Eselbewegungen und Diebstählen mit den vier Esel-Schlachthäusern als Zielort zu verzeichnen war. Zudem machten die Ergebnisse deutlich, dass informelle und inoffizielle Routen den offiziellen Grenzübergängen vorgezogen wurden.

Im Sommer 2021 – als erneut die Wiedereröffnung der Schlachthäuser drohte – gingen wir wieder im Bündnis mit anderen Organisationen in 27 Bezirken des Landes in den Einsatz und organisierten öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, um Mitstreiter*innen zu gewinnen und gemeinsam eine klare Botschaft an die Regierung gegen die Esel-Schlachthäuser zu senden. In unserem Einsatzgebiet, dem nördlichen Bezirk Marsabit, sammelten wir Unterschriften für eine Petition, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen. So sollte die Regierung davon überzeugt werden, die endgültige Schließung der Schlachthäuser erneut in Angriff zu nehmen.

FÖrdermitglied werden

10 Euro
im Monat

sichern vier Eseln in Kenia eine lebensrettende tiermedizinische Versorgung.

40 Euro

ermöglichen den Bau eines schützenden Geheges für Esel in Tansania.

Bis heute ist kein endgültiges Verbot der Schlachtung von Eseln und des Exports der Häute erzielt. Erst im Juni 2023 machte das kenianische Landwirtschaftsministerium Andeutungen, die Eselschlachtung wieder legal ermöglichen zu wollen. Zudem liegen uns Informationen vor, dass sich Diebstähle von Eseln zuletzt (seit Herbst 2023) wieder häufen und illegale Schlachtungen stattfinden.

Hoffnung und starke Wirkung kann aber die Afrika-weite Entwicklung schaffen: Am 18. Februar 2024 einigten sich die 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union gemeinschaftlich darauf, dass das Schlachten von Eseln für ihre Häute in den nächsten 15 Jahren verboten sein soll! Welche Schritte die Staaten daraufhin jetzt gehenund wie konsequent auch in Kenia und benachbarten Ländern in der Folge auch der Eselschutz verfolgt wird, bleibt abzuwarten. Unsere ausführliche Analyse der Resolution lesen Sie hier: https://welttierschutz.org/eselhauthandel/.

Für uns und unsere Projektpartner bleibt unabdingbar, dass der Schutz der Esel – insbesondere angesichts der sich häufenden illegalen Aktivitäten im Eselhauthandel – im Fokus unserer Arbeit bleiben muss.

Eselhauthandel: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Um dem Eselhauthandel (auch dem illegalen) Einhalt zu gebieten, setzen wir uns weiterhin eindringlich dafür ein, dass das so genannte Fleisch-Kontroll-Gesetz in Kenia („Meat-Act“) überarbeitet wird: Dieses deklariert Esel als Schlachttiere und ermöglicht somit die Tötung der Tiere – und den Export der Häute. Um die Leben der Tiere langfristig und nachhaltig zu schützen und einen endgültigen Stopp der Schlachtungen für den Export zu erwirken, müssen Esel dort gestrichen werden.

So bleibt die Auseinandersetzung mit der Politik sowie die Sensibilisierungsarbeit in der Bevölkerung und Recherchen rund um die Problematik und den möglicherweise lukrativen illegalen Markt ein wichtiger Fokus unseres Einsatzes. Durch anhaltende Gespräche mit Regierungsvertreter*innen in Kenia sowie der Präsenz des Themas in den Medien halten wir die Problematik relevant in der Öffentlichkeit.

© African Network for Animal Welfare

Durch die Erhebungen rund um den Eselhandel zeigte sich zudem sehr deutlich, dass die Tiere in ihrem Einsatz zu Transportzwecken maßgeblich unterversorgt werden. Daraus ergab sich der weitere Fokus des Projekts.

Die Lebens- und Haltungsbedingungen der Esel in Kenia verbessern

Mit einem (vorübergehenden) Stopp der Schlachtungen sind die Lebensbedingungen der Esel aber längst nicht verbessert. So stellte unsere Erhebung zum Teil gravierende Tierschutzprobleme hervor, wie z. B. schlechte Haltungsbedingungen und fehlende tiermedizinische Versorgung.

Die Hauptproblematiken in den Regionen Marsabit und Migori sind nach wie vor:

  • Esel tragen Lasten oder ziehen Karren, die ihr eigenes Körpergewicht um das Drei- bis Vierfache übersteigen. Diese Überladung über lange Strecken und das häufige Fehlen schützender Polsterung führen zu Überlastung und verursachen Schmerzen und Wunden. Zudem leiden viele Tiere unter Hufproblemen.
  • Die Tiere werden während ihrer langen Arbeitseinsätze nicht angemessen mit Wasser und Futter versorgt und es fehlt ihnen an Ruhepausen.
  • Durch ihren schlechten Allgemeinzustand sind die Esel anfällig für schmerzhafte, schwächende oder gar tödliche Erkrankungen wie Tetanus, Parasitenbefall und Koliken, die dann aufgrund fehlender Mittel der Halter*innen oder unzureichender Expertise der Tierärzt*innen nur selten akut, geschweige denn präventiv, behandelt werden.
  • Darüber hinaus sind die Tiere extremen Umweltbedingungen wie großer Hitze und Dürren ausgesetzt, die zusätzlich an ihren Kräften zehren.

© African Network for Animal Welfare

Um nachhaltige Verbesserungen im Leben der Esel zu erreichen, tragen wir jetzt auch Sorge für den Auf- und Ausbau der tiermedizinischen Versorgung der Esel sowie der Sensibilisierung der Halter*innen für die Bedürfnisse ihrer Tiere. 

In den Regionen Migori und Marsabit führen wir dafür in enger Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen mobile Kliniken durch, in deren Rahmen der Gesundheitszustand der Esel kontrolliert sowie sichergestellt wird, dass die Tiere geimpft und entwurmt sowie bei Bedarf Wunden und Krankheiten behandelt werden.

Dabei beziehen wir lokale Fachkräfte für Tiergesundheit, darunter Tiergesundheitshelfer*innen und Tierärzt*innen eng mit ein, denn sie stellen die tierärztliche Versorgung in vielen Dorfgemeinschaften grundsätzlich sicher. Allerdings fehlen ihnen in der Regel spezifische Kenntnisse im Hinblick auf die Versorgung von Eseln. Unser Ziel ist es daher, das entsprechende theoretische und praktische Wissen zu vermitteln, beispielsweise zur klinischen Untersuchung von Eseln, zum Antibiotikaeinsatz und zur Wundbehandlung, aber auch zu gesetzlichen Grundlagen, wie in Fällen von Tiermisshandlungen. Für ihre Praxistätigkeit erhalten sie von uns Boxen mit tiermedizinischem Equipment und Medikamenten. Darüber hinaus werden sie dafür sensibilisiert, wann und an welche offiziellen Stellen zum Beispiel Krankheitsausbrüche gemeldet werden müssen. Daneben fördern wir so genannten „Local Service Providers (LSPs)“ (zu Deutsch: lokalen Tiergesundheitshelfer*innen) grundlegende tiermedizinische Medikamente und vermitteln das nötige Wissen, um die notwendige Behandlung und Versorgung der Esel künftig auch außerhalb unserer Anwesenheit der mobilen Kliniken sicherstellen zu können.

Wissensaufbau bei den Tierhalter*innen

Die Förderung positiver Veränderungen durch die Tierhalter*innen selbst ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unseres Einsatzes. Dies soll vor allem durch den Aufbau von Wissen rund um Haltungspraktiken und einer stärkeren Wertschätzung der Tiere erreicht werden. So sollen den Eselhalter*innen durch direkte Gespräche Kenntnisse in den Bereichen Umgangs- und Haltungsmethoden, tiermedizinische Grundversorgung und erste Hilfe vermittelt werden. Zudem sollen die Tierhalter*innen motiviert werden, tiermedizinische Dienste, wie beispielsweise den Einsatz unserer mobilen Klinik, in Anspruch zu nehmen – zum Wohl ihrer Tiere.

Die Trainings stellen die Bedürfnisse der Tiere in den Fokus. So lernen die Halter*innen, ihre Esel besser zu versorgen. © African Network for Animal Welfare

Bis zu 1.500 Eselhalter*innen sollen im Zuge dieses Projektzeitraumes adressiert werden und rund 1.000 Esel sollen durch mobile Tierkliniken tiermedizinische Versorgung erhalten – damit sollen sich die Lebensbedingungen der Esel langfristig verbessern.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, mit diesen umfangreichen Maßnahmen können wir den Weg zu mehr Eselwohl in Kenia ebnen. Bitte unterstützen Sie uns dabei – mit Ihrer Spende!

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Stefanie Timm
Teamleitung Tierschutzprojekte

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: st@welttierschutz.org

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