Streunern wie Chance ein besseres Leben schenken

Mit großen ängstlichen Augen kauert der Hund in der Ecke. Schwer erkrankt, die offene Wunde am Nacken von Parasiten befallen, sein Körpergewicht bedenklich. Er braucht Hilfe – dringend! Doch Chance – so tauften unsere Partner im Süden Thailands den kleinen Rüden – ist wie so viele andere Streunertiere nach Monaten der Isolation in Folge der weltweiten Lockdowns in der Corona-Krise völlig entfremdet. Sein Vertrauen zu Menschen? Verloren. Lautstark und aggressiv verteidigte er sich im Rudel vor unserer so lebensrettenden Hilfe.

Es brauchte unzählige Versuche über mehrere Tage, bis es uns gelang, den Hund endlich einzufangen und ihn in die Obhut der Tierärzt*innen zu bringen.

Was aber wird aus seinen Rudelgefährten? Etwa 20 ausgewachsene Hunde und 30 Welpen haben sich wie er eine unübersichtliche Müllhalde am Rande der Stadt Sai Tai zu eigen gemacht. Sie sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

Die Folgen der Coronakrise sind für die unzähligen Streunerhunde und -katzen in Ländern wie Thailand auch seit dem Stillstand des Tourismus katastrophal: Sie hungern, erkranken und vermehren sich unkontrolliert. Vielerorts, so berichten unsere Partner, resultiert der Missmut der Menschen über die eigene Not und die wachsende Zahl der Streuner bereits in Gewalt gegen Tiere.

Gleichzeitig ist unsere Arbeit nur eingeschränkt möglich: Doch die Teams stehen nicht einen Tag still. Unter aufwändigen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen versuchen wir unermüdlich trotz Einschränkungen und einem gewissen Restrisiko der Ansteckung pausenlos lebensrettende Hilfe für die Tiere zu leisten: So sind wir weiterhin mit mobilen Kliniken im Einsatz oder sichern in stationären Praxen die Notfallversorgung für Hunde wie Chance. Wie lang dieser Ausnahmezustand noch anhalten wird, ist unklar. Was wir aber wissen:

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund, wir brauchen Ihre Unterstützung, denn das Leid der Tiere wächst mit jedem Tag. Bitte machen Sie unseren lebensrettenden Einsatz möglich: Mit nur fünf Euro im Monat sichern Sie als Fördermitglied Tieren wie Chance die Erstversorgung – und retten damit Tierleben. »Jetzt Fördermitglied werden

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