Unser Einsatz für Streunerhunde und -katzen

Dort, wo Menschen kaum genug für sich selbst haben, spüren auch die Tiere die extremen Lebensbedingungen: Weltweit leiden Millionen Streunerhunde und -katzen unter Parasitenbefall und Unterernährung, viele von ihnen sterben aufgrund fehlender tiermedizinischer Versorgung und in Folge unkontrollierter Vermehrung an den einfachsten Krankheiten. Zudem ist Tollwut vielerorts noch immer ein großes Problem.

Wir wollen die Situation der Streuner nachhaltig verbessern und sind der Ansicht, dass die behutsame Kastration von streunenden Tieren eine wesentliche Komponente der Maßnahmen zur Kontrolle von Populationsdichten darstellt. Zudem gilt es, das Bewusstsein für den Tierschutz in der lokalen Bevölkerung zu stärken, um eine verantwortungsbewusste Tierhaltung zu erreichen. Dafür sind wir für Streuner mit mobilen Kliniken im Einsatz. Die Tiere, darunter vor allem Hunde und Katzen, in Teilen der Welt aber auch streunende Rinder und Pferde, erhalten eine tiermedizinische Grundversorgung und Wundbehandlung und werden geimpft, entwurmt sowie gegen Parasiten behandelt. Zusätzlich fördern wir durch kontinuierliche Informationsarbeit in der Bevölkerung – beispielsweise über Gespräche mit Tierhalter*innen und Schulprogramme – eine verantwortungsvolle Tierhaltung.

Coronakrise: Tierschutz in Zeiten der Pandemie:

Seit dem Jahr 2020 stellt die Corona-Pandemie unsere Streunerprojekte allerdings vor große Herausforderungen. Die mobilen Kliniken müssen regelmäßig stark eingeschränkt und wurden teilweise monatelang sogar pausiert. Tierschutzbildungsmaßnahmen fanden vielerorts aufgrund der Lockdownregeln kaum statt. Die Notfallversorgung ausgesetzter Streunerhunde und -katzen nahm deutlich zu. Und die oft monatelange Unterbrechung der sonst kontinuierlich stattfindenden Kastrations- und Behandlungsarbeit bedeutet für viele Streunerprojekte einen großen Rückschritt. Erste Anzeichen durch die Zunahmen von bereits im Griff geglaubter Erkrankungen (wie bspw. Parvovirose in Südafrika) zum Ende des Jahres 2020 machen dies deutlich. 

Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir trotzdem eine grundlegende Tierschutzarbeit trotz Coronakrise ermöglichen. Lesen Sie hier mehr: »Tierschutzarbeit in Zeiten der Coronakrise. Und »unterstützen Sie uns bitte dabei!

Retten Sie Streunerleben!

Schon mit 55 Euro finanzieren Sie die Kastration inklusive anschließender medizinischer Versorgung von drei Straßenkatzen.

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