©George Oosthuizen

Hilfe für Streuner in Südafrika – Blick zurück und nach vorn

Gemeinsam mit der lokalen Organisation Community Veterinary Services for Southern Africa (CVS-SA) waren wir mehr als fünf Jahre lang in den Armenvierteln rund um die Hauptstadt Pretoria sowie in der Ostkap-Provinz im Einsatz. In zahlreichen sogenannten Townships, wo der Großteil der Haustiere Südafrikas gehalten wird, bauten wir eine tiermedizinische Grundversorgung auf, führten regelmäßige Kastrations- und Impfaktionen durch und sorgten durch Bildungsmaßnahmen für mehr Tierschutzbewusstsein in der Bevölkerung. Damit konnten wir die Grundlagen schaffen, die weiterhin notwendige Tierschutzarbeit zuversichtlich in lokale Hände übergeben zu können.

Projekthintergrund

Egal wie arm die Menschen in den Townships auch sein mögen, für ein Haustier ist immer Platz – sei es eine Katze als Mäusefänger oder ein Hund als Begleiter und Bewacher. Doch für einen Großteil der Menschen sind finanzielle Mittel für die akute medizinische Versorgung ihrer Tiere sowie für Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten nicht vorhanden. So verbreiten sich vermeidbare Krankheiten wie Staupe oder auch Katzenseuche rasant. Zudem stellt das »Tollwut-Virus vielerorts noch immer eine Gefahr für Mensch und Tier dar. Im Laufe unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Tierärztin Dr. Renee van Rheede van Oudtshoorn konnten in den von uns betreuten Townships grundlegende Verbesserungen in Sachen Tiergesundheit und Tierwohl erreicht werden.

Seit 2014 im Einsatz für Streuner und Haustiere in Südafrika

Unser Einsatz für Streuner und Haustiere in Südafrika begann 2014 in den Armenvierteln Refilwe und Onverwacht nahe der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria. Zu Beginn unseres Engagements wurde hier nahezu jeder Hund an der Kette gehalten, Mensch-Hund-Konflikte und Beißvorfälle gehörten zum Alltag und eine tiermedizinische Versorgung war nicht verfügbar. Gemeinsam mit der Tierärztin van Rheede van Oudtshoorn (damals noch für die Organisation „Vets for Change“ tätig, seit 2015 dann auf eigenen Beinen mit ihrer Organisation CVS-SAunterstützten wir hier zunächst den Einsatz mobiler Klinken.

Van Rheede, die sich bereits seit 2007 für mehr Tierwohl in den Armenvierteln Südafrikas einsetzt, erkannte schon damals: Sollte sich für die vielen notleidenden Streuner in ihrem Heimatland nachhaltig etwas zum Besseren verändern, bedurfte es mehr als nur des Anbietens tiermedizinischer Leistungen. Um langfristig Tierleid zu verhindern, mussten zuallererst Vertrauen und Verständnis bei den Tierhaltern*innen erreicht werden:

Mir war klar, dass es nicht darum ging, „nur ein Tierarzt zu sein“, sondern dass die Menschen in den Townships nicht einmal wussten, was ein Tierarzt ist. Es ging darum, diesen Menschen zu zeigen, dass Tierärzte auch für sie da sind und nicht nur für wenige Privilegierte, wie es in der Vergangenheit in Südafrika der Fall gewesen war.

©George Oosthuizen

Mit diesem Ziel vor Augen informierten van Rheede und ihr Team die lokalen Tierhalter*innen unermüdlich über tiermedizinische Maßnahmen, wie beispielsweise die Notwendigkeit und den Nutzen von Impfungen, Entwurmungen und Kastrationen, und schafften es so, Ängste und Bedenken ab- und die Bereitschaft für mehr Tierschutz aufzubauen. Regelmäßig wurden mobile Klinken durchgeführt, in deren Rahmen die Menschen ihre Tiere untersuchen und tierärztlich versorgen lassen konnten. Im Laufe der Jahre entstand ein umfangreiches Programm zur Verbesserung des Tierwohls vor Ort, das zuletzt sechs Townships umfasste. Durch die dauerhafte Präsenz der mobilen Kliniken konnte in den besuchten Gebieten die Tollwut eingedämmt und die Gewalt gegen Streuner deutlich reduziert werden. Fälle wie aus der Anfangszeit, als Streuner schwer misshandelt wurden, gehörten bis zuletzt der Vergangenheit an. Dies konnte auch deshalb erreicht werden, weil die tiermedizinische Versorgung durch umfangreiche Bildungsarbeit ergänzt wurde.

Die Tierschützer*innen von morgen

Die Sensibilisierung der Halter*innen für Tierschutzproblematiken und vor allem Bildungsmaßnahmen für Schul- und Kindergartenkinder waren von Beginn an wichtige Aspekte der Zusammenarbeit. Da oftmals die Kinder für die Versorgung der Tiere verantwortlich sind und daher auch besonders häufig zu Opfern von Hundebissen werden, wurden sie bei regelmäßigen Schulbesuchen spielerisch und interaktiv für die Bedürfnisse der Tiere und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen sensibilisiert.

Rene van Rheede fasst zusammen:

Seit vielen Jahren sprechen wir mit den Bewohnern*innen der Townships – angefangen bei den Kleinsten – über die Bedürfnisse und den richtigen Umgang mit Tieren. Inzwischen ist die Vermittlung dieser Kompetenzen sogar Teil des Lehrplans an vielen Schulen geworden. Ich sehe eine Generation, die trotz aller Schwierigkeiten, die das Leben an diesen Orten mit sich bringt, zu mitfühlenden, verantwortungsvollen Tierhalter*innen heranwächst.

Kooperation mit der veterinärwissenschaftlichen Fakultät der Universität Pretoria

Die Bildungsarbeit an den Schulen wurde und wird auch in Zukunft maßgeblich durch Studierende der Tiermedizin der lokalen Universität unterstützt. Im Rahmen des Moduls „Arbeit in der Gemeinde“, das sie in ihrem dritten Ausbildungsjahr absolvieren, haben die Studierenden die Möglichkeit, mit Unterstützung unserer Partner von CVS-SA Tierschutzunterricht an den Schulen geben.

Neben der fundamental wichtigen Bildungsarbeit konnten die Studierenden, die dieses Modul in Form von Schulbesuchen absolvierten, praktische tierärztliche Erfahrungen zu sammeln. Sie begleiteten unsere lokalen Partner im Rahmen der mobilen Kliniken, wo sie wertvolle Fähigkeiten zum Beispiel im Kastrieren von Hunden sammeln konnten – aber auch für das Leid der Streuner aus den Townships sensibilisiert wurden. Somit wurden wichtige Grundsteine gelegt, damit sich mehr südafrikanische Tierärzt*innen, die vor ihrer Teilnahme an dem Programm oft nur wenig Bezug zum Leben in den Townships hatten, für den Tierschutz in benachteiligten Gebieten einsetzen.

Tiermedizinstudenten der Universität Pretoria, begleiten unseren lokalen Partner während ihres letzten Studienjahres und sammeln wertvolle praktische Erfahrungen.

Hilfe auch für Streuner am Ostkap

Neben dem Engagement in der Hauptstadtregion versorgte das Team seit 2015 zwei Mal im Jahr auch Streuner in der südafrikanischen Küstenprovinz Ostkap. Dabei wurden so viele Tiere wie möglich kastriert und geimpft sowie auch hier die Besitzer involviert, um mit ihnen über die Grundlagen einer guten Haustierhaltung zu sprechen. Als Bilanz für das erste Halbjahr 2020 stehen trotz Corona-bedingter Einschränkungen 100 kastrierte und fast 2.000 geimpfte Tiere zu Buche. Auch am Ostkap können wir großartige Erfolge verzeichnen: So wurden in der Region um Port Alfred die Kastrationsarbeit bereits seit 2018 von lokalen Tierärzt*innen größtenteils weitergeführt und so die Impf- und Kastrationsrate aufrechterhalten – für eine stabile und gesunde Population.

Ziel unserer weltweiten Einsätze ist es stets, die Tierschutzarbeit vor Ort so nachhaltig zu gestalten, dass wir uns zu gegebenem Zeitpunkt aus der aktiven Tierschutzarbeit zurückziehen können. Dieser Zeitpunkt ist für unser gemeinsames Projekt mit CVS-SA nun zunächst erreicht.

Anhand einer Bildauswahl des südafrikanischen Fotografen George Oosthuizen, der in diesem Jahr ehrenamtlich zwei Einsätze van Rheedes und ihres Teams begleitete, möchten wir Sie noch einmal unmittelbar mit in unser abgeschlossenes Projekt mit der Partnerorganisation CVS-SA nehmen und dadurch einen Eindruck vermitteln, was die Einsätze von Renee van Rheede und ihrem Team für Menschen und Tiere in den Townships bedeuteten:
Tür-zu-Tür-Besuche
Tür-zu-Tür-Besuche: In der Township Onverwacht ging Tierärzt*innen Renee van Rheede regelmäßig von Haus zu Haus, um die Lebensbedingungen von Hunden und Katzen zu überprüfen. Im Fall dieses Hundes mit Namen Brakkie, den sie angekettet in seinem Wellblech-Verschlag vorfand, suchte sie das Gespräch mit dem Besitzer und informierten u.a. darüber, dass eine dauerhafte Ankettung schädlich für das körperliche und psychische Wohl des Tieres ist.
Bildungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen
Bildungsarbeit bei Kindern und Jugendlichen: Normalerweise fand diese besonders auch an Schulen in der Region statt, wo van Rheede und ihr Team mit interaktiven Unterrichtsstunden das Tierschutzbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen stärkten und so nachhaltig die Voraussetzungen für mehr Tierwohl in den von Armut geplagten Townships schafften. Während der Coronakrise musste diese Bildungsarbeit aussetzen, weshalb sich das Team bei den Einsätzen vermehrt Zeit nahm, kleine Gruppen von Kindern über die Bedürfnisse ihrer Tiere zu informieren.
Förderung von Tierschutzbewusstsein und Empathie
Förderung von Tierschutzbewusstsein und Empathie: Leider kommt es noch immer vor, dass gerade geborene Welpen ohne ihre Mutter ausgesetzt und damit in große Lebensgefahr gebracht werden. Die Tiere auf dem Foto wurden in einer Kiste am Straßenrand gefunden. Umso wichtiger sind tierliebe Personen wie Oom Eddie (weißes Hemd), der die Welpen gerettet hat und sie van Rheede im Rahmen eines ihrer Township-Einsätze zur Untersuchung brachte.
Impfaktionen
Impfaktionen: Durch flächendeckende Impfmaßnahmen ist es in Südafrika gelungen, die Zahl der menschlichen Tollwuttoten deutlich – auf weniger als 20 pro Jahr – zu reduzieren. Ein Schlüssel für diesen Erfolg sind die fortwährenden Tollwutimpfungen bei Hunden, wie sie auch Tierärztin van Rheede seit vielen Jahren durchführt. Die Impfungen schützen Hunde und Besitzer*innen gleichermaßen vor dem gefährlichen Virus.
Kastrationen
Kastrationen: Ein weiteres Ziel unserer Einsätze war es, ein ungebremstes Wachstum der Hundepopulationen in den Townships zu unterbinden. Die Empfehlung lautete daher, wann immer möglich die Tiere zu kastrieren. Auch dieser Hundebesitzer wurde darüber informiert und willigte ein, seinen Rüden noch vor Ort kastrieren zu lassen.
Statement
„Die Liebe und Zuneigung, die die Menschen in Onverwacht ihren Tieren gegenüber aufbringen, wird auf Fotos wie diesem sichtbar. Seit Jahren besteht eine tiefe Verbindung zwischen Renee van Rheede van Oudtshoorn und den Tierhalterinnen und Tierhaltern. Onverwacht ist nur ein Beispiel für die vielen anderen Townships, die unter der Armut leiden. Und Renee verfolgt den Glauben, dass Zuneigung und Empathie gegenüber den Tieren am Ende auch auf die zwischenmenschlichen Beziehungen übergreifen und die Welt zu einem besseren Ort machen wird.” (Fotograf George Oosthuizen)

Wie geht es vor Ort weiter?

  • mit der tiermedizinischen Versorgung?

In der Provinz Gauteng (inkl. der Townships rund um Pretoria):

Renee van Rheede wird auch in Zukunft jede Woche in den von ihr seit Jahren betreuten Townships präsent sein. Sie kann dabei auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kontaktpersonen in den Gebieten zählen, die sie bei gesundheitlichen Problemen einzelner Tiere oder bei Konflikten zwischen Menschen und Streunern informieren. Mit Unterstützung einer weiteren lokalen Tierschutzorganisation wird sie über die Situation in den Townships informiert bleiben und auch weiter denen helfen können, die sich eine reguläre tiermedizinische Behandlung ihrer Tiere nicht leisten können.

In der Provinz Ostkap:

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit CVS-SA haben wir auch immer wieder lokale Tierschutzorganisationen, vornehmlich in der besonders armen Ostkap-Provinz, unterstützt und darauf hingearbeitet, dass diese zunehmend auf eigenen Beinen stehen können. Dies hat zur Folge, dass die lokalen Tierschützer*inne bei den Kastrationskliniken nun im Stande sind, die Einsätze ohne Hilfe von außen weiterzuführen. In Port Alfred begleitet künftig ein vom Staat angestellter Veterinär die wichtige Arbeit zur Kontrolle der lokalen Streunerpopulationen. Diese Entwicklung wird auch für die lokale Organisation in Amahlathi (ebenfalls am Ostkap) anvisiert. 

  • mit der Praxisausbildung der Tiermedizinstudierenden?

Unsere Partnerorganisation CVS-SA wird weiterhin lokalen Studierenden der Tiermedizin ermöglichen, in den Townships praktische Fähigkeiten zur Kastration von Hunden und Katzen zu erwerben. Dieser Teil ihrer Arbeit liegt Renee van Rheede besonders am Herzen. Denn neben der wertvollen Praxisausbildung, die weit über das reguläre Programm der Universität hinausgeht, sind die Erfahrungen der Studierenden in den Townships oft der Grundstein, dass sich die angehenden Veterinär*innen ihr Leben lang für den Tierschutz in den benachteiligten Gebieten des Landes einsetzen.

  • Mit den Bildungsmaßnahmen an Schulen?

Während unsere Partner hierbei bislang als Kontakt zwischen den Schulen und der Universität fungierte, gibt van Rheede diese Aufgabe nun zuversichtlich in die Hände der Universität ab.

Zusammen mit unseren Partnern konnten wir in den zurückliegenden Jahren nicht nur den Gesundheitszustand der Streuner in den Townships verbessern und die unkontrollierte Vermehrung eindämmen. Der persönliche Kontakt zu den Haltern*innen sorgte auch für einen nachhaltigen Bewusstseinswandel und mehr Tierwohl. Dank der fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Universität, lokalen Tierschutzorganisationen und den zuständigen Veterinärbehörden können wir die Tierschutzarbeit zuversichtlich in die Hände der Menschen direkt vor Ort übergeben und sind uns sicher, dass diese alles tun werden, um die Arbeit der vergangenen Jahre bestmöglich weiterzuführen. Natürlich beobachten wir die Entwicklungen vor Ort, ein regelmäßiger Austausch mit der CVS-SA bleibt bestehen.

Unsere Arbeit in einer der größten Townships von Südafrika, in Khayelitsha in der Nähe von Kapstadt, geht derweil unvermindert weiter. Gemeinsam mit der lokalen Organisation Mdzananda Animal Clinic (MAC) sorgen wir dafür, dass in der Township mit seinen zehntausenden Hunden und Katzen eine tiermedizinische Grundversorgung gewährleistet ist, eine Notfallambulanz bereitsteht und sich das Tierwohl durch intensive Bildungsarbeit dauerhaft verbessert.

Helfen Sie den Haustieren in der Township

Bereits mit 45 Euro sichern Sie 15 Hunden die oft lebensentscheidenden Impfungen.

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