Distanzreiten Pferd

Die Schattenseiten des Distanzreitens – Wenn Pferde Höchstleistung bringen müssen

Der Weltverband für Pferdesport (FEI) hat die Vereinigten Arabischen Emirate bis auf weiteres ausgeschlossen. Er reagiert damit auf haarsträubende Vorkommnisse im Distanzreiten bei diversen nationalen Pferdesportveranstaltungen in den Emiraten. Das Distanzreiten ist auch bei den alle vier Jahre stattfindenden Weltreiterspielen eine von acht Disziplinen, in denen Reiter aus aller Welt gegeneinander antreten. Bei den Zuschauern erfreut sich diese einer besonders großen Beliebtheit, für die Pferde wird sie jedoch oft zur Qual.

Beim Distanzreiten geht es darum, auf unterschiedlichem Gelände eine große Entfernung so schnell wie möglich zurückzulegen, ohne das Pferd dabei zu überfordern. So auch bei den letzten Weltreiterspielen 2014 in Frankreich. Das Bild, das sich den Zuschauern in der Normandie bot war mehr als traurig und zeigte die grausame Realität dieses Hochleistungssports: Von 165 Startern aus 47 Nationen kamen gerade einmal 30 Prozent durch. Mit letzter Kraft schleppten sich die Pferde ins Ziel. Der Rest von ihnen schaffte die 160 Kilometer lange Strecke aufgrund von Erschöpfung und Verletzungen nicht und musste aufgeben.

OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Verteidiger des Distanzreitens preisen diese Form der Disqualifikation als Tierschutzmaßnahme an, jedoch werden die Pferde nicht rechtzeitig aus dem Rennen genommen, sondern müssen solange weiter laufen bis sie kurz vor einem Zusammenbruch stehen. Erst dann bestehen sie die Veterinär-Checks nicht mehr, die während des Ritts mehrfach durchgeführt werden und scheiden aus dem Rennen aus. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen und Todesfällen, weshalb der Sport bereits seit einiger Zeit in der Kritik steht.

Selbst erfahrene Distanzreiter empfanden die Strecke 2014 als regelrechte Tortur. Durch den tagelangen Regen war der Boden aufgeweicht und die Pferde mussten sich durch bis zu 50 Zentimeter tiefen Schlamm kämpfen. Im gestreckten Galopp ging es durch enge Kurven, über glitschige Waldwege und steinige Hänge. Die schwüle Luft und die hohen Temperaturen erhöhten die Qual der Tiere zusätzlich. Jedoch zog kaum einer der Reiter die Konsequenzen und brach das Rennen ab.

Schon am Morgen des Wettkampftages erreichte das Spektakel seinen traurigen Tiefpunkt: Die Reiterin Claudia Romero Chacon aus Costa Rica stürzte mit ihrem Pferd Dorado einen Abhang hinunter und konnte einem Baum nichtmehr ausweichen. Das hilflos ausgelieferte Pferd überlebte den Zusammenstoß nicht und auch die Reiterin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Für ihre Mitstreiter war dies jedoch kein Grund den Kampf um den Sieg aufzugeben.

Das traurige Schicksal von Dorado ist leider kein Einzelfall. Häufig stürzen die Distanzpferde auf den unebenen Geländestrecken und brechen sich die Beine – ein Todesurteil für die meisten von ihnen. Die stetige Überbelastung zieht zudem langfristige gesundheitliche Folgen nach sich. Schon in jungem Alter leiden viele der Pferde an irreparablen Sehnen- und Knochenschäden, die zu einer lebenslangen Lahmheit führen können. Auch lange nach dem Ausscheiden aus dem Sport nimmt das Leid der Pferde kein Ende.

Die Reiter und Zuschauer sollten sich aktuell mehr denn je fragen, ob es vertretbar ist das Leben und die Gesundheit der Pferde bewusst aufs Spiel zu setzen und diesen Sport weiterhin zu unterstützen.

Anmerkung der Redaktion (27.3.2015):

Bei den Weltreiterspielen 2014 schied das Gros der Pferde entweder in den Vet-Gates bei der tierärztlichen Überprüfung aus oder wurde von den Reitern aus dem Wettbewerb gezogen. Auch die fünf deutschen Reiterinnen Sabrina und Melanie Arnold, Belinda Hitzler, Dr. Gabriela Förster und Jenny Stemmler kamen in Caen nicht ins Ziel. Ihre Pferde wurden teils aufgrund von extremen Erschöpfungssymptomen, teils aufgrund der katastrophalen Bedingungen der Strecke vorzeitig aus dem Rennen genommen.

Quellen und weiterführende Links:
Reiter-Weltverband schließt die Vereinigten Arabischen Emirate aus
Distanzreiten: Kritik nach Ausfällen und Pferdetod
Tote und verletzte Pferde beim Distanzreiten in Caen – PETA übt scharfe Kritik
Distanzreiten: Wenn Tempo tötet
Weltreiterspiele in Caen: Pferd stirbt beim Distanzreiten
Bronze title defenders Germany out of the race
Bildnachweis: https://www.flickr.com/photos/7878331@N04/

Aufgrund der vielen Kommentare, die uns hinsichtlich des Artikels erreicht haben, möchten wir an dieser Stelle die Anmerkungen einer Reiterin, die an den WEG 2014 teilgenommen hat, unkommentiert veröffentlichen (teilweise gekürzt, aber inhaltlich unverändert).

Über die Sportlerin: Sie reitet seit 18 Jahren in einem europäischen Kader, hat diverse Medaillen gewonnen, Siege über 120km und Podestplätze über 160km und hat dabei „erst“ das dritte Pferd als Partner für die lange Strecke. Die anderen beiden 20- bzw. 30-jährigen Pferde leben bei ihr zu Hause und sind, nach Angaben der Sportlerin, gesund und topfit. Aus persönlichen Gründen möchte die Reiterin nicht namentlich genannt werden.

WTG: Das Bild, das sich den Zuschauern in der Normandie bot, war mehr als traurig und zeigte die grausame Realität dieses Hochleistungssports: Von 165 Startern aus 47 Nationen kamen gerade einmal 30 Prozent durch.(..)
Sportlerin: Der Streckendesigner Jean-Louis Leclerc, ein sehr sehr anerkannter Mann in der Endurance Szene, hat versucht, endlich wieder einmal eine etwas technischere Strecke für ein Championat auszustecken. Technischere Strecken bedeuten langsamere Tempi, keine Rennbahnen wie sie z.B. grad die Emirate immer haben, damit sie nur drauflos preschen können. Wäre das Wetter auch nur einigermaßen auf der Seite der Veranstalter gewesen, wäre diese Strecke wunderschön und gut zu reiten gewesen. Dass die Strecke dermaßen im Regen versank war schlimm für alle, für den Veranstalter und für die Reiter. Man könnte da höchstens den Vorwurf machen, dass es vielleicht nicht grad super geschickt war ein Championat da ausrichten zu wollen, wo einem die Bodenverhältnisse dermaßen einen Strich durch die Rechnung machen können. Und man hätte von Veranstalterseite das Zeitlimit sofort nach unten anpassen können, anstatt erst nach der Hälfte der Strecke – das hätte den Reitern den Tempodruck genommen.

WTG: Mit letzter Kraft schleppten sich die Pferde ins Ziel. (…)
Sportlerin: Das ist einfach nur Polemik und unwahr. Ich sah überhaupt kein Pferd sich ins Ziel „schleppen“, im Gegenteil sahen die meisten am Schluss gut aus. Haben Sie den „Best Condition“ am nächsten Tag live gesehen? Die 3 Pferde der Medaillengewinner waren sogar ausnehmend super drauf. Haben Sie eine Ahnung wie viele der Pferde die Strecke z.B. nicht schafften weil sie sich ein Eisen abgerissen hatten? Wo ist da die Erschöpfung? Ich selber fuhr genau deshalb leider mit einem topfitten Pferd wieder nach Hause.

WTG: Die Pferde müssen solange weiter laufen bis sie kurz vor einem Zusammenbruch stehen. Erst dann bestehen sie die Veterinär-Checks nicht mehr, die während des Ritts mehrfach durchgeführt werden und scheiden aus dem Rennen aus. Verteidiger des Distanzreitens preisen diese Form der Disqualifikation als Tierschutzmaßnahme an (…)
Sportlerin: Die Vet-Gates SIND Tierschutz. Die Endurance ist die einzige Dispziplin, wo ein Pferd so oft kontrolliert wird und am Schluss nur klassiert wird, wenn es auch die Schlusskontrolle noch „fit to continue“ besteht. Und in 99% der Rennen auf der Welt funktioniert das System auch gut. Gerade in der Normandie hat das Vet-Team wirklich einen grossartigen Job gemacht. Auch die Jury war in der Normandie top, die bemühten sich wirklich darum für alle die gleichen Bedingungen zu schaffen und waren sehr strikt.

WTG: Schon am Morgen des Wettkampftages erreichte das Spektakel seinen traurigen Tiefpunkt: Die Reiterin Claudia Romero Chacon aus Costa Rica stürzte mit ihrem Pferd Dorado einen Abhang hinunter und konnte einem Baum nichtmehr ausweichen (…)
Sportlerin: Claudia stürzte nicht einen Abhang hinunter. Das Pferd kam, warum auch immer, leider vom Weg ab und prallte in den Baum. Dorado war zum Glück sofort tot. Ja, der Unfall war grässlich und ja, so etwas darf im Pferdesport nicht passieren. Da bin ich mit Ihnen einig. Es ist einfach nur schrecklich traurig, wenn so etwas passiert. Leider kann man es aber nie ganz ausschließen, dass Unfälle passieren. Die passieren aber auch normalen Freizeitreitern, die im Schritt durch den Wald gondeln. Diesen Unfall sollte man aber in der Öffentlichkeit anstandshalber anders abhandeln als die Pferdeschinderei in den Emiraten etc., wo die Pferde gezielt durch Doping gefährdet werden und in abscheulich hohen Tempi auf den präparierten „Rennbahnen“ der Ehre wegen laufen müssen.

WTG: Für ihre Mitstreiter war dies jedoch kein Grund den Kampf um den Sieg aufzugeben. (…)
Sportlerin: Es waren ausnahmslos alle tief betroffen. Alle hatten Tränen in den Augen, einige Reiter weinten ohne Hemmungen, hielten am gleich darauf folgenden Groompoint an, um mit ihren Betreuern zu sprechen. Der Veranstalter hielt übrigens während dem Tag über die auf dem Laufenden wie es Claudia ging und auch in den folgenden Tagen wurde im Rahmen der Möglichkeiten informiert über Ihren Zustand. Haben Sie die Anteilnahme auf der Facebookseite von Claudia gesehen? Trotzdem war es eine WM, ja, ein Abbruch kam nicht in Frage.

WTG: Das traurige Schicksal von Dorado ist leider kein Einzelfall. Häufig stürzen die Distanzpferde auf den unebenen Geländestrecken und brechen sich die Beine – ein Todesurteil für die meisten von ihnen. Die stetige Überbelastung zieht zudem langfristige gesundheitliche Folgen nach sich. (…)
Sportlerin: Differenzieren Sie doch, wo Beinbrüche passieren, in den Emiraten z.B. die jetzt endlich gesperrt wurden. Aber doch bitte nicht auf die breite Masse abwälzen, das entspricht einfach in keiner Weise den Tatsachen unseres Sports. Gerade im Distanzsport gibt es tausende Reiter auf der ganzen Welt, die es als absolut selbstverständlich ansehen ihre alten Pferde zu Hause zu hegen und zu pflegen, das ist der ursprüngliche Gedanke warum ein Reiter überhaupt Distanzreiter wird. Das gemeinsame Erlebnis mit dem Partner Pferd in der freien Natur, etwas gemeinsam zu vollbringen. Guten Distanzreiter kennen ihre Pferde besser als alles andere, können sie genau einschätzen, sind Partner ihres Pferdes. Distanzreiter wird niemand, der nur 1 Stunde Zeit pro Tag mit seinem Pferd verbringen will. Gerade Distanzpferde haben es meistens super gut von der Haltung her. Distanzpferde in 23 Std. Boxenhaltung gibt es nämlich nicht, die leben das ganze Jahr über draußen, damit sie sich möglichst viel frei bewegen können. Das ist gesunder Erhalt der Kondition die wir trainieren.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
>> Pferdefleisch aus Rumänien
>> Tiermärkte in Osteuropa
>> Gewaltsame Ausbildung von iberischen Reitpferden

11 thoughts on “Die Schattenseiten des Distanzreitens – Wenn Pferde Höchstleistung bringen müssen

  1. Ariela Stolz Reply

    Dieser Artikel ist reißerisch und teilweise unwahr!
    Ich selber gehe auf kurze Distanzritte die sowohl mir als auch meinem Pferd Freude bereiten! Es liegt in der Natur des Pferdes lange Stecken schnell zu laufen!
    Es ist richtig dass die Emirate ausgeschlossen wurden!
    Und die WM in Frankreich hat dem Ruf des Distanzsportes sehr geschadet! Aber ich weiß mit absoluter Sicherheit dass in Deutschland immer das Wohl des Pferdes an erster Stelle stand!!! Die Pferde wurden nie zu spät aus den Rennen geholt eher sehr frühzeitig bei den kleinsten Anzeichen!! Anders als beim Springen und Dressurreiten entsprich das Distanzreiten der Natur des Pferdes!!!

  2. Anne Reply

    Sehr schlecht recherchiert ! Das deutsche Team hat aufgrund der unverhätltnismässigkeit der Strecke zurückgezogen. Im Vorfeld konnten die reiter übrigens die Strecke nicht komplett besichtigen. Auch das wird hier nirgendwo erwähnt, etliche andere reiter haben von sich aus ihre pferde nicht weiter in dem Geläuf gefordert und aufgeben, auch davon kein Wort. Wenn schon kritik,dann bitte auf einem journalistisch entsprechendem Niveau, vor allem im Bezug auf die dt equipe !

  3. Dirk Reply

    Schade, wenn Menschen, die weder gut recherchiert, noch Ahnung von der Sache haben, einen Artikel schreiben, der dann Unwahrheiten und Gerüchte aus anderen Medien beinhalten.
    Hier ist mal eine Informationsquelle für uninformierte: http://www.vdd-aktuell.de/
    Kleiner Tipp: Erst recherchieren, dann schreiben!

  4. Sandra Reply

    Sehr schade für Ihre Organisation dass Sie es nötig haben so etwas zu veröffentlichen. Der Artikel ist einfach nur reisserisch, sehr schlecht recheriert und voll mit Unwahrheiten…. Bild-Niveau.
    Der Sport hat Probleme, ja, bleiben Sie doch bitte bei diesen.

  5. Viktoria Reply

    Ich lade den Verfasser des Artikels mal gerne zu uns nach Hause in den Stall ein unsere Distanzpferde zu begutachten. Die haben ein tolles Leben mit Platz, Luft, Auslauf, gutes und ständiges Futter, einfach ein artgerechtes Leben! Da gibt es ganz andere Missstände die anzuprangern wären, würde man mal in die meisten Reitställe blicken.
    Der Artikel ist eine bodenlose Frechheit, gespickt mit Unwahrheiten. Soll der Autor doch mal in die Ergebnislisten bei uns blicken, da laufen Pferde mit 18 Jahren und Älter noch Langstrecke, die sind topfit! Ich finde es einfach unglaublich was hier geschrieben wird! Es gibt überall schwarze Schafe, in jeder Gruppe, Branche etc. Aber das hier ist absolut überzogen! Ich bitte um eine seriöse Berichterstattung!!!!

  6. Moni Reply

    Eine derartige Verallgemeinerung des Sportes bestätigt, dass der Autor hier kein Interesse an einer guten Recherche hat. Leistungssport geht immer an die Belastungsgrenzen, und wenn der Mensch diese Grenzen beim Tier überschreitet ist das schlimm.

    Der Distanzsport ist der einzige Pferdesport, in dem ein Pferd mehrfach während nur eines Turnieres tierärztlich gecheckt wird. In den meisten Sportarten gibt es gerade mal Dopingproben und sonst nichts. Nicht mal die Rollkur auf den Abreiteplätzen wird untersagt. Auch wenn es offiziell so sein soll, findet es immer noch statt. Man kann sich die reichen Herrschaften ja nicht verprellen….

    Dass die Pferde bereits in jungen Jahren „verschlissen“ sind halte ich für ein Gerücht. Wer ein Distanzpferd mit Verstand aufbaut, trainiert dieses über viele Jahre hoch und reitet nicht gleich einen Hundert-Meiler. Ausnahme bestätigen die Regel. Das sind dann meiner Meinung nach die Leute, denen es nicht mehr ums Tier geht sondern um Geld, Macht, Prestige, usw.usw..

  7. Nan Reply

    zu erst mal ja leider sterben immer noch Pferde bei Sport Veranstaltungen wie der Distanz das ist leider ein trauriger Fakt und leider verschlissen Reiter die ´an solchen Veranstaltungen teil nehmen zu oft die Augen sie wollen oder können es nicht sehen mich wundert das gar nicht den die meisten fon denen die da teil nehmen haben ihre Pferde schon Kaput gerieten oder haben keine Skrupel die zutun und ja ich reite selbst doch es ist mehr ehrlich gesagt ein Dorn im Auge das so fiele Profis schlicht weg keinen plan haben sie wissen ein Pferd braucht Gesellschaft und sollte genug platz haben um sich über den tag verteilt im schritt bewegen zu können und was tun sie genau das liebe Pferd in die Einzel Haft (Einzel Box) wo sie meist mehr als 20 stunden stehen müssen und sich grade mal um drehen können das ist nicht Art gerecht ! und jeder weis das ist nicht Art gerecht leider wie grade er went werden die Pferde fon Profis Kaput geritten so das sie dann erlöst werden müssen und das passiert leider nicht selten fon geschätzten 20 Pferden Schaft es 1 auf turnier Nawo zu kommen nur damit er dort dann weiter leiden muss das ist doch misst Mensch Menschen denkt doch mal an die Pferde verdammt noch mal so was wie rol kur auch Wenz jetzt Andas heizt und für 10 Mine zugelassen ist ist Quälerei und hat nx mehr mit Gymnastikck zutun daduch haben fiele Tiere dan aus gerenktes genick oder nen über dentes Zungen Bein was übrigen zur Erstickung führen kann und das tuen Profis den armen an die es doch besser wissen sollten wen man sich das Skelet der Pferde an schaut sollte es klar sein das es eine unnatürliche Haltung ist in die man das Pferd bring mal davon abgesehen das das Tier sicher kaum Luft bekommt wehrend der zeit wo man den misst mit den Tier macht und bevor jemand schreibt das ich mich besser informieren Sol kann ich nur sagen na auch schon die Augen zu gemacht oder warum willst es nicht wahr haben das es die traurige gewiss heit ist leider ist es auch so das leider fiele fohlen gibt die jedes Jahr gezüchtet werde nur um sie letzt endlich gleich wider zu töten das ist leider ein trauriger fagt und die Züchter bekommen auch noch ne Prämie dafür da es sich um seltene Rassen handelt die erhalten werden sollen eigentlich aber die Profit geillen bauen tja die tun was sie wollen und wers nicht glaubt bitte ich mache mal den ling hier rein http://lorieesser.info/stoppt-subventionierte-zuechtung-und-schlachtung-von-fohlen/ so da könnt ihr ja mal selber sehen was alles falsch lauft in dieser Welt die armen Tiere die leiden wegen uns wier sollten sie schützen nicht foltern ! und das gilt immer egal ob Tier was man essen weil oder Tier was dein freund ist wir sollten mit innen vernünftig um gehen sie Art gerecht halten und uns um sie Art gerecht kümmern soweit es uns möglich ist ! ja man kan nicht alles richtig machen das ist leider so und jeder macht Fahler dennoch sollte man ein Tier immer gut behandeln erziehen ja quellen nein so das wars fon mir und denckt immer dran auch wer reiten kan kan nicht reiten man lernt immer was neues und man sollte immer Ofen sein wen man gesagt bekommt da machst du was falsch sollte man nach denken mache ich da misst ? schade ich den Tier ?

  8. Steffen Gebhardt Reply

    Es ist immer wieder erkennbar wie sorglos mit dem „!“ hantiert wird, um die eigene Meinung möglichst ausdrucksstark hervorzubringen. Ferner ist bei den Vor-Kommentatoren immer von einem reißerischen und unwahren Artikel die Rede, dann sind sicherlich die Quellverweise auch falsch – ist ja naheliegend…
    Ich kann mir einer gewissen Süffisanz in meinem Kommentar nicht erwehren, wenn dann auch noch als einzig wahre Informationsquelle die Webseite des Verbandes angegeben wird, dessen Sport nun mal völlig zu Recht in der Kritik steht.
    Wenn also das Distanzreiten in der Natur der Pferde liegt und nichts mit aufgezwungenen Training zu tun hat (schwer vorstellbar), ab wann hört den für das geliebte Pferd der Spaß auf und fängt der Stress an?
    Bei jeglicher Form der Unterhaltung mit Tieren, sei es nun im Sport oder auch im Zirkus, etc. steht Geld und der Mensch im Vordergrund und das Tier im Allgemeinen wird benutzt und nicht selten gequält. Das ist Fakt.

    • Gynia Felchner Reply

      Lieber Steffen,

      ich gebe Dir Recht, dass Hochleistungssport oft an die Grenze des Vertretbaren geht. Das auf den Distanzsport bis auf Breitensportniveau zu verallgemeinern, ist aber falsch.
      Im Gegensatz zu den allseits beliebten Reitsportdisziplinen wie Springen, Dressur, Galopprennen, ist der Distanzsport pferdegerecht. Reiter, die ihr Distanz-Training zu schnell aufbauen, verschwinden ganz schnell wieder von der Bildfläche. Für das erste Einführungsrennen ist ein Mindestalter von 5 Jahren vorgeschrieben mit einer Maximalgeschwindigkeit T5 (5 Minuten für 1 km). Das bedeutet Trab und Schritt gemischt. Wer hier schneller ist, erscheint nicht in der Wertung.

      Mit 5 Jahren ist so manches Spring- oder Dressurpferd verletzungsbedingt bereits fertig mit dem Sport. So manches Galopp-Rennpferd wird keine 4 Jahre alt weil die Sehnen reißen. Reiten ohne Gebiss gibt es in der Dressur gar nicht. Ab M ist Kandarre vorgeschrieben, den Pferden wird die Nase an die Brust gezogen, bis sie keine Luft mehr bekommen.
      Schau Dir an, was selbst schon auf Breitensportniveau auf den Abreiteplätzen (Dressur, Springen) los ist.

      Sicher ist es richtig, bei Sportarten, in denen Tiere beteiligt sind, genauer hinzuschauen. Aber dann bitte bei den richtigen Disziplinen.

      Gestreckter Galopp wird in der Distanz nicht geritten, so würde das Pferd auf Grund der Pulswerte beim ersten VET-Check rausfliegen. Das haben die Verfasser wahrscheinlich mit der Vielseitigkeitsreiterei verwechselt.

  9. ulla huschke Reply

    Die UAE sind ein schlechtes und trauriges Beispiel, aber der Bericht ist wirklich schlecht recherschiert und wirkt abgeschrieben. Der Sport wird in den meisten Fällen in Hinblickauf Gesundheit des pferdes ausgeübt. Junge Pferde starten in der Disziplin garnicht. I n einigen Ländernkönnen4 jährige 20 km laufen unter bestimmten Bedingungen. Dressur etc. ist da früher am Start. Hier ist ,wie mir der Vorsitzende der EWU sagte, eine Kuh gefunden worden die man 2015 durchs Dorf treibt, aber Intersesse an den wirklichen Begebenheiten und an einer sauberen sprich pferdefreundlichen Bewertung hat man nicht. Das nutzt diesem ansich sehr pferdefreundlichen Sport garnichts und so ist auch dieser Artikel zu sehen
    .

  10. Jürgen Zell Reply

    Ich finde es sehr anständig auch die Stellungnahme unserer Distanzreiterkollegin hier abzudrucken. Mag man über den etwas unsachlichen Anfangsbericht denken, was man will, wird hier doch einiges berichtigt ohne Misstände (in den UAE) zu beschönigen. Schade ist, dass beim Googeln übers Distanzreiten, zuerst die Qualen einiger Pferde durch eine handvoll Vollidioten beschrieben werden, bevor der Leser sich ein Bild über die reale Seite machen kann. Wer Distanzreiten als Marathon zu Pferde betreibt, wird sehr lange etwas von seinem Pferd haben.

    Wenn der Tierarzt die Pferde schon frühzeitig wegen kleiner Gangunreinheiten (mit denen ein Totilas noch bei der WM auftritt) eliminiert, spricht das für unseren Sport. Wr wollen das so!!! Wer nur Ausfallquoten sieht und schlecht redet, hat den Sinn dieser Untersuchungen nicht verstanden.

    Trotzdem finde ich es in Ordnung dass das Thema nicht totgeschwiegen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.