Abgeschlossen: Soforthilfe nach Zyklon in Indien

Umfangreiche Tierrettung in Odisha

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Am 3. Mai traf Zyklon „Fani“ auf die Küste und hinterließ ein Meer der Verwüstungen. Die Welttierschutzgesellschaft (WTG) ermöglichte in dieser Notsituation den Einsatz eines fünfköpfigen Notfallteams, das umfangreiche Hilfsmaßnahmen für mehrere tausend Tiere leistete. 

Hintergrund: Zyklon in Indien

Ein mobiler tiermedizinischer Dienst, der in den Dörfern Odishas mit unserer Hilfe bereits kontinuierlich im Einsatz ist, traf schon vor dem Eintreffen des Zyklons Präventivmaßnahmen: der Gesundheitszustand der Tiere konnte verbessert und so die Voraussetzung geschaffen werden, dass mehr Tiere die extremen Bedingungen in Folge des Zyklons überleben. Außerdem wurden 5.400 Tiere in sichere Unterbringungen gebracht und 50 ausgewählte Gemeinden mit zusätzlichen Medikamenten und Materialien zur Erstversorgung ihrer Tiere ausgestattet.

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Dank großangelegter Evakuierungsmaßnahmen konnten tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden, doch Millionen Tiere, wie Ziegen und Rinder, aber auch Hunde und Katzen, blieben zurück.

Die Folgen des verheerenden Zyklons stellten das Notfallteam unserer Partnerorganisation Action for the Protection of Wild Animals (APOWA) vor große Herausforderungen: Viele Tiere wurden von umstürzenden Bäumen getroffen oder darunter begraben. Diejenigen, die die Katastrophe überlebt haben, waren schwer verletzt, stark geschwächt oder krank und hatten weder Zugang zu Trinkwasser noch Futter. Infolge der Fluten fanden sie keine Nahrung auf den Weiden, sie waren unterversorgt und schwach – das Risiko für Infektionen war hoch. Tranken die Tiere das salzige Meerwasser, das durch den Sturm an Land gespült wurde, wären sie zusätzlich dehydriert. Das Einsatzteam begegnete diesen Problemen, indem es die Tiere mit Futter und sauberem Wasser versorgte, Verletzungen medizinisch behandelte, Medikamente verabreichte und durch Impfungen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhinderte. 

Die Flut in Indien bedroht tausende Tiere und Menschen
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Schnelles Eingreifen rettet Tierleben

Mit mobilen tiermedizinischen Teams – bestehend aus einem Tierarzt, einem Tierarzthelfer sowie drei weiteren Freiwilligen –  konnten die Ersthelfer dann bereits in den ersten vier Wochen nach dem Sturm über 7.000 Tieren helfen, der Großteil davon Nutztiere wie Kühe, Ziegen und Schafe. Das Team behandelte u.a. Wunden, Fieber, Infektionen sowie Durchfall und half mit Nahrung und Vitaminen zusätzlich knapp 3.000 weiteren Tieren wieder auf die Beine. Zudem konnten für 56 Farmer temporäre Notunterkünfte für ihre Tiere gebaut werden.

Folgen der Flut in Indien: Es fehlt an Futter und sauberem Wasser
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Starke Partner in der Not

Bereits 2017 und 2018 versorgten wir gemeinsam mit APOWA im Rahmen zweier Soforthilfeeinsätze die Tiere in Odisha mit lebensnotwendigen Medikamenten und tiermedizinischen Behandlungen. Schwere Fluten, teils in Verbindung mit mehreren Zyklonen, ließen Flüsse übertreten, zerstörten Weideland und brachten Unterstände für Tiere zum Einstürzen. Zahlreichen Tieren, viele von ihnen verletzt und krank, drohte der Hungertod. Im Rahmen der vergangenen Einsätze konnten bereits rund 20.000 Tiere medizinisch erstversorgt, geimpft sowie mit dringend notwendigen Vitaminen und Mineralien versorgt werden.

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Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zum Einsatz:

Daniela Schrudde
Fachlich-inhaltliche Leitung

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: ds@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin