Tierschützer von morgen

Der illegale Wildtierhandel und die Entwaldung stellt für viele Wildtiere nicht nur eine ständige, sondern auch eine stetig wachsende Bedrohung dar. Schuppentiere sowie Mond- und Sonnenbären werden gejagt, um ihre Schuppen, Häute, Galle oder andere Teile zu medizinischen oder kosmetischen Zwecken weiterzuverarbeiten. Elefanten und Braunbären verlieren ihren natürlichen Lebensraum durch systematische Abholzung der Wälder. Gründe hierfür sind unter anderem der steigende Bedarf an Bodenflächen für die landwirtschaftliche Nutzung oder die Infrastruktur wie beispielsweise für Autobahnen oder Wohngebiete.

Wenn Tiere leiden, ist oft der Mensch daran beteiligt

Als Welttierschutzgesellschaft wollen wir die Situation von Tieren nachhaltig verbessern und sind im Rahmen von tiermedizinischer Ausbildung, Versorgung von notleidenden Tieren, Unterstützung von Schutzzentren und Bildungsarbeit im Einsatz.

Eine besondere Rolle in unserer Tierschutzarbeit spielt die Sensibilisierung junger Menschen. Durch Aufklärung und Informationen lernen sie, dass Tiere schützenswerte Lebewesen sind und dass unser Handeln Auswirkungen auf das Leben jedes einzelnen Tieres haben kann. Wenn wir diesen Gedanken bei Kindern und Jugendlichen wecken können, legen wir den Grundstein für den Tierschutz von morgen. Denn Tierschutz fängt beim Menschen an.

World Wildlife Day 2017: Die Stimme der Tierschützer von morgen

Ganz in diesem Sinne stehen Kinder und Jugendliche auch im Fokus des diesjährigen World Wildlife Days. Unter dem Motto „Listen to the young voices. Do one thing today to help protect the world’s wildlife” (zu Deutsch: Höre auf die Stimmen der Jungen. Tu heute eine gute Sache und hilf, Wildtiere zu schützen) fordern die Vereinten Nationen junge Menschen weltweit auf, sich aktiv für den Schutz bedrohter Tiere einzusetzen. Mehr dazu lesen Sie hier: http://wildlifeday.org/

world-wildlife-day-2017

Hintergrund: Der jährlich am 3. März stattfindende World Wildlife Day ist ein im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (auch Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, CITES, genannt) eingeführter Aktions- und Gedenktag. In Anlehnung an die Unterzeichnung des Abkommens am 3. März 1973 schafft der World Wildlife Day weltweit Bewusstsein für gefährdete Lebewesen – Tiere und Pflanzen – und ihre Ausbeutung durch den illegalen Wildtierhandel.

Tierschutzbildung in unseren Projekten

Das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen, ist das A und O, um langfristige Erfolge im Tierschutz zu erzielen – so auch in unseren weltweiten Tierschutzprojekten. Interaktiv und spielerisch lässt es sich besonders gut lernen. Entdecken Sie in unserer Bildergalerie, wie Tierschutzbildung in unseren Wildtierprojekten umgesetzt wird:

Unterstützen Sie unseren Einsatz für Wildtiere in Not – mit einer Spende oder Patenschaft:



Lesen Sie hier mehr über unsere Wildtier-Projekte:
»Braunbären in Rumänien
»Elefanten in Indonesien
»”Galle”-Bären in Vietnam
»Wildtiere in Vietnam
»Wildtiere in Surinam

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.