TIERÄRZTE WELTWEIT

… denn Tierschutz braucht Menschen, die ihn leben

Coronakrise: Tierschutz in Zeiten der Pandemie:

Die unterschiedlichen Aktivitäten und Schwerpunkte unserer Tierschutzarbeit weltweit – ob Schutzzentrum oder mobile Klinik, Hilfe für Streuner, Nutz- oder Wildtiere – mussten angesichts der Pandemie pausiert oder angepasst werden:

Es bleibt höchste Priorität, Tierleben zu retten,dabei gefährden wir aber nicht die Gesundheit der Menschen und erhöhen das Ansteckungsrisiko. Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir eine grundlegende Tierschutzarbeit trotz Coronakrise ermöglichen. Lesen Sie hier mehr: »Tierschutzarbeit in Zeiten der Coronakrise

Wir versprechen Ihnen: Wir werden alles in unserer Macht stehende, um den Schutz der Tiere – der Streunerkatzen und -hunde, Nutztiere wie Esel, Rinder, Schafe und Ziegen sowie Wildtiere wie Schuppen- und Faultiere, Elefanten und Bären – auch weiterhin sicherzustellen. »Bitte unterstützen Sie uns dabei!

Wussten Sie, dass es beispielsweise in Malawi gerade einmal etwa 50 Tierärzt*innen und nur wenige Fachkräfte für Tiergesundheit, so genannte Paravets, gibt, die theoretisch für die Gesundheit von 50 Millionen Nutztieren und 1,5 Millionen Streunerhunden verantwortlich sind? Doch nicht nur das: Viele der Tierärzt*innen und Tiergesundheitshelfer*innen haben aufgrund von Defiziten in der Lehre sowie fehlender praktischer Erfahrungen im Umgang mit Tieren nur ein unzureichendes Tierschutzwissen.

Malawi ist kein Einzelfall: Zudem gibt es vielerorts weder genug tiermedizinische Bildungseinrichtungen, noch werden dort grundlegende Lehrinhalte aus dem Tierschutzbereich vermittelt, die die Menschen ausreichend auf ihren Alltag vorbereiten würden.

Wie eine 2014 von uns durchgeführte Umfrage….

… unter tierärztlichen Ausbildungsinstitutionen in 44 Schwellen- und Entwicklungsländern ergab, ist der Großteil der Tierärzt*innen, tiermedizinischen Fachkräfte und Tiergesundheitshelfer*innen meist nur unzureichend im Bereich Tierschutz ausgebildet. Über die Hälfte der Befragten bemängelte außerdem, dass Praxiserfahrungen keine Rolle in ihrer Ausbildung gespielt haben.

TIERÄRZTE WELTWEIT will diese Lücke schließen

Mit Gründung der Welttierschutzstiftung im Jahr 2015 riefen wir gemeinsam das Programm TIERÄRZTE WELTWEIT (englisch: VETS UNITED) ins Leben mit dem Ziel, praktizierende und angehende Tierärzt*innen sowie tiermedizinisches Fachpersonal in Theorie und Praxis an Universitäten und Colleges weiterzubilden. Dafür arbeiten wir mit erfahrenen Partnern in den Projektländern zusammen. Die lokalen Projektmanager*innen entwickeln auf Basis des Materials von TIERÄRZTE WELTWEIT die Lehre entsprechend der Gegebenheiten vor Ort weiter, verantworten die laufende Umsetzung an lokalen Universitäten, Colleges und Fortbildungseinrichtungen und setzen sich für die feste Integration in den Lehrplan ein. Durch ein Stipendien-Programm ermöglichen wir außerdem in einigen Projektländern besonders engagierten Studierenden tierrelevanter Fachbereiche – die es durch finanzielle Zwänge schwer haben – einen Teil ihres Studiums.

>> Wir befähigen Menschen, Tierleben nachhaltig zu verändern! <<

Durch diese Hilfe – fachlich wie finanziell – soll eine nachhaltige Verbesserung des Tierwohls sichergestellt werden. Mit diesem Ziel sind wir mit dem Programm TIERÄRZTE WELTWEIT derzeit in sieben Ländern des afrikanischen Kontinents aktiv.

Folglich die Details zu den einzelnen Projektländern:

TIERÄRZTE WELTWEIT in Gambia

 

„Die große Armut und der Analphabetismus der Landwirt*innen, schlechte Management-Strukturen, unzureichender Zugang zu tiermedizinischer Hilfe und dürftige rechtliche Rahmenbedingungen sind einige der Gründe dafür, dass in den meisten Teilen Gambias nur ein geringes Tierschutzbewusstsein herrscht.“
Dr. Kebba Daffeh, Projektmanager für TIERÄRZTE WELTWEIT in Gambia und Westafrika-Koordinator

In ganz Gambia gibt es nur etwa 12 Tierärzt*innen. Um die Versorgung der etwa zwei Millionen Nutztiere und unzähligen Streuner kümmern sich vorrangig rund 70 Fachkräfte für Tiergesundheit, so genannte »Paravets, denen in ihrer Ausbildung bis zu Beginn unseres Einsatzes in Gambia kein Tierschutzwissen vermittelt wurde.

  • Seit dem Wintersemester 2016 sind Tierschutzthemen nun auf Basis des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT Teil der Lehre am Gambia College und mittlerweile fest im Curriculum akkreditiert. Studierenden der Fächer Landwirtschaft, Tiergesundheit und Tierproduktion wird in diesem Rahmen in wöchentlichen Tierschutzmodulen theoretisches und praktisches Tierschutzwissen (letzteres gemeinsam mit dem langjährigen lokalen Partner Gambia Horse and Donkey Trust (GHDT)) vermittelt.
  • Um die Nachhaltigkeit des Projektes sicherzustellen, werden seit 2021 im Rahmen der Tierschutz-Module darüber hinaus jetzt Dozent*innen weitergebildet. Dafür schult Kebba Daffeh die Lehrkräfte darin, die Kenntnisse systematisch und anschaulich zu vermitteln. Langfristig soll so die eigenständige Weiterführung der Tierwohlkurse am College sichergestellt werden.

Seit Projektbeginn wurden in Gambia mehr als 1.000 Studierende im Tierschutz ausgebildet. Darüber hinaus vergeben wir seit dem Studienjahr 2018/2019 an bis zu zwanzig Studierenden ein Stipendium und ermöglichen ihnen damit das Studium. Diese angehenden Paravets verpflichten sich dazu, neben ihrem Studium ehrenamtliche Tätigkeiten im Tierschutz zu leisten. 11 Lehrkräfte wurden zudem angeleitet, die Kurse selbst zu lehren. (Stand November 2021)

Das Thema Tierwohl hat in den vergangenen Jahren in Gambia maßgeblich an Bedeutung gewonnen. Sogar ein Entwurf, in dem das gambische Parlament vorsieht, Tierschutz in die Verfassung aufzunehmen, liegt seit 2020 vor. Auch in der Bevölkerung gewinnt das Thema an Bedeutung – nicht zuletzt dank des Vereins „Animal Welfare Advocates“ (zu Deutsch: Tierschutzbotschafter), der sich 2017 aus Absolvent*innen des Colleges formierte und heute in landesweiten Kampagnen für mehr Tierschutzbewusstsein wirbt.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-gambia/

TIERÄRZTE WELTWEIT in Kenia

„Ich sehe weiterhin große Herausforderungen: Zum einen gehen sowohl Tierhalter*innen als auch viele Fachkräfte immer noch schlecht mit Tieren um und behandeln sie nicht tierschutzgerecht. Zum anderen sind die Ressourcen, die den Bildungsinstitutionen im Bereich Tierschutz zur Verfügung stehen, immer noch sehr begrenzt.“ 

Dr. Solomon Onyango, Projektmanager für TIERÄRZTE WELTWEIT in Kenia und Ostafrika-Repräsentant

Mit tiermedizinischen Lehrangeboten an über 15 kenianischen Universitäten und Colleges sowie einigen vorhandenen Weiterbildungsmöglichkeiten für die etwa 2.500 praktizierenden Tierärzt*innen ist Kenia aus Tierschutzsicht besser aufgestellt als andere Länder. Tierwohl ist außerdem zwar seit 2014 Bestandteil des nationalen Lehrplans für Tiermedizin, doch es fehlt an geschulten Dozent*innen und entsprechenden Lehrmaterialien, um die notwendigen Tierschutz-Inhalte praxisorientiert und nachhaltig zu vermitteln. So sind Probleme wie schlechte Haltungsbedingungen, eine Mangelernährung der Tiere und eine insgesamt unzureichende tiermedizinische Versorgung vielerorts präsent.

  • Im Rahmen des Projektes bildet unser lokaler Projektmanager Dr. Calvin Solomon Onyango an fünf ausgewählten kenianischen Universitäten seit 2020 gezielt Lehrkräfte im Bereich Tierschutz Innerhalb von zwei Jahren werden so insbesondere Dozent*innen der Fächer Chirurgie und Herdengesundheit darin geschult, Tierwohlinhalte sowohl in Theorie als auch in Praxis an ihre Studierenden zu vermitteln.
  • Um dafür zu analysieren, welche Themen bezüglich Tierschutz und Tiergesundheit im Berufsalltag der Tiermediziner*innen und Paravets maßgeblich von Relevanz sind, wurde 2021 eine Umfrage unter den Berufstätigen durchgeführt. Mit dem Resultat der Umfrage wurde der Lehrplan auch durch Inhalte des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT aktualisiert und vervollständigt.

Seit Projektbeginn wurden in Kenia im Zuge der Lehre von rund 20 Dozent*innen auch mehr als 400 Studierende im Tierschutz weitergebildet. (Stand November 2021)

Langfristig verfolgen wir das Ziel, den Lehrplan noch um weitere Tierschutzthemen zu erweitern und zu konkretisieren. Zudem soll das Lehrmaterial für die fünf aktuellen Partner-Universitäten erstellt werden.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-kenia/

TIERÄRZTE WELTWEIT in Liberia

„Im Land mangelt es sowohl an ausgebildetem Tiergesundheitspersonal als auch an qualifiziertem Personal für die Durchführung des theoretischen und praktischen Unterrichts an Hochschulen.“

Morris Darbo, Projektmanager für TIERÄRZTE WELTWEIT in Liberia

Jede dritte Familie in Liberia hält eigene Tiere, darunter vor allem Ziegen und Hühner. Die Versorgung der Tiere ist jedoch, insbesondere unter tiermedizinischen Gesichtspunkten, oft mangelhaft. Zum einen gibt es kaum tiermedizinisches Fachpersonal (derzeit lediglich rund 15 Paravets und vier ausländische Tierärzt*innen im ganzen Land), zum anderen sind die Tierschutzkenntnisse der wenigen liberischen Paravets in Folge der unzureichenden Berücksichtigung des Themas in der Ausbildung verbesserungswürdig.

  • Um das Wohl der Tiere nachhaltig sicherzustellen, wurde gemeinsam mit der lokalen Tierschutzorganisation Liberia Animal Welfare and Conservation Society (LAWCS) 2019 ein Pilotprojekt an zwei Ausbildungsinstitutionen für Paravets im Land gestartet. Ein Paravet aus Gambia, der dort einst den Tierwohlkurs von TIERÄRZTE WELTWEIT absolviert hat, vermittelt sowohl an der Cuttington University in Gbarnga als auch dem Lofa County Community College in Voinjama Tierschutzwissen in Theorie und Praxis auf Basis des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT. Adressiert werden sowohl Studierende als auch Dozent*innen des Studiengangs Tierwissenschaft. Denn um die Tierschutzinhalte langfristig an den Bildungsinstitutionen verankern zu können, bedarf es Lehrkräften, die in der Lage sind die Kurse eigenständig durchzuführen.
  • Im Rahmen einer Umfrage im April 2021 wurden Lücken und Bedarfe in der Ausbildung der Studierenden in Bezug auf den Tierschutz identifiziert und entsprechende Inhalte zum Thema Tierschutz zusammengestellt. Auf Grundlage dieser Materialien wurden die Curricula beider Institutionen überprüft und angepasst. Die vollständige Akkreditierung der Tierschutzinhalte ist in Vorbereitung.

Seit Projektbeginn wurden in Liberia mehr als 500 Studierende im Tierschutz ausgebildet. Darüber hinaus vergeben wir seit 2020 an bis zu 12 Menschen durch ein Stipendium die Möglichkeit des Studiums. 33 Lehrkräfte wurden zudem angeleitet, die Kurse selbst zu lehren. (Stand November 2021)

Durch die Verbesserung der Qualität des Studiums wollen wir künftig mehr Studieninteressierte für die Aufnahme eines Studiums der Tierwissenschaft motivieren und auf diese Weise langfristig dafür sorgen, dass mehr und gut ausgebildete Fachkräfte die Versorgung der Tiere übernehmen können. Seit November 2021 wird das Stipendienprogramm außerdem für Studierende der Cuttington University angeboten, um ihnen ebenfalls den Abschluss der Ausbildung und den Berufseinstieg zu ermöglichen.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-liberia/

TIERÄRZTE WELTWEIT in Malawi

„Es gibt nur extrem wenige Tierärzt*innen und bei Landwirt*innen nur geringfügiges Wissen zum Thema Tiergesundheit und -schutz.“ 
Dr. Madeline Nyamwanza, Projektmanagerin für TIERÄRZTE WELTWEIT in Malawi

Das südostafrikanische Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, drei Viertel der Menschen betreiben Landwirtschaft – oft zur Selbstversorgung. Schätzungsweise 13,5 Millionen Nutztiere finden dabei Einsatz, doch für die Versorgung der Tiere steht kaum Fachpersonal zur Verfügung: Etwa 50 Tierärzt*innen gibt es derzeit im ganzen Land. Daneben sind tiermedizinische Fachangestellte (Paravets) für die Versorgung der Tiere zuständig, ihre Ausbildung ist jedoch im Hinblick auf den Tierschutz meist mangelhaft.

  • Seit 2016 werden an der Lilongwe University for Agriculture and Natural Resources (LUANAR) Studierende der Tiermedizin sowie am Natural Resources College Studierende des Studiengangs Tiergesundheit und Viehzucht im Hinblick auf die besonders relevanten Themen im Bereich Tierschutz – auf Basis des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT –geschult. Im Rahmen wöchentlicher Vorlesungen sowie fest in den Lehrplan integrierter mobiler Klinken erlangen die angehenden Tierärzt*innen und Paravets auf diese Weise das für ihren Arbeitsalltag dringend notwendige Wissen sowie die nötige Praxiserfahrung.
  • Um die Tierschutzlehre nachhaltig zu gestalten, werden zudem seit Oktober 2020 Lehrkräfte darin geschult, die Kurse in Zukunft eigenständig ohne unsere Projektmanagerin Dr. Madeline Nyamwanza weiterzuführen.

Seit Projektbeginn wurden in Malawi über 350 Studierende im Tierschutz ausgebildet, davon mehr als 50 Studierende der Tiermedizin. Darüber hinaus haben wir von 2016 bis Sommer 2021 zehn Menschen durch ein Stipendium das Studium ermöglicht. Diese angehenden Tierärzt*innen und Paravets leisteten dafür ehrenamtliche Tätigkeiten im Tierschutz. 12 Lehrkräfte wurden zudem angeleitet, die Kurse selbst zu lehren. (Stand November 2021)

Die feste Akkreditierungen der Kurse unseres Programmes – so das langfristige Ziel – sind sowohl an der Universität als auch am College derzeit in Vorbereitung.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-malawi/

TIERÄRZTE WELTWEIT in Ruanda

 „In meinem Land gibt es bisher keine Tierwohlstandards. Eine große Herausforderung ist, dass nicht jeder versteht, dass Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben müssen und sie daher gemäß der international anerkannten Tierhaltungsstandards, den sogenannten Fünf Freiheiten, behandelt und gehalten werden sollten.“

Flora Muragijemariya, Projektmanagerin für TIERÄRZTE WELTWEIT in Ruanda

Für die Versorgung der etwa fünf Millionen Nutztiere in Ruanda gibt es derzeit etwa 360 Tierärzt*innen und 1.700 Paravets (Fachkräfte für Tiergesundheit). Problematisch ist jedoch, dass vielen von ihnen das notwendige Fachwissen im Hinblick auf Tierschutz fehlt, denn im Rahmen der Ausbildung wird dieses nur unzureichend gelehrt.

  • In Zusammenarbeit mit dem New Vision Veterinary Hospital (NVVH) haben wir 2020 ein umfassendes Fortbildungsprojekt ins Leben gerufen. Nach dem Konzept von „Train the Trainer“ (zu Deutsch: Trainiere den Trainer) werden praktizierende Tierärzt*innen mit Hilfe des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT als Lehrkräfte im Bereich Tierschutz ausgebildet. Diese geben dann ihr Wissen regelmäßig im Rahmen von Weiterbildungen an weitere Tierärzt*innen und Paravets weiter.

Seit Projektbeginn wurden in Ruanda bereits 170 Tierärzt*innen in 13 Distrikten des Landes theoretisch geschult. (Stand November 2021)

Das langfristige Ziel des Projektes besteht darin, dieses Vorgehen auf alle 30 Distrikte des Landes auszuweiten und so die Basis für mehr Tierschutzwissen und somit Tierwohl in Ruanda zu schaffen.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-ruanda/ 

TIERÄRZTE WELTWEIT in Simbabwe

„Tierschutz ist eine große Herausforderung in Simbabwe und wurde noch nicht als Notwendigkeit erkannt.“ 
Alfred Sihwa, Sibanye Animal Welfare and Conservancy Trust und Projektmanager für TIERÄRZTE WELTWEIT in Simbabwe

Das in Simbabwe seit 1960 geltende Tierschutzgesetz ist veraltet und die wenigen vorhandenen Weiterbildungsmöglichkeiten für Tierärzt*innen sind nicht ausreichend. Zudem stellen die nur etwa 140 Fachkräfte für Tiergesundheit (so genannte Paravets) die Versorgung von drei Millionen Nutztieren und unzähligen Streunerhunden sicher. Doch ihnen fehlt es oft an grundlegendem Tierschutzwissen und an Erfahrung in der Diagnostik von Krankheiten sowie der Behandlung von Tieren.

  • Seit April 2020 sind wir in Zusammenarbeit mit der tierwissenschaftlichen Fakultät der Lupane State University und dem Sibanye Animal Welfare Trust in Simbabwe im Einsatz, um den Tierschutz in der Ausbildung zu verbessern. Zunächst durchlaufen dafür acht ausgewählte Lehrkräfte der Universität Schulung im Bereich Tierschutz auf Grundlage des Lehrmaterials von TIERÄRZTE WELTWEIT. Im Rahmen bereits bestehender Module wird das Thema dann in die Lehre integriert und in Theorie und Praxis an die Studierende weitergegeben.

Seit Projektbeginn wurden in Simbabwe bereits 8 Lehrkräfte 40 Studierende bekamen im Rahmen der Module Tierwohl in Theorie und Praxis vermittelt. (Stand November 2021)

Auf lange Sicht ist es unser Ziel, Tierwohl auch an anderen Universitäten und Colleges in Simbabwe als Teil des Lehrplans der Tierwissenschaften/-gesundheit einzuführen und so nachhaltig für mehr Tierwohl zu sorgen. Zunächst sind aktuell weitere Trainings für Lehrkräfte in Planung.

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-simbabwe/ 

TIERÄRZTE WELTWEIT in Uganda

„Tierwohl spielt hierzulande bisher leider kaum eine Rolle. Insbesondere Nutztiere erfahren viel Leid.“
David Balondemu, Projektmanager für das Fortbildungsprojekt von TIERÄRZTE WELTWEIT in Uganda

Über 80 Prozent der ugandischen Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Doch obwohl Tierhaltung hierbei eine grundlegende Rolle spielt, müssen Millionen Nutz- und Haustiere unter schlechten Haltungsbedingungen und einer mangelnden tiermedizinischen Versorgung leiden, da die Anzahl der ausgebildeten Fachkräfte bei weitem nicht ausreicht, um den fast 90 Millionen Nutztieren im Land gerecht werden zu können. Hinzu kommt, dass es sowohl in der Ausbildung der Fachkräfte für Tiergesundheit (Paravets) als auch der Tierärzt*innen an der Vermittlung von theoretischem und praktischem Tierschutzwissen mangelt.  So wurde Tierschutz, obwohl das Thema bereits seit 2011 im Lehrplan steht, aufgrund des Mangels an qualifiziertem Personal lange nicht gelehrt.

Tierschutz in der universitären Ausbildung

  • In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Veterinärmedizin (COVAB) an der Makerere Universität in Kampala werden deshalb Studierende der Tiermedizin sowie weiterer tierbezogener Studienfächer im Bereich Tierschutz ausgebildet. Unter Leitung unseres lokalen Projektmanagers, Dr. Paul Ssuna, der als Tierarzt am Zentrum für Labordiagnostik der tiermedizinischen Fakultät tätig ist, finden seit 2018 nun regelmäßige Tierschutzvorlesungen und praktische Übungen im Rahmen mobiler Klinken statt.
  • Um Tierschutz langfristig zu einem integralen Bestandteil der Ausbildung zu machen, wurde 2019 zudem der erste Dozent für Tierschutz an der Universität eingestellt, ein weiterer folgte im Jahr 2021. So kann das Tierschutzwissen in den Studiengängen Veterinärmedizin, Tierproduktion, Wildtiergesundheit und Wildtiermanagement sowie Nutztiergesundheit und Wirtschaft durch eigene Lehrkräfte im geplanten Umfang vermittelt werden.

Seit Projektbeginn wurden in Uganda bereits mehr als 700 Studierende im Tierschutz ausgebildet. (Stand November 2021)

Langfristiges Ziel ist es, ausgewählte Inhalte des TIERÄRZTE WELTWEIT-Lehrmaterials fest im Lehrplan der Universitäten zu integrieren. 2020 wurden die um zahlreiche Tierschutzthemen erweiterten Lehrpläne dem Nationalrat für Hochschulbildung (National Council for Higher Education) bereits vorgelegt. Die finale Zulassung und offizielle Akkreditierung der ergänzten Lehrpläne ist in der Vorbereitung.

Tierschutz in der Fortbildung praktizierender Tierärzt*innen und Paravets

  • In Zusammenarbeit mit BAM Animal Clinics richten wir uns außerdem an Tierärzt*innen und Fachkräfte für Tiergesundheit, die zwar bereits praktizieren aber unzureichendes Wissen im Hinblick auf Tierschutz vorweisen, da dieser in ihrer Ausbildung kaum gelehrt wurde. Zudem boten sich ihnen bisher kaum Fortbildungsmöglichkeiten zu Tierschutzthemen. Nach dem Konzept „Train the Trainer“ (zu Deutsch: Trainiere den Trainer) werden im Rahmen des Programmes TIERÄRZTE WELTWEIT Tierärzt*innen gemäß ihrer beruflich verpflichtenden Fortbildung im Tierschutz geschult. Unser Partner ist mitsamt besonders relevanter Teile des Lehrmaterials seit 2018 offiziell von der ugandischen Veterinärbehörde als Fortbildungsanbieter anerkannt.
  • Im Anschluss an die Tierschutz-Workshops geben die Teilnehmer*innen dann das erworbene Wissen an die in ihren Regionen arbeitenden Paravets in regelmäßigen theoretischen und praktischen Tierschutz-Workshops weiter.

In 2020 und 2021 konnten nahezu 50 Trainer*innen in 23 Distrikten Ugandas ihre neu erworbenen Kenntnisse an die über 200 ihnen zugeordneten Paravets weitergeben. Diese werden im Laufe des Projektzeitraums 2021/2022 an einem Wiederholungs- und Vertiefungsworkshop teilnehmen und weitere 120 Paravets schulen. Da jeder Paravet für circa 6.000 bis 8.000 Tiere verantwortlich ist, können wir auf diesem Wege in kurzer Zeit die tiermedizinische Versorgung hunderttausender Tiere verbessern. (Stand November 2021)

Weitere Details: https://welttierschutz.org/stiftung/tieraerzte-weltweit-uganda/

Weitere Kurse fanden einmalig in Sri Lanka und Rumänien statt. Außerdem stellen wir das Kursmaterial vom Programm TIERÄRZTE WELTWEIT auch digital zur Verfügung, um weit mehr Menschen erreichen und somit den Tieren weltweit helfen zu können. Interessierte Lehrkräfte an Universitäten und Colleges können das englischsprachige Material online herunterladen und auf der Basis selbstständig Vorlesungen durchführen, die Lehrfilme nutzen und praktische Übungen anbieten: https://welttierschutz.org/stiftung/online-ressource/.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die Erfolge des Programmes zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind:

Die Menschen – Studierende, Lehrende, praktizierende Tierärzt*innen und nicht zuletzt Tierhalter*innen – zeigen zunehmend Interesse, nachhaltig für mehr Tierwohl zu sorgen. Nun gilt es, das Lehrmaterial von TIERÄRZTE WELTWEIT fest an weiteren Lehrinstituten zu verankern und noch mehr Studierende zu erreichen – bitte helfen Sie uns dabei!

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir das Programm weiterführen!

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Haben Sie Fragen zum Programm?

Dr. Wendy Phillips (Senior Manager Programme)
E-Mail: wp@welttierschutz.org

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
Welttierschutzstiftung
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

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