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WTG-Nothilfefonds für den Elefantenschutz

Leider geraten viele internationale Tierschutzprojekte besonders auch in Zeiten der Coronakrise unverschuldet in große Nöte. Aktuelles Beispiel ist unser Einsatz im Way Kambas Nationalpark auf Sumatra/Indonesien, wo die Bemühungen für bessere Lebensbedingungen der dortigen Elefanten und zur Vermeidung von Mensch-Wildtier-Konflikten in solch akute Gefahr geraten sind, dass wir als Welttierschutzgesellschaft mit einer Nothilfe aus Mitteln des WTG-Nothilfefonds stützend eingreifen.

Hintergrund: Elefanten in Indonesien

Im Way Kambas Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra verlassen die heimischen Sumatra-Elefanten immer häufiger den Wald. Dies sorgt für gefährliche Mensch-Elefanten-Begegnungen. In und um den Nationalpark setzen wir uns gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Community for Sumatra Nature Conservation (CSNC) für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier sowie eine bessere Lebensqualität der Elefanten ein - durch Elefantenpatrouillen.

Zum Projekt

Inmitten der schwierigen internationalen Gesamtsituation sind unserem Partner Community for Sumatra Nature Conservation (CSNC) leider große, fest eingeplante Finanzmittel anderer Unterstützer weggebrochen, was den Fortbestand des gesamten Projekts mit seinen mehr als 60 Teammitgliedern und 27 Sumatra-Elefanten in Gefahr gebracht hat.

Die wichtige Arbeit der vier Elefanten-Patrouillen (Elephant Response Units), die in den vergangenen Jahren aufgebaut wurden, stand somit auf dem Spiel. Die Patrouillen-Elefanten und ihre Mahouts (Elefantenführer) verhindern, dass die wilden Sumatra-Elefanten Schäden auf den Feldern lokaler Landwirt*innen anrichten, wenn sie die Grenzen des Nationalparks auf Nahrungssuche verlassen. Zugleich stellen die Patrouillen einen sinnvollen Einsatz der Elefanten dar, von denen die meisten einst von der indonesischen Regierung eingefangen und zu einem tristen Leben in staatlichen Camps verdammt wurden, ehe unsere Partner ihre Arbeit im Way Kambas Nationalpark begannen.

© CSNC

Diese jahrelange Arbeit, die vor Ort große Akzeptanz erfährt und Tier- wie Menschenleben rettet, stand durch den plötzlichen Ausfall von Finanzmitteln vor einer ungewissen Zukunft.

Es bestand die Gefahr, dass das gesamte Projekt zeitweise hätte gestoppt werden müssen – mit unklarer Perspektive für die Patrouille-Elefanten und die Angestellten. Zusätzliche Hilfe war dringend notwendig!

Täglich kümmern sich die Mahouts auch um die Pflege der Patrouille-Elefanten. © CSNC

In dieser akuten Notsituation stehen wir unseren Projektpartnern mit Mitteln aus dem WTG-Nothilfefonds zur Seite. Mit einer kurzfristigen finanziellen Zusatzhilfe stellen wir sicher, dass ausreichend Futter und tiermedizinischer Bedarf für die Patrouille-Elefanten zur Verfügung stehen, die Gehälter des gesamten Personals, darunter auch der Elefantenführer in den vier Camps, weiterbezahlt werden können und alle weiteren laufenden Kosten gedeckt sind.

Der weltweite Tierschutz, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, steckt derzeit in einer schweren Krise. Jahrelang geleistete Aufbauarbeit zu Gunsten der Tiere könnte der derzeitigen Ausnahmesituation zum Opfer fallen. Doch genau das wollen wir nicht zulassen. Bitte ermöglichen Sie Hilfsaktionen in der Not wie für die Elefanten auf Sumatra mit einer Spende.

Elefanten auf Sumatra: Helfen Sie den Helfern!

Mit 90 Euro stellen Sie die Anschaffung aller nach Bedarf wichtigen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel für die Patrouillen-Elefanten sicher.

Jetzt spenden

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