Tierwelten

Der Podcast der Welttierschutzgesellschaft ist eine Hommage an die Tiere weltweit. Wir beleuchten spannende Tierschutzthemen und die faszinierenden Eigenschaften und das Wesen eines Tieres aus unseren internationalen Projekten.

„Mit dem Podcast ‚Tierwelten‘ nehmen wir Euch und Sie mit an die Orte, an denen unsere tierischen Schützlinge leben und zeigen durch spannende Gespräche mit Partnern und Expertinnen weltweit den Wert und die Notwendigkeit für Tierschutzmaßnahmen auf. Wir möchten den Hörerinnen unsere tierischen Schützlinge durch viele wissenswerte Fakten nahebringen, aber auch einen emotionalen Zugang zu den Tieren und ihren oftmals schweren Schicksalen bieten – also Information und Emotion im Doppelpack.“

Christoph May, Welttierschutzgesellschaft, „Tierwelten“-Moderator

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Die aktuelle Folge von Tierwelten

In dieser Folge von „Tierwelten“ sprechen wir über eines der am längsten bestehenden Tierschutzprojekte der Welttierschutzgesellschaft. Bereits seit 2013 sind wir in Malawi, einem Staat im südöstlichen Afrika, im Einsatz. In der Hauptstadt Lilongwe arbeiten wir mit der Lilongwe Society for the Protection and Care of Animals (LSPCA) zusammen und verfolgen gemeinsam das Ziel, die Tollwut einzudämmen. Die Krankheit stellt dort nach wie vor ein großes Problem dar: für die Gesundheit von Menschen und Tieren ebenso wie für die Mensch-Tier-Beziehung. Das konnten auch WTG-Geschäftsführerin Katharina Kohn und Theresa Müschner-Siemens, Tierärztin und Projektmanagerin, während eines Projektbesuch in Malawi beobachten, über den sie im Podcast berichten. Im Gespräch schildern sie unsere Maßnahmen gegen die Tollwut in Lilongwe und wie dieses System Hoffnung stiftet, dass die so gefährliche Krankheit tatsächlich zurückgedrängt werden kann.

Weitere Folgen von Tierwelten


Fokus-Staffel: Der Esel

Esel zählen zu den tierischen Schützlingen, die uns in unseren Tierschutzprojekten besonders häufig begegnen. Zudem sind Esel aus ganz zahlreichen Gründen faszinierende Tiere, wie wir in diesem Podcast darstellen wollen: Sie haben Eigenschaften und Wesenszüge, die sich oftmals noch aus ihren wilden Ursprüngen ableiten und zudem eine lange gemeinsame Geschichte mit dem Menschen, die bis heute reicht. Nicht zuletzt sind sie außerdem sehr sympathische Tiere mit ihrer dem Menschen zugewandten, ruhigen, aber auch sehr intelligenten Art.

Zum Auftakt unserer Esel-Staffel von Tierwelten beleuchten wir das Wesen und die besonderen Eigenschaften des Esels. Dafür haben wir mit zahlreichen Eselhalter*innen in Deutschland und Kenia gesprochen, die uns die Faszination Esel erläutern. Wir gehen auf die inneren und äußeren Merkmale des Esels ein und wie seine Ursprünge als Wüstentier seinen Charakter bis heute prägen. Außerdem schauen wir auf die Hintergründe der Esel-Mensch-Beziehung: Wie kam der Esel überhaupt zum Menschen und wie hat sich diese Beziehung über die Jahrtausende bis heute entwickelt?

Wir betrachten die konkreten Lebensbedingungen der Esel – in Deutschland ebenso wie global – und schauen dabei auf sehr unterschiedliche Eselwelten. Zum einen blicken wir auf die Situation im Norden von Kenia, wo Esel wichtige Aufgaben als Zug- und Lasttier erfüllen. Die Halter*innen dort berichten von der lebenswichtigen Rolle, die Esel in ihrem Leben spielen, aber auch von zunehmenden Nöten wie der Klimakrise, die sich in ihrer Region durch enorme Trockenheit bemerkbar macht und die Last der Esel noch verstärkt. Aber auch hierzulande schauen wir genauer hin und beleuchten das Leben der Esel in Deutschland: Werden die Tiere hier und heute eingesetzt? Und warum erreichen auch in Deutschland viele Esel nicht ihr zu erwartendes Lebensalter?

Es ist besonders eine Problematik, die derzeit an vielen Orten der Welt für Eselleid verantwortlich ist. Ejiao – so die Bezeichnung für Eselhautgelatine, die ein sehr begehrtes Produkt der traditionellen chinesischen Medizin darstellt und die Nachfrage nach Eselshäuten global anfeuert. Auf die Konsequenzen, die das vor allem in Ländern des Globalen Südens hat, blicken wir in dieser Folge unserer Esel-Staffel. Wir treffen Menschen in Kenia und Tansania, die berichten, dass ihnen Esel aufgrund des florierenden Eselhauthandels gestohlen wurden und was das für sie persönlich bedeutet hat. Außerdem blicken wir auf die Situation rund um die Eselschlachthäuser, die in Kenia und Tansania ebenso wie anderen Staaten errichtet wurden, um die Nachfrage nach Eselshäuten aus China zu bedienen.

Die Hintergründe und Konsequenzen des globalen Eselhauthandels sind komplex, doch wichtig zu verstehen. Deshalb blicken wir in der vierten Folge von Tierwelten „Der Esel“ auf den Ursprung des Produktes Ejiao – nach China. Im Gespräch mit Ejiao-Expertin Natalie Köhle, die dort zu dem Thema geforscht hat, erfahren wir, wie der Boom zu erklären ist – historisch, kulturell und technisch. Darüber hinaus widmen wir uns auch dem Angebot von Ejiao in Deutschland: Wie sieht es mit der Verfügbarkeit des Produkts hierzulande aus, das vielerorts so viel Tierleid verursacht? Zum Abschluss der Staffel gehen wir der Frage nach, was passieren muss, damit das Leid ein Ende findet.

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Weitere Hintergründe zur Staffel „Der Esel“

Porträt: Der Esel

Nur selten stimmt der Ruf eines Tieres so wenig mit der Realität überein wie beim Esel. Sprichwörtlich als dumm, faul und stur verrufen, ist er in Wahrheit gesellig, loyal und überaus neugierig. Erfahren Sie in unserem Porträt alles Wissenswerte über Esel, ihre Bedrohungen und die weltweiten Projekte der Welttierschutzgesellschaft zum Schutz der Tiere.

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Themenseite: Ejiao

Die Bedeutung von Traditioneller Chinesischer Medizin und somit auch die Nachfrage nach Produkten tierischen Ursprungs nehmen weltweit in rasantem Tempo zu. Insbesondere der Handel mit verarbeiteter Eselhaut floriert, wodurch in Folge die Eselpopulation weltweit sinkt. Auf der Themenseite finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Ejiao“.

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Hintergrund: Eselhauthandel Ostafrika

Esel sind weltweit zu einem raren Gut geworden. Einer Population von etwa 50 Millionen steht eine Nachfrage von bis zu fünf Millionen Eselshäuten für die Ejiao-Produktion gegenüber. Welche Folgen der florierende Eselhauthandel insbesondere für die Tiere und Menschen in Ostafrika hat, lesen Sie in diesem Hintergrundbericht.

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