Programm VETS UNITED (TIERÄRZTE WELTWEIT)

… denn Tierschutz braucht Menschen, die ihn leben

Über das Programm

Gemeinsam mit der Welttierschutzstiftung und lokalen Partnern engagieren wir uns im Rahmen des Programms VETS UNITED (TIERÄRZTE WELTWEIT) für mehr Tierwohl in Ländern des Globalen Südens. Dafür setzen wir bei zahlreichen Berufsgruppen im Bereich Tiergesundheit an und fördern die Integration von Tierschutzthemen in der Aus- und Fortbildung. 

Im Einsatz für die Tiere

  • Projektlaufzeit: seit 2015 
  • Projektpartner: Welttierschutzstiftung 
  • Aktivitäten: Aus- und Weiterbildung im Bereich Tiergesundheit 
  • Ziel: Integration von Tierschutzthemen in der Aus- und Fortbildung und Stärkung des Tierwohles 

Eine Online-Umfrage der WTG unter veterinärmedizinischen Bildungseinrichtungen und NGOs in 44 Ländern des Globalen Südens zeichnete ein eindeutiges Bild:  

  • Über 40 Prozent stuften das Tierschutzbewusstsein der Tierärzt*innen in ihrem Land als schlecht ein. 
  • 58 Prozent der Befragten gaben an, dass Tierschutzthemen nicht Teil des tierärztlichen Lehrplans seien. 

Tierärzt*innen und Fachkräfte für Tiergesundheit (so genannter Veterinary Para Professionals oder Paravets) kommen somit offensichtlich im Rahmen ihrer Ausbildung oft weder theoretisch mit Tierschutzthemen in Berührung, noch haben sie die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Umgang mit Tieren zu sammeln. 

Im Jahr 2015 nahm sich das von uns gemeinsam mit der Welttierschutzstiftung ins Leben gerufene Programm VETS UNITED (TIERÄRZTE WELTWEIT) dieser Probleme an und wir begannen im Rahmen von Pilotprojekten in Ländern des globalen Südens die Arbeit. Ziel des Programmes ist es, akademischen Bildungseinrichtungen und Weiterbildungsanbietern, etwa Universitäten, Kliniken und Colleges, bei der Verbesserung ihrer Tierschutzausbildung zu unterstützen und zu einer Förderung des Tierwohls in der tiermedizinischen Aus- und Weiterbildung beizutragen.  

  • Durch die Integration von Tierschutzthemen in Aus- und Weiterbildungskursen werden die Tierärzt*innen und tiermedizinischen Fachkräfte theoretisch mit den grundlegenden Kenntnissen zum Tierwohl vertraut gemacht.  
  • Durch Praxiseinheiten werden diese zudem befähigt, die Tiere zu versorgen und dabei auch den Halter*innen der Tiere den Tierschutzgedanken zu vermitteln. 

Basis der Kurseinheiten ist das von der Welttierschutzstiftung erarbeitete VETS UNITED-Lehrmaterial, das Vorlesungen, Schulungsfilme sowie -Anleitungen für praktische Übungen zu verschiedenen Tierschutzthemen umfasst. Auch eigenständig können Interessierte Lehrkräfte an Universitäten und Colleges das mittlerweile dreisprachige VETS UNITED-Lehrmaterial online herunterladen und auf dieser Basis Vorlesungen durchführen, die Filme nutzen und praktische Übungen anbieten: https://www.teaching-animal-welfare.org/

Die Projekte in den Einsatzländern werden gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt und jeweils von lokalen Projektmanager*innen geleitet, die meist selbst als Lehrende oder Tierärzt*innen an Universitäten, Hochschulen oder in Tierschutz-NGOs tätig sind, und somit die Ausbildung der Student*innen nicht nur koordinieren, sondern mitumsetzen. Lokal werden …

  • auf Basis des VETS UNITED-Lehrmaterials entsprechend der relevanten Tierschutzthemen individuelle Tierwohl-Lehrpläne entwickelt. 
  • die laufende Umsetzung der Kurse an den Universitäten, Colleges und Fortbildungseinrichtungen und die Aus- und Weiterbildung von Tierwohl-Dozent*innen und -Trainer*innen verantwortet. 

Innerhalb der ersten zehn Jahre des Programmes wurden in sieben afrikanischen Ländern diese Pilot-Projekte umgesetzt:

  • In Malawi, Gambia, Uganda, Liberia und Kenia, konzentrierte sich das Programm auf eine Etablierung von Tierwohl in der Ausbildung von Veterinär*innen und Fachpersonal. 
  • In Uganda und Ruanda zielten wir auf die Integration von Tierschutzthemen in der beruflichen Weiter- bzw. Fortbildung von Tierärzt*innen und tiermedizinischen Fachangestellten.  
  • Weitere Programm-Einheiten sowie -Aktivitäten fanden in Tansania, Simbabwe sowie Sri Lanka und Rumänien statt. 

Im Rahmen des Programms VETS UNITED wurden von 2015 bis 2025 bereits mehr als 5.000 Teilnehmer*innen in zehn Ländern geschult. 

Den Pilotprojekten lag seit Beginn das Ziel zugrunde, dass sich das Programm nach einer erfolgreichen Etablierung der Tierschutzthemen zurückzieht und die Arbeit in lokale Verantwortung übergeht. Dieses Vorhaben wird 2025 – genau zehn Jahre nach dem ersten Programmbeginn und vieler Jahre der Entwicklungen – abgeschlossen.  

Eine ausführliche Darstellung der Entwicklungen finden Sie hier (zum Ausklappen) 

  • Start des Projektes in Malawi (akademische Ausbildung, College und Universität): 
  • Partnerinstitutionen: LSPCA (Lilongwe Society for the Protection and Care of Animals), Faculty of Animal Sciences (BUNDA) and Natural Resources College (NRC) an der Lilongwe University of Agriculture and Natural Resources (LUANAR) 
  • Adressierte Kurse: Diploma in Animal Health and Livestock Development, Bachelor in Veterinary Medicine 
  • Start des Projektes in Gambia (akademische Ausbildung an College und Universität): 
  • Partnerinstitutionen: The Gambia College, University of the Gambia 
  • Adressierte Kurse: Certificate in Animal Health and Production, Certificate in General Agriculture, Basic Certificate in Animal Health and Production, Higher National Diploma in Animal Health and Production, Animal Welfare Open Course for Advance Diploma in Education   
  • Der lokale VETS-UNITED-Projektleiter hält wöchentliche Vorlesungen und bietet Praktika zu Tierschutzthemen in Theorie und Praxis für Studierenden an der Universität (bis 2021) und am College (laufend). 
  • Es folgte eine Identifizierung der fehlenden Hauptdefizite in Bezug auf Tierwohlthemen in der akademischen Ausbildung und fehlende Inhalte wurden ausgewählt und nachgeholt. 

  • Start des Projektes in Uganda (berufliche Fortbildung): 
  • Partnerinstitutionen: Bam Animal Clinics, Uganda Veterinary Board (UVB) 
  • Adressierte Gruppen: Veterinär*innen und tiermedizinische Fachangestellte  
  • Tierschutz-Workshops für tiermedizinische Fachkräfte finden statt 
  • Start eines Stipendienprogramms und Unterstützung von 4 Studierenden in Malawi 
  • Das umfangreiche Lehrmaterial wurde veröffentlicht, was die Partnerinstitutionen dabei zu unterstützt, die Lerninhalte in ihre Ausbildung zu integrieren. Viele Institutionen nahmen die Module bereits als Referenzmaterial in ihre Kurse auf. 

  • Uganda (berufliche Fortbildung): Erarbeitung nationaler Richtlinien für Weiterbildungen von Veterinär*innen und tiermedizinischer Fachangestellten  
  • Start des Stipendienprogramms und Unterstützung von 10 Studierenden in Gambia 
  • Start des 2. Projektes in Uganda (akademische Ausbildung an Universität): 
  • Partnerinstitutionen: The College of Veterinary Medicine, Animal Resources and Biosecurity (COVAB) 
  • Adressierte Kurse: Bachelor of Animal Production, Bachelor of Wildlife Health and Management, Bachelor in Livestock Industry and Business, Bachelor of Veterinary Medicine 
  • Seit 2018 erhalten Studierende regelmäßig Tierschutzschulungen in Theorie und Praxis also z.B.in Kleintierkliniken, Großtierkliniken und Betriebsbesichtigungen sowie Lehrkräfte jährliche Tierschutz-Schulungen.  

  • Uganda (berufliche Fortbildung): Im Juni 2018 wurden die BAM Tierkliniken offiziell als Weiterbildungsanbieter zugelassen. 

  • Start des Projektes in Gambia (akademische Ausbildung an College und Universität): 
  • Partnerinstitutionen: The Gambia College, University of the Gambia 
  • Adressierte Kurse: Certificate in Animal Health and Production, Certificate in General Agriculture, Basic Certificate in Animal Health and Production, Higher National Diploma in Animal Health and Production, Animal Welfare Open Course for Advance Diploma in Education   
  • Der lokale VETS-UNITED-Projektleiter hält wöchentliche Vorlesungen und bietet Praktika zu Tierschutzthemen in Theorie und Praxis für Studierenden an der Universität (bis 2021) und am College (laufend). 
  • Es folgte eine Identifizierung der fehlenden Hauptdefizite in Bezug auf Tierwohlthemen in der akademischen Ausbildung und fehlende Inhalte wurden ausgewählt und nachgeholt. Erhöhung der Anzahl der Stipendien auf 8 Teilstipendien in Malawi sowie 20 in Gambia 

  • Start des Projektes in Liberia (akademische Ausbildung an Universität und College): 
  • Partnerinstitutionen: Liberia Animal Welfare and Conservation Society (LAWCS), Lofa County University (LCU) and Cuttington University (CU) 
  • Adressierte Kurse: Bachelor of Science Agriculture 
  • Im Februar 2019 wurde ein im Rahmen des VETS-UNITED-Programms in Gambia ausgebildeter tiermedizinischer Fachangestellter an der liberischen Universität eingestellt, um dabei zu unterstützen, die akademische Ausbildung von Fachkräften im Bereich Tiergesundheit zu verbessern; es ist das erste Folgeprojekt, indem seit Beginn lokales Ausbildungspersonal eingesetzt wird. 
  • Seit März 2019 wurden Dozent*innen an den ausgewählten Einrichtungen von dem Tierarzt aus Gambia geschult, um Studierenden Tierschutzinhalte in Theorie und Praxis zu vermitteln mit dem Ziel, das Wissen selbst weitervermitteln zu können (dies gelang ab 2022), zudem werden bis heute jährlich Dozentenschulungsworkshops angeboten. 

  • Uganda: Die Fortbildungs-Workshops für Tierärzt*innen und Paravets beginnen und dauern bis 2022/23 an. Bis zum Ende erreichten sie 80% der tiermedizinischen Fachangestellten.  
     
  • Uganda: Anstellung des ersten auf Tierwohl spezialisierten Dozenten.  

  • Start des Projektes in Ruanda (berufliche Fortbildung): 
  • Partnerinstitutionen: New Vision Veterinary Hospital (NVVH), Rwanda Council of Veterinary Doctors (RCVD) 
  • Adressierte Gruppen: Veterinär*innen und veterinärmedizinische Fachangestellte 
  • Mit Projektbeginn starteten Tierschutz-Weiterbildungsworkshops für Tierärzt*innen und tiermedizinische Fachangestellte basierend auf dem Train-The-Trainer-Konzept  
  • Im Februar 2020 ermittelten Vertreter*innen der Partnerorganisation und des Rwanda Council of Veterinary Doctors (RCVD) bei einem Treffen Lücken in Bezug auf das Wohlergehen von Tieren in der kontinuierlichen beruflichen Weiterbildung (CPD) von Veterinär*innen und TFAs und stellten dementsprechend Schulungsmaterialien zum Thema Tierschutz zusammen. 

  • Start des Projektes in Kenia (akademische Ausbildung an Universität und College akademische Ausbildung an Universität und College): 
  • Partnerinstitutionen: Egerton University, Pwani University, Kenyatta University, Nairobi University und Maasai Mara University 
  • Adressierte Kurse: Bachelor of Veterinary Medicine, Bachelor of Science, Bachelor of Animal Health and Production, Certificate in Animal Health and Production 
  • Im Juli 2020 wurde ein Treffen durchgeführt, um die Lücken in den derzeitigen Lehrinhalten im Bereich Tierschutz und die Kompetenz der Dozent*innen bei der Durchführung von Tierschutzschulungen zu ermitteln, ergänzend dazu fand im Dezember 2020/Januar 2021 eine Umfrage statt, um Defizite und Bedürfnisse im Bereich Tierschutz in der akademischen Ausbildung zu ermitteln. 

  • Uganda: Mit dem Ziel ein landesweites Fortbildungsprogramm zu entwickeln und die bestehenden Tierschutzthemen zu integrieren, fanden mehrere Treffen der Uganda Veterinary Association (UVA) statt

  • Malawi: Online-Umfrage im November/Dezember 2020 unter ehemaligen Absolvent*innen der zwei Partnerinstitutionen, um die Lücken des aktuellen Lehrplans zu ermitteln und eine geeignete – von den Studierenden erwünschte – Überarbeitung zu gewährleisten  
  • Ab 2020 verlagerte sich der Schwerpunkt der Workshops auf die Weiterbildung von Lehrkräften in den Einrichtungen und nicht mehr ausschließlich die Studierenden. 

  • Liberia: Einführung des Stipendienprogramms für 12 Studierende. 

  • Ausbruch der Corona Pandemie und vorrübergehende Schließung aller Bildungseinrichtungen sowie eine Anpassung der Schulungen in Online- bzw. WhatsApp-Gruppen  
  • Liberia: Erhöhung der verteilten Teilstipendien auf 16 Studierende 

  • Gambia (College und Universität): Ab 2021 wurden Dozent*innen im Bereich Tierschutz ausgebildet und die Anzahl an ausgebildeten Tierschutzdozent*innen an den Bildungseinrichtungen erhöht, sowie jährliche Auffrischungsworkshops eingeführt 

  • Malawi (College und Universität): Zwischen September 2020 und August 2021 führte eine Arbeitsgruppe insgesamt zehn Sitzungen zur Überprüfung der Lehrpläne durch und erstellte ein Dokument, in dem die festgestellten Lücken und Bedürfnisse zusammengefasst und Empfehlungen für die Anpassung der Lehrpläne gegeben wurden 
  • Im Mai 2021 wurde der erarbeitete Lehrplan dem Senat der Universität zur Genehmigung vorgelegt 

  • Liberia (Universitäten): Umfrage unter den Studierenden, um die Lücken und Bedürfnisse in der Ausbildung der Studierenden in Bezug auf Tierschutzbildung zu ermitteln, woraufhin im Dezember 2021 eine Überprüfung der Universitäten ihrer Lehrpläne stattfand. 
     
  • Uganda: Anstellung des zweiten Dozenten für den Bereich Tierschutz am College.  
  • Beendigung des Stipendienprogramms in Gambia, Liberia und Malawi. 

  • Uganda: überarbeitete Lehrpläne werden ab 2022 in allen Studiengängen verwendet 

  • Liberia: Entwickelte tierschutzbezogene Themen wurden im Februar 2022 in die neuen Lehrpläne aufgenommen und die Akkreditierung erreicht. 

  • Ab 2023 liefen die Vorbereitungen für die Übergabe aller Pilotprojekte in die eigenständige Verantwortung der Projektinstitutionen.  
     
  • Komplette Überarbeitung der Lehrmodule, die sich an den Lehrplanempfehlungen der Welttiergesundheitsorganisation (WOAH) ausrichtet und von Expert*innen aus Forschung, Wissenschaft und Praxis aus über 20 Ländern weltweit begutachtet worden sind. 
  • Die VETS UNITED-Lehrmaterialien wurden in Spanisch, Französisch übersetzt und sind nun neben Englisch dreisprachig verfügbar.  

  • Gambia: Nach der Akkreditierung der überarbeiteten Lerninhalte ist der Tierschutzkurs seit September 2023 als eigenständiger, obligatorischer Kurs am Gambia College und seit Juli 2023 ist Tiergesundheit sowie Tierschutz ein Pflichtfach für die entsprechenden Studiengänge am Gambia College. Das Projekt kann auch finanziell größtenteils lokal getragen werden und durch das Programm VETS UNITED wird sich nur noch Unterstützung für die Erhebung von M&E-Daten zur Überwachung der Qualität und Quantität der Ausbildung fokussiert werden. Zudem fördern wir einen jährlichen Auffrischungsworkshop für das Ausbildungspersonal zur Unterstützung des weiteren Kapazitätsaufbaus leisten.  

  • Liberia: Seit April 2023 tragen die Universitäten alle Kosten für die Ausbildung der Studierenden. Seit September 2023 wird der Tierschutzlehrgang offiziell an der LCU (Lofa County University) gelehrt.  
     
  • Uganda: Im Juli 2023 wurden offizielle landesweite Weiterbildungsrichtlinien für Tierärzt*innen und TFAs veröffentlicht, die inhaltlich gemeinsam mit VETS UNITED erarbeitet worden waren, und die eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung für alle registrierten Tierärzt*innen und TFAs verbindlich vorschreiben 
  • Im September 2023 wurde der überarbeitete Lehrplan um fehlende Inhalte ergänzt wurde und mit Lehrmaterialien, etwa geeignete Vorlesungen und Praktika aufgefüllt wurde, für alle noch ausstehenden Studiengänge genehmigt und umgesetzt. 
     
  • Ruanda: Schulungsmaterialien und nationale offizielle Weiterbildungsrichtlinien, entwickeltet in den vorherigen Jahren und im Rahmen des Pilotprojektes, wurden im Dezember 2023 genehmigt und das New Vision Veterinary Hospital (NVVH) als offizieller Weiterbildungs-Anbieter ernannt. Das befähigt dazu, in Zusammenarbeit mit den ausgebildeten Tierärzt*innen, fortan landesweit akkreditierte CPD-Kurse für Tierärzt*innen und tierärztlichen Fachangestellten anzubieten. 
     
  • In den Jahren 2023/2024 wiesen alle am Programm teilnehmenden Universitäten entsprechende Tierschutzdozent*innen zu, nachdem in den vorherigen Jahren Workshops für eine geschulte Integration des Tierschutzes in den Unterricht erfolgt war; die Dozent*innen sind für die Ausbildung der Tierschutzstudent*innen an ihrer Universität verantwortlich und sind Hauptansprechperson für das VETS UNITED Projekt an jeder Universität. 

  • Malawi: Der Senat genehmigte den angepassten Lehrplan für den Diplomstudiengang Animal Health and Livestock Development, die endgültige Genehmigung für den zweiten abgezielten Studiengang für Uni und College befindet sich noch in letzter Instanz der Genehmigung, (die Inhalte werden aber bereits gelehrt) 
  • Seit Oktober 2023 übernehmen die Universitäten die finanzielle Verantwortung der Ausbildung und von unserer Seite ausschließlich Workshops finanziert, die alle 2 Monate für die Lehrkräfte des Colleges und der Universität stattfinden. 

  • Uganda: Die vollständige Verantwortung der Finanzierung und der Umsetzung der Studierendenausbildung wurde im Oktober 2023 übergeben und es werden von Seiten des Programmes VETS UNITED nur noch minimale finanzielle Unterstützung für Aktivitäten im Zusammenhang mit der Erhebung von Daten zur Überwachung der Qualität und Quantität der Ausbildung (Monitoring & Evaluation) sowie ein kleiner Betrag zur Kost und Logi während der Ausbildungskurse getragen. 
  • Das Weiterbildungsprogramm wurde akkreditiert und in lokale Verantwortung übergeben.  
  • Veröffentlichung einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Tierschutz in Lehrpläne integriert wird, kann als Unterstützung für die Universitäten kostenlos heruntergeladen werden.  

  • Malawi: Seit Januar 2024 absolvieren die Studierenden offiziell die Kurse mit den überarbeiteten Lehrplänen. 

  • Liberia: Seit September 2024 werden die überarbeiteten Tierschutzmodule in Kursen an der Cuttington University (CU) gelehrt.  

  • Ruanda: Teilnehmer*innen der Weiterbildungsworkshops werden fortan die Kosten selbst übernehmen, weshalb die finanzielle Förderung durch das Programm im Mai 2024 eingestellt werden konnte.  

  • Auch nach Übernahme der Verantwortung in lokale Hände unterstützen wir die Partner, wenn notwendig, etwa bei Workshops, die zur Auffrischung des lehrenden Personals an den Universitäten oder Kliniken sowie der Trainer*innen dienen könnten. Sowohl in Liberia, Uganda, Ruanda, Gambia als auch Malawi fanden diese Workshops und damit unserer Unterstützung 2024 statt. 
Nachhaltig fördern

5 Euro helfen

bei der tiermedizinischen Versorgung zahlreicher Tiere innerhalb des Programms VETS UNITED.

150 Euro

finanzieren eine praktische Lerneinheit für Studierende in Malawi im Rahmen einer mobilen Klinik.

VETS UNITED: So geht es jetzt weiter 

2023 in Uganda, 2024 in Ruanda und bis Mai 2025 konnten die Pilotprojekte in Gambia, Kenia und Liberia in lokale Verantwortung übergeben werden. Die Projekte in Malawi und der universitäre Aspekt in Uganda folgen bis September 2025. Die Projektmanager*innen von VETS UNITED in den entsprechenden Einsatzländern werden eigenverantwortlich die Umsetzung leisten können – ein Riesenerfolg! 

Um sicherzustellen, dass die Maßnahmen nachhaltigen Erfolg haben, wurden die Aktivitäten bereits laufend von umfangreichem Qualitätsmanagement begleitet (= Monitoring & Evaluation). Einige Beispiele der erhobenen Daten und Analysen sind: 

  • Bedarfsanalysen unter tiermedizinischem Fachpersonal mit dem Ziel, die vorrangigen Arbeitsbereiche der Teilnehmenden zu ermitteln, Bildungslücken und -bedarfe im Tierschutzbereich aufzudecken und zu beurteilen, ob die vermittelten Kenntnisse die Arbeit der Teilnehmenden verbessert haben.  
  • Regelmäßige Datenerhebungen im Verlauf der Kurse und Trainings überprüfen die Qualität und Wirksamkeit der Bildungsmaßnahmen. 
  • 2025 werden die Ergebnisse und Erkenntnisse hinsichtlich Effizienz und Effektivität sowie Nachhaltigkeit zusammengefasst und den Partnerinstitutionen bereitgestellt.  

Für einen späteren Zeitraum ist eine neue Erfassung der Situation in allen Projektländern geplant, um den aktuellen Stand und die Entwicklung des Projektes zu prüfen. Wir sind zuversichtlich, dass mit dem immensen Einsatz der lokalen Partner und dem kraftvollen Einsatz im Rahmen vieler Jahre der Projektarbeit nachhaltige Erfolge gesichert werden konnten. 

Nach der Übergabe der Pilotprojekte in die lokale Verantwortung, können wir mit dem Programm weitere Schritte gehen. 2025 wollen wir im bekannten Einsatzland Ruanda die universitäre Ausbildung in den Fokus nehmen. Zudem konzentrieren wir auf ganz neue Regionen: Eine Erhebung in Lateinamerika hat klare Defizite auch hier ergeben, sodass unter Zusammenarbeit einer lokalen Projektmanagerin noch in diesem Jahr das erste Pilotprojekt in Argentinien beginnen wird.  

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, wir schaffen mit dem Programm VETS UNITED nachhaltige Lösungen für mehr Tierschutzbewusstsein und damit Tierwohl weltweit. Doch dafür brauchen wir starke Hilfe: Nur mit der Unterstützung durch Spenden kann die Basis für eine professionelle tiermedizinische Versorgung auch in Zukunft gelingen. 

Spenden Sie für mehr Tierwohl!

Nur mit Ihrer Hilfe können wir für die Esel, Pferde und Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen weltweit lebensrettende Hilfe leisten.

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Haben Sie Fragen? Dann nehmen Sie gern Kontakt auf!

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zum Programm:

Dr. Wendy Phillips (Senior Manager Programme)
E-Mail: wp@welttierschutz.org

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
Welttierschutzstiftung
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin