© Action for Protection of Wild Animals

Bilderstrecke: Nothilfe in Indien

Um die Not der zahlreichen Streuner und Nutztiere zu lindern, sind wir gemeinsam mit unserem Partner der Action for Protection of Wild Animals (APOWA) im indischen Odisha im Einsatz. Klicken Sie sich durch die Bilderstrecke und erhalten Sie erste Einblicke in bewegende Momente unserer Tierschutzarbeit.

Ein Beitrag von Paula Peckman, Praktikantin der Welttierschutzgesellschaft

Odisha, Indien

Tausende Tiere leiden unter den Folgen der Coronakrise: Rinder und Schafe in der Obhut der Menschen, aber auch streunende Hunde und Katzen sowie Affen, die an derzeit menschenleeren touristischen Ausflugszielen leben. Sie alle haben kaum eine Chance, in Zeiten des Lockdowns ausreichend Futter und Wasser zu finden. In diesen schwierigen Zeiten leisten wir mit Mitteln aus dem WTG-Nothilfefonds Hilfe.

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Die Coronakrise legt Teile Indiens lahm. Viele Tiere in unserem Einsatzgebiet in Odisha, einem Bundesstaat im Süden des Landes, finden weder ausreichend Futter noch Wasser – eine lebensgefährliche Situation. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation lindern wir die Not der zahlreichen Streuner, insbesondere der Rinder und Hunde.

© Action for Protection of Wild Animals

„Unser Team füttert hunderte streunende Tiere, die aufgrund des Lockdowns hungrig zurück bleiben. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen uns bei dieser lebensrettenden Aufgabe hingebungsvoll – dafür sind wir unendlich dankbar", so Bijaya Kumar Krabi (APOWA).

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In den abgelegenen Dörfern des Kendrapara-Distrikts von Odisha sind die Mittel zur tiergerechten Versorgung schon unter normalen Umständen knapp. In Zeiten der Coronakrise ist es für viele Tierhalter*innen schwieriger denn je, die Bedürfnisse ihrer Tiere zu erfüllen. Auch hier sind wir im Einsatz.

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Glücklicherweise können wir dabei auf unsere bisherige Arbeit in diesen Gebieten aufbauen und unter anderem mit Hilfe der Mitglieder von 90 lokalen Tierschutzgruppen Versorgung leisten. Die ausgebildeten Tierschutzhelfer*innen unterstützen Tierhalter*innen auch in diesen schweren Zeiten bei der tiermedizinischen Versorgung ihrer Tiere und wurden von uns dafür mit Erste-Hilfe-Koffern ausgestattet.

© Action for Protection of Wild Animals

Unterernährte und geschwächte Tiere sind anfälliger für Krankheiten. Durch die Bereitstellung von Futter- und Nahrungsergänzungsmittel, aber auch durch Impfungen wird wir die Gefahr von Krankheitsausbrüchen verringert. Das Tierärzt*innen-Team unserer Partner konzentriert sich besonders auf diese Fälle und leistet wertvolle Behandlungen.

© Action for Protection of Wild Animals

Ende Mai, fast zeitgleich mit der verheerenden Corona-Infektionswelle, traf ein Zyklon auf die Küste des südindischen Bundesstaats und brachte die Ärmsten der Armen einmal mehr in zusätzliche Not: Infolge der Naturkatastrophe wurden Dörfer und Landflächen überflutet, einige Gebäude stürzten ein.

© Action for Protection of Wild Animals

Wir halfen im Rahmen der Nothilfe auch hier den Tieren und ihren Halter*innen, brachten sie in Sicherheit und stellten nahrhaftes Tierfutter und Frischwasser in ausreichenden Mengen zur Verfügung.

© Action for Protection of Wild Animals

Ob in akuter Not oder für die langfristige Verbesserung des Tierwohls in Odisha – unser Einsatz dauert an und rettet Tierleben! Danke an alle, die dies ermöglichen.

Bitte spenden Sie!

Bereits mit 70 Euro stellen Sie einer Gemeinde eine Erste-Hilfe-Box für die Versorgung von Tieren zur Verfügung.

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