Tierschutz macht keine Ferien

Delfine, die mit Bällen jonglieren, Stiere, die durch Kampfarenen getrieben werden oder Elefanten, die über Hindernisse springen: Auf der Suche nach Unterhaltung gerät bei vielen Menschen der Tierschutzgedanke in Vergessenheit. Doch gerade für Touristen wird auf Kosten der Tiere eine Menge angeboten.

Das unnötige Leid der Tiere beginnt bei der Unterhaltung in Urlaubsparadiesen, hört da aber noch lange nicht auf. Haifischflossensuppe, Gerichte vom ‪‎Schuppentier‬ (dem weltweit am meisten illegal gehandelten Tier), Souvenirs aus ‪Elfenbein‬ und Schlüsselanhänger mit lebenden Fischen: Wir nennen Ihnen einige grausame Beispiele und geben Tipps, wie Sie den Tierschutz auf Reisen nicht vergessen.

Tierleid für die Unterhaltung, für Gaumenfreuden und Geschenke

Auf den ersten Blick vermittelt das immerwährende „Lächeln“ der durch das Wasser tanzenden Delfine einen zufriedenen Eindruck. Was jedoch kaum einer weiß: Delfine besitzen unbewegliche Gesichtszüge. Daher spiegelt das „Lächeln“ dieser hochintelligenten Tiere keineswegs ihren Gefühlszustand wider. Berichte über Veränderungen im Verhalten der Delfine und die Dokumentation der grausamen Treibjagden an der Küste Japans zeigen ein anderes – das wahre – Bild. Delfine, die mit Bällen jonglieren, durch Reifen springen und in kleinen Aquarien gehalten werden, leiden.


Doch bei der Unterhaltung hört die Tierqual nicht auf. Ebenfalls ist kulinarischen Spezialitäten in verschiedenen Ländern mit Achtsamkeit und Skepsis zu begegnen. So zum Beispiel die, vor allem in Asien aber auch hierzulande in einigen Gourmet-Restaurants, angebotene Haifischflossensuppe: Dass die Haie qualvoll im Wasser verenden, nachdem ihnen bei lebendigem Leibe die Flossen abgeschnitten wurden, ist dem feinschmeckerisch verführten Touristen im Moment des kurzen Genusses entweder nicht bekannt oder wird bewusst verdrängt.

Nicht zuletzt sind Souvenirs oft das Resultat von Tierqual. Beim Kauf als Erinnerung an den traumhaften Urlaub oder als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen, wird gern ausgeblendet, wo das Produkt seinen Ursprung hat. Dabei musste für Schuhe und Taschen aus Krokodilleder, Schachfiguren oder Kettenanhänger aus Elfenbein sowie für viele weitere Produkte tierischen Ursprungs mindestens ein Tier sein Leben lassen.

Geben Sie den Tieren eine Stimme

Überall dort, wo Tiere auf Kosten des Menschen Leid erfahren – sei es im Urlaub innerhalb Europas, in Übersee oder auch in den heimatlichen Gefilden, in der Unterhaltungs-, Kleidungs- oder Ernährungsindustrie, ob Haus-, Wild- oder Nutztier –, müssen wir uns stärker für ihren Schutz einsetzen und das gewinnbringende Geschäft Stück für Stück unrentabler gestalten.
Geben Sie den Tieren Hoffnung auf einen artgerechten und respektvollen Umgang: durch Wissen, Aufklärung, Mitgefühl und Hilfe – denn Tierschutz macht keine Ferien.

Das können Sie tun:


(Zum Öffnen auf das Bild klicken)

  • Entscheiden Sie sich für „tierfreundliche“ Urlaubsveranstalter.
  • Lassen Sie sich nie gegen Bezahlung mit einem Wildtier fotografieren.
  • Kaufen Sie kein Tier aus Mitleid. Jedes freigekaufte Tier wird sofort durch ein anderes ersetzt.
  • Seien Sie achtsam beim Kauf von tierischen Speisen und meiden Sie tierische Souvernirs.
  • Informieren Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannte über tierfreundliches Reisen.

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2 thoughts on “Tierschutz macht keine Ferien

  1. Copic Lili Reply

    Ich finde es grausam wie viele Tiere Leiden müssen. Das die Menschen so furchtbar sind bricht mir immer wieder das Herz.

  2. Regina Zwisler Reply

    Guten Tag
    Danke für die sehr guten, leider tragischen, Hinweise, was Tiere während dem Urlaub betrifft. Es ist wichtig, dass wir das immer wieder lesen und hören, damit wir sensibilisiert bleiben, was Tiere betrifft. Nach wie vor hat jedes Tier unsern Respekt verdient. Es braucht Mut, sich für sie einzusetzen. Wir können viel tun, vergessen wir das nicht!
    Danke für Ihren Einsatz für die Tiere!
    Regina Zwisler

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