Hofgut Rengoldshausen

Es gibt Landwirte, die aus den festgefahrenen Strukturen ausbrechen und Alternativen zur gängigen Mutter-Kalb-Trennung wagen. Eine Landwirtin, die Mutter und Kalb nicht trennen will, ist Mechtild Knösel vom Bodensee. Auf dem Hofgut Rengoldshausen, einer Erzeugergemeinschaft mit Ackerbau und Viehzucht,  ist sie verantwortlich für 50 Milchkühe plus Nachzucht und betreibt seit mehr als zehn Jahren erfolgreich die muttergebundene Kälberaufzucht betrieben. Im Rahmen unserer »KUH+DU Kampagne stand sie unserer Campaignerin Katharina Tölle Rede und Antwort.

„Ich wollte der Kuh die Beziehung zu ihrem Kalb zurückschenken.“

Katharina Tölle: „Frau Knösel, Sie betreiben seit Jahren die muttergebundene Aufzucht, d.h. die Kälber werden für eine längere Zeit von ihren Müttern aufgezogen und nicht am Tag der Geburt von ihnen getrennt, wie es auf den meisten Milchbetrieben der Fall ist. Wie kam es dazu?“

Mechthild Knösel: „Ich hatte schon lange die Idee, das zu machen. Ich wollte der Kuh die Beziehung zu ihrem Kalb zurückschenken. Ich wollte ihr das zurückzugeben, was ihr zusteht. Deshalb kam für mich auch die ammengebundene Aufzucht nicht infrage. Mir ist es wichtig, dass die Mutter ihr Kalb aufziehen darf, denn sie kann es von uns allen am besten. Das macht die Kuh glücklich, und das macht mich auch glücklich.“

 

Kalb wird gesäugt

Landwirtin Mechthild Knösel lässt alle Kälber von den Mutterkühen aufziehen.

Katharina Tölle: „Wie lange bleiben denn die Kälber bei den Müttern?“

Mechthild Knösel: „Gerade in den ersten Wochen sind Kälber sehr labil. Daher bleiben bei mir Mutter und Kalb in den ersten drei Lebenswochen die ganze Zeit zusammen. Das Kalb kann dann trinken, so oft und so viel es will, und sich gesund entwickeln. Nach den drei Wochen ist es dann stabil, und die Kuh wird wieder für ein paar Stunden zur Herde gelassen. Die folgenden drei Monate wird das Kalb dann zwei Mal am Tag für jeweils eine Stunde zur Mutter gelassen. Es saugt nur zehn Minuten, dann ist es satt. Danach haben Kuh und Kalb Zeit zum Schmusen und Schlecken. Und dann ist es auch wieder gut: Das Tor geht auf und die Kuh geht raus. Es gibt kein Theater."

Katharina Tölle: „Die Kälber sind dann also alle in einer Gruppe und kommen gleichzeitig zwei Mal am Tag zu ihren Müttern?“

Mechthild Knösel: „Genau. Immer vor dem Melken der Kühe werden die Kälber zu ihnen gelassen. Alles geschieht in der Gruppe. Die Gruppe ist vom ersten bis zum vierten Monat bunt durcheinander gewürfelt. Erst nach vier Monaten trenne ich die Kälber nach Geschlecht und Alter in verschiedene Gruppen auf. Und die Mädels, die zeitgleich zur Welt gekommen sind, bleiben weiterhin zusammen. Später bekommen sie auch zeitgleich ihr erstes Kalb, säugen gemeinsam und werden gemeinsam gemolken. Das ist toll!“

Mutter und Kalb kuschelnd im Stroh

Drei Wochen lang bleibt das Kalb die ganze Zeit bei der Mutter, danach kommen sie zwei Mal am Tag zusammen.

„Für mich ist die muttergebundene Aufzucht wesentlich für eine artgerechte Tierhaltung.“

Katharina Tölle: Warum betreiben nur so wenige Landwirte die muttergebundene Aufzucht?“

Mechthild Knösel: „Man weiß zu wenig darüber. Die Forschung dazu steckt noch in den Kinderschuhen. Als ich meine Meisterarbeit gemacht habe, habe ich Verschiedenes ausprobiert. Ich hatte drei Gruppen: eine ammen- und  eine muttergebundene Gruppe und eine Gruppe, die mit dem Eimer aufgezogen wurde. Das Resultat: Das Wachstum und die Gesundheit bei den muttergebundenen Kälbern hat alles getoppt. Bei der Aufzucht mit dem Eimer hingegen gab es viele gesundheitliche Probleme, die Kälber hatten sehr viel Durchfall.“

Katharina Tölle: „Welche weiteren Vorteile gibt es?“

Mechthild Knösel: „Die Kälber trinken über die drei Monate hinweg im Schnitt zehn Liter Milch am Tag, was in jedem Verhältnis steht. Die Kälber sind weniger gestresst und aktiver, sie sind sozial kompetenter und lernen viel von der Mutter. Sie sind gesund und fühlen sich gut. Beim Absetzen wiegen sie 200 kg und sind super stark. Die Kühe wiederum haben weniger Fruchtbarkeitsstörungen.“

Katharina Tölle: „Bedeutet es mehr Arbeit für den Landwirt?“

Mechthild Knösel: „Nein. Im Gegenteil. Der Zeitaufwand ist sehr gering. Die Aufzucht bedarf weniger Arbeitszeit. Es ist einfacher, als 20 Milcheimer aufzuhängen. Auch die Managementaufgaben sind gering. Man institutionalisiert das einmal, und dann klappt das auch mit den Lehrlingen gut, wenn ich mal weg bin. Man braucht nur den Platz, wo sich Mütter und Kälber treffen können.“

Katharina Tölle: „Was ist noch wichtig dabei, wenn die muttergebundene Aufzucht umsetzen möchte?“

Mechthild Knösel: „Der Wille, es machen zu wollen. Wenn man es richtig will und erkannt hat, dass es eine gute Sache ist, funktioniert es einwandfrei! Danach kommt ganz lange nichts. Und schließlich muss man nahe am Tier dran sein, was für mich aber klar ist. Das ist ein Selbstläufer, man schaut sowieso nach den Tieren. Es gehört zur normalen Tierbeobachtung. Man muss nicht viel gucken, alle müssen ihren Platz beim Saugen finden.“ 

 

Kalb trinkt am Euter der Mutter

Während der Entwöhnungsphase von der Mutter trinken die Kälber ganz unproblematisch bei einer anderen Kuh.

„Die Kälber sind weniger gestresst und aktiver, sie sind sozial kompetenter und lernen viel von der Mutter.“

Katharina Tölle: „Wie groß ist denn der Trennungsschmerz, wenn das Kalb dann gar nicht mehr zur Mutter kommt?“

Mechthild Knösel: „Die Kälber zeigen dabei so gut wie keinen Trennungsschmerz. Für die Kühe ist der Schmerz sehr individuell. Es gibt Kühe die leiden leise, andere leiden laut, und es gibt alles dazwischen. Das Ärgste, was mal passiert, dass mal eine Kuh eine Nacht durchschreit. Das ist aber nicht die Regel. Und für mich ist die muttergebundene Aufzucht wesentlich für eine artgerechte Tierhaltung. Auch wenn die Mütter kurze Zeit leiden, möchte ich ihnen diese Bindung nicht vorenthalten. Und durch die muttergebundene Aufzucht ist der Kreis geschlossen. Die Kälber, die so aufgewachsen sind, machen es dann selbst als Mutter schon besser. Sie sind ruhiger, so als wüssten sie, wie es läuft. Außerdem gibt es bei mir keine abrupte Trennung, sondern sie werden stufenweise voneinander entwöhnt.

Katharina Tölle: „Wie läuft das ab?“

Mechthild Knösel: „Nach drei Monaten wird zuerst die Mutter über fünf Tage entwöhnt und darf in dieser Zeit nur noch einmal am Tag zum Kalb. Das Kalb nimmt dann die zweite Mahlzeit bei einer „Amme“ ein. Wobei die Amme aber selbst Mutter eines Kalbes ist und dieses sowieso säugt.“

Katharina Tölle: „Und die Amme lässt das zu, auch wenn ihr eigenes Kalb da ist?“

Mechthild Knösel: „Das eigene Kalb bekommt den besten Platz, ein anderes darf aber auch trinken. Die Kälber sind von Anfang an sehr flexibel und orientieren sich schnell um.“ 

 

„Was definitiv fehlt, ist eine Beratung zu dem Thema.“

Katharina Tölle: „Sind Sie in Kontakt mit Landwirten, die an der Form der Aufzucht interessiert sind?“

Mechthild Knösel: „Ja. Ich bekomme viele Anfragen, sogar auch aus dem Ausland. Ich habe auch schon mal zwei Seminare dazu auf meinem Hof veranstaltet. Da haben wir auch Exkursionen zu anderen Höfen mit muttergebundener Aufzucht in der Region durchgeführt. Es kamen Landwirte aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die das anschließend bei sich umgesetzt haben.“

Katharina Tölle: „Das klingt gut. Wie kann die muttergebundene Aufzucht stärker verbreitet werden?“

Mechthild Knösel: „Was definitiv fehlt, ist eine Beratung zu dem Thema und eine Person, die das durchführen kann. Der Beratungsaufwand ist sehr groß, die Organisation der Seminare erfordert Zeit und man muss sich jedes Mal aus dem Hofbetrieb ausklinken. Mir allein fehlen dafür die Ressourcen. Es müssen richtige Strukturen dazu aufgebaut werden.“

Weitere Besonderheiten auf dem Hofgut:

  • keine Höchstleistungen: durchschnittlich 5.500 Liter Milch pro Kuh und pro Jahr
  • kein Kraftfutter und keine Silage: Die robuste Zweinutzungsrasse Schweizer Original Braunvieh frisst im Sommer frisches Gras auf der Weide und im Winter Heu.
  • behornte Rinder: Der Außenklimastall wurde um die behornten Kühe herum gebaut – nicht anders herum.
  • täglicher Weidegang von April bis November
  • höheres Lebensalter: Im Durchschnitt 8,8 Jahre. Die älteste Kuh ist 15 Jahre alt.
  • Kühe werden von einem Bullen gedeckt (Natursprung)
  • Auch die Bullenkälber bleiben zwei Jahre auf dem Hof und werden dort gemästet.

Fotos: © Mechthild Knösel, Michael Olbrich-Majer

Die vergessenen Milchkühe: Helfen Sie!

Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Kampagnenarbeit mit Ihrer Spende!

Jetzt spenden

Neuigkeiten von der Kampagne:

Tierschutztreffen im BMEL

Die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte am 11. Juni 2018 einige Tierschutzorganisationen zu einem Dialog ins Bundesministerium für Ernährung… Weiterlesen »

Weltmilchtag: Denkt an die Kühe

Zum Internationalen Weltmilchtag am 1. Juni wird wieder einmal weltweit für den Konsum von Milch geworben. Vielerorts wird… Weiterlesen »

Wo bleibt die Haltungsverordnung für Milchkühe?

Auf der Agrarministerkonferenz, die vom 25. bis 27. April in Münster stattfindet, wird in diesem Jahr die Haltungskennzeichnung… Weiterlesen »

Vermeintliche „Superkühe“

"Sie sind die Stars in ihren Ställen", weil bereits über 100.000 Liter Milch aus ihren Eutern geflossen ist.… Weiterlesen »

Haltungsverordnung gehört in den Koalitionsvertrag

Im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen haben sich CDU, CSU und SPD im Sondierungspapier für das Schließen der Lücken in… Weiterlesen »

Haltungskennzeichnung für mehr Tierwohl

Auf Verbraucherebene würde eine Haltungskennzeichnung auf den Produkten für mehr Transparenz sorgen. Das war auch Thema auf der… Weiterlesen »

Ernährungsreport 2018

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL) hat zu Beginn des Jahres den Ernährungsreport 2018 vorgestellt. Weiterlesen »

„Das System Milch“

Die Dokumentation „Das System Milch“ von Andreas Pichler behandelt die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Mensch, Kuh und Milch. Welche… Weiterlesen »

Abschlussbericht KUH+DU

Jahrelang wurde intensiv in den Medien über die zahlreichen Missstände in der Schweine- und Hühnerhaltung berichtet – etliche… Weiterlesen »

Tierschutzpolitik nach der Bundestagswahl

Wir haben gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen am 28. Juni 2017 relevante Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Deutschen… Weiterlesen »

Freiwilligkeit der Tierschutzlabels

In vielen deutschen Ställen können Tiere ihr arttypisches Verhalten nicht ausleben, und die Zucht auf Hochleistung führt oftmals… Weiterlesen »

Petitionsübergabe im Ministerium

Die Milchkuh im Fokus: Im Rahmen der KUH+DU Kampagne, mit der wir über die Missstände in der Milchkuhhaltung… Weiterlesen »

250.000 Unterschriften

Herzlichen Dank für knapp eine Viertelmillion Unterschriften! Obwohl der Tierschutz seit dem Jahr 2002 im Grundgesetz verankert ist… Weiterlesen »

Neuigkeiten zum Weidecheck

Unser »Weidecheck, für den wir kürzlich 17 Molkereien und drei Lebensmittelkonzerne nach dem Anteil der Kühe fragten, die… Weiterlesen »

Susanne Uhlen für die Milchkühe

Dass Tierschutz für die Schauspielerin mehr als ein Lippenbekenntnis ist, zeigte sie kürzlich wieder im nordrhein-westfälischen Meinerzhagen. Gemeinsam… Weiterlesen »

KUH+DU Weidecheck

„Alpenmomente“ genießen, „Nur vom Besten der Natur“, „Die grüne Seele“ – Milchprodukte werden häufig mithilfe von grünen Wiesen… Weiterlesen »

Ganzjährige Anbindehaltung erlaubt

Die Welttierschutzgesellschaft kritisiert die aktuelle Entscheidung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die ganzjährige Anbindehaltung weiterhin zu… Weiterlesen »

Im Dialog mit der Politik

Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen haben wir am 10. Mai 2016 einen Parlamentarischen Abend in Berlin veranstaltet. Weiterlesen »

Hofliste mit mutter- oder ammengebundener Kälberaufzucht

Einige Landwirte in Deutschland stellen sich gegen die gängige Praxis der Mutter-Kalb-Trennung und bieten mutter- oder ammengebundene Aufzuchten.… Weiterlesen »

Ein Abend für die Kühe

Am vergangenen Dienstag begrüßten wir gemeinsam mit Schauspielerin und langjähriger Unterstützerin Susanne Uhlen 17 Gäste in einer Loge… Weiterlesen »

Schön, dass Sie da waren

Unser Infoabend am 11. April war ein voller Erfolg: Rund 40 Unterstützer und Interessenten lauschten neugierig den Vorträgen… Weiterlesen »

Im Gespräch mit Bauer Willi

Im Rahmen der KUH+DU Kampagne haben wir vor einigen Wochen mit Bauer Willi Kontakt aufgenommen. Bekannt wurde der… Weiterlesen »

Agrardemo 2016

„Kühe auf die Weide, Hörner wollen sie beide!“ Lautstark haben wir am vergangenen Samstag in Berlin den 4,3… Weiterlesen »

Ernährungsreport 2016

Anfang Januar wurde der Ernährungsreport 2016 des Bundeslandwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Die Trends zur Nutztierhaltung bestätigen eine frühere Umfrage von… Weiterlesen »

Entwurf einer Haltungsverordnung

Eine Haltungsverordnung für die knapp 4,3 Millionen Milchkühe in Deutschland ist das wichtigste Ziel unserer KUH+DU Kampagne. Unterstützung… Weiterlesen »

Auf den Spuren der Milch

„Lecker!“, stellt Leif begeistert fest, während er mit verbundenen Augen den Soja-Joghurt mit Blaubeergeschmack probiert. Dann greift er… Weiterlesen »

Weidecharta Niedersachsen

Im Oktober 2015 unterzeichneten wir im Beisein von Landwirtschaftsminister Christian Meyer gemeinsam mit Landwirten, Molkereien, Verbrauchern und anderen… Weiterlesen »

Einladung ins BMEL

Anfang Oktober folgten wir einer Einladung der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth ins Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft… Weiterlesen »

Einzelhandel drückt Milchpreis

Medial haben es die Milchkühe mittlerweile in die breite Öffentlichkeit geschafft. Grund dafür ist der anhaltende niedrige Milchpreis.… Weiterlesen »

Onlineprotest zum Tag der Milch

Heute wird weltweit der Tag der Milch zelebriert. Mit einem Onlineprotest geben wir den Kühen eine Stimme. Machen… Weiterlesen »

Fachlicher Beirat

Die Mitglieder des Beirats zeichnen sich durch eine besondere Expertise in der tiergerechten Milchkuhhaltung bzw. dem Tierwohl bei… Weiterlesen »

Unerwünschte Bullenkälber

Damit der Milchfluss nicht versiegt, werden Kühe jährlich – in der Regel künstlich – besamt und bringen nach… Weiterlesen »

Gutachten des Agrarbeirates

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat am 24. März 2015 das Gutachten… Weiterlesen »

Treffen der Milchlobby

Auf dem 6. Berliner Milchforum am 12. und 13. März 2015 forderte die Welttierschutzgesellschaft eine weidebasierte Milchkuhhaltung und… Weiterlesen »

Für die Kühe

Letzten Samstag, am 17. Januar 2015, gingen 50.000 Bürger, Landwirte und Aktivisten in Berlin auf die Straße, um… Weiterlesen »

Lernset „KUH+DU macht Schule“

Kinder haben oft ein großes Interesse an Tieren, allerdings werden Tierschutzthemen selten an Schulen vermittelt. Auch wenn die… Weiterlesen »

Wegfall der Milchquote

Wer am 1. April 2015 eine Packung Milch im Supermarkt kauft, wird höchstwahrscheinlich keinen Unterschied zum Vortag bemerken.… Weiterlesen »

Triathlon der Milchkühe

Stellen sich Sie vor, Sie müssten jeden Tag knapp vier Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrradfahren und 42 Kilometer… Weiterlesen »

Hochleistung um jeden Preis?

In den meisten deutschen Kuhställen steht heute die Holstein-Friesian. Diese Rasse wurde sehr stark auf hohe Milchleistung gezüchtet.… Weiterlesen »

Eine Frage der Haltung

Die Forderung der Welttierschutzgesellschaft nach einem Verbot der betäubungslosen Enthornung von Milchkühen wurde durch das zuständige Bundesministerium für… Weiterlesen »

Aber bitte mit Hörnern!

Beim nächsten Besuch im Bio-Laden werden Sie die Welttierschutzgesellschaft auf den Joghurt-Gläsern der Schrozberger Milchbauern (Demeter) entdecken. Weiterlesen »

Hof Mahlitzsch: Gesunde Kühe

Auf landwirtschaftlichen Betrieben wird oft zu leichtfertig mit der Gesundheit der Kühe umgegangen. Denn Klauenkrankheiten sind leicht zu… Weiterlesen »

Gesunde Bio-Kühe?

Lahmheiten, Euterentzündungen, Gliedmaßenveränderungen oder Stoffwechselstörungen spielen in der Milchkuhhaltung noch immer eine große Rolle. Mehr als jede dritte… Weiterlesen »

Hygieneleitlinie BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat im August 2014 Empfehlungen zu betrieblichen Hygienemaßnahmen für Betriebe veröffentlicht, die… Weiterlesen »

Internationale Weidetagung

Die Berner Fachhochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften richtete am 21. und 22. August 2014 eine internationale Weidetagung… Weiterlesen »

Schlachtung trächtiger Kühe

Nachdem die Welttierschutzgesellschaft die Öffentlichkeit bereits Ende März auf die Schlachtung trächtiger Kühe hingewiesen hatte, gab das Bundesministerium… Weiterlesen »

Milchratgeber bei denn`s

Mehr als 58.000 Menschen haben den Milchratgeber der Welttierschutzgesellschaft bereits gelesen. Der Ratgeber für einen kuhfreundlicheren Milchkonsum dient… Weiterlesen »

Hof Mahlitzsch: Ammenkühe

Die Landwirte Christine und Nikola Burgeff betreiben in Mahlitzsch, 40 km westlich von Dresden, einen Demeter-Hof. Gemeinsam mit… Weiterlesen »

Weide und Ställe

Zwar hat die Anbindehaltung in den letzten Jahrzehnten abgenommen, teilweise werden Milchkühe jedoch noch immer ganzjährig im Stall… Weiterlesen »

Werden Sie aktiv

Wie lange ist es her, dass Sie Milchkühe aus der Nähe betrachtet oder berührt haben? Viele Bauernhöfe bieten… Weiterlesen »

Hornlose Milchkühe?

Den meisten Kälbern werden innerhalb der ersten sechs Lebenswochen ihre Hornansätze ausgebrannt. Eine Betäubung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben,… Weiterlesen »

KUH+DU im BMEL

Durch den Einsatz unserer engagierten UnterstützerInnen wird die KUH+DU Kampagne auch auf höchster politischer Ebene wahrgenommen. Bei einem… Weiterlesen »

Der Milchratgeber

Es gibt unzählige Milchmarken, die mit idyllischen Werbebildern und verschiedenen Siegeln werben. Der Verbraucher ist damit oft überfordert.… Weiterlesen »

Spätere Trennung von Kuh und Kalb

Die Universität Göttingen und die University of British Columbia in Kanada haben in einer aktuellen Studie zum Thema… Weiterlesen »

Weltverbrauchertag 2014

Das diesjährige Motto des Weltverbrauchertags thematisiert freilich nicht direkt die Tierrechte von Milchkühen. Die Arglosigkeit, mit der jedoch… Weiterlesen »

Milch – wie gesund ist sie?

Am Freitag, dem 7. März 2014, ist Tag der gesunden Ernährung. Ins Leben gerufen von dem Verband für… Weiterlesen »

„Wir haben es satt“

Am vergangenen Samstag sind in Berlin rund 30.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Agrarindustrie zu… Weiterlesen »

Was Kühe wollen

In den Kopf einer Kuh kann natürlich niemand sehen. Aber so wie alle Tiere haben auch Milchkühe Bedürfnisse,… Weiterlesen »