| |

#StopptTierleid: Unkritische Darstellung von Qualzucht stoppen!

Qualzuchten leiden unter schweren körperlichen Problemen und Einschränkungen im Sozialverhalten, nur weil Menschen es so wollen: Diese Zucht, deren Nachkommen erwartbar von Leiden, Schmerzen und Schäden betroffen sind, ist laut § 11b des Deutschen Tierschutzgesetzes (TierSchG) verboten. Doch die Nachfrage nach diesen Tieren ist weiter ungebrochen groß. Einen maßgeblichen Grund dafür sehen wir auch in der uneingeschränkten Darstellung von (potentiellen) Qualzuchten in sozialen Netzwerken.

Qualzuchten sind Einzeltiere, die zuchtbedingte Defektmerkmale ausgeprägt zeigen, die unmittelbar oder in der Folge Qualen, Leiden oder Schmerzen für das Tier bedeuten können. Potentielle Qualzuchten sind Einzeltiere, die einer Rasse mit Defektmerkmalen angehören und die Defekte – womöglich auch nicht sichtbar – in Form der Erbanlagen in sich tragen können.

Mehr dazu hier: www.welttierschutz.org/qualzucht.

Der Einfluss von sozialen Medien auf die Meinungsbildung, das Interesse und (Kauf)-Verhalten der Nutzer*innen ist umfangreich belegt. Dabei spielen insbesondere Personen mit zahlreichen Follower*innen wie auch Influencer*innen und Petfluencer*innen eine bedeutende Rolle. Die große Reichweite dieser Profile könnte eine Chance für den Tierschutz sein – doch sie birgt auch Gefahren: Wird etwa Tierleid wie Qualzucht unkritisch dargestellt, kann die breite Öffentlichkeit Interesse an den Tieren gewinnen und die Nachfrage nach Qualzuchten fördern.

Eine ausführliche Ausarbeitung zur anzunehmenden Nachfrage-Steigerung durch die Darstellung in sozialen Netzwerken lesen Sie hier: https://welttierschutz.org/risiken-der-unkritischen-darstellung-von-tierleid-in-social-media/.

Erhebungen der Welttierschutzgesellschaft zeigen: Das Leid von Qualzuchten wird verherrlicht!

Im Rahmen einer Stichprobe werteten wir im Mai 2023 auf Facebook und Instagram bis zu 100 der aktuell beliebtesten Beiträge unter den Hashtags Mops und Nacktkatze aus – zwei Rassen mit Defektmerkmalen. Dabei blickten wir sowohl auf die Social-Media-Profile bekannter Influencer*innen und Petfluencer*innen und werbetreibender Unternehmen sowie auf öffentliche Profile nicht-kommerzieller Tierhalter*innen. Das Ergebnis:

  • Von den untersuchten 200 Inhalten wurde nur in drei Fällen die Qualzucht-Problematik thematisiert. Die 197 weiteren Beiträge ließen die potentiellen gesundheitlichen Einschränkungen der Tiere wie z.B. eine schlechtere Atmung durch Kurzköpfigkeit beim Mops oder die vielen Probleme in Folge der Haarlosigkeit bei Nacktkatzen hingegen gänzlich unkommentiert oder stellten sie zum Teil gar belustigend dar. Auch die Reaktionen in Form von Kommentaren unter den genannten Beiträgen blieben bis auf sehr wenige Ausnahmen vollständig unkritisch und gar positiv.

Unserer Ansicht nach ist diese unkritische Darstellung von (potentiellen) Qualzuchten eine Verharmlosung und Verschleierung des vorherrschenden Tierleids. Durch sie könnte die ohnehin hohe Nachfrage nach Qualzuchten weiter steigen und die Zucht befördert werden.

Im Sinne des Tierschutzes muss bei der Darstellung gelten: Qualzucht konkret benennen!

Eine (potentielle) Qualzucht sollte nie unkritisch dargestellt werden!

Das muss sowohl gelten, wenn das Tier sichtbare Defektmerkmale trägt als auch, wenn es zu einer Rasse mit Defektmerkmalen und somit potentiell (also auch nicht sichtbar) die genetische Veranlagung für Defektmerkmale tragen könnte.

Wir appellieren im Rahmen unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ an alle Halter*innen von Tieren, die eine (potentielle) Qualzucht sind, sich mit der Thematik auch in ihren Beiträgen in sozialen Netzwerken kritisch auseinanderzusetzen. Dazu zählt, dass die Inhalte mit den entsprechenden Tieren einen kritischen Hinweis enthalten sollten, der über die (potentiellen) Krankheiten, Qualen, Schmerzen oder Leiden des Tieres und die Problematik der Zucht von Rassen mit Defektmerkmalen informiert. Nur so kann ein Beitrag geleistet werden, dass Qualzuchten zukünftig verhindert werden.

Für Menschen, die die Beiträge sehen, gilt: Keine Likes für Tierleid

Jede öffentliche Reaktion verschafft einem Inhalt in sozialen Netzwerken weitere Reichweite. Nutzerinnen und Nutzer der Netzwerke, die also Inhalte mit (potentiellen) Qualzuchten sehen, die unkritisch dargestellt sind, sollten diese Beiträge nicht liken oder kommentieren.

Melden Sie stattdessen den Beitrag konsequent den Moderator*innen-Teams.

Bei Unsicherheit, ob es sich beim dargestellten Tier um eine Qualzucht handeln könnte, sollte unserer Ansicht nach im Zweifel für das Tier entschieden werden. Hier finden Sie weitere Erläuterungen: https://welttierschutz.org/qualzucht/.

Um herauszufinden, wie stark dieses Bewusstsein im Kreise der Follower*innen der Welttierschutzgesellschaft schon vorhanden ist, haben wir im Mai 2023 eine Online-Umfrage durchgeführt, in deren Rahmen wir auch prüfen wollten, wie auf die unkritische und verherrlichende Darstellung von Qualzucht-Inhalten in sozialen Medien reagiert wird. Dafür wurden fünf fiktive Beiträge entworfen, die die Umfrage-Teilnehmer*innen bewerten sollten. Neben dem Bild eines gesunden Hundes wurden in vier dieser Posts die dargestellten Defektmerkmale über die Bildbeschreibung noch verherrlichend kommentiert. Die Teilnehmenden hatten zunächst die Möglichkeit die einzelnen Beiträge wie folgt zu bewerten: sehr kritisch, kritisch, nicht kritisch oder unsicher.

++ Hinweis: Im Rahmen der Umfrage wurden diese fiktiven Beiträge natürlich ohne die Auflösung dargestellt. +++

Unproblematischer Inhalt
Zwergwuchs
Nacktkatze ohne Vibrissen
Brachyzephalie beim Mops
Scottish Fold mit Faltohren

Die Auswertung der Antworten zeigt zunächst, dass die Teilnehmenden bereits gute Kenntnisse über die dargestellte Qualzucht vorweisen, wobei davon auszugehen ist, dass viele bereits in der Vergangenheit durch Informationsarbeit erreicht wurden. Alle vier Qualzucht-Beiträge wurden am häufigsten als „sehr kritisch“ oder „kritisch“ bewertet, was sehr positiv zu bewerten ist. Jedoch lassen diese Ergebnisse auch Unterschiede bei der Wahrnehmung der verschiedenen Qualzucht-Problematiken erkennen. Bei den Beiträgen mit Darstellung sehr sichtbarer Defektmerkmale wie der Kurzköpfigkeit eines Mops (96%) bzw. der Haarlosigkeit der Nacktkatze (95%) sowie der Katze mit Faltohren (Scottish Fold: 90%) war ein sehr hohes Problembewusstsein festzustellen, welches wiederum bei der Darstellung des kleinwüchsigen Hundes (Teacup: 62%) abnahm.

Weiter baten wir die Teilnehmenden je Beitrag anzugeben, wie sie auf einen solchen Post reagieren würden (Like, Dislike, Sonstiges). Die Antworten zeigten, dass 62 Prozent der Teilnehmenden, die den problematischen Inhalt zuvor als kritisch oder sehr kritisch bewertet hatten, mit einem Dislike reagieren würden. Der Anteil derer, die den jeweiligen Beitrag gemeldet oder ignoriert hätten, lag dagegen bei nur etwa 13 Prozent.

Jede Form der öffentlichen und direkten Reaktion ist aber dringend zu vermeiden: Likes/Dislikes, Kommentare und Teilungen fördern die Reichweite des Beitrages. Zu den angemessenen Reaktionen auf derartige Beiträge zählen hingegen „melden“ ebenso wie „ignorieren“.

Dieses Ergebnis unserer Umfrage macht deutlich, dass bereits ein hohes Problembewusstsein in Bezug auf die unkritische Darstellung von Qualzucht besteht, jedoch noch große Wissenslücken zur Reaktion auf derartige Tierleid-Inhalte in sozialen Netzwerken vorherrschen.

https://www.youtube-nocookie.com/embed/r507_NCrT7g

Sowohl bei Heim- als auch bei Nutztieren gibt es bestimmte Merkmale, so genannte Defektmerkmale, die selbst, oder in ihrer Folge Qualen, Leiden oder Schmerzen für die Tiere bedeuten können. Die verbundenen Einschränkungen können bei den betroffenen Tieren stark variieren – von Gelenkbeschwerden, Atemnot, und Herzproblemen bis hin zu einem begrenztem Ausdrucks- und Kommunikationsverhalten. Dabei leiden die betroffenen Tiere in vielen Fällen nicht nur unter einer, sondern einer Vielzahl an Einschränkungen.

Bisher fehlt es an einer rechtlich bindenden Konkretisierung von Qualzucht, weshalb die Konkretisierung Auslegungssache ist. Die Welttierschutzgesellschaft stützt ihr Verständnis von Qualzucht und dessen Auslegung im Alltag auf mehrere wissenschaftliche Quellen. Für einige Rassen liegen in Deutschland beispielsweise Gutachten oder Merkblätter etwa des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Außerdem liegt im Rahmen des Projektes „Qualzucht-Evidenz Netzwerk (QUEN)“, in dem auch wir von der Welttierschutzgesellschaft uns engagieren, eine stetig erweiterte Datenbank vor, die umfassende wissenschaftliche Informationen bezüglich zuchtbedingter Defekte bereitstellt. Die Datenbank – strukturiert nach Rassen und bestimmten Defekten für Tiere in Menschenhand –  soll Veterinärbehörden, Verwaltungen und Gerichten als Vollzugshilfe dienen und somit deren Arbeit im Sinne des Tierschutzes erleichtern.

Wir fordern: Die unkritische Darstellung von Tierleid wie Qualzucht muss verboten werden!

Aktuell kommt Nutzerinnen und Nutzer von sozialen Netzwerken die bedeutendste Rolle zu: Sie müssen Tierleid-Inhalten durch Meldungen und Ignorieren begegnen, um ihnen so keine weitere Reichweite zu verschaffen. Doch es kann nicht nur in ihrer Verantwortung bleiben:

  • Der unkritischen Darstellung von Tierleid wie z.B. Qualzuchten in sozialen Netzwerken muss konsequent von Seiten der Netzwerke und Gesetzgebung Einhalt geboten werden!

Als Welttierschutzgesellschaft fordern wir deshalb die Betreiber*innen der sozialen Netzwerke auf, ihre Gemeinschaftsstandards umfassend um Tierleid-Inhalte wie Qualzuchten zu erweitern und sicherzustellen, dass eine unkritische Darstellung von Tierleid unterbunden wird. Handeln sie weiterhin nicht, sollten sie auf gesetzlicher Ebene dazu verpflichtet werden.

Das fordern wir im Rahmen der Kampagne „Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken“ mit der Novellierung des §131 Strafgesetzbuch, der genau diese Rechtsprechung für die verherrlichende oder verharmlosende Darstellung grausamer Gewalttätigkeiten gegenüber Menschen und menschenähnlichen Wesen bereits umfasst. Mit der Aufnahme „oder Tiere“ würde Deutschland seinem Versprechen für den Schutz von Tieren gerechter und könnte sich global als Vorreiter positionieren.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition und stärken Sie so unseren dringlichen Appell mit Ihrer Stimme.

Während die Gesetzgebung in Deutschland aber noch die Auslegung des sogenannten Qualzucht-Paragraphen diskutiert und das Ausstellungsverbot von Qualzuchten oft nur unzureichend Anwendung findet, sind andere Länder weiter. In Österreich ist mit der Novelle des Tierschutzgesetzes 2022 über das bereits geltende Ausstellungsverbot bereits ein Werbeverbot erlassen worden, das – so die Diskussionen – auch den Bereich der sozialen Netzwerke einschließen soll. Und auch die Niederlande erarbeitet aktuell ein Gesetz, welches neben einem Haltungsverbot auch ein Weitergabe- bzw. Beschaffungsverbot von Qualzuchten erlassen werden. Darüber hinaus soll auch das Verbot von der Darstellung der Rassen mit Defektmerkmalen in sozialen Netzwerken und auf Werbeplakaten folgen.

#StopptTierleid

Jetzt Petition unterschreiben!

Stärken Sie unsere Forderungen an die sozialen Netzwerke und die Bundesregierung: Für ein Stopp von Tierleid-Inhalten!

Deutschland hinkt im internationalen Vergleich hinterher

Während die Gesetzgebung in Deutschland aber noch die Auslegung des sogenannten Qualzucht-Paragraphen diskutiert und das Ausstellungsverbot von Qualzuchten oft nur unzureichend Anwendung findet, sind andere Länder weiter. In Österreich ist mit der Novelle des Tierschutzgesetzes 2022 über das bereits geltende Ausstellungsverbot bereits ein Werbeverbot erlassen worden, das – so die Diskussionen – auch den Bereich der sozialen Netzwerke einschließen soll. Und auch die Niederlande erarbeitet aktuell ein Gesetz, welches neben einem Haltungsverbot auch ein Weitergabe- bzw. Beschaffungsverbot von Qualzuchten erlassen werden. Darüber hinaus soll auch das Verbot von der Darstellung der Rassen mit Defektmerkmalen in sozialen Netzwerken und auf Werbeplakaten folgen.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde …

Informationsarbeit unter Nutzer*innen auf der einen, Appelle und Forderungen an die Netzwerke und Politiker*innen auf der anderen Seite: Die Kampagnenarbeit mit dem Ziel, der unkritischen Darstellung von Tierleid wie Qualzucht Einhalt zu gebieten, braucht einen langen Atem. Bitte unterstützen Sie uns dabei – jede Spende hilft!

Jede Spende zählt

Bitte stärken Sie die Kampagne

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir mit voller Kraft unserer Forderung Ausdruck verleihen,

#StopptTierleid: Neuigkeiten rund um die Kampagne

Novelle des Tierschutzgesetzes: Darauf warten wir!

Das deutsche Tierschutzgesetz soll überarbeitet werden. Welche Verbesserungen wir durch die Novellierung in Bezug auf die Darstellung von… Weiterlesen »

#Kein Haustier: Affen als Haustier halten? Bitte nicht!

Viele verschiedene Affenarten, wie Kapuzineräffchen, Weißbüschelaffen und Totenkopfäffchen, landen immer öftermehr und mehr in menschlicher Obhut. In diesem… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie Affen für Social Media leiden

Das Schicksal des Affen Bao in Vietnam zeigt eindrücklich, wie Makaken in Haustierhaltung leiden. Bitte helfen Sie uns,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer Report belegt Makaken-Leid für Social-Media-Content

Der neue Report aus der Social Media Cruelty Colation (SMACC) dokumentiert massive körperliche und seelische Schäden, die die… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Meta muss endlich handeln!

Am 31. Juli 2023 haben wir Mitglieder der Social Media Animal Cruelty Coalition an wichtige politische Persönlichkeiten bei… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wenn verurteilte Tierqual viral geht

Drei aktuelle, schwer verstörende Fälle belegen wieder: Die Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken muss verboten werden! Weiterlesen »

Qualzucht: Ist mein Leid so lustig?

Die Kampagnenarbeit braucht Kraft und einen langen Atem – deshalb bitten wir Sie von Herzen, uns mit einer… Weiterlesen »

Interview mit Diana Plange, Qualzucht-Expertin

Im Interview sprechen wir über Qualzucht aus gesellschaftlicher, politischer und tierschutzfachlicher Perspektive. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Über das Risiko der Nachahmung

Es besteht die Gefahr, dass Inhalte – insbesondere auch durch die Involvierung von Influencer*innen und Petfluencer*innen – nachgeahmt… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer SMACC-Bericht

Wildtiere wie Affen, Tiger und Eidechsen werden für Likes und Kommentare in sozialen Medien psychisch und physisch gequält.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Weil Wissenschaft wirkt

Das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover widmet sich jetzt im Rahmen eines… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Jetzt im globalen Bündnis SMACC

Als Mitglied in einem globalen Bündnis und mit intensivierter Informationsarbeit heben wir unser Engagement jetzt auf die globale… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Verkleidete Tiere – Wo fängt Tierleid an?

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Bildern und Videos von vermeintlich lustigen Tieren in Verkleidung – Hunde und… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Achtung, inszenierte Rettungen!

Dramatische Tierrettungsvideos sind beliebt in den sozialen Medien. Doch eine tiefergehende Analyse zeigt: Viele dieser Videos sind sogenannte… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Petfluencer*innen-Check

Wir haben uns 50 der reichweitenstärksten Petfluencer*innen-Profile aus dem deutschsprachigen Raum genauer im Hinblick auf mögliche Tierleid-Darstellungen angeschaut.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Das sagen die Netzwerke!

Instagram und Facebook sowie YouTube, Snapchat und TikTok scheint Tierleid nicht (mehr) kalt zu lassen: In diesen Netzwerken… Weiterlesen »

#StopptTierleid: virtueller Aktionstag

Machen Sie mit uns Freitag, den 13. zum Glückstag für Tiere! Im Rahmen des virtuellen Aktionstages #StopptTierleid wollen… Weiterlesen »

Qualzucht im Fokus: Teacup-Hunde

Mini-Züchtungen sind oft eine Qual für die Tiere und können gravierende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Es tut sich etwas

Wir wissen, wie schwer ertragbar die Inhalte unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ zum Teil sind.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Auf ins Tierschutzjahr 2022

2021 haben wir erst Anlauf genommen, um jetzt – im Tierschutzjahr 2022 – nachhaltige Erfolge für unsere Kampagne… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Check der Ampelkoalition

„Fortschritt wagen“ steht drauf, doch wie viel Wandel und Fortschritt ist mit Blick auf unsere Forderung, die Darstellung… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tiefe Einblicke in den Meta-Konzern (ehemals Facebook)

„Je schädlicher der Inhalt, desto mehr Reichweite bekommt er“: Was Frances Haugen ausspricht, dürfte das Unternehmen Meta (ehemals… Weiterlesen »

#StopptTierleid: YouTube schränkt wertvolle Hilfe ein

Die aktuelle Entscheidung des Netzwerks YouTube, bei der Moderation von Inhalten künftig die freiwillige Unterstützung engagierter Nutzer*innen einzuschränken,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: CatTape trifft CatSquare-Challenge

Während in der CatTape-Challenge die Tiere wider Willen in Tierleid-Situationen gebracht werden, begeistert die CatSquare-Challenge mit Liebe zum… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Völlig abgehoben

Was glauben Sie, kommt dabei heraus, wenn in einer Challenge (englisch für Herausforderung) die Aufforderung „Das schaffst Du… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Beitrag im ZDF Magazin „Volle Kanne“

"Tiervideos im Netz werden millionenfach geklickt. Manchmal überschreiten Petfluencer*innen dabei aber Grenzen." Mit diesen Zeilen moderiert das ZDF-Magazin… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wildtierkontakt – Bitte vermeiden!

Bitte machen Sie sich mit uns für den Schutz der Wildtiere stark: Setzen Sie sich engagiert dafür ein,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Der Mensch als zunehmende Gefahr für Faultiere

Insbesondere für wilde Tiere wie Faultiere wachsen die Gefahren zunehmend. Schuld daran ist auch der Mensch, wie wir… Weiterlesen »

Das war der Aktionstag #StopptTierleid am Welttierschutztag 2021

Am 04. Oktober, dem Welttierschutztag, riefen wir zum Aktionstag #StopptTierleid auf - vor Ort in Berlin und online. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Stärken Sie die Kampagne!

Verleihen Sie der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ die jetzt so dringend benötigte Kraft! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie sich CDU, SPD, Grüne und Co. zur Darstellung von Tierleid positionieren

Wer hat unser Thema bereits im Blick? Was planen die Parteien in Bezug auf die Stärkung des Tierschutzes… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Podcast zum Thema Tierleid in sozialen Netzwerken

Der Podcast "Zurück zum Thema" von detektor.fm erörtert mit uns das Thema des (inszenierten) Tierleids auf Social Media.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: „Melden und Löschen ist die sinnvollere Reaktion.“

Was steckt hinter der Darstellung von Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken? Wer sind die Ersteller*innen der Inhalte… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unsere politische Arbeit hat begonnen!

Mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wollen wir so unsere Forderung für ein Verbot der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Engagieren Sie sich mit uns!

Mobilisieren Sie Ihr Umfeld, sich mit uns gegen das Tierleid in sozialen Netzwerken stark zu machen! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Achtung bei diesen Inhalten!

Leider kursieren gleich zwei Tierleid-Inhalte gänzlich unkritisch: Sowohl Kuh Rani als Inzucht (d.h. ihre Elterntiere sind verwandt) als… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Live-Doku zeigt ein erschütterndes Bild

Intensiv haben wir im Rahmen einer „Live-Dokumentation“ in den letzten Wochen ausgewählte sozialen Netzwerke und ihre Inhalte durchforstet.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Von Affen und Menschen

„Affen sind wundervoll, aber nicht für Selfies“. Was nach diesem Zitat von Ian Redmond am Montagabend in der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid, wohin das Auge reicht

Von Videos mit Affen im Schaumbad über Hahnenkämpfe im Live-Stream bis zur irren Freude am Erschrecken von Kühen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Fashiontrend schafft Tierleid

Aktuell beobachten wir mit Sorge die wachsende Bekannt- und Beliebtheit eines amerikanischen Produzenten von Hundeschuhen. Ja, Sie haben richtig gelesen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid ist keine Komik

Dieser Tage steht das Schaf Baraack im Rampenlicht vieler deutscher Medien – mit diesem Bild: Weiterlesen »

#StopptTierleid: Äffchen im Wohnzimmer? Nein!

Marcus Frank Adolf Prinz von Anhalt postet in seinem Instagram-Profil ein Video vom Weihnachtsgeschenk, das er seiner Tochter… Weiterlesen »

#Challenges – Wie sich Tierleid in den sozialen Netzwerken verbreitet!

Wie wichtig unsere Forderung für ein Stopp des Tierleids in den sozialen Netzwerken ist, zeigt sich an den… Weiterlesen »

Faultier als Haustier halten: Bitte nicht!

Faultiere haben über die letzten Jahre an großer Beliebtheit gewonnen. Die Wildtiere bekommen den Trend zu spüren: Neben… Weiterlesen »

Sie haben Fragen? Nehmen Sie gern Kontakt auf:

Ihre Ansprechpartnerin ist Wiebke Plasse

Leiterin Kommunikation
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: wpl@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

Weitere Hintergründe und mögliche Fragen

Sie sollten sich unbedingt mit möglichen (auch nicht sichtbaren) Defektmerkmalen Ihres Tieres auseinandersetzen und eventuell tierärztliche Unterstützung suchen. Für einige Defektmerkmale gibt es bereits genetische Tests, auf deren Ergebnisse auch Behandlungen gestützt werden können, um das mögliche Leid ihres Tieres zu lindern. Je früher die möglichen Auswirkungen von Defektmerkmalen erkannt und, wenn möglich, behandelt werden, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit eines milderen Krankheitsverlaufs.

Zur Darstellung in sozialen Netzwerken bitten wir Sie entsprechend der oben ausgeführten Problematik um besondere Vorsicht: Posten Sie keine Beiträge, die das Leid Ihres Tieres verharmlosen oder gar verherrlichen. Beispiele, wie sich ganz kritisch und informativ mit Qualzuchten auseinandersetzen, sind folgende:

Zwar wird nicht jedes Tier einer Rasse mit Defektmerkmalen Qualen, Leiden oder Schmerzen haben, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit bei einigen Rassen sehr hoch. Deshalb raten wir vom Kauf einer Rasse mit Defektmerkmalen im Sinne des Tierschutzes ab.