Die besten Tierschutzfilme

Gestandene Tierschützer, Einsteiger ins Thema oder interessierte Kinder: Diese Filme, Dokumentationen und Beiträge rund um den Tierschutz sind besonders sehenswert – und bringen Sie den Themen näher.

Filme zum Thema Tierschutz

Wen dürfen wir essen?


Worum geht´s?

In der mehrteiligen arte-Dokumentation diskutieren Jannis Funk und Jakob Schmidt mit Tierhalter*innen, Ernährungswissenschaftler*innen, Tierschützer*innen und Philosoph*innen sowie Aktivist*innen die Frage „Wen dürfen wir essen?“. Dafür behandeln sie auch den Ursprung unseres Fleischverzehrs, blicken auf den Status Quo und untersuchen, wie es sein kann, dass eine riesige Industrie dieser Art existieren kann, wenn doch eigentlich alle dagegen zu sein scheinen. Die Serie endet mit Antworten auf die Frage aller Fragen: Ist die Lösung, dass in Zukunft das Fleisch aus dem Labor kommt?

„In dieser Dokumentationsserie gehen Jannis Funk und Jakob Schmidt den unterschiedlichsten Fragen zu unserem Fleischkonsum auf den Grund - spannend erzählt und fundiert von unterschiedlichen Seiten betrachtet. Bilder hinter den Kulissen des Systems, veranschaulichende Animationen und philosophische Gedankenspiele schaffen es, den Zuschauer*innen eine Vielfalt an Themenkomplexen rund um die Frage des Fleischessens zu vermitteln.“

Die Rückkehr der Bären

  • Stichworte: Bären, Braunbären, Mensch-Tier-Konflikt, Koexistenz, Rückkehr nach Europa, Herdenschutz, Bienenschutz, Problembären, ökologische Funktion, Bärenschutz
  • Produktionsjahr: 2019
  • Regie: Simone Stripp & Jürgen Hansen
  • Länge: 53 Minuten
  • Aktuelle TV-Sendetermine: https://www.fernsehserien.de/filme/die-rueckkehr-der-baeren

Worum geht’s?

Der Braunbär ist Europas größtes Raubtier und heute wieder in 22 europäischen Länder heimisch – das sorgt aber nicht überall für Begeisterung. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Bären“ geht der Frage nach, wie die Menschen in Europa zur dauerhaften Anwesenheit der Bären stehen und führt die Zuschauer*innen anhand einer bildlichen Reise durch die relevantesten „Bären-Länder“ Rumänien, Slowenien, Slowakei, Polen, Italien und Frankreich. Der Film blickt dabei vor allem auf den Konflikt zwischen Acker- und Viehbauern, die durch die Bären um ihre Ernte und das Wohl ihrer Nutztiere fürchten und thematisiert damit die  Sorge von gefährlichen Mensch-Bär-Begegnungen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob der Mensch dem Bären in Zukunft genug Freiraum und Akzeptanz entgegenbringen kann, um eine dauerhafte Rückkehr der Bären in unseren europäischen Wäldern zu ermöglichen. Durch Gespräche mit Landwirt*innen und Ortsansässigen werden hilfreiche Maßnahmen aufgezeigt, die ein unproblematisches Zusammenleben mit den Tieren fördern könnten. Außerdem widmet sich die Dokumentation umfangreich den ökologischen Funktionen der Braunbären, die als Pflanzenfresser einen positiven Einfluss auf die Vegetation und Landschaft ausüben und als Aasfresser zudem die Wälder reinigen.

 „Die Rückkehr der Bären gibt Zuschauern*innen nicht nur einen Einblick in das Leben des Braunbären, sie regt auch zum Nachdenken über unser Verhältnis zur wilden Natur im Allgemeinen an. Denn es wird deutlich, dass erst menschliches Fehlverhalten zu sogenannten „Problembären“ führt und grundsätzlich ein friedliches Zusammenleben möglich wäre. Die Hoffnung bringende Botschaft des Films: Es gibt wirkungsvolle Lösungsansätze, die es anzupacken gilt.“

STREUNER - Unterwegs mit Hundeaugen

Worum geht’s?

Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, wie die Welt aus den Augen eines Hundes aussieht, ist dieser Film das richtige für Sie: Der Dokumentarfilm „Streuner“ zeigt Zuschauer*innen das Leben aus der Perspektive der drei Straßenhunde Zeytin, Nazar und Kartal in der türkischen Metropole Istanbul. Dabei werden die wilde und unabhängige Zeytin im dichten Straßenverkehr, der ruhige Nazar in der Nähe der Menschen und der schüchterne Welpe Kartal als Neuling auf der Straße einfühlsam porträtiert. Die Zuschauer*innen hören, sehen – und fühlen vielleicht auch – genau das, was die Hunde wahrnehmen: Denn „Streuner“ kommt ohne Gespräche und ohne Erzählerstimme aus und lebt nur von den Hintergrundgeräuschen und Sätzen der Menschen, denen die Hunde in ihrem Leben begegnen. Es ist einer der ersten Lang-Dokumentarfilme dieser Art, der die Aufmerksamkeit auf die unzähligen Straßenhunde dieser Welt lenkt. Beeindruckend ist zudem, dass der Film echte Straßenhunde zeigt, die mit ihren Abenteuern das Drehbuch ganz allein vorgaben und die Kamera ihnen einfach nur folgte. Dass die Türkei als Drehort ausgewählt wurde, hat gute Gründe: Das Land schützt Straßenhunde ausdrücklich und will durch Gesetze sicherstellen, dass sie ein einigermaßen unabhängiges und sicheres Leben führen können.

"Das stellt auch die Dokumentation eindrücklich dar, schenkt dabei aber – aus Tierschutzsicht – leider zwei Punkten zu wenig Fokus: Zum einen das Problem der zunehmenden Streunerpopulation, welches nur durch das Kastrieren der Hunde gelöst werden kann. Zum anderen wird das Füttern der Straßenhunde durch die Bevölkerung unkritisch dargestellt, obwohl diese – in der Tat gut gemeinte – Maßnahme unter Umständen zu einer verstärkten Vermehrung der Tiere und damit zu einer Vergrößerung der Streunertierpopulation führen kann. Dennoch gibt der Dokumentarfilm beeindruckende und einfühlsame Einblicke in das Leben der Streuner und ist – trotz der kleinen Kritikpunkte – definitiv sehr sehenswert."

Kedi

 

 

 

 

Worum geht’s?

Ein Film über Katzen, der es auf die Top-10-Liste des amerikanischen Time-Magazines geschafft hat: Kedi, türkisch für Katze, folgt den Samtpfoten in 79 Minuten auf ihrem Weg durch die türkische Metropole Istanbul. Die Dokumentation gibt anhand von sieben Streunerkatzen einen Einblick in ihre Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Sari, Duman, Bengü, Aslan Parçasi, Gamsiz, Psikopat und Deniz - die einen sind verschmust und menschenbezogen, die anderen wild und scheu. Doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie, ihr Alltag, die Gefahren und Tierschutzproblematiken stehen symbolisch für Millionen Streunerkatzen weltweit. Die Abwechslung zwischen kurzen Interviews mit tierlieben Bewohner*innen und mitreißenden Bildern aus Katzenperspektive machen den Film zum Must-See für Katzenfreund*innen und Tierschützer*innen.

„Jeder, der einmal Istanbul besucht hat, weiß um die Bedeutung der Katzen: Die Streunerkatzen sind hier zwar herrenlos, doch meist von tierlieben Menschen versorgt. Viele füttern sie, streicheln sie, übernehmen Tierarztkosten, manche bauen ihnen sogar kleine Unterkünfte in den Vorgärten. "Kedi" ist die filmisch aufbereitete Liebeserklärung an Katzen in Istanbul. Einziger Kritikpunkt: So sehr der Film Einblick in die Leben der Streuner gibt - mit guten und schlechten Tagen - thematisiert er leider nicht die Grundproblematik der unkontrollierten Vermehrung, die für viel Leid unter Streunerkatzen sorgt."

Earthlings

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  • Stichworte: Dokumentation, Tierschutz, Tierrechte, Ernährung, Konsum, Mensch-Tier-Verhältnis
  • Freigegeben ab 16 Jahren
  • Produktionsjahr: 2005
  • Regie: Shaun Monson
  • Länge: 95 Minuten
  • Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=wk9Hac7cnL8

Link zum Film: »www.earthlings.de

 

Worum geht’s?
Earthlings (deutsch: Erdlinge) ist eine Dokumentation, die an die Nieren geht. Nach dem Motto “Wie viel Wahrheit verträgst du?” stellt Regisseur Shain Monson darin das Verhältnis von Menschen zu Tieren dar. Er thematisiert den Konsum von Fleisch sowie die Nutzung von Tieren für Kleidung, Unterhaltung und Tierversuche. Das gesamte Videomaterial wurde mit versteckter Kamera gedreht und dokumentiert die schlimmsten Zustände in der Nutztierhaltung von Tieren. Wer die Aufnahmen sieht, wird anschließend anders über das Verhältnis von Menschen zu Tieren denken. Earthlings gilt als Einstieg in den Vegetarismus oder Veganismus. Aber: Er ist nichts für schwache Nerven.

„Earthlings ist definitiv sehr sehenswert. Er zeigt das Leid, das die Tiere tagtäglich ertragen müssen unverblümt – die Doku erschüttert zutiefst und bewirkt, das eigene Handeln radikal zu verändern.“

 

Im Namen der Tiere

 

  • Stichworte: Dokumentation, Tierrechte, Tiere zur Unterhaltung, Tiere essen, Tierversuche, Veganismus
    Freigegeben ab 16 Jahren
  • Produktionsjahr: 2015
  • Regie: Sabine Kückelmann
  • Länge: 103 Minuten
  • Trailer: https://www.wfilm.de/im-namen-der-tiere/

 

 

 

Worum geht’s?
Sabine Kückelmann erfüllt sich mit der Dokumentation "Im Namen der Tiere" einen Lebenstraum. In dem sehr persönlichen und eindringlichen Film rollt sie auf, inwiefern der Mensch das Tier zu seinem Nutzen missbraucht. Es geht in den teilweise drastischen Szenen aus Schlacht- und Mastbetrieben, Tierversuchslaboren und Pelzfarmen vor allem um eines: Die Wertschätzung und das Mitgefühl für alle Lebewesen wiederfinden. Die Regisseurin, Kamerafrau, Tontechnikerin und letztlich Produzentin der Dokumentation, Sabine Kückelmann, setzt dabei auf Vielfalt bei der Auswahl der Bilder und zeigt neben erschreckenden Szenen auch die Idylle; von Kühen auf der Weide und sich freudig im Schlamm wälzenden Schweinen zum Beispiel. Dank der zahlreichen Kommentare, Interviews und Statements renommierter Tierrechtler und -schützer aus Österreich und der Welt gilt die Dokumentation dabei aber nicht als Werbefilm für den Veganismus. Viel mehr nimmt "Im Namen der Tiere" dem Zuschauer die Angst, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und erlaubt "Tierschutz-Laien" einen ersten Einblick.

„Sicher kein Film für zarte Gemüter. Doch wer sich ernsthaft für die Tier- und Umwelt interessiert, darf den Film im Kino nicht verpassen. Hoffentlich schafft es die Dokumentation, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, deren Bewusstsein für das unnötige Tierleid geweckt wird.“

Das System Milch

 

  • Stichworte: Dokumentation, Milchindustrie, Weltmarkt, Milch, Landwirte, Kühe
  • Freigegeben ab 0 Jahren
  • Produktionsjahr: 2017
  • Regie: Andreas Pichler
  • Länge: 95 Minuten
  • Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Ss7tAqSGhBQ

 

 

Worum geht’s?

Die Dokumentation „Das System Milch“ von Andreas Pichler behandelt die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Mensch, Kuh und Milch. Dabei zeigt der Film interessante wie erschreckende Einblicke in ein ökonomisches System, bei dem die marktbestimmenden Akteure aus nur einigen wenigen Branchenriesen bestehen, deren Entscheidungen wirtschaftlich gesehen sinnvoll erscheinen, aber schwere ökologische und soziale Folgeschäden mit sich bringen. Wichtiges Thema des Films sind die Milchbauern, die nicht mehr in bäuerlichen Betrieben arbeiten, sondern in hochtechnisierten Anlagen, in denen sie so günstig und effizient wie möglich durch Wachstum und Überschussproduktion für den Weltmarkt produzieren sollen. Ebenso geht es um die zweckoptimierte Zucht von Hochleistungskühen, die durch eine intensive körperliche Belastung im Durchschnitt nur noch fünf statt zwanzig Jahre alt werden. Und es wird die ökologische Problematik der Milchproduktion angesprochen, wie beispielsweise die Zusammensetzung des Kraftfutters (wofür in Südamerika Regenwälder gerodet werden) und die Stickstoffübersättigung unserer Anbauflächen durch zu viel Gülle. Auch der Mythos der gesunden Milch steht auf dem Prüfstand. 

Das System Milch‘ ist ein Plädoyer gegen den Wachstumswahn, hin zu kleineren Produktionseinheiten und mehr Wertschätzung gegenüber der Umwelt. Ein bildstarker Film, der den Milchkühen zu wenig Stimme verleiht, aber trotzdem einen wichtigen Fokus setzt auf politische und wirtschaftliche Problematiken der Milchindustrie und die Abhängigkeiten der Milchbauern.

Butenland

 

Worum geht’s?

Das Euter prall gefüllt, der Körper knochig – was Züchter*innen auf Rinderschauen als „Kühe wie gemalt“ anpreisen, ist für Jan Gerdes (ehemaliger Milchbauer) und Karin Mück (Tierrechtsaktivistin) schwer zu begreifen. Als Betreiber eines Lebenshofes für Rinder wissen sie, welches Tierleid mit der Hochleistungszucht verbunden ist. Für die Dokumentation „Butenland“ hat Produzent Marc Pierschel den Hofbetrieb der Beiden über einen Zeitraum von zwei Jahren begleitet und einen intimen Einblick in diese, viel zu selten porträtierte Realität gestaltet. Durch Aufzeigen des Alltags lernen Zuschauer*innen die einzelnen, bedrückenden Schicksale der Rinder kennen – von aussortieren Rinderbullen bis ausgepowerten Hochleistungskühen erfahren sie, welch gebrochene Tiere das „System Milch“ zur Folge hat.

„Butenland ist ein einfühlsames Porträt über das traurige Schicksal deutscher Rinder. Trotz Verzicht auf die Darstellung drastischer Aufnahmen geht die Dokumentation nahe und stellt unweigerlich die Nutztierhaltung in Frage.“

Gunda

 

 

 

 

Worum geht’s?

In „Gunda“ begegnen die Zuschauer*innen dem gleichnamigen Hausschwein und ihren neugeborenen Ferkeln und begleiten diese in ihren ersten Minuten und Stunden sowie später bei ihren staksigen, noch etwas wackligen Erkundungsversuchen. Auch eine Gruppe Hühner wird vorgestellt, die das erste Mal ins Freie darf. Die Tiere sehen zerrupft aus, einem Huhn fehlt ein Bein. Unsicher schauen sie sich um, bis der Bann bricht und das erste Huhn den Transportkäfig verlässt, sich aufplustert und die neue Freiheit für sich entdeckt. Im Hintergrund das Muhen einer kleinen Kuhherde: Sie kommt aus dem Stall auf die Wiese galoppiert, dann kehrt Ruhe ein und die Tiere lassen sich zum Wiederkäuen nieder…

 "'Gunda' schafft gänzlich ohne Musik, Farbe und Kommentar eine Nähe zur Lebens- und Gefühlswelt der Tiere, die tief geht. Der Mensch räumt in der Dokumentation quasi die Bühne für die Tiere und überlässt ihnen die alleinige Aufmerksamkeit. Auf Augenhöhe der Tiere und durch den alleinigen Fokus auf sie und ihre Blickwinkel, lässt der Film eine Intimität zu eben den Lebewesen entstehen, die täglich so anonymisiert auf unsereiner Tellern landen. Und so ist der Film – auch ganz ohne verstörende Bilder aus Schlachthöfen oder Massentierhaltungsanlagen und allein über diese Nähe zu unseren Mitgeschöpfen –  ein stark ethisches und poetisches Plädoyer für das Tierwohl. Denn stumm stellt 'Gunda' die Frage nach dem Platz, den die Nutztiere in unserer Welt einnehmen."

MILKED - White Lies In Dairy Land
  • Stichworte: Milchkuh, Kuh, Rind, Milchindustrie, Neuseeland, Milchkühe, Konsum, Gesundheit, Umwelt, Dokumentation
  • Produktionsjahr: 2022
  • von: Amy Taylor und Chris Huriwai
  • Länge: 89 Minuten
  • Link zur Dokumentation : https://www.youtube.com/watch?v=MCwpsMtmMhM

Worum geht es?

Zusammen mit hochkarätigen Mitwirkenden wie der Umweltschützerin Dr. Jane Goodall und der ehemaligen Schauspielerin Suzy Amis Cameron enthüllt der Aktivist Chris Huriwai in „MILKED“ die Realität hinter den Kulissen der Milchindustrie Neuseelands. Die Dokumentation zeigt die besorgniserregenden Auswirkungen der Branche auf Umwelt und Gesundheit auf, wie beispielsweise die Verschmutzung des Wassers durch die Ausscheidungen der Rinder. Der Film prangert aber nicht nur an, sondern führt beispielhaft vor Augen, was Neuseeland und andere Länder tun können, um die massiven Probleme zu lösen. Das Leid der Tiere spielt in dem Film, wenn auch eher als Nebenaspekt, ebenfalls eine Rolle und wird mit drastischen Bildern, wie z.B. einer Trennung von Mutterkuh und Kalb, unterstrichen.

„Mit brutaler Ehrlichkeit blickt der Dokumentationsfilm MILKED hinter die Kulissen der Milchindustrie. Obwohl die individuellen Schicksale der Tiere nur kurz angeschnitten werden, wird dennoch das große Leiden der Tiere deutlich. Am Ende findet der Film eine eindeutige Antwort, wie sich die mit der Milchindustrie verbundenen Probleme wie Umweltverschmutzung, Tierleid und Schuldenflut der Bäuerinnen und Bauern lösen lassen: Der Schlüssel, so die Botschaft, ist eine pflanzenbasierte Ernährung.“

Merino-Boom: Der wahre Preis der Kuschel-Wolle

Worum geht’s?

Merino-Wolle ist atmungsaktiv, warm, kuschelig weich und liegt zurzeit auch modisch voll im Trend. Doch viele Verbraucher*innen wissen nicht, dass die Wolle aus dem Ausland kommt und  die Merino-Schafe in Deutschland hauptsächlich für die Fleischgewinnung genutzt werden. Der Großteil der weltweiten Merino-Wolle kommt aus Australien, wo die Schafe stark überzüchtet sind und das Tierwohl nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Film „Merino-Boom“ zeigt alle Hintergründe auf und blickt auf tiergerechtere Lösungen in der Gewinnung der Wolle. In Gesprächen, unter anderem mit einem australischen Schäfer und Verbraucher*innen wie Modehändler*innen in Deutschland, beleuchtet die Dokumentation nahezu alle Facetten – und legt dabei zurecht einen großen Fokus auf die vielfältigen Tierschutzprobleme.

„Merino-Boom“ gibt Einblicke in die tierquälerischen Methoden der Schafzucht und zeigt alternative, tierfreundliche Methoden auf: Eine sehenswerte Doku, die zahlreiche wissenswerte Informationen für interessierte Verbraucher*innen bereithält.

Gabel statt Skalpell

  • Stichworte: Veganismus, Vegetarismus, Gesundheit, pflanzenbasierte Ernährung, Dokumentation, USA
  • Produktionsjahr: 2011
  • von: Lee Fulkerson
  • Länge: 1 Stunde 36 Minuten
  • FSK: 6 Jahre
  • Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PyejhJeInzQ

 

Worum geht’s?

Herzkreislauferkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Krebs und Diabetes haben in den letzten Jahren vor allem in der westlichen Welt massiv zugenommen. Diese Entwicklung führen Wissenschaftler*innen immer häufiger auch auf die besonders fleisch-, zucker- und salzhaltige Ernährung der Gesellschaft zurück. Die Dokumentation „Gabel statt Skalpell“ lässt  Wissenschaftler*innen wie den renommierten Biochemiker Prof. Dr. T. Colin Campbell über den Zusammenhang anhand unterschiedlicher Studien aus allen Winkeln der Erde berichten.

„‘Gabel statt Skalpell‘ hebt den scheinbar einfachsten aber oft effektivsten Weg zu einem Leben ohne Krankheit hervor: die tägliche Ernährung. Statt sich dem Thema der fleischlosen Ernährung durch den Tierwohlgedanken zu nähern, liefert die Dokumentation verblüffende Forschungsergebnisse, die den positiven Effekt einer pflanzenbasierten Ernährungsweise auf den eigenen Körper und die eigene Gesundheit belegen. Zu kritisieren wäre wohl nur der fehlende Tierschutzaspekt und das nur sehr kurze Aufgreifen der globalen Umwelt- und Hungerproblematik, die in Bezug auf den zu hohen Fleischkonsum essentielle Bedeutung haben.“

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch

  • Stichworte: Veganismus, Vegetarismus, Fleischlose Ernährung, Tierrechte, Gesellschaft, Dokumentation
  • Produktionsjahr: 2017
  • von: Marc Pierschel
  • Länge: 1 Stunde 36 Minuten
  • Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ir6-GgAXuSM

 

 

 

Worum geht’s?

Können cultured meat (Fleisch aus dem Labor), Algen und Co. eines Tages das Fleisch getöteter Tiere ersetzen? Werden tierische Interessen irgendwann rechtlich vertreten sein können? Und werden uns künftige Generationen für Barbaren halten, weil in unserer aktuellen Gesellschaft die Mehrheit der Menschen Fleisch von geschlachteten Tieren aß? Diese und weitere in der Tat zunächst abwegig klingende Fragen stellt „The End of Meat“ in den Raum. Die abwechslungsreiche Dokumentation fasst Geschichten von Menschen zusammen, die aufhörten Fleisch zu essen, als sie die Nutztiere persönlich kennenlernten, berichtet von Orten, an denen bereits ein Umdenken stattfindet, wie „Europas veganer Hauptstadt: Berlin“ und zeigt Tierschicksale, die dank engagierter Menschen zu einem besseren Leben fanden.

„Marc Pierschel, ebenso Regisseur von ‚Butenland‘, stellt in ‚The End of Meat‘ auf eindrucksvolle Weise unsere Gesellschaft, das politisch-ökonomische System und allen voran unseren Umgang mit Tieren infrage. Ohne eine Vielzahl grausamer Bilder regt die Dokumentation zum Nachdenken an, gibt einen guten Überblick über gesellschaftliche Entwicklungen und zeigt eine Zukunft, die auch  ohne Fleisch auskommen könnte…“

Reich des Friedens: Der Weg nach Hause

  • Stichworte: Dokumentation, Veganismus, Tierrechte, Ethik, Schlachtung, Landwirte, Aktivisten, Gesinnungswandel, Gnadenhof, USA
  • Produktionsjahr: 2009
  • Regie: Jenny Stein
  • Länge: 1 Stunde 18 Minuten
  • Link zur Dokumentation: http://tribeofheart.org/sr/pkj_german.htm (Englisch mit deutschen Untertiteln)

 

Worum geht’s?

Fünf Landwirt*innen, zwei Gnadenhofbetreiber*innen und eine Vision: Alle Wesen dieser Erde sollen ein glückliches Leben führen. Das bedeutet, sie respektvoll zu behandeln und sie auch nicht für die menschliche Ernährung zu nutzen. Der Weg zu dieser Erkenntnis – der „Weg nach Hause“, wie sie ihn selbst bezeichnen – wird dabei von den Protagonist*innen in Interviews geschildert.

Dazu wechseln sich Szenen von Viehauktionen, aus der industriellen Massentierhaltung und von Rettungsversuchen leidender Tiere mit Bildern geretteter und nun friedlich auf Gnadenhöfen lebender Tiere ab: Auf sehr eindrückliche Art und Weise lässt die Dokumentation seine Zuschauer*innen so an den existenziellen Krisen im Dilemma zwischen Tradition und Mitgefühl teilhaben.

„‘Peaceable Kingdom‘ beleuchtet die Problematik des Konsums tierischer Produkte aus rein ethischer Perspektive. Man kommt nicht umhin, die eigene Sichtweise neu zu durchdenken, wenn ehemalige Viehbauern und -bäuerinnen ihre Beweggründe für die vegane Ernährung darlegen. Zu kritisieren ist, dass fast nur besonders grausame Haltungsbedingungen gezeigt werden. Positive Beispiele von tiergerechten Haltungsbedingungen in der Nutztierhaltung, die es durchaus in den USA gibt, kommen dagegen zu kurz.“

The Ghosts in our machine

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  • Stichworte: Dokumentation, Tierschutz, Tierrechte, Ernährung, Konsum, Veganismus
  • Freigegeben ab 6 Jahren
  • Produktionsjahr: 2013
  • Regie: Liz Marshall
  • Länge: 92 Minuten
  • Trailer: www.theghostsinourmachine.com

 

 

Worum geht’s?
Ob in der Ernährung, für unsere Kleidung, die Kosmetik oder zu Unterhaltungszwecken: Die Macher vertreten klar den Standpunkt des Veganismus und plädieren an ihre Zuschauer, diesen zu teilen. Es sei paradox, „Haustiere“ zu streicheln, „wilde Tiere“ zu schützen und „Nutztiere“ auszunutzen. Letztere nennt Liz Marshall „Geister“, weil niemand sie sehen und niemand an ihr Leid denken mag. Gemeinsam mit der Fotografin Jo-Anne McArthur nimmt die Regisseurin ihre Zuschauer auf eine Reise durch die Tierwelt mit – vom tiergerechten Schutzzentrum zur verbotenen Pelzfarm. Immerzu mit der klaren Botschaft, Tiere endlich wertzuschätzen. Fast künstlerisch gestaltet wirkt die Doku „The Ghosts In Our Machine“ dank der Bilder und Aufnahmen von Jo-Anne McArthur, der gestandenen Fotografin und bekannten Tierrechtlerin.

„Erschreckend direkt, unglaublich ehrlich und dabei stark faszinierend. Die Doku ist sicher nichts für Zarte und setzt klar voraus, die schrecklichen Bilder der gequälten Tiere auch ertragen zu können.“

Okja

 

 

 

 

Worum geht’s?

Südkorea, 2017: Das Mädchen Mija lebt mit ihrem geliebten Riesenschwein Okja irgendwo im Nirgendwo, tief in den Bergen Südkoreas. Eines Tages klopft ein globales Unternehmen an ihre Tür und will das Tier für seine Zwecke nutzen. Okja ist groß, speckig und sehr clever. Mija wehrt sich mit allen Kräften dagegen - doch ohne Erfolg. Okja wird von den als Bösewichte dargestellten Konzernvertretern entführt und bis nach New York transportiert. Mija folgt auf eigene Faust und taucht in eine Welt ein, die für sie völlig neu ist. Sie erfährt: Ihr Schwein Okja ist eines der 26 Tiere, die vor zehn Jahren durch den Einsatz von Genmanipulation und mit dem Ziel auf maximale Fleischgewinnung gezüchtet wurden. Sie sollte Geld bringen, nicht in Privathaltung ein gutes Leben führen. Mit Hilfe einer Gruppe Tierrechts-Aktivisten gibt Mija alles, um die Befreiung ihres geliebten "Superschweines" zu vollbringen.

„Science-Fiction, das durch Animationen die Grausamkeiten der Viehzucht auf die Spitze treibt: Genial! Okja ist ein grandioses Beispiel, wie es gelingt, über die schlimmsten Zustände zu berichten, ohne dabei erschreckende, reale Bilder zeigen zu müssen. Dadurch erreicht der Film eine ganz neue Zielgruppe, die sich dem Thema öffnet - und zu grübeln beginnt. Sicher ist Okja hier und da etwas übertrieben, einen Einblick in das Leben und in die Intelligenz von Schweinen gibt sie trotzdem. Zudem stellt sie eine düstere Zukunft der Nutztierhaltung und -zucht in Aussicht. Prädikat: Sehenswert."

TYKE

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  • Stichworte: Dokumentation, Tierschutz, Tierrechte, Unterhaltung, Zoo, Zirkus, Elefant
  • Freigegeben ab 12 Jahren
  • Produktionsjahr: 2015
  • Regie: Susan Lambert, Stefan Moore
  • Länge: 78 Minuten
  • Trailer: www.youtube.com/watch?v=gfQGrNV81gU

Worum geht’s?
Als die afrikanische Elefantendame Tyke Mitte der 70er Jahre gefangen und aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen wird, ist sie noch ein Baby. Sie wird in die USA gebracht und erträgt dort viele Jahre das Martyrium als Zirkuselefant, bis sie 1994 während einer Vorstellung ihren Pfleger sowie ihren Trainer attackiert. Letzterer erliegt dabei seinen Verletzungen. Ein blutiges Ende findet die Tragödie erst, als sie mit knapp 90 Schüssen auf offener Straße und unter den neugierigen Blicken der Öffentlichkeit und Medien, erlegt wird. Durch diesen schrecklichen Vorfall gerät der Einsatz von Wildtieren zu Unterhaltungszwecken erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Dokumentation „Tyke“ macht durch die persönliche Leidensgeschichte des Tieres eindringlich deutlich, wie es zahlreichen Wildtieren rund um den Globus ergeht, die in Gefangenschaft leben, um den Menschen zu unterhalten.

„Die Dokumentation ist kurzweilig und spannend erzählt und könnte – sofern man sich traut – manch einem unbedachten Zirkusbesucher die Augen öffnen. Absolut sehenswert!“

Blackfish

 

  • Stichworte: Zoo, Aquarium, Tiere zur Unterhaltung, Meerestiere, Wal, Delfin, Orca, Tierqual
    Freigegeben ab 12 Jahren
  • Produktionsjahr: 2013
  • Regie: Gabriela Cowperthwaite
  • Länge: 90 Minuten
  • Trailer: www.youtube.com/watch?v=QWI3G4hStvw

 

Worum geht’s?
Nicht nur tragisch war der Fall in dem Unterhaltungspark „Seaworld“ als Wal Tilikum drei Menschen tötete. Er sorgte auch auf der ganzen Welt für Schlagzeilen und entbrannte eine Diskussion über das Wohl von Meerestieren in Gefangenschaft. „Blackfish“ dokumentiert eindrücklich die Hintergründe, beleuchtet das eigentliche Leben der Tiere und lässt dabei Verantwortliche von „Seaworld“ sowie Experten und Tierschützer zu Wort kommen. Die Produzenten bringen dem Zuschauer die faszinierenden Tiere auf informative Weise nahe und schildern deren Gefühle, Einsamkeit und höllischen Qualen, die die intelligenten Tiere in Gefangenschaft erleiden müssen.

„Wer nach diesen Aufnahmen noch an einen Besuch in einem Vergnügungspark mit Meeressäugern denkt, hat den Film verschlafen. Nicht umsonst titelte der Telegraph erst kürzlich: ‚Blackfish is the film that saved the whales‘.“

THE IVORY GAME – Das Elfenbein-Komplott

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  • Stichworte: Elfenbeinhandel, Wildtiere, Elefanten, Korruption, Politik
    Freigegeben ab 0 Jahren
  • Produktionsjahr: 2015
  • Regie: Kief Davidson, Richard Ladkani
  • Länge: 1 Std. 52 Minuten
  • Trailer: www.youtube.com/watch?v=jU0bJlF0C68
  • Weitere Informationen: theivorygame.com/

 

Worum geht’s?
Der Film, an dem unter anderem Leonardo DiCaprio als Produzent mitwirkte, dokumentiert den Versuch der Regisseure Kief Davidson und Richard Ladkani sowie deren Team, die illegale Jagd auf Elefanten wegen ihres Elfenbeins zu stoppen. Gemeinsam ermittelten sie 16 Monate lang undercover, um die Korruption der chinesischen Regierung beweisen zu können. Diese soll im Zusammenhang mit dem Handel des weißen Goldseine tragende Rolle spielen. Bei der Recherche begibt sich das Team in brenzlige und lebensgefährliche Situationen – authentisch und nachvollziehbar, wie der Kampf gegen den illegalen Handel in der Realität eben auch aussieht. Die komplexe Thematik des illegalen Handels mit Elfenbein wird in dieser Form endlich leicht verständlich gemacht, fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde und lässt das Interesse an diesem wichtigen Thema hoffentlich lange anhalten.

"The Ivory Game ist sowohl für Experten als auch für Einsteiger, die sich bis jetzt noch nicht mit den Themen Elfenbein und Wilderei auseinandergesetzt haben, absolut empfehlenswert!"

SEASPIRACY

  • Stichworte: Meer, Ozeane, Meeresverschmutzung, Meeresbewohner, Meeresarten, Meerestiere, Fisch, Fischfang, Fischerei, industrieller Fischfang, Beifang, Nachhaltigkeit, Verschwörung, Klimawandel, Umweltverschmutzung, Plastikverschmutzung, Bewusstsein, Dokumentation
  • Produktionsjahr: 2021
  • Regie: Ali Tabrizi
  • Länge: 90 Minuten
  • Link zum Film: https://www.netflix.com/de/title/81014008 (Preis: bisher nur für Netflix-Abonnementen verfügbar)

 

Worum geht’s?

Dass der hohe Plastikverbrauch der Menschen die Umwelt und ganz besonders die Weltmeere sowie die darin lebenden Arten massiv schädigt, ist mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Doch die Relationen bleiben dabei meist im Hintergrund: Oder wussten Sie, dass der Verbrauch von beispielsweise Plastikstrohhalmen nur 0,03 Prozent des im Meer schwimmenden Plastiks ausmacht? Die Dokumentation Seaspiracy, vom Regisseur und Klimaaktivisten Ali Tabrizi stellt eben diese Nachforschungen an und fokussiert sich letztlich vordergründig auf die Probleme der globalen industriellen Fischerei, die einen noch größeren Schaden anrichten. Es ist eine emotionale Reise, die von schockierenden Bildern der japanischen Delfinjagd und dem Markt für Haifischflossen über Interviews mit verschiedenen Expert*innen reicht.

„Bilder, Gespräche und Umstände werden nicht verschönt und gehen nah, belegen dadurch aber eindringlich die vorherrschenden Missstände. Der Film rief nach Erscheinen Kritik hervor, dass einzelne Zahlen und Studien nicht mehr aktuell seien und die Schlussfolgerung, keinen Fisch mehr zu essen, zu kurzsichtig sei. Dennoch hat diese Doku die Augen für die schwerwiegenden Probleme geöffnet und wichtige Denkanstöße geliefert, die längst überfällig waren.“

 

COWSPIRACY

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  • Stichworte: Dokumentation, Umweltschutz, Tierschutz, Tierrechte, Ernährung, Konsum
  • Freigegeben ab 6 Jahren
  • Produktionsjahr: 2014
  • Regie: Kip Andersen, Keegan Kuhn
  • Länge: 91 Minuten
  • Link zum Trailer: www.youtube.com/watch?v=nV04zyfLyN4

 

 

Worum geht’s?
Cowspiracy beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Viehhaltung und des Fischfangs auf die Umwelt. Dabei stehen vor allem Themen wie Treibhausgase und die Abholzung des Regenwaldes im Vordergrund. Dass auf Tierschutzthemen nur am Rande eingegangen wird, schadet nicht der Botschaft. Ganz im Gegenteil: „Cowspiracy“ holt seine Zuschauer ab und beleuchtet die Missstände in unserem Verhältnis zu Natur und Tieren auf eine besondere, bisher nicht da gewesene Art und Weise.

„Intellektuelles verständlich machen, Zusammenhänge aufzeigen und zum Nachdenken anregen: Trotz der Bilder in ‚Cowspiracy‘, die teilweise nur schwer zu ertragen sind, bereichert diese Doku sehr.“

DIE BUCHT

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Worum geht’s?
Die japanische Kleinstadt Taiji ist bekannt als „Delfinstadt“ und Stätte eines grausamen Spektakels. Von September bis Mai werden dort die Meeressäuger gejagt und gefangen genommen, um die schönsten Exemplare anschließend an Delfinarien und Aquarien auf der ganzen Welt zu verkaufen.
Das jährliche Treiben findet seinen grausamen Höhepunkt in einer nahegelegenen Bucht, in der jährlich knapp 23.000 Delfine brutal geschlachtet werden, um ihr Fleisch anschließend auf dem japanischen Markt zu verkaufen. Der Aktivist Ric O‘ Barry trainierte selbst Delfine für die Fernsehserie ‚Flipper‘ und möchte mit dieser Doku den Tieren zurückgeben, was er ihnen damals nahm – Freiheit und Unversehrtheit.

„In dem Film schockieren keine blutigen oder grausamen Bilder, sondern vielmehr die sichtbare Abgeklärtheit und Korruption der Politik, die für den Schutz Tiere stehen sollte. ‚Die Bucht‘ lässt den Zuschauer bedrückt zurück und regt zum Nachdenken an.“

Tierschutz-Dokus und TV-Beiträge

SLAY - The film that gets under fashion’s skin

  • Stichworte: Pelz, Leder, Wolle, Modeindustrie, Kleidung, Konsum, Dokumentation
  • Produktionsjahr: 2022
  • von: Rebecca Campelli
  • Länge: 85 Minuten
  • Link zur Dokumentation: https://www.slay.film/home (Auf Anfrage über das Kontaktformular auch mit deutschen Untertiteln)

 

Worum geht’s?

Die investigative Dokumentarfilmerin Rebecca Campelli reist für „SLAY“ um die Welt, um die Produktion von tierischen Materialen für die Modeindustrie genauer zu beleuchten. Während ihrer Reise enthüllt sie die grausame Realität der Leder-, Pelz- und Wollindustrie. Es wird nicht nur das Leid der 2,5 Milliarden Tiere, die jährlich für unsere Kleidung sterben, sondern auch das der Arbeiter*innen, die unter menschenrechtsverletzenden Bedingungen die Produkte verarbeiten. Der Film nimmt außerdem vermeintliche Fakten genauer unter die Lupe und deckt ihre Unwahrheit auf, beispielsweise, dass Leder nur ein Abfallprodukt der Fleischindustrie sei.  So bringt der Film viel Licht ins Dunkle und zeigt Lösungen auf: Es wird die Arbeit von Aktivist*innen gezeigt und neue, tierleidfreie Trends in der Modeindustrie vorgestellt.

 „Die Dokumentation stellt den Kontrast zwischen der glamourösen und schillernden Modewelt auf der einen und der glanzlosen Realität auf der anderen Seite anschaulich dar. Es wird deutlich, dass die Produktion von tierischen Materialien großes Leid für Tiere und Menschen verursacht und vermeidbar wäre, da mittlerweile tierleidfreie und nachhaltige Mode vorhanden ist. Wer diesen Film guckt, wird sich dem Fazit von Nicolas Bargi, dem Gründer von Save the Duck und Unterstützer des Films anschließen wollen: 'Es ist nicht mehr modisch, Tiere für Mode zu töten.'“

VICE: Inside the Global Underground Wildlife Trafficking Market

Worum geht’s?

Der Beitrag der VICE News-Dokumentarreihe „Bad Goods“ (deutsch: Schlechte Waren) geht dem illegalen Schuppentierhandel in Nigeria und China auf die Spur. In eindrucksvollen Bildern wird zunächst gänzlich urteilsfrei beleuchtet, wie gnadenlos das Geschäft um die Tiere ist. Dafür hat das Team Interviews mit unterschiedlichen Protagonist*innen des gesamten Handelswegs organisieren können – vom Wilderer in Nigeria über den Händler hin zum chinesischen Mediziner. Die Dokumentation zeigt das individuelle Verhältnis der Teilhabenden des illegalen Wildtierhandels zu den Tieren und deren so wertvollen Produkten auf. Begleitend durch die zum Teil erschreckenden Aufnahmen vom Leid der Tiere bleibt eine Wertung aber unmöglich. Die eindeutige Botschaft: Der illegale Handel mit Schuppentieren schadet – allem voran den Tieren!

 „Überraschend ist, dass es der Doku trotz ihrer klaren Botschaft gegen den illegalen Widltierhandel gelingt, Schuldzuweisungen beiseite zu lassen und Raum für die individuellen Beweggründe der am Schuppentierhandel Beteiligten zu schaffen. Die Dokumentation identifiziert nicht Wilder*innen oder Händler*innen als Kern des Problems, sondern verdeutlicht die Komplexität der Problematik, die nicht losgelöst von Traditionen, wirtschaftlichen Interessen aber auch Arbeitslosigkeit und Armut betrachtet werden muss.

Terra Mater: Corona – das Virus und das Pangolin

  • Stichworte: Sars-CoV-2, Coronavirus, Schuppentiere, Zoonosen, Tiermärkte, One Health
  • Produktionsjahr: 2020
  • Regie: Ruth Berry, Susanne Lummer
  • Länge: 46 Minuten
  • Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=r5Bdf5XKE1I

Worum geht’s?

Inmitten der Coronakrise entstanden, geht die Dokumentation der Frage nach, wie es zu neuen Zoonosen – zwischen Tieren und Menschen übertragbare Krankheiten – kommt. Der Film blickt dabei vor allem auch auf Krankheitsausbrüche der vergangenen Jahrzehnte und argumentiert auf Grundlage der Aussagen renommierter Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen wie Jane Goodall (Primatologin), Paul Watson (Sea Shepherd) und Cheryl Stroud (One Health Kommission), dass auch Sars-CoV-2 – das neuartige Coronavirus – keineswegs überraschend aufgetreten ist. Dabei steht im Mittelpunkt, wie das menschliche Handeln die Verbreitung von Zoonosen befördert: durch den illegalen Wildtierhandel mit Fokus auf das Schuppentier, die Zustände auf den Wildtiermärkten und die Rodung von Wäldern mit all ihren Konsequenzen. Der Film versucht unseren brutalen und rücksichtslosen Umgang mit Tieren und der Natur sichtbar zu machen – und mahnt zu einem Wandel. Angesichts der dringend notwendigen Aufmerksamkeit für die Rolle des illegalen Wildtierhandels bei der Ausbreitung von Zoonosen ist darüber hinwegzusehen, dass der Titel des Films unglücklich ausgewählt ist: Denn die These, dass Schuppentiere das Coronavirus als Zwischenwirt auf den Menschen übertragen haben, gilt mittlerweile als eher unwahrscheinlich.

„Der Film transportiert das Thema mit dramatischen, aufwühlenden Bildern. Aufnahmen von Wildtiermärkten gelangen selten an die Öffentlichkeit und sind schwer zu ertragen, aber notwendig, um auf die vorherrschende Situation aufmerksam zu machen. Die Inhalte des Films halten Tier- und Naturschützer schon lange in Atem, sind dem breiten Publikum aber erst jetzt im Zuge der Coronakrise deutlich geworden. All diesen Zuschauer*innen gibt die Dokumentation einen guten Einblick in die Thematik mit all ihren Facetten. Einige inhaltliche Schwächen lassen sich zum Teil mit der Kürze der Zeit entschuldigen, in der der Film inmitten dieser Phase entstanden ist. Lobenswert ist aber umso mehr die Auswahl der Expert*innen zum Thema – von Wissenschaft bis Aktivismus über Journalismus kommen Vertreter*innen unterschiedlicher Fach- bzw. Berufsgruppen zu Wort.“

Hannes Jaenicke im Einsatz für das Schwein

Worum geht es?

„Wir müssen den Umgang mit Nutztieren überdenken“, so Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke in der neuen ZDF-Dokumentation ‚Hannes Jaenicke: Im Einsatz für das Schwein‘. Nach zahlreichen Einsätzen für Tiere will Jaenicke nun auch das Schwein dem Menschen näherbringen – und das ganz ohne Schockbilder. Dafür besucht er verschiedene Expert*innen, darunter einen Gnadenhofbesitzer, eine Schweine-Verhaltensforscherin, einen Schweinehalter, Tierschützer*innen sowie den Philosophen Richard David Precht. Jaenicke stellt dabei unseren Umgang mit dem intelligenten und sozialen Tier Schwein grundlegend infrage. Die Botschaft des Films: Ein Umdenken in der Schweinehaltung muss her! Was die Doku ebenfalls zeigt: Dafür gibt es Lösungen, sie müssten nur entschlossen angegangen werden. 

Auch ganz ohne drastische Bilder macht der Film das traurige Leben der Schweine in der konventionellen Fleischindustrie deutlich. Die vorgegebenen Standards sind für die – wie lebhaft dargestellt wird – sehr intelligenten, sensiblen und sozialen Tiere alles andere als artgerecht und sorgen bei ihnen nicht selten für Verhaltensstörungen. Eine Frage wird ganz besonders wichtig: Warum setzen wir als Verbraucher*innen durch unser Handeln die Tiere solchen Qualen aus, ohne jeglichen vernünftigen Grund?"

Wegwerfkälber – Das Schnitzel und seine Schattenseiten

Worum geht’s?

Nur wenn Kühe jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen, produzieren sie auch Milch – das dürfte mittlerweile vielen bewusst sein. Doch was daraus folgt, ist weniger Menschen bekannt: Denn während die meisten weiblichen Kälber aufgezogen und später zur Milchproduktion eingesetzt werden, gibt es für männliche Kälber in der Milchwirtschaft keine Verwendung. Die teure Aufzucht und Mast der Bullen führt zu keinen Erträgen, weshalb die Tiere als Abfallprodukt gelten. Zu erschreckenden Preisen von meist weniger als 10 Euro werden sie wenige Tage nach ihrer Geburt verkauft und geschlachtet – für Billigfleisch-Produkte. Die Dokumentation „Wegwerfkälber“ beleuchtet diesen Aspekt der Milchwirtschaft in all seiner Komplexität – und Grausamkeit.
Katarina Schickling, die Produzentin des Films, geht dabei in Gesprächen mit Landwirt*innen, Professor*innen, Politiker*innen und Tierschützer*innen den wichtigsten Fragen auf den Grund und erlaubt den Zuschauer*innen das Kennenlernen verschiedener Ansichten zur Zukunft unserer Kuhhaltung: jene, die mehr Tierwohl erreichen wollen und jene, die keine Veränderung für notwendig halten.

„Wegwerfkälber“ gibt Zuschauer*innen trotz höchstem Anspruch an Neutralität und dem Beleuchten verschiedener Perspektiven einen Blick auf die ungeschönte Realität der Milchwirtschaft.

37 Grad: Täglich ein Tier

Worum geht’s?

Auf den Tellern vieler Deutschen landet wie selbstverständlich täglich Fleisch. Allein 623 Millionen Hähnchen wurden in Deutschland im Jahr 2020 geschlachtet. Diese Masse lässt uns den Blick für das Lebewesen dahinter verlieren und „mehr – schneller – billiger“ ist die Devise.

Die Reportage des Journalisten und Autoren Manfred Karremann soll daran etwas ändern und gibt tiefe Einblicke in Bereiche der Fleischindustrie, die bisher keinem Kamerateam offiziell gewährt wurden: Er nimmt die Zuschauer*innen mit in modernsten Geflügelfabriken auf der einen und zu Hersteller*innen vegetarisch/veganer Alternativen auf der anderen Seite und skizziert so ein Status Quo der Industrie – zwischen Wachstum und Wandel auf Kosten aber auch zu Gunsten des Tierwohls.

 „Manfred Karremanns Film zielt nicht auf ein schlechtes Gewissen ab. Vielmehr schafft er es, Zuschauer*innen auch ohne scharfe Kritik an Landwirt*innen, Fabriken und Fleisch-Konsument*innen Argumente zu liefern, dass der Trend zu vegetarischer oder veganer Kost fortschrittlich ist. Die Aufnahmen der Dokumentation sind sehr nah am Tier und geben einen umfassenden Einblick in das kurze Leben von Huhn und Pute, bevor sie im abgepackt im Kühlregal liegen – fast ohne grausam quälende Aufnahmen.

Manfred Karremanns Film zielt nicht auf ein schlechtes Gewissen ab. Vielmehr schafft er es, Zuschauer*innen auch ohne scharfe Kritik an Landwirt*innen, Fabriken und Fleisch-Konsument*innen Argumente zu liefern, dass der Trend zu vegetarischer oder veganer Kost fortschrittlich ist. Die Aufnahmen der Dokumentation sind sehr nah am Tier und geben einen umfassenden Einblick in das kurze Leben von Huhn und Pute, bevor sie im abgepackt im Kühlregal liegen – fast ohne grausam quälende Aufnahmen.“

37 Grad: Geheimsache Tiertransporte

Worum geht’s?

August 2017, EU-Außengrenze zur Türkei: Das braun-weiße Rind liegt auf dem Boden des Lastwagens und atmet schwer. Weitere Tiere, eng aneinander gepfercht, treten unwillkürlich auf ihn. Die Temperaturen im Transporter missen weit über 40 Grad – Wasser, Futter, Frischluft? Nicht in Aussicht. 20 Minuten lang filmt der Dokumentar und 37-Grad-Autor Manfred Karremann den Leidensweg der Tiere – bis zum Tod. Und das ist nicht einmal die erschreckendste Szene der ZDF-Doku. In „Geheimsache Tiertransporte“ wird über 44 Minuten lang die ganze Grausamkeit der Tiertransporte – vom Beladen des Tieres in Deutschland bis zur Überführ in die Schlachthäuser der Türkei und des Nahen Ostens – dargestellt. Es geht um Tierquälerei, Religion, Profit – und um Gesetze zum Schutz der Tiere, die leider außerhalb der EU-Grenzen ihre Gültigkeit verlieren. „Geheimsache Tiertransporte“ ist sicher nichts für schwache Gemüter, dennoch aber aufklärend und informativ gestaltet.

„Wer denkt, er habe es schon alles gesehen, wird in dieser Dokumentation vom Gegenteil überzeugt: Journalist Manfred Karremann gelingt es auf mitreißende Art und Weise, die Grausamkeit der Tiertransporte zu dokumentieren, ohne dabei einseitig zu berichten. Durch die Darstellung der Situation heute und dem Vergleich mit Aufnahmen aus den Jahren 1994 und 2004 schockiert er – und erhöht den Druck auf die EU, die in der dringenden Verantwortung steht, den Tierschutz bei Tiertransporten sicherzustellen.

Tierschutzfilme für Kinder

Animal Farm – Aufstand der Tiere (FSK: 6)

  • Stichworte: Kinderfilm, Animationsfilm, Tierschutz, Tierrechte, Farmtiere, Bauernhof
  • Freigegeben ab 6 Jahren
  • Produktionsjahr 1954
  • Regie: John Batchelor; John Halas
  • Länge: 72 Minuten
  • Zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=LdZvGgp52p8

Die Tiere der Manor Farm werden täglich von ihrem Bauer brutal ausgebeutet. Während einer nächtlichen Versammlung beschließen die gequälten Tiere eine Revolution durchzuführen und vertreiben den verhassten Farmer. Fortan herrscht eine neue Ordnung. Doch bald zeigt das neue System seine Schattenseiten.

Creature Comforts (FSK: 6)

  • Stichworte: Kinderfilm, Animationsfilm, Tierschutz, Tierrechte, Zoo, Zirkus
  • Freigegeben ab 6 Jahren
  • Produktionsjahr 1989
  • Regie: Nick Park
  • Länge: 5 Minuten
  • Zur Ansicht online: www.youtube.com/watch?v=PCOWE0EiCyo

Creature Comforts ist ein animierter Kurzfilm von Nick Park (Wallace&Gromit), der 1991 den Oscar gewann. In dem mit Knetfiguren animierten Film kommen Tiere eines britischen Zoos in Interviews zu Wort und geben ihre Meinungen zu den Vor- und Nachteilen des Lebens im Zoo ab. Seit 2003 wird der Kurzfilm in Form einer TV-Serie weitergeführt, es gibt auch einen YouTube-Channel: https://www.youtube.com/channel/UCDoecWh-QlAnroaDpvZ-0dA

Unten am Fluss (FSK: 6)

Ein Kaninchenvolk wird durch die Zerstörung ihres Lebensraums vertrieben. In der Ferne versuchen sie nun eine neue Heimat zu finden. Auf dieser Reise lauern zahlreiche Gefahren und Konflikte, die letztendlich zu einem Krieg führen.
Die Geschichte entführt den Zuschauer in die Welt der Kaninchenvölker, die ohne uns Menschen viel leichter wäre. Man erlebt die Auswirkungen und die Verdrängung durch den Menschen aus einer neuen Perspektive und entwickelt schnell Sympathien für die Charaktere, die sich immer wieder neuen Prüfungen stellen müssen.

Die Hunde sind los (FSK: 12)

  • Stichworte: Kinderfilm, Animationsfilm, Tierschutz, Tierrechte, Tierversuche, Hunde
  • Freigegeben ab 12 Jahren
  • Produktionsjahr: 1982
  • Regie: Martin Rosen
  • Länge: 103 Minuten
  • Zum Trailer: www.filmstarts.de/kritiken/108341.html

In einem Forschungsinstitut im englischen Lake District werden Tiere auf grausame Art zu Forschungszwecken misshandelt, doch die fragwürdigen Praktiken bleiben der Öffentlichkeit verborgen. Durch die Unachtsamkeit der Forscher gelingt den beiden Hunden Wuff und Snitter schließlich die Flucht. Was beginnt, ist eine mitreißende und von Lügen untermauerte Hetzjagd auf die Tiere. Als Zuschauer erlebt man die Gefühle der beiden Hunde hautnah mit. Durch ihre Gedanken, Träume und besonders durch ihre schrecklichen Erinnerungen wird man mitgerissen und erkennt innerhalb der spannenden 103 Minuten die ganze Bandbreite der Ungerechtigkeit von Menschen gegenüber Tieren.

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Dann schreiben Sie uns Ihren Tipp gern an info@welttierschutz.org.

++ Der Welttierschutzgesellschaft e.V. weist darauf hin, dass dieser Artikel mit größter Sorgfalt recherchiert und erstellt wurde. Die Inhalte und Links werden allerdings nicht stetig aktualisiert und beziehen sich grundsätzlich immer auf den Stand der Recherche zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wenn Sie Anregungen oder Bemerkungen zum Artikel haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt via info@welttierschutz.org Kontakt auf. ++

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