Screenshot: https://www.instagram.com/p/CJNrAD8H02l/

#StopptTierleid: Äffchen im Wohnzimmer? Nein!

Seit dem 29. Dezember zeigt sich auf dem Instagram-Profil eines prominenten Nutzers, warum unsere Forderung im Rahmen der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ so wichtig ist: Marcus Frank Adolf Prinz von Anhalt, in den Medien bekannt als adoptierter Adeliger und Marcus Prinz von Anhalt, postete ein Video vom Weihnachtsgeschenk, das er seiner Tochter gemacht hatte: ein Pavianjunges. In den Kommentaren rief er seine Follower*innen auf, Namen für das neue Haustier vorzuschlagen. Seitdem hagelt es massive Kritik:

Hunderte Nutzerinnen und Nutzer reagieren mit klarer Ablehnung und Wut. Einige verweisen darauf, dass man keine Tiere zu Weihnachten verschenke. Andere gehen konkret darauf ein, dass Wildtiere nicht in private Hände, erst recht nicht ins Wohnzimmer, gehören. Wir meldeten unmittelbar das Profil an die Moderator*innen von Instagram und baten um Löschung. Doch bis heute, zwei Wochen später, ist das Video immer noch online – und mit jedem Kommentar, wenngleich negativ, wächst die Reichweite.

Ein Einsehen scheint von Seiten des Erstellers auch nicht in Sicht – ganz im Gegenteil: Anderen Videos und Fotos im Profil nach zu urteilen, leben im Haushalt von Herrn von Anhalt neben dem Pavianäffchen auch weitere Tiere wie ein Tiger, eine weiße Löwin und ein Kurzkopfgleitbeutler, die allesamt immer wieder zur Schau gestellt werden.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, solche Inhalte müssen gelöscht und Erstellern wie Prinz Marcus von Anhalt dadurch bewusst gemacht werden, welches Tierleid sie darstellen. Postings wie dieses bewerben die Haltung von Wildtieren und könnten das damit verbundene Tierleid durch Nachahmer*innen noch verstärken.

Bitte helfen Sie uns dabei, den Druck zu erhöhen.

  1. Melden Sie in Fällen wie diesen das Profil in Gänze an die Moderator*innen der Netzwerke. Am Beispiel von Instagram geht das wie folgt:
Screenshot: https://www.instagram.com/p/CJNrAD8H02l/
  • Klicken Sie auf die drei roten Pünktchen oben rechts und dann auf „Melden!
  • Auf die Frage, warum dieses Konto gemeldet wird, antworten Sie mit Klick auf „unangemessene Inhalte“,
  • darauf folgend auf „Konto melden“ und
  • „Er postet Content, der nicht auf Instagram sein sollte.
  • Letztlich wählen Sie zwischen den verschiedenen Verstößen gegen die Gemeinschaftsstandards von Instagram „Gewalt oder gefährliche Organisationen“ aus und
  • darauf folgend „Misshandlung von Tieren“.
  • Klicken letztlich noch einmal die Schaltfläche „Melden“. Dann erscheint die Meldung, dass die Meldung erfolgreich übermittelt wurde.

2. Ganz wichtig aber auch: Liken oder kommentieren Sie solche Inhalte bitte nicht. Sie verschaffen dem Ersteller damit eine noch höhere Reichweite.

3. Unterschreiben Sie bzw. teilen Sie unsere Petition und schaffen Sie so noch mehr Aufmerksamkeit für das Tierleid in den sozialen Netzwerken: welttierschutz.org/petition.

Jetzt unterschreiben!

Stärken Sie unsere Forderung an die Betreiber der sozialen Netzwerke mit Ihrer Stimme und setzen Sie sich mit uns so für ein Stopp von Tierleid-Inhalten ein!

Jetzt unterschreiben!

Und 4.: Bitte halten Sie weiterhin die Augen offen. Wenn Ihnen Tierleid-Inhalte in den sozialen Netzwerken begegnen, melden Sie diese konsequent. Im Leitfaden finden Sie eine Darstellung für alle relevanten sozialen Netzwerke: https://welttierschutz.org/stoppt-tierleid/leitfaden/

Herzlichen Dank für Ihr Engagement.

Stoppen Sie das Tierleid!

Helfen Sie uns, mit der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ nachhaltige Veränderungen zu schaffen – unterstützen Sie uns mit einer Spende!

Jetzt spenden

Weitere Neuigkeiten von der Kampagne

#StopptTierleid: Der Mensch als zunehmende Gefahr für Faultiere

Insbesondere für wilde Tiere wie Faultiere wachsen die Gefahren zunehmend. Schuld daran ist auch der Mensch, wie wir… Weiterlesen »

Das war der Aktionstag #StopptTierleid am Welttierschutztag 2021

Am 04. Oktober, dem Welttierschutztag, riefen wir zum Aktionstag #StopptTierleid auf - vor Ort in Berlin und online. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Stärken Sie die Kampagne!

Verleihen Sie der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ die jetzt so dringend benötigte Kraft! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie sich CDU, SPD, Grüne und Co. zur Darstellung von Tierleid positionieren

Wer hat unser Thema bereits im Blick? Was planen die Parteien in Bezug auf die Stärkung des Tierschutzes… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Podcast zum Thema Tierleid in sozialen Netzwerken

Der Podcast "Zurück zum Thema" von detektor.fm erörtert mit uns das Thema des (inszenierten) Tierleids auf Social Media.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: „Melden und Löschen ist die sinnvollere Reaktion.“

Was steckt hinter der Darstellung von Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken? Wer sind die Ersteller*innen der Inhalte… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unsere politische Arbeit hat begonnen!

Mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wollen wir so unsere Forderung für ein Verbot der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: FAQ zur Novellierung des § 131 StGB

Unsere Forderung an die Politik ist deutlich: Ergänzen Sie § 131 StGB um die Tiere! Aber was steckt… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Engagieren Sie sich mit uns!

Mobilisieren Sie Ihr Umfeld, sich mit uns gegen das Tierleid in sozialen Netzwerken stark zu machen! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Achtung bei diesen Inhalten!

Leider kursieren gleich zwei Tierleid-Inhalte gänzlich unkritisch: Sowohl Kuh Rani als Inzucht (d.h. ihre Elterntiere sind verwandt) als… Weiterlesen »