#StopptTierleid: YouTube schränkt wertvolle Hilfe ein
Die oftmals späte oder unzureichende Reaktion von Seiten der Moderator*innen-Teams sozialer Netzwerke auf Meldungen von Inhalten, kritisieren wir immer wieder. Als Erklärung, warum Beiträge, zum Teil auch schwere Gewaltdarstellungen, zu langsam, zu wenig oder teilweise gar nicht gelöscht und gesperrt werden, verweisen die Netzwerke auf begrenzte Kapazitäten und Ressourcen.
Die aktuelle Entscheidung des Netzwerks YouTube, dabei künftig die freiwillige Unterstützung engagierter Nutzer*innen auch noch einzuschränken, erscheint da bedenklich…
Bislang waren beim Video-Netzwerk YouTube unter anderem auch so genannte „Trusted Flagger“ – eine Gruppe Freiwilliger weltweit – für die Reaktion auf Nutzer*innen-Meldungen im Einsatz. Netzpolitik.org berichtet allerdings nun über den Verdacht, dass YouTube diesen Menschen die nötigen Werkzeuge entziehen will und somit ihre effektive Arbeit erschwert – ein fataler Schritt, der zur Folge haben könnte, dass die Helfer*innen ihre wertvolle Arbeit einstellen und letztlich eine noch schlechtere Resonanz auf Meldeversuche Alltag werden würde!
Eine*r der freiwilligen Helfer*innen, der gemäß des Berichts betroffen ist, mutmaßt gegenüber Netzpolitik, dass die Prüfung der durch Gruppen wie seine gemeldeten Beiträge YouTube wohl zu teuer werde. Stattdessen würden, so der Verdacht, nun vermehrt NGOs eingebunden werden, was zunächst lobenswert erscheint, letztlich aber einen Rückschritt darstellt: Eine Gruppe gemeinnütziger Organisationen, der offenbar zudem keinerlei Vertreter*innen aus dem Tierschutzbereich angehören, können bei weitem nicht dieselbe Leistung erbringen wie die bisher so engagierte Gruppe der Helfer*innen weltweit.
So zeigt sich – sollte sich der Verdacht erhärten – dass YouTube seiner Aufgabe, die eigene Plattform von missbräuchlichen Inhalten frei zu halten, nicht gerecht wird. Das Resultat dieser unzureichenden Handlung wird auch eine weiterhin hohe oder sogar zunehmende Anzahl von Tierleid-Inhalten sein, auf die von Seiten der Moderator*innen-Teams selten oder überhaupt nicht reagiert wird.
Diese Entwicklung bestätigt erneut, dass es wichtig ist, die Netzwerke zu ihrer Verantwortung zu verpflichten und fordern entsprechend, dass § 131 des Strafgesetzbuches um die Tiere ergänzt wird. Diese Änderung hätte u.a. zur Folge, dass YouTube verpflichtet wäre, innerhalb von 24 Stunden zu reagieren, wenn dem Netzwerk Darstellungen von Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren gemeldet werden – auf welche Weise und mit welchen personellen Ressourcen auch immer.
Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen und unterzeichnen Sie unsere Petition, damit die sozialen Netzwerke – darunter auch YouTube – endlich Verantwortung für die bis dato uneingeschränkte Darstellung von Tierleid-Inhalten übernehmen:
Jetzt unterschreiben!
Fordern Sie mit uns, dass der § 131, Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB) um die Tiere ergänzt wird und helfen Sie so, dem Tierleid in sozialen Netzwerken Einhalt zu bieten – mit Ihrer Unterschrift!
Jetzt unterschreiben!Weitere Neuigkeiten von der Kampagne
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