Nutztiere in Indien

Tierwohl in den Dörfern stärken

Rinder in einem indischen Dorf
© APOWA

Coronakrise: Tierschutz in Zeiten der Pandemie:

Die unterschiedlichen Aktivitäten und Schwerpunkte unserer Tierschutzarbeit weltweit – ob Schutzzentrum oder mobile Klinik, Hilfe für Streuner, Nutz- oder Wildtiere – mussten angesichts der Pandemie pausiert oder angepasst werden:

Es bleibt höchste Priorität, Tierleben zu retten, dabei gefährden wir aber nicht die Gesundheit der Menschen und erhöhen das Ansteckungsrisiko. Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir eine grundlegende Tierschutzarbeit trotz Coronakrise ermöglichen. Lesen Sie hier mehr: »Tierschutzarbeit in Zeiten der Coronakrise. 

Wir versprechen Ihnen: Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um den Schutz der Tiere – der Streunerkatzen und -hunde, Nutztiere wie Esel, Rinder, Schafe und Ziegen sowie Wildtiere wie Schuppen- und Faultiere, Elefanten und Bären – auch weiterhin sicherzustellen. »Bitte unterstützen Sie uns dabei!

In den ländlichen Regionen des ostindischen Bundesstaates Odisha fehlt es an einer grundlegenden tiermedizinischen Versorgung der unzähligen Nutztiere. Zudem ist vielen Halter*innen nicht bewusst, wie sie das Wohl ihrer Tiere selbst sicherstellen können. Um dies zu ändern, leisten wir gemeinsam mit der lokalen Organisation Action for Protection of Wild Animals (APOWA) seit 2017 im Rahmen von mobilen Kliniken eine tiermedizinische Versorgung. Für nachhaltige Verbesserungen bilden wir Ersthelfer*innen und Tierschutzgruppen in den Dörfern aus.

Odisha, Indien

In den abgelegenen Dörfern des indischen Bundesstaats Odisha leben tausende Menschen mit ihren Tieren in einfachsten Verhältnissen – weit unter der Armutsgrenze. Durch die Bewirtschaftung der Felder können sie sich zumindest mit Nahrungsmitteln versorgen, doch für mehr reicht es oft nicht. Tierschutz spielt angesichts der großen Nöte der Menschen kaum eine Rolle.

Wenn Wissen, Tierschutzbewusstsein und Tierärzt*innen fehlen…

Unzählige Tiere, darunter vor allem Rinder, Ziegen, Schafe und Esel, helfen den Menschen bei der Bewältigung des Alltags. Doch eine tiergerechte Versorgung bleibt ihnen meist vorenthalten. Denn vielerorts gibt es zu wenige praktizierende Tierärzt*innen und wenn doch, sind die Behandlungskosten für die meisten Menschen kaum leistbar. Hinzu kommt, dass die Tierhalter*innen wenig über den Tierschutz und eine tiergerechte Haltung und Versorgung wissen. Lebensgefährliche Krankheiten, die sich ungehindert unter den Tieren ausbreiten, sowie schmerzhafte unbehandelte Verletzungen mit Parasitenbefall sind die traurigen Folgen. Immer häufiger auftretende Wetterextreme wie Zyklone und Überschwemmungen verschlimmern die Situation zusätzlich – und enden für zahlreiche Tiere tödlich.  

Nutztiere in Indien
© Action for the Protection of Wild Animals

Rundumversorgung für die Tiere

Um das Leben der Tiere nachhaltig zu verändern, sind wir seit 2017 im Einsatz. Ein mobiles tierärztliches Team – bestehend aus einem leitenden Tierarzt, einem veterinärmedizinischen Assistenten, einem Tierbetreuer und Freiwilligen – reist an rund 20 Tagen im Monat in mindestens 5 unterschiedliche Dörfer des Bundesstaates Odisha.

 

Nutztiere in Indien
Neben den mobilen Kliniken finanzieren wir ein Auto, damit das Team auch in die abgeschiedenen Orte des stetig wachsenden Einsatzgebietes gelangen kann.

Im Rahmen der mobilen Kliniken werden die Tiere in den Dörfern untersucht und versorgt. Zudem werden Entwurmungen durchgeführt und Impfungen sichergestellt, um der Verbreitung oftmals tödlich verlaufender Erkrankungen wie Rauschbrand – einer bakteriellen Erkrankung bei Rindern und Schafen, die unter anderem Lahmheit, hohes Fieber und Schwellungen der Muskelpartien zur Folge hat –  oder auch der hoch ansteckenden Viruserkrankung Maul- und Klauenseuche vorzubeugen. Der Gesundheitszustand jedes einzelnen Tieres sowie der Behandlungsverlauf und die Medikation werden mit Hilfe individueller Karteikarten dokumentiert und den Tierhalter*innen ausgehändigt. So lässt sich zum einen die Effektivität der Behandlungen bei Folgebesuchen beurteilen und zum anderen die nachhaltigen Auswirkungen unserer Einsätze auf die Tiergesundheit insgesamt ermitteln.

Für die Behandlungen wird von den Tierhalter*innen ein geringer Selbstkostenbeitrag erhoben, um das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass für die Gesundheit ihrer Tiere durch Tierärzt*innen oder tiermedizinisches Fachpersonal auch eine finanzielle Verantwortung übernommen werden muss. Diese Beiträge werden für die Beschaffung von Erste-Hilfe-Equipment genutzt. Auf diese Weise wollen wir den Weg zu einer sich selbst tragenden, flächendeckenden tiermedizinischen Versorgung ebnen.

Nutztiere in Indien
© Action for the Protection of Wild Animals

Hilfe zur Selbsthilfe

Denn neben der Sicherstellung der tiermedizinischen Versorgung wollen wir auch langfristig das Tierwohl aus der Kraft der Dörfer selbst stärken: So müssen sie in der Lage sein, selbst erkennen zu können, ob es ihren Tieren gut geht und Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls eigenständig umsetzen können bzw. tierärztliche Unterstützung bei Notwendigkeit anfordern. Daher wird bei der Behandlung der Tiere den Tierhalter*innen Basiswissen rund um die Grundversorgung und die Gesundheit der Tiere vermittelt. Ernährung und  Pflege werden hier ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit von Impfungen und Erholungspausen für Arbeitstiere wie Rinder oder Esel. Gleichzeitig informiert der Tierbetreuer die Menschen zu Fragen der Haltung ihrer Tiere.

Um nachhaltig tiergerechte Futtermittel für die Tiere bereitstellen zu können, wird zudem der Anbau und die Ernte von Nutzpflanzen wie nährstoffreichen Algenfarnen sowie die Anreicherung von Ernterückständen angelernt, also die Verwendung von Pflanzenteilen wie Wurzeln, Stoppelresten oder Stroh, die nach der Ernte auf dem Feld oder im Boden verbleiben.

Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ schließen wir außerdem in jedem Dorf besonders engagierte Tierhalter*innen in Tierschutzgruppen zusammen und lernen sie an, wie sie durch Erste-Hilfe-Maßnahmen das Wohl von Tieren selbstständig verbessern können. Diese Frauen und Männer erhalten von uns neben der Lehre auch eine Grundausstattung in Form von Erste-Hilfe-Koffern und sind so in der Lage, in Abwesenheit unserer Teams, den Gesundheitszustand der Tiere zu überwachen und gegebenenfalls notwendige Verbesserungs- oder Therapiemaßnahmen eigenständig einzuleiten. Für Fälle, bei denen ein tierärztlicher Rat erforderlich oder die Anwesenheit einer Tierärztin/eines Tierarztes unabdingbar ist, kann über eine Notfallnummer jederzeit Kontakt zu unserem Team aufgenommen werden.

Pro Tierschutzgruppe werden vier ausgewählte Personen im Rahmen noch intensiverer Schulungen als Trainer*innen ausgebildet, um das zusätzlich erworbene Wissen dann innerhalb ihrer Gruppe weiterzugeben. Ein stetiger Wissensaustausch der verschiedenen Gruppen untereinander sowie die gegenseitige Bewertung und Kontrolle sollen langfristig zu einem gemeindeübergreifenden Standard in Sachen Tierwohl führen, der sich nachhaltig auf die Lebensbedingungen der Tiere auswirkt.

Tagtäglich sind (Stand Dezember 2020) bereits 83 Tierschutzgruppen für das Wohl der Tiere im Einsatz. 

Nutztiere in Indien
© Action for the Protection of Wild Animals

Krisen und Katastrophen: Vorbereitung für den Notfall

Der Bundesstaat Odisha ist besonders stark von Naturkatastrophen betroffen. Nicht umsonst wird die Region auch als  indischer Hotspot der Wetterextreme bezeichnet. Mehrfach unterstützten wir unsere Partner bereits mit zusätzlichen Hilfen, um beispielsweise nach verheerenden Zyklonen und Fluten unzähligen Tieren zu Hilfe zu eilen. (Mit der Ausbreitung des Coronavirus und der damit auch für viele Nutz- und Streunertiere einhergehenden Notsituation, leisteten wir darüber hinaus seit Mitte 2020 weitere Zusatzhilfen durch die Verteilung von Futtermitteln.)

Da sich angesichts der Klimakrise die Wetterextreme in Zukunft weiter verschärfen werden, ist mittlerweile die Vorbereitung auf Katastrophen und das Verhalten in Krisensituationen fester Bestandteil des Projekts. So wird den Tierhalter*innen in den von uns besuchten Dörfern sowie besonders auch den Mitgliedern der Tierschutzgruppen Wissen über das richtige Verhalten in Bezug auf die Versorgung von Tieren vor, während und nach Naturkatastrophen vermittelt. Die Menschen werden beispielsweise angeleitet, wie durch die Stärkung des Immunsystems der Tiere dazu beigetragen werden kann, der schnellen Verbreitung von Krankheiten im Katastrophenfall vorzubeugen, wohin sie im Falle eines Zyklons oder anderer Naturkatastrophen mit ihren Tieren fliehen können und wie sie Futter für Krisenzeiten lagern können.

Um bei Naturkatastrophen schnelle Hilfe leisten zu können, haben wir zudem ein Disaster-Response-Team (ein Notfallteam unserer Partner, das in der Vergangenheit immer wieder im Rahmen von Soforthilfen in den Einsatz ging) ausgebaut, weitergebildet und mit notwendigem Erste-Hilfe-Equipment ausgestattet.

Nutztiere in Indien
© Action for the Protection of Wild Animals

Seit Beginn unseres Einsatzes in Odisha konnten wir durch unsere Maßnahmen eine enorme Anzahl an Tierleben retten, sie von Leid und Schmerzen befreien und ihren Gesundheitszustand nachhaltig verbessern - allein 2020 war unser Team insgesamt 233 Tage in über 50 Dörfern und leistete insgesamt 12.000 Behandlungen von Eseln, Rindern, Ziegen, Schafen oder Schweinen.

Doch die zunehmenden Nöte, von der Coronakrise bis hin zu den Wetterextremen, machen den dringenden Bedarf für den weiteren Ausbau unseres Projektes deutlich: Wir werden unsere lebensrettende Tierschutzarbeit auf weitere 30 Dörfer ausweiten und dort neben der akuten Versorgung der Tiere auch neue Tierschutzgruppen ausbilden.

Bitte ermöglichen Sie es uns mit Ihrer Spende, auf diese Weise die Basis für mehr Tierwohl in Odisha zu schaffen!

Helfen Sie den Tieren in Indien!

Mit 75 Euro stellen Sie eine Erste-Hilfe-Box sicher, die eine Gemeinde zur Erstversorgung der Tiere erhält.

Jetzt spenden

Neuigkeiten aus unseren Nutztierprojekten:

Große Schritte zu einem gesunden Miteinander von Tier und Mensch

Roseline Matthys steht beispielhaft für viele engagierte Farmer*innen in Südafrika, die... Weiterlesen »

Drei Tiere, ein Schicksal – in unseren Händen

Die Bilder sind schwer zu ertragen, aber wir bitten Sie eindringlich, Ihre Herzen nicht davor zu verschließen. Die… Weiterlesen »

Zum Weltpferdetag: Hilfe für Pferd Dabalah in Indien

Pferde wie Dabalah gelangen die durch die Corona-Pandemie in dramatische Situationen – und bedürfen unserer Hilfe. Weiterlesen »

Bilderstrecke: Nothilfe in Indien

Unsere Bilderstrecke offenbart erste Einblicke in bewegende Momente unseres Nothilfeeinsatzes in Odisha. Weiterlesen »

Eselschutz in Ostafrika: Jeder Tag zählt

Die Situation der Esel in Kenia und Tansania hat sich in den vergangenen Wochen erneut drastisch verschlechtert: In… Weiterlesen »

Esel in Ostafrika: Womit haben sie das verdient?

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

UN-Nachhaltigkeitsforum: Die Tiere werden endlich wahrgenommen

Endlich spielt das Tierwohl auch beim UN-Nachhaltigkeitsforum in New York eine Rolle. Weiterlesen »

Hilferuf aus Indien

Zwischen Erschöpfung und tiefer Betroffenheit angesichts des Elends sind unsere Teams unermüdlich im Einsatz: Auch jetzt, wo das… Weiterlesen »

Überleben zwischen Trümmern: Tierhilfe in Syrien

Traumatisiert und verletzt: Das Leid der Tiere in Syrien – die oft unsichtbaren Opfer des Krieges – ist… Weiterlesen »

Esel-Schlachthäuser in Kenia wieder geöffnet

Die Eselhalter*innen in Kenia konnten aufatmen, als die Schlachthäuser 2020 ihre Lizenz verloren. Jetzt haben die Schlachthausbetreiber auf… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Eine Liebeserklärung an die Esel weltweit

Rund um den Welteseltag am 8. Mai wollen wir die bemerkenswerten Tiere und unsere weltweiten Einsätze für sie… Weiterlesen »

Zum Welteseltag: Die Helfer brauchen jetzt unsere Hilfe!

Seit acht Jahren sind wir gemeinsam mit unseren Partnern der Worldwide Veterinary Service (WVS) in Südindien im Einsatz,… Weiterlesen »

175 Mal die zweite Chance!

Täglich finden Esel, für die wir gemeinsam mit unserem Partner in den Soforthilfeeinsatz gegangen sind, bei fürsorglichen Eselhalter*innen… Weiterlesen »

Eselhauthandel: Auf Kosten der Tiere

Kenia hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum der Eselhautexporte in Ostafrika entwickelt. Auch aus Nachbarstaaten wie… Weiterlesen »

„Mein Traum ist es, Tierleben zu retten“

Mit ihrem Interesse und ihrer Entschlossenheit, eines Tages im Bereich der Tiergesundheit zu arbeiten und sich für den… Weiterlesen »

Abgeschlossen: Soforthilfe nach verheerenden Wetterextremen in Tansania

Die Klimakrise stellt das Leben in Tansania auf den Kopf: Die ständig wechselnden Wetterextreme sorgen für Futter- und… Weiterlesen »

Trauer um Millionen

Das erbarmungslose Schlachten der Esel Ostafrikas nimmt kein Ende. Wir müssen jetzt das traurige Schicksal der Esel zum Besseren… Weiterlesen »

Ostafrikas Esel: Zukunft weiter ungewiss

Seit Monaten verfolgen wir die Geschehnisse in Kenia mit großer Sorge. In dem ostafrikanischen Land entscheidet sich womöglich… Weiterlesen »

Einsatz am Limit: Corona-Nothilfe in Indien

Es fehlt für die Tiere in dieser katastrophalen Situation an allen Enden: Weder Futter noch Wasser sind leistbar,… Weiterlesen »

Globaler Klimastreik in Berlin: Klimaschutz ist Tierschutz

Mit vollem Einsatz arbeiten wir mit unseren Partnern weltweit Tag für Tag daran, das Wohlergehen von Tieren zu… Weiterlesen »

Die Krise als Chance

Um die Weiterbildung der Landwirt*innen in den Blue Downs in Kapstadt während der Pandemie nicht zum Stillstand kommen… Weiterlesen »

Coronakrise in Indien: Tödliche Gefahr für Pferde und Kamele

Unzähligen Pferden wie Shankar droht der Tod – dabei können wir nicht tatenlos zusehen! Dringend müssen wir jetzt… Weiterlesen »

Zum internationalen Tag der streunenden Tiere: Der gefährliche Alltag der Pferde und Ponys in Ooty

Vielen Menschen kommen bei dem Begriff Streuner zunächst Hunde und Katzen in den Sinn, doch auch andere Tiere… Weiterlesen »

Überleben trotz schwerster Krisen: Die Not der Nutztiere in Indien wächst!

Die zunehmende Not allein der letzten Monate macht noch einmal klar und deutlich: Dringend müssen wir unseren Einsatz… Weiterlesen »

Mit Armut wächst auch Tierleid

Auch in diesem Jahr spielte das Tierwohl bei der Diskussion um die UN-Nachhaltigkeitsziele keine Rolle. Dabei wäre das… Weiterlesen »

Unsichere Zukunft für die Esel in Kenia

Die Situation ist nach wie vor dramatisch: Während den Esel-Schlachthausbetreibern ein Aufschub gewährt wurde, hüllt sich das Landwirtschaftsministerium… Weiterlesen »

Abgeschlossen: WTG-Nothilfefonds: Für den Schutz der Tiere in Tansania

Wir leisteten lebensrettende Hilfe für mehrere Tausend Tiere, die durch die Folgen der Coronakrise in zusätzlicher Not sind. Weiterlesen »

Fassungslosigkeit: Kenias Esel-Schlachthäuser wieder in Betrieb

Unsere Hoffnung war vergebens: Am 15. Juni ließ das Höchste Gericht Kenias verkünden, dass das erst kürzlich ausgesprochene… Weiterlesen »

Zyklon Amphan zeigt: Bildung rettet Tierleben!

Am Donnerstag traf Zyklon Amphan – einer der stärksten Wirbelstürme der vergangenen 20 Jahre – mit voller Kraft… Weiterlesen »

Tierschutzbilder aus Indien

Mit ihren beeindruckenden Bildern stellen Kinder aus Odisha dar, inwiefern die Coronakrise mit globalen Tierschutzproblematiken in Verbindung steht. Weiterlesen »

„One Health“ – auch zum Wohl der Tiere!

Die deutsche Entwicklungshilfe soll einen neuen Schwerpunkt erhalten, von dem Millionen von Tieren in Schwellen- und Entwicklungsländern profitieren… Weiterlesen »

Erfolg in Kenia: Zum Welteseltag gibt’s Sicherheit

Den vier Esel-Schlachthäusern in Kenia wurde mit sofortiger Wirkung die Schlachtung von Eseln und der  Export von Eselsprodukten… Weiterlesen »

Indiens Streunerpferde in zusätzlicher Not

Indiens Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gehören zu den strengsten weltweit. Für die Pferde im Bergort Ooty ist… Weiterlesen »

Nutztierwohl trotz Ausgangssperre

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Versorgung zahlreicher Farmtiere in den Bluedowns bei Kapstadt zur… Weiterlesen »

Eilmeldung: Rechtliche Grundlage für Schließung der Esel-Schlachthäuser!

Große Neuigkeiten in dunklen Zeiten: Mit sofortiger Wirkung ist der rechtliche Rahmen für ein Verbot der Schlachtung von… Weiterlesen »

So geht es den Vicuñas in Zeiten von Corona

Auch unser jüngstes Projekt in Peru und Bolivien – für die Stärkung des Tierschutzes während der alljährlichen Schur… Weiterlesen »

Esel und Rinder – essentielle Helfer im Kampf ums Überleben

Die Tiere bilden Infrastruktur, schaffen Lebenserhalt und sind Familienmitglied zugleich. Ihr Wohl aber kommt in dieser beispiellosen Katastrophe… Weiterlesen »

Das Leben vieler Vicuñas in Südamerika ist in Gefahr

Es sind dramatische Szenen: In wenigen Wochen werden wieder hunderte der wildlebenden Vicuñas aus den Höhen der Anden in die… Weiterlesen »

Eilmeldung: Wird Kenia alle Esel-Schlachthäuser schließen?

Völlig unerwartet verkündete Peter Munya vom kenianischen Landwirtschaftsministerium am gestrigen Abend vor lokalen Eselhalter*innen, dass die Schlachtung von… Weiterlesen »

Esel sind unser Leben

In den ländlichen Regionen Tansanias leben die meisten Familien von und mit ihren Eseln. Doch den Arbeitstieren geht… Weiterlesen »

Esel-Rettung in letzter Minute

Das Bild von Mr. Mollel, einem Massai-Mann aus der Manyara Region in Tansania, schreit nach dem Titel "Gerechtigkeit".… Weiterlesen »

Den Nutztieren in Kapstadt geht es besser

Mehr als 130 Farmer konnten wir in den vergangenen 3 Jahren bereits schulen und ihnen die notwendigen Kenntnisse… Weiterlesen »

Report aus Tansania: Esel unter Druck

Die Nachfrage nach Eseln für die Produktion von Ejiao wächst. Nicht nur in Kenia, sondern auch in Tansania… Weiterlesen »

Odisha im Ausnahmezustand

Seit einigen Wochen kämpfen unsere Partner in Indien um das Leben tausender plötzlich erkrankter Rinder. Weiterlesen »

Hilfe für Pferde wie Mallika

Erinnern Sie sich an das traurige Schicksal der schneeweißen Stute im indischen Bergort Ooty: Durch die große Verletzung… Weiterlesen »

Klimakrise hautnah

Ein halbes Jahr ist es her, dass wir Ihnen von den verheerenden Klimabedingungen in Tansania berichtet haben. Seitdem… Weiterlesen »

Für mehr Tierwohl auf Tansanias Märkten

Unser Einsatz für die Tiere auf mittlerweile mehr als 100 Märkten in Tansania erweist sich als erfolgreiches Konzept. Weiterlesen »

Dein Welttierschutztag, Bodhi!

Das Pferd Bodhi aus dem südindischen Ooty war schwer durch einen Autounfall verletzt worden: Eine große blutige Wunde an… Weiterlesen »

Dein Welttierschutztag, Adnan!

Esel wie Adnan leisten bis zu 18 Stunden am Tag ihren treuen Dienst. Als Lasttiere sind sie für… Weiterlesen »

WTG auf Africa Animal Welfare Konferenz

Anfang September fand in Addis Ababa/Äthiopien die dritte Africa Animal Welfare Conference statt. Von den Vereinten Nationen mitveranstaltet,… Weiterlesen »

TV-Tipp: Deutsche Welle in Indien

Möchten Sie sich einen Eindruck davon machen, wie sich unsere Arbeit zur Versorgung der Nutztiere im indischen Odisha… Weiterlesen »

Schutz für weitere 2000 Esel

Die Eseldiebstähle in Tansania nehmen kein Ende und so bleibt auch unser Einsatz aktiv. Zuletzt konnten wir in… Weiterlesen »

Im Kampf gegen Naturgewalten

Tansania ist ein Land, das angesichts der Klimakrise besonders leidgeplagt ist. Dank unserer treuen Spenderinnen und Spender können… Weiterlesen »

Report: Esel-Schlachthäuser in Kenia

Vier Schlachthäuser, quer über das Land verteilt, sind die letzte Station hunderttausender Esel in Ostafrika. Als existentielle Helfer… Weiterlesen »

Mehr Tierschutz in den Nachhaltigkeitszielen

Um unser Anliegen bei den Vereinten Nationen mit Nachdruck weiterzuverfolgen, haben wir uns mit anderen international tätigen Tier-… Weiterlesen »

Hilfe, die Wirkung zeigt

Zu beobachten, wie sich die Bedingungen für unsere Projektpartner verschlechtern, stellt uns vor große Hürden: Tansania ist ein… Weiterlesen »

Größte Not in Tansania

Der eindringliche Blick des abgemagerten Rindes und seines Kalbes, hier in der abgelegenen Region Simanjiro in Tansania, geht… Weiterlesen »

„Esel sind wie Freunde für mich“

Der 45-jährige Dr. Calvin Solomon Onyango bringt mit uns den Schutz für die Esel in Kenia voran. Darüber… Weiterlesen »

Für den Schutz der Esel Afrikas

Auch rund um den Welt-Esel-Tag nahmen die grausamen Meldungen kein Ende – doch es gibt auch Hoffnung: Die… Weiterlesen »

Eine junge Inderin nimmt das Tierwohl in die Hand

Der Initiative der 39-jährigen Tierhalterin ist es zu verdanken, dass auch in ihrem Dorf unsere regelmäßigen mobilen Nutztierklinken… Weiterlesen »

Reise um unsere Tierschutzwelt

Gemeinsam mit unseren Partnern weltweit konnten wir in den letzten 20 Jahren maßgebliche Erfolge für die Tiere verzeichnen.… Weiterlesen »

Wo Tiere Leben retten

Wenn die Menschen könnten, würden sie die Tiere auf Händen tragen, doch stattdessen werden sie – wortwörtlich –… Weiterlesen »

Jedes vierte Nutztier in Afrika stirbt infolge von vermeidbaren Krankheiten

Ich sah Esel, unterernährt und dehydriert, von Wunden übersät, die schwere Wasserkanister schleppen. Rinder, deren Körper nur noch… Weiterlesen »

Fordern Sie Tierwohl in der Nachhaltkeitsumfrage

Derzeit findet eine weltweite Umfrage zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen statt – nehmen Sie daran teil und… Weiterlesen »

Post aus Südafrika

Heute berichten nicht wir selbst, sondern lassen Claude Minta erzählen. Er ist Landwirt in den Blue Downs Südafrikas… Weiterlesen »

Wo bleibt die Tiernothilfe?

Die Bundesregierung hat beschlossen, 115 Millionen US-Dollar zur Absicherung von Klima- und Naturkatastrophen beizusteuern. Tierschutz aber spielt darin… Weiterlesen »

Heilung seiner Wunden

Erinnern Sie sich an das Pferd Bodhi? Unsere Partner des Worldwide Veterinary Service eilten dem Wallach vor einigen… Weiterlesen »

Indische Tierhalter werden zu Ersthelfern für Nutztiere

In der von der Flut besonders stark betroffenen indischen Region Odisha sind wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Action… Weiterlesen »

Wiederaufnahme der Schutzmaßnahmen

Das illegale Esel-Töten in Tansania erforderte bereits im letzten Jahr unsere schnelle Hilfe. Nun verlagerte sich das Einzugsgebiet… Weiterlesen »

Ohne Tierschutz keine Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen im September 2015 auf weltweite Ziele für eine… Weiterlesen »

Kapstadt im Ausnahmezustand

Die gefürchtete "Stunde Null", der Tag, an dem die Wasservorräte der sechs Dämme rund um die Stadt leer… Weiterlesen »

Tierschutzkontrollen in Tansania

Mitunter mehr als 1000 Kilometer werden Nutztiere in Tansania ungesichert und ohne Zugang zu Wasser und Futter auf… Weiterlesen »

Bereits mehr als 3500 Tiere gerettet

In der von der Flut besonders stark betroffenen indischen Region Odisha sind wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Action… Weiterlesen »

Esel-Schutzprojekt in Tansania

Weitere 57 Gehege für insgesamt 1710 Esel wurden in den vergangenen Wochen mit tatkräftiger Unterstützung der lokalen Bevölkerung… Weiterlesen »

40.000 Unterschriften für das BMZ

Innerhalb nur weniger Wochen hat die Welttierschutzgesellschaft gemeinsam mit 40.000 Menschen den deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und… Weiterlesen »

Esel: Kostbar und begehrt

Von wegen dumm, störrisch und faul. Ganz im Gegenteil: Klugheit, Treue und Mut sind nur einige der Eigenschaften,… Weiterlesen »

Den Eseln in Indien geht es besser!

Seit 2013 sind wir mit dem Worldwide Veterinary Service (WVS) mit regelmäßigen mobilen Eselklinken in Südindien im Einsatz.… Weiterlesen »

Beginn der Soforthilfe in Tansania

Die Meldungen von grausamen Eseldiebstählen in Tansania häuften sich und so war es ein Lauf gegen die Zeit,… Weiterlesen »

Die Esel brauchen uns jetzt!

Der Anblick der gehäuteten Esel ist kaum zu ertragen, doch er ist dieser Tage in Tansania grausamer Alltag.… Weiterlesen »

Der Esel als Freund und Helfer

In vielen Regionen Indiens sind Esel auch heute noch unersetzbare Helfer. Mahalingam und seine Familie, die uns auf… Weiterlesen »

Nachhaltiger Erfolg

In den letzten zwei Jahren wurden mit unserer Unterstützung acht mobile Eselkliniken in Südindien durchgeführt. 1.753 Esel konnten… Weiterlesen »

Esel in Indien: Rückblick 2014

2014 war ein gutes Jahr für die Esel in Indien. Dank der zahlreichen, von uns gesponserten, Einsätze unserer… Weiterlesen »

Hilfe für Indiens Esel

Im Rahmen eines viertägigen Camps konnten in Krishnagiri (Süd-Indien) insgesamt 421 Esel medizinisch behandelt und geimpft werden. Außerdem… Weiterlesen »

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zum Einsatz:

Daniela Schrudde
Leiterin Tierschutzarbeit

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: info@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin