Behornte Kuh auf der Weide

Hornlose Milchkühe?

Den meisten Kälbern werden innerhalb der ersten sechs Lebenswochen ihre Hornansätze ausgebrannt. Eine Betäubung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, obwohl der Eingriff sehr schmerzhaft für das Tier ist. Begründet wird die Entfernung der Hornansätze mit den möglichen Verletzungen bei Tier und Mensch.

Behornte Kühe auch in Laufställen

Hörner erfüllen jedoch wichtige Funktionen für Rinder und sind wichtig für eine stabile Rangordnung. Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Landwirtschaft, die belegen, dass die Haltung behornter Herden auch in Laufställen möglich ist. Wichtig dabei sind ausreichende Bewegungs- und Ausweichmöglichkeiten für die Rinder, eine gute Mensch-Tier-Beziehung sowie ein entsprechendes Herdenmanagement.

Betäubungslose Enthornung

In einem ersten Schritt fordert die Welttierschutzgesellschaft, dass bei Enthornungen zwingend Betäubungs- und nachfolgend Schmerzmittel zum Einsatz kommen. Hierzu bedarf es lediglich der Streichung der Ausnahmeregelung des § 5 Abs. 3 Nr. 2 des Deutschen Tierschutzgesetzes.

Auch die genetische Zucht auf Hornlosigkeit, die zwar den Prozess der Enthornung überflüssig macht, zielt darauf ab, die Rinder den Stallungen anzupassen. Idealerweise werden den Rindern die Hörner jedoch nicht entfernt. Damit einhergehend müssen die Größe und Konzeptionen von Lauställen verändert werden und somit eine entsprechende Anpassung der Haltungsbedingungen an die natürlichen Verhaltensweisen behornter Herden erfolgen. Das ausführliche Positionspapier lesen Sie hier.

Wir machen uns auf politischer Ebene für diese Forderungen stark und wollen mit unserer Arbeit auch die Wissensvermittlung zur Haltung behornter Herden zwischen Landwirten fördern. Lesen Sie nachfolgend unser ausführliches Positionspapier zur Enthornung.

Positionspapier zur Enthornung von Milchkühen

Einleitung

In Deutschland leben derzeit rund 4,3 Mio. Milchkühe. Bei den meisten wird das Hornwachstum verhindert, indem bei den Kälbern innerhalb der ersten sechs Lebenswochen die Hornansätze ausgebrannt werden. Den Ursprung nahm die Enthornung vor etwa 40 Jahren, als damit begonnen wurde, Anbindeställe in tiergerechtere Laufställe umzubauen. Da damals noch hinreichendes Wissen zur Haltung behornter Rinder in Laufställen fehlte, kam es häufig zu Verletzungen bei Tier und Mensch. Mittlerweile werden die meisten Kälber routinemäßig enthornt, viele ohne Betäubung.

Nach § 5 Abs. 1 Tierschutzgesetz (D) ist es zwar verboten, an einem Wirbeltier einen mit Schmerzen verbundenen Eingriff ohne Betäubung durchzuführen. Die darauf folgenden Absätze des gleichen Paragraphen definieren jedoch einige Ausnahmen, in denen Eingriffe ohne Betäubung zulässig sind. Demnach ist es nach § 5 Abs. 3 Nr. 2 erlaubt, die Enthornung bei bis zu sechs Wochen alten Kälbern ohne Betäubung vorzunehmen. Diese Ausnahmeregelung gilt für alle konventionellen Rinderhaltungen.

Die EG-Öko-Verordnung ist hier bereits einen Schritt weiter, Enthornungen dürfen im Bio-Bereich nicht routinemäßig durchgeführt werden und Ausnahmen bedürfen der Genehmigung. Aber auch hier ist der Eingriff weit verbreitet.[1] Allerdings darf nur unter dem Einsatz von Betäubungs- und/oder Schmerzmitteln enthornt werden.

 

Tierschutz

Der Eingriff der Enthornung ist für jedes Tier ein tierschutzrelevanter Aspekt, da die häufig statt-findende betäubungslose Enthornung mit Schmerzen und Leiden verbunden ist. Die Welttierschutz-gesellschaft sieht für die Ausnahmeregelung im Deutschen Tierschutzgesetz keine stichhaltige Begründung. Die irrige Annahme, junge Kälber besäßen kein Schmerzempfinden, konnte in wissenschaftlichen Studien widerlegt werden.[2] Werden Rinder ohne Lokalanästhetikum enthornt, führt dies nicht nur während der Prozedur zu heftigen Abwehr- und Fluchtbewegungen, sondern auch in den folgenden Tagen. Das Sozialverhalten ist somit für längere Zeit gestört.[3] Leider wurde auch mit der letzten Novellierung des Tierschutzgesetzes vom 4. Juli 2013 diese Regelung nicht überarbeitet.

Generell sind Hörner bei Kühen jedoch ein wichtiges Instrument zur Festlegung der herdeninternen Hierarchie[4] und als Imponierorgan verhindern Hörner sogar Rangauseinandersetzungen.[5] In ent-hornten Herden finden ebenfalls Machtkämpfe statt, die sich jedoch auf die Faktoren Alter und Gewicht verlagern, da die Hörner nicht mehr die Position in der Herde bestimmen können.[6] Das heißt, dass Konflikte vermehrt mit Körperkontakt ausgetragen werden und der gegenseitige Respekt geringer ist. Daher kann davon ausgegangen werden, dass in enthornten Herden die hierarchischen Strukturen weniger gefestigt sind und somit Unruhe und Stress dort häufiger vorkommen als in behornten Herden mit genügend Platz und Ausweichmöglichkeiten. Zudem benutzen die Kühe ihre Hörner für die Körperpflege. Inwiefern ein Zusammenhang zwischen Hörnern und dem Stoffwechsel-prozess besteht, ist noch weiter zu erforschen.

Zu Verletzungen kommt es meist nur bei ängstlichen Tieren, deren Unsicherheit sich in ihrem Verhalten ausdrückt und Hornstöße provoziert. Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Landwirtschaft, die belegen, dass die Haltung behornter Herden auch in Laufställen gut möglich ist. Rinder mit Hörnern haben einen höheren Platzbedarf. Besonders relevant sind daher ausreichende Bewegungs- und Ausweichmöglichkeiten für die Rinder, richtig angeordnete und konstruierte Fressgitter – da hier die meisten Auseinandersetzungen stattfinden – und Liegeboxen, eine stabile und enge Mensch-Tier-Beziehung sowie ein gutes Herdenmanagement, mit dem Probleme innerhalb einer Herde erkannt und Konkurrenzsituationen vermieden werden. Dies fördert ruhige und stabile Herden.[7] Zur weiteren Reduzierung eines potentiellen Verletzungsrisikos können die Hörner außerdem mit Holzkugeln versehen werden, die mit einem Zwei-Komponenten-Kleber dauerhaft befestigt werden. Langfristig sind Laufstall-Neubauten so zu konzipieren, dass auch die Haltung von behornten Rindern möglichst risikofrei möglich ist. Finden die natürlichen Verhaltensweisen dieser Herdentiere eine ent-sprechende Berücksichtigung in der Stallkonzeption, ist die Haltung behornter Rindern leichter um-setzbar. Zudem ist den Landwirten ein finanzieller Anreiz zu bieten, der ihnen ein tiergerechteres Herdenmanagement ermöglicht.

Zuchtverbände sollten bei ihren Zuchtzielen künftig auch die charakterlichen Merkmale der Tiere berücksichtigen, um die potentiellen Risiken, die sich durch die Haltung behornter Rinder ergeben, zu minimieren. Bislang wird dem Charakter der Rinder bei den Zuchtzielen kaum Bedeutung zugemessen, obwohl dieser relativ stark erblich ist. Hier besteht noch Optimierungsbedarf. So bringen beispielsweise nervöse bzw. aggressive Tiere immer wieder unnötige Unruhe in die Gruppe und erhöhen dadurch das Verletzungsrisiko für die Herde. Ruhige Tiere hingegen würden letztlich auch das Management für den Halter und die Halterin erleichtern und damit die Haltung von behornten Herden ermöglichen.

Da die Umstellung auf die Haltung behornter Herden mit Herausforderungen verbunden ist, reagierten staatliche Akteure, Landwirte, Wirtschaftsverbände und Tierschutzorganisationen in Nordrhein-Westfalen gemeinsam auf die mangelhaften Vorgaben des Bundes und haben sich im Rahmen der „Düsseldorfer Erklärung zur verstärkten Zucht auf Hornlosigkeit in der Rinderhaltung“ darauf verständigt, künftig selbstverpflichtend die Enthornung möglichst unter Darreichung von Schmerzmitteln durchzuführen sowie langfristig die genetische Hornlosigkeit aller Rinder anzu-streben. Auch wenn derartige Zuchtbemühungen das Tierleid durch den Wegfall einer Enthornung reduzieren, stehen wir einer derartigen Zucht kritisch gegenüber.

Prinzipiell muss immer gelten, dass Tierhaltung stets den biologischen Bedürfnissen der Tiere angepasst werden muss, nicht umgekehrt.

Schlussfolgerung

Das Deutsche Tierschutzgesetz erlaubt es den konventionellen Landwirten, die Enthornung bis zur sechsten Lebenswoche ohne Anwendung von Betäubungs- oder Schmerzmitteln durchzuführen. Da dies mit Leid und Schmerzen für die Tiere verbunden ist, erlaubt diese Ausnahmeregelung also faktisch Tierquälerei.

In einem ersten Schritt müssen bei einer erforderlichen Enthornung zwingend Betäubungs- und nachfolgend Schmerzmittel zum Einsatz kommen, die nach derzeitiger Rechtslage trotz des hiermit verbundenen Tierleids nicht vorgeschrieben sind. Hierzu bedarf es lediglich der Streichung der Ausnahmeregelung des § 5 Abs. 3 Nr. 2 des Deutschen Tierschutzgesetzes. Das mit der betäubungslosen Enthornung einhergehende Tierleid darf nicht rechtlich zulässig sein und ist für uns nicht akzeptabel. Dies ist aus unserer Perspektive aber nur ein Kompromiss. Langfristig fordern wir ein grundsätzliches Verbot der Enthornung.

Wir begrüßen den Dialog und auch die Selbstverpflichtung der „Düsseldorfer Erklärung“ – die Ergebnisse sind für die Welttierschutzgesellschaft jedoch nicht ausreichend. Uns ist bewusst, dass in der Praxis der modernen Milcherzeugung künftig die genetische Zucht auf Hornlosigkeit an Bedeutung gewinnen wird. Diese macht den Prozess der Enthornung zwar überflüssig, zielt aber auch darauf ab, die Rinder den Stallungen anzupassen – denn die Haltungssysteme in der modernen Milchwirtschaft sind heute auf enthornte Kuhherden ausgerichtet.[8] Idealerweise werden den Rindern die Hörner jedoch nicht entfernt. Damit einhergehend müssen die Größe und Konzeptionen von Laufställen verändert werden und somit eine entsprechende Anpassung der Haltungsbedingungen an die natürlichen Verhaltensweisen behornter Herden erfolgen.

Die Welttierschutzgesellschaft fordert alle involvierten Akteure und insbesondere das Bundes-ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dazu auf, dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel des Tierschutzes nachzukommen und unsere legislativen Forderungen nach einem Verbot der betäubungslosen Enthornung schnellstmöglich umzusetzen. Unnötiges Tierleid akzeptiert die Welttierschutzgesellschaft nicht.

Stand 06/2014 - Katharina Tölle

Quellen:

[1] Vgl. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Landwirtschaft verstehen, Fakten und Hintergründe, URL: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Landwirtschaft-verstehen.pdf?__blob=publicationFile

[2] Vgl. Taschke, A.C.; Fölsch, D.W. (1997):  Ethological, physiological and histological aspects of pain and stress in cattle when being dehorned; Tierarztl Prax.; 25(1):19-27. Vgl. Stock, M.L.; Baldridge, S.L.; Griffin, D.; Coetzee, J.F. (2013): Bovine dehorning: assessing pain and providing analgesic management; Vet Clin North Am Food Anim Pract.; 29(1):103-33.

[3] Vgl. Peinhofer, Verena Christina (2013): Umfrage zur Schmerzbeurteilung und Schmerzbehandlung beim Rind durch bayerische Tierärzte und Landwirte, Dissertation der tiermedizinischen Doktorwürde der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig Maximilians Universität, München.

[4] Vgl. Kučević, D. (2009): Untersuchungen zu den soziometrischen Kenngrößen in Milchkuh-Herden; Diss.; Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Justus-Liebig-Universität, Gießen.

[5] Vgl. Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Merkblatt 86: Rinder, Zur Enthornung von Rindern 2001.

[6] ebd.

[7] Vgl. Lüdtke, K. (2004): Erhebungen zum Umgang der Landwirte mit ihren Rindern; Diss.; Tierärztliche Fakultät der Ludwig – Maximilians – Universität, München.

Vgl. Waiblinger, S. (1996): Die Mensch-Tier-Beziehung bei der Laufstallhaltung von behornten Milchkühen; Tierhaltung Bd. 24, Ökologie Ethologie Gesundheit; Universität/Gesamthochschule, Kassel.

Vgl. Schneider, C. (2011): Laufställe für horntragende Milchkühe. Empfehlungen für die Dimensionierung und Gestaltung; Merkblatt; IBLA/Bio Austria/KÖN/Demeter/Bioland/FibL.

Vgl. Schneider und Ivemeyer und Klocke und Knierim (2009): Erfahrungen bei der Haltung horntragender Milchkühe im Laufstall – Probleme und Lösungsansätze in der Praxis, in: „Beiträge zur 10. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau“, Verlag Dr. Köster, Berlin, S.22-23.

[8] Vgl. Schneider, C. (2011): Laufställe für horntragende Milchkühe. Empfehlungen für die Dimensionierung und Gestaltung; Merkblatt; IBLA/Bio Austria/KÖN/Demeter/Bioland/FibL.

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