Bärenwaisen in Rumänien: Schon 15 hungrige Mäuler
Das kleine Bärenmädchen Forina trifft ein schweres Schicksal – offenbar verwaist, irrte sie schutzlos und allein in der Wildnis der rumänischen Karpaten umher.
Das kleine Bärenmädchen Forina trifft ein schweres Schicksal – offenbar verwaist, irrte sie schutzlos und allein in der Wildnis der rumänischen Karpaten umher.
Wir berichteten vor Kurzem über vier kleine Bärenwaisen in Rumänien, die plötzlich allein und schutzlos gesichtet wurden. Jetzt gibt es schöne Neuigkeiten: Sie konnten ein Zuhause im von uns unterstützten Bärenschutzzentrum finden. Lesen und sehen Sie hier, wie es ihnen und anderen Bärenjungen mit ähnlichem Schicksal geht.
Ängstlich und unsicher klammern sich die Kleinen aneinander. Es sind vier kleine Bärenkinder, deren Leben in dieser Nacht eine dramatische Wendung nahm: Ihre Mutter kommt nie wieder zurück. Die Bärenfamilie wurde noch beobachtet, wie sie nahe eines Ferienortes den Müll durchsuchte, bis die Kleinen plötzlich allein auftauchten – ihre Mutter bleibt verschwunden; vermutlich fiel sie den viel befahrenen Straßen oder der Jagd zum Opfer.
In Rumänien sind so viele Bären zuhause, wie sonst nirgends in Europa – und wir seit 18 Jahren für ihren Schutz im Einsatz. Lesen Sie hier, wie sich die Herausforderungen der Tierschutzarbeit über die Zeit verändert hat und wie wir heute mit zwei starken Partnern für die Bären eintreten.
Da die landesweite Bärenverordnung auch die Jagd auf Elterntiere erlaubt, sind immer wieder Bärenjunge in Rumänien auf Hilfe angewiesen. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern der Asociatia Milioane de Prieteni (AMP) nehmen wir uns der Bärenwaisen an – wie dem kleinen Bär Osman.
Die Feindlichkeit gegenüber Bären in Rumänien hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Folgen sind fürchterlich: Nicht nur, dass die Gefahr für die Bären steigt – da vor allem die großen Tiere geschossen werden, bleiben ihre Jungtiere als Waisen auf sich allein gestellt zurück.
Eine im April erlassene Verordnung legitimiert den Abschuss von 220 sogenannten „Problembären“ – doch die Folgen für den Tierschutz sind fatal, wie das Schicksal der Bärenwaisen Hope und Victoria zeigt.
Die Feindlichkeit gegenüber Bären in Rumänien hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Folgen sind fürchterlich: Nicht nur, dass die Gefahr für die Bären steigt – da vor allem die großen Tiere geschossen werden, bleiben ihre Jungtiere als Waisen auf sich allein gestellt zurück.
Im Video: Das Trauma ihrer jahrelangen Gefangenschaft unter tierwidrigen Bedingungen ist noch heute, mehr als sechs Jahre nach ihrer Ankunft im Bärenschutzzentrum sichtbar.
Aufgrund der Coronakrise war das Schutzzentrum zeitweise komplett geschlossen worden. Das brachte unsere Partner in existenzielle Schwierigkeiten.