Interview: Ein Testament für die Tiere

Mit einem Testament können Sie nicht nur für Ihre Liebsten Sorge tragen – es ist auch ein Weg, eigens gelebtes Engagement in die nächste Generation weiterzutragen. Sie können sicherstellen, dass Ihre Tierliebe über das eigene Leben hinaus wirkt. 

Gisela Behrendt hat sich entschieden, Ihr Testament den Tieren zu widmen. Im Interview erklärt sie ihre Beweggründe und macht Mut, es ihr gleich zu tun.

© privat

Welttierschutzgesellschaft (WTG): Liebe Frau Behrendt, Sie haben beschlossen, der Welttierschutzgesellschaft einen Teil des Erbes zu vermachen. Welche Gründe haben Sie dazu veranlasst?

Gisela Behrendt:

  • Tiere gingen mir schon immer über alles. Schon in der Kindheit war das so. Tiere sind es wert, dass man sich für sie einsetzt. Wissen Sie, Menschen können sich selbst helfen, aber Tiere sind doch ausgeliefert. Deshalb bedenke ich die Welttierschutzgesellschaft in meinem Testament.

WTG: Haben Sie selbst Tiere oder sind Sie mit Tieren aufgewachsen?

  • In meiner Kindheit bin ich mit Katzen aufgewachsen. Meine Mutter hatte früher drei Katzen. Selbst habe ich aktuell leider keine Tiere, es kommt im Moment für mich nicht in Frage aber vielleicht später einmal. Denn, wenn man ein Tier zu sich nimmt, ist das ja eine große Verantwortung. Da muss ja auch geklärt sein, wo das Tier bleibt, wenn man selbst man verreist oder krank ist. Aber manchmal nehme ich den Hund meiner Freundin für einen Tag und passe auf ihn auf. Das mache ich gern.

WTG: Was bedeutet Ihnen der Tierschutz?

  • Mir bedeutet der Tierschutz alles! Es ist wichtig, dass die Tiere auch eine Lobby haben. Ich freue mich auch über jeden Prominenten, der sich für den Tierschutz einsetzt und den Tieren eine Stimme gibt.

WTG: Liegt Ihnen eines unserer Projekte besonders am Herzen?

  • Für ein bestimmtes Projekt spende ich nicht. Ich spende für alle Tiere – regelmäßig jeden Monat und immer dann, wenn ich von Ihnen Post erhalte. Dann gebe ich die Informationsmaterialien auch im Bekanntenkreis weiter. Ich frage auch nach Spenden, z. B. wenn wir uns zum Kaffee treffen oder in der Wandergruppe. Und dann überweise ich eine „Gemeinschaftsspende“.

WTG: Was hat sie dazu bewegt, explizit die Welttierschutzgesellschaft in Ihrem Erbe zu begünstigen?

  • Ich habe überlegt, wie ich den Tieren auch nach meinem Ableben helfen kann und deshalb die WTG in meinem Testament bedacht.

WTG: Für viele Menschen mag dieser Schritt auch sehr emotional sein. Wie war Ihr Empfinden und inwieweit konnten wir Sie unterstützen?

  • Die Idee, Tiere im Testament zu bedenken, war schon vorher da. Die WTG hat mich darin eher bestärkt und den – auch eher sachlichen Prozess – unterstützt. Ich habe keine Scheu mehr davor gehabt und wollte das auch erledigt haben. Es ist jetzt alles durchgeplant und testamentarisch festgelegt – das ist ein gutes Gefühl.

Gisela Behrendt ist ihrer Tierliebe gefolgt und hat die Welttierschutzgesellschaft in ihrem Testament bedacht. So stellt sie sicher, dass ihre Werte und Wünsche auch über ihr Leben hinaus nicht an Bedeutung verlieren. Wir sind sehr dankbar für diese wertvolle Unterstützung, die die Basis unserer Tierschutzarbeit auch in Zukunft bildet.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde …

vielleicht möchten auch Sie darüber nachdenken, Ihre so gutherzigen Werte in die Zukunft zu tragen? Gern stehen wir Ihnen mit Informationen und Gedanken zur Seite.

Wertvolles Wissen finden Sie außerdem in unserer Broschüre zum Thema, die Sie im Folgenden kostenlos herunterladen oder bestellen können: 





    Ihre Ansprechpartnerin ist Anja Zieke

    Fundraising

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