Kuh im Stall

Triathlon der Milchkühe

Stellen sich Sie vor, Sie müssten jeden Tag knapp vier Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrradfahren und 42 Kilometer laufen. Der härteste Triathlon der Welt ist sehr gut vergleichbar mit der körperlichen Extrembelastung unserer Milchkühe.

Risiko für Erkrankungen steigt

In den meisten deutschen Kuhställen steht heute die Deutsche Holstein. Diese Rasse wurde sehr stark auf hohe Milchleistung gezüchtet. Gekoppelt an den hohen Einsatz von Kraftfutter geben diese Kühe in Hochphasen mehr als 50 Liter Milch am Tag – fast doppelt so viel wie noch vor 40 Jahren. Milchhöchstleistungen belasten jedoch den Organismus, das Risiko für Erkrankungen steigt. Die Folgen sind Fruchtbarkeitsprobleme, Stoffwechselstörungen, Euter- und Klauenerkrankungen.

Gesundheit und Langlebigkeit müssen in den Fokus

Die Welttierschutzgesellschaft fordert, dass die Gesundheit und Langlebigkeit der Tiere deutlich stärker in den Fokus gerückt werden. Die Politik muss Förderprogramme anschieben, die eine nachhaltige Landwirtschaft und einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Tieren ermöglichen, bei denen eine lange Nutzungsdauer mit angemessener Lebensleistung im Vordergrund stehen. Landwirte könnten dabei unterstützt werden, auf alte, robustere Rassen umzusteigen. Molkereien könnten eine kraftfutterreduzierte Fütterung honorieren oder ein entsprechendes Label erstellen, bezahlen und fördern.

Erfahren Sie mehr in unserem nachfolgenden Positionspapier zur Gesundheit.

 

Positionspapier zur Gesundheit von Milchkühen

Einleitung

In der deutschen Landwirtschaft wurde lange Zeit das Prinzip vertreten, dass ein Betrieb permanent wachsen müsse, um auf dem globalen Markt überleben zu können. In den letzten Jahrzehnten ist deshalb für die Landwirte stets die Produktionssteigerung das primäre Ziel gewesen. Im Alltag bedeutete dies nicht nur die Anschaffung von immer mehr Tieren, sondern auch die stetige Leistungssteigerung jeder einzelnen Milchkuh. Gleichzeitig mussten viele Kleinbetriebe, denen die finanziellen Möglichkeiten zur Expansion fehlten, schließen. Gegenwärtig gibt es nur noch knapp 77.700 Milchviehbetriebe mit insgesamt nahezu 4,3 Mio. Milchkühen.[1]

In den meisten deutschen Kuhställen steht heute die Deutsche Holstein. Diese Rasse wurde sehr stark auf hohe Milchleistung gezüchtet. Gekoppelt an den hohen Einsatz von Kraftfutter geben diese Kühe in Hochphasen mehr als 50 Liter Milch am Tag  – fast doppelt so viel wie noch vor 40 Jahren.

Milchhöchstleistungen belasten jedoch den Organismus, das Risiko für Erkrankungen steigt. Die Folgen sind Fruchtbarkeitsprobleme, Stoffwechselstörungen, Euter- und Klauenerkrankungen. Ein Großteil der 4,3 Millionen Milchkühe in Deutschland wird daher vorzeitig nach gerade einmal einem Viertel ihrer natürlichen Lebenserwartung von 20 Jahren geschlachtet.

Tierschutz

Zucht auf Gesundheit und Lebensleistung

Die dominierende Züchtung auf hohe Milchleitung hat dazu geführt, dass sich die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh in den letzten 40 Jahren von 3.500 kg im Jahr 1970 auf 7.000 kg (Mittelwert aller in Deutschland gehaltenen Rassen) im Jahr 2011 verdoppelt hat[2]. Kühe mit 10.000 kg pro Jahr oder mehr sind mittlerweile die Regel geworden. Gleichzeitig ist die Nutzungsdauer der Kühe gesunken. Viele Milchkühe werden nach nur durchschnittlich 2,6 Laktationen geschlachtet. Auch wenn an der Entstehung von Krankheiten verschiedene Faktoren wie Leistung, Haltung, Fütterung und Management beteiligt sind, ist es unstrittig, dass eine hohe Milchleistung den Organismus belastet und  das Risiko für Erkrankungen gesteigert wird.

Zwar geben die Zuchtverbände an, dass die Milchleistung nur noch 45% der Zuchtziele ausmacht und dass die anderen Kriterien alle zugunsten des Tierwohls ausgewählt wurden.[3] Da sich auf die anderen 55% jedoch insgesamt zwölf Kriterien wie Äußerlichkeit, Fruchtbarkeit oder Nutzungsdauer verteilen, liegt die Gewichtung immer noch eindeutig auf der Milchleistung.

Bei der Züchtung muss daher die Tiergesundheit und Lebensdauer eine viel höhere Gewichtung bekommen und die Wahl robuster Zweinutzungsrassen gefördert werden[4]. Dies geht auch mit einer veränderten, grundfutterbetonten Fütterung einher.

Grundfutterbetonte Fütterung

Eine Hochleistungskuh gibt mehr Milch, als sie an Energie durch Futter aufnehmen kann, was in den ersten Laktationswochen zu einer negativen Energiebilanz führt. Um der negativen Energiebilanz entgegenzuwirken, wird kalorienreiches Kraftfutter verfüttert. Hohe Mengen an Kraftfutter sind aber für Wiederkäuer nicht artgerecht, das Magensystem der Kuh ist darauf nicht ausgelegt. Folgen solcher leistungsorientierten Fütterung können Labmagenverlagerungen sein oder Stoffwechselstörungen wie Azidose und Ketose, die neben dem eigentlichen Krankheitsbild zur Schädigung des Immunsystems, der Fruchtbarkeit und der Klauen führen können.

Um den hohen Energiebedarf in der frühen Laktation zu decken, muss die Kuh viel von ihrem eigenen Körpergewebe mobilisieren, Körpermasse wird abgebaut. Gleichzeitig wird die Immunabwehr gestört und Mastitiserkrankungen treten vermehrt auf.[5] [6]

Eine hohe Milchleistung führt folglich über eine negative Energiebilanz zu einem erhöhten Risiko für Gesundheits- und Fruchtbarkeitsstörungen. Zwar gibt es auch Höfe mit einer hohen Milchleistung pro Kuh und einer höheren Lebenserwartung, das sind jedoch eher Ausnahmen. Hochleistungsherden, in denen die Kühe gesund sind und alt werden, könnten zukünftig mehr in den Fokus der Forschung rücken, um herauszufinden, was dort anders gemacht wird und welche Kriterien dafür relevant sind. Um die Probleme zu lösen, die mit der enormen Milchleistung einhergehen, wird zum Beispiel auf ein ein besseres, automatisiertes Fütterungsmanagement mit gleichbleibenden, ausgeglichenen Futterrationen gesetzt. Dies hat jedoch zunehmend eine ganzjährige Haltung im Stall zur Folge: Dort ist der Zugang zu den Futterautomaten gesichert – Weidegang würde den Futterplan zunichtemachen und nicht kontrollierbare Umwelteinflüsse würden auf die anfälligen Tiere einwirken. Alternativ wird dann nur noch den Färsen und Trockenstehern Weidegang ermöglicht. Folglich stellt sich hier die Frage, ob eine Landwirtschaft, in der Hochleistungskühe ohne Kraftfutter verhungern würden und viele Futterzusatzmittel prophylaktisch zum Einsatz kommen müssen, um die Tiere gesund zu halten, wirklich der richtige Weg ist. 

Robuste Zweinutzungsrassen sind weniger anfällig für Krankheiten und benötigen viel weniger bis gar kein teures, importiertes Kraftfutter.

Haltungsbedingte Krankheiten und Herdenmanagement

Aber auch haltungsbedingten Krankheiten muss verstärkt entgegengewirkt werden, wobei das Management hier eine wichtige Rolle spielt. Sauberkeit und Ruhe sind wichtig für die Herde. Im Stall tragen trockene, saubere, weiche Liegeflächen und elastische Laufflächen zu gesunden Gelenken und Klauen bei. Nasse und verdreckte Böden im Laufbereich, die zu selten gereinigt werden, bergen eine Verletzungsgefahr und können zu infektiösen Klauen- und Eutererkrankungen führen. Auch für das körperliche Wohlbefinden sind Bewegungsfreiheit und Trittsicherheit von großer Bedeutung, da dies gegenseitiges Belecken, Aufspringen und eigenes Kratzen mit dem Horn oder den Hinterextremitäten ermöglicht.[7]

Stress und Unruhe innerhalb einer Herde machen anfälliger für Krankheiten, z.B. wenn Ställe zu eng sind, Sackgassen aufweisen oder der Zugang zu Ressourcen wie Futter, Wasser und Liegeplätzen eingeschränkt ist (siehe Positionspapier zum Weidezugang und Stallgestaltung). Dann kommt es zu Rangauseinandersetzungen und nervösen rangniederen Tieren. Negativer Stress tritt zudem in einer instabilen Herde auf, die sich charakterisiert durch häufige Zu- und Abgänge aufgrund von Erkrankungen und frühzeitiger Schlachtung.

Bei allen Haltungsformen ist folglich das einzelbetriebliche Management meist entscheidend für die Gesundheit und das Wohl der Milchkühe. Selbst bei optimalen baulichen Voraussetzungen wirkt sich ein schlechtes Management negativ auf die Tiere aus. Die körpereigene Abwehr kann durch Maßnahmen wie Auslauf und Weidegang gestärkt werden. Bewegung auf natürlichem Untergrund wie auf der Weide kann Klauenerkrankungen vorbeugen, befriedigt das Bedürfnis nach Bewegung und ermöglicht eine natürliche Futteraufnahme.

Bei der Stallgestaltung und dem Umgang mit den Herden müssen den Bedürfnissen und dem Sozialverhalten der Tiere Rechnung getragen werden. Bei der Umsetzung sollten Landwirte von allen Mitverantwortlichen wie Politik, Molkereien, Handel und Verbraucher eine entsprechende Unterstützung erfahren.

 

Schlussfolgerung

Die Welttierschutzgesellschaft fordert, dass die Gesundheit und Langlebigkeit der Tiere deutlich stärker in den Fokus gerückt werden.

Idealerweise sollten Wiederkäuer mit dem für sie natürlichen Futter wie Gras, Klee, Kräuter und Heu versorgt werden. Es gibt Höfe, die komplett auf die Gabe von Kraftfutter verzichten oder intensiv darauf hinarbeiten. Aber selbst auf Bio-Betrieben sind Hochleistungskühe der Rasse Deutsche Holstein die am häufigsten anzutreffende Rasse[8]. Mit staatlicher Förderung können jedoch Landwirte dabei unterstützt werden, auf alte, robustere Rassen mit langer Nutzungsdauer umzusteigen, um so den Anteil robuster Rassen in der deutschen Landwirtschaft zu erhöhen. Molkereien werden von der Welttierschutzgesellschaft dazu aufgerufen, diesen Weg zu unterstützen, indem sie eine kraftfutterreduzierte Fütterung honorieren oder ein entsprechendes Label erstellen, bezahlen und fördern.

Die Welttierschutzgesellschaft fordert die Politik dazu auf, Förderprogramme anzuschieben, die eine nachhaltige Landwirtschaft und einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Tieren ermöglichen, bei denen die Gesundheit und eine lange Nutzungsdauer mit angemessener Lebensleistung im Vordergrund stehen.

Nach Auffassung der Welttierschutzgesellschaft muss gelten: Wer gut zu seinen Tieren ist, soll auch eine entsprechende Anerkennung finden. Die Bauern haben zwar unmittelbaren Einfluss auf das Wohlergehen der Milchkühe, aber sie tragen nicht alleine die Verantwortung für eine tiergerechte Milchkuhhaltung. In diesem Zusammenhang muss auch ein gesellschaftliches Bewusstsein über die derzeitigen Umstände geschaffen und ein breiter gesellschaftlicher Diskurs angestoßen werden. Für viele Verbesserungsmaßnahmen, die die Landwirte durchführen könnten und müssten, ist der derzeitige Milchpreis viel zu niedrig. Milchhochleistungen gehen einher mit einer Überproduktion an Milch, was wiederum den Preis drückt. Auf vielen Höfen – gerade auf kleinen mit einem hohen Arbeitsaufwand – gelingt es nicht, genügend Einkommen zu generieren, um sowohl die Familien zu ernähren als auch für mehr Tierwohl zu sorgen. Politik, die Molkereien, der Handel und auch die Verbraucher tragen eine große Mitverantwortung dafür, wie gut es den Kühen in Deutschland geht.

Stand 11/2014 - Katharina Tölle

Quellen:

[1] Statistisches Bundesamt 2014: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftFischerei/TiereundtierischeErzeugung/AktuellRinder.html

[2] Vgl. Martens, H. (2012). Energiestoffwechsel und Fruchtbarkeit der Kuh. Tierärztliche Umschau 67, S. 496-503.

[3] Deutscher Bauernverband (2014): faktencheck Landwirtschaft 2014.

[4] Emmert, D. (2001): Die Rinderhaltung im Ökologischen Landbau – eine tiergerechte und umweltverträgliche Alternative?. München: Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität

[5] Vgl. Schwerin, M. (2009): Die Zucht hochleistender und gesunder Milchkühe – nur ein Traum? Züchtungskunde 81, (6) S. 389-396. Verlag Eugen Ulmer: Stuttgart.

[6] Barth, K. & Aulrich, K. (2013): Zwei Rassen im Vergleich. „Die“ Kuh für die Ökologische Milchviehhaltung gibt es nicht. In: FORSCHUNGSREPORT SPEZIAL ÖKOLOGISCHER LANDBAU 2013, (2) S. 4-5.

[7] Vgl. Pelzer, A./Kaufmann, O. (2012): DLG-Merkblatt 381: Das Tier im Blick – Milchkühe.

[8] Barth, K. & Aulrich, K. (2013): Zwei Rassen im Vergleich. „Die“ Kuh für die Ökologische Milchviehhaltung gibt es nicht. In: FORSCHUNGSREPORT SPEZIAL ÖKOLOGISCHER LANDBAU 2013, (2) S. 4-5.

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