Tiergerechtes Kochen – September

Tagliatelle mit Pfifferling-Rahm

Diese vegane Rezept-Inspiration basiert auf frisch zubereitetem Pastateig, der sich auch ohne Nudelmaschine unkompliziert in köstliche Tagliatelle à la Bella Italia verwandelt. Dazu wird ein Pfifferling-Rahm auf Basis von pflanzlicher Sahne serviert, der mit frischem Thymian, Knoblauch, Zitrone und Co. ganz natürlich aromatisiert wird. Obwohl die Tagliatelle frisch zubereitet werden, geht die Herstellung schnell, so dass dieses vegane Gericht nicht nur für liebe Gäste, sondern auch – als kulinarisches Highlight à la Dolce Vita – im Alltag geeignet ist. Die goldgelbenen Pfifferlinge bei hoher Hitze und in Abhängigkeit der Größe möglichst kurz anbraten, damit sie im Inneren schön saftig bleiben und ausreichend Röstaromen entwickeln. Für genussvolle Abwechslung harmoniert dieser rein pflanzliche Pfifferling-Rahm beispielsweise auch mit Reis, Quinoa, Bulgur oder knusprig gebackenen Kartoffelspalten.

Zutaten für 2 Portionen:
• 200 g Dinkel– oder Weizenmehl
• 3 EL Olivenöl
• etwas Salz
• ca. 10 EL Wasser
• 400 g Pfifferlinge
• 1 Zwiebel
• 1 bis 2 Knoblauchzehen
• ein paar Zweige frischer Thymian
• ca. 200 ml pflanzliche Sahne (z. B. Sojasahne)
• etwas Pfeffer oder Chiliflocken
• geriebene Schale 1 unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
Für den Nudelteig das Mehl mit 2 EL Öl (der Rest ist zum Anbraten der Pfifferlinge), etwas Salz und dem Wasser wie folgt vermischen: Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine kleine Mulde drücken und dort das Öl, Salz und Wasser hineingeben. Nun zunächst alles von der Mitte aus verrühren, nach und nach etwas mehr Mehl vom Rand untermischen und anschließend kräftig durchkneten. Den geschmeidigen Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und bis zur Weiterverarbeitung kühl ruhen lassen.

Inzwischen die Pfifferlinge gründlich mit Küchenpapier reinigen und die Stielenden dünn abschneiden. Sollten die Pilze stark verschmutzt sein, sie zusätzlich kurz in einer Schüssel mit kaltem Wasser baden und anschließend gründlich auf einem Handtuch abtropfen lassen.

Die gesäuberten Pfifferlinge in 1 EL heißen Öl in einer großen beschichteten Pfanne ca. 5 Minuten – in Abhängigkeit der Größe – anbraten. Inzwischen ausreichend Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Thymian abspülen, die Blättchen abzupfen, zusammen mit den Knoblauch- und Zwiebelwürfeln zu den Pfifferlingen geben und auf mittlerer Stufe ca. 3 Min. zu Ende braten.

Die Pfifferlinge mit der pflanzlichen Sahne ablöschen, einmal kurz aufköcheln lassen, nach persönlichem Gusto mit Salz, Pfeffer oder Chiliflocken und etwas Zitronenschale aromatisieren und bis zum Servieren abgedeckt durchziehen lassen.

Den gekühlten Nudelteig möglichst dünn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und – mithilfe eines Messers – Tagliatelle bzw. dünne Bandnudeln ausschneiden. Die frische Pasta ca. 3 Minuten leicht köcheln lassen, abgießen und zusammen mit dem veganen Pfifferling-Rahm servieren.

Guten Appetit!

Tipps: Pilze sollten möglichst nicht gewaschen werden, da sie das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen und beim anschließenden Braten nicht ausreichend knusprig und weniger aromatisch werden. Den Pfifferling-Rahm zusätzlich mit ein paar Spritzern Zitronensaft und veganer Worcestersoße aromatisieren.

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