Die Zeit wird knapp: Tierschutz auf die Agenda 2030
Delegierte aus aller Welt treffen sich in in New York, um bei dem jährlich stattfindenden UN-Nachhaltigkeitsforum die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu diskutieren.
Delegierte aus aller Welt treffen sich in in New York, um bei dem jährlich stattfindenden UN-Nachhaltigkeitsforum die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu diskutieren.
Bei den Vereinten Nationen wird der Status der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationalen diskutiert. Aller Voraussicht nach wird die Bilanz ernüchternd ausfallen – auch, weil Tierschutz weiterhin keine Berücksichtigung findet.
Um Lösungsansätze für eine globale Gesundheit zu schaffen, ist es notwendig, die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und Natur (One-Health-Konzept) zu betrachten und diese als gleichrangig zu behandeln.
Endlich spielt das Tierwohl auch beim UN-Nachhaltigkeitsforum in New York eine Rolle.
Auch in diesem Jahr spielte das Tierwohl bei der Diskussion um die UN-Nachhaltigkeitsziele keine Rolle. Dabei wäre das aufgrund wachsender Armut wichtiger denn je.
Um unser Anliegen bei den Vereinten Nationen mit Nachdruck weiterzuverfolgen, haben wir uns mit anderen international tätigen Tier- und Artenschutzorganisation im so genannten „Animal Issues Thematic Cluster“ (AITC) zusammengeschlossen.
Die Bundesregierung hat beschlossen, 115 Millionen US-Dollar zur Absicherung von Klima- und Naturkatastrophen beizusteuern. Tierschutz aber spielt darin erneut keine Rolle.
Im Rahmen der Agenda 2030 haben sich die Vereinten Nationen im September 2015 auf weltweite Ziele für eine nachhaltige Entwicklung geeinigt. Beim diesjährigen Treffen der Staatengemeinschaft vom 9. bis 18. Juli stehen sechs Ziele im Fokus, unter anderem Ziel 12 für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster. Der Umgang mit Tieren spielt darin jedoch keine Rolle.
Innerhalb nur weniger Wochen hat die Welttierschutzgesellschaft gemeinsam mit 40.000 Menschen den deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller mit einer Eil-Petition dazu aufgefordert, sich bei den Vereinten Nationen für Tierschutz einzusetzen.