Forderung an die Betreiber*innen der sozialen Netzwerke:

Stoppen Sie die uneingeschränkte Darstellung von Tierleid!

Es sind Taten schwerster Tierquälerei, deren alleinige Vorstellung schon schwer zu ertragen ist. Doch in den sozialen Netzwerken können sich die Aufnahmen nahezu uneingeschränkt in Bild- und Videoformat unter Millionen Nutzer*innen weltweit verbreiten. 

Dabei differenzieren die sozialen Netzwerke nicht, ob Inhalte zu informativen oder dokumentarischen Zwecken oder rein zum Erzeugen von Reichweite erstellt werden. Insgesamt unternehmen sie nur selten etwas gegen die Darstellung schwerster Tierleid-Inhalte. So wird die Gewalt gegen Tiere normalisiert und die Gesellschaft an Tierleid gewöhnt – was massive Verschlechterungen für den weltweiten Tierschutz zur Folge haben könnten. Zudem geben die sozialen Netzwerke den Nutzer*innen die Möglichkeit, die Inhalte zu speichern und weiterzuverbreiten – und sich sogar animieren zu lassen, die Taten nachzuahmen.

Stoppt Tierleid! Forderungen an die sozialen Netzwerke

Wir fordern die sozialen Netzwerke auf:

Werden Sie sich der Folgen ihrer uneingeschränkten Darstellung von Tierleid bewusst und übernehmen Sie endlich Verantwortung! 

  • Prüfen Sie konsequent, ob das dargestellte Tierleid dokumentarische oder informative Zwecke im Sinne der Aufklärung über Missstände (so von Organisationen und Medien genutzt) erfüllt. Ist der entsprechende Kontext nicht gegeben, müssen die Inhalte unwiderruflich gelöscht werden.
  • Ergänzen Sie ihre Gemeinschaftsstandards umfassend um die Thematik Tierleid, zu deren Einhaltung sich Nutzer*innen mit ihrer Registrierung und Profilerstellung verpflichten müssen, und
  • überprüfen Sie die Einhaltung. Bei Verstößen müssen Sie sicherstellen, dass keine weitere Verbreitung des Inhaltes – durch andere und die oder den Ersteller*in – möglich ist!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

unterstützen Sie unsere Forderung – mit Ihrer Unterschrift.

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Stärken Sie unsere Forderungen mit Ihrer Stimme und setzen Sie sich mit uns so für ein Stopp von Tierleid-Inhalten ein!

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Eine konkrete Definition der Tierleid-Formen und unsere damit verbundenen Handlungsaufforderungen finden Sie hier: https://welttierschutz.org/stoppt-tierleid/tierleid

Weitere Informationen und Hintergründe auch hier:

»Kampagne „Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken“

»Rechtsgrundlage (PDF)

»Beitrag: Welchen gesetzlichen Grundlagen unterliegen soziale Netzwerke?

Und wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie unsere Kampagnen- und Projektarbeit bitte mit einer Spende. Diese ermöglichen es uns, den Tieren weltweit lebensrettende Hilfe leisten zu können.

Stoppen Sie das Tierleid!

Helfen Sie uns, mit der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ nachhaltige Veränderungen zu schaffen – unterstützen Sie uns mit einer Spende!

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#StopptTierleid: Melden Sie Inhalte!

Sie können uns etwaige Tierleid-Beiträge oder Ihre Fragen an stoppttierleid@welttierschutz.org senden. Teilen Sie uns beim Melden von Inhalten bitte (gern mit Screenshots belegt) auch mit, ob Sie den Inhalt bereits an die Netzwerke gemeldet haben und ob es eine Reaktion gab.

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