WTG-Nothilfefonds
Tiernothilfe in der Türkei
In der Türkei wüten seit Wochen verheerende Waldbrände in verschiedenen Regionen des Landes. Die Flammen breiten sich meist rasend schnell aus, zerstören ganze Landstriche und bringen unzählige Tiere in akute Lebensgefahr. Seit Beginn der Katastrophe ist unsere Partnerorganisation Hayvan Hakları Federasyonu (HAYTAP) unermüdlich im Einsatz, auch unterstützt durch Mittel aus dem WTG-Nothilfefonds.
Die Lage ist weiterhin angespannt. Kaum ist ein Brand unter Kontrolle, flammen in anderen Teilen des Landes bereits die nächsten auf.
Unsere Partnerorganisation bleibt daher ständig gefordert und muss immer wieder innerhalb kürzester Zeit in betroffene Gebiete aufbrechen. Jeder Ort im Land ist potenzieller Einsatzort, überall dort, wo Tiere Hilfe brauchen.

Die Hilfe, die HAYTAP vor Ort leistet, umfasst alles, was im Zusammenhang mit Waldbränden nötig ist:
Sobald ein Brand gemeldet wird, machen sich Teams, bestehend aus Koordinator*innen, tiermedizinischem Personal und freiwilligen Helfer*innen, auf den Weg. Pro Einsatz sind im Schnitt sieben bis zehn freiwillige Helfer*innen sowie ein/e Tiermediziner*in und zwei tiermedizinische Fachkräfte vor Ort aktiv. Unermüdlich setzen sie sich für jedes einzelne Tier ein, das Hilfe benötigt, unter schwierigsten Bedingungen.
Ihr Ziel: so viele Tiere wie möglich vor den Flammen zu retten.

Wo direkte Rettung nicht mehr möglich ist, beginnt die aufwändige Nachsuche in den ausgebrannten Gebieten. Stunde um Stunde durchkämmen die Teams die Aschefelder, um verletzte und traumatisierte Tiere zu finden, medizinisch zu versorgen und in Sicherheit zu bringen.
Die Brände zerstörten nicht nur riesige Waldflächen und damit auch die Lebensräume zahlreicher Wildtiere, sondern unzählige fielen den Flammen zum Opfer.


Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in Siedlungsgebieten und Dörfern, die direkt von den Bränden betroffen sind. Mehrere Orte wurden bislang vorsorglich evakuiert und viele Menschen mussten ihre Häuser in großer Eile verlassen.
Zurück bleiben Hunde, Katzen, Hühner, Ziegen und andere Haus- und Nutztiere, die schutzlos den Flammen ausgeliefert waren. Besonders dramatisch ist die Situation für Hunde, die in ländlichen Regionen häufig als Wachhunde auf den Grundstücken vor den Häusern leben.
Unsere Partnerorganisation HAYTAP fährt gezielt in diese Dörfer, sucht nach zurückgelassenen oder eingeschlossenen Tieren und bringt sie in Sicherheit. Auch Tiere, die sich aus Angst versteckt haben, werden behutsam geborgen und medizinisch versorgt.
10 Euro
im Monat
ermöglichen, dass wir durch den WTG-Nothilfefonds Tieren in größten Krisen schnelle Hilfe leisten können.
75 Euro
tragen zur tiermedizinischen Versorgung verletzter Katzen und Hunde etwa in der Türkei bei.
Für diese Versorgung werden vor Ort mobile Zeltkliniken eingerichtet. Hier erhalten die Tiere Wasser, Nahrung, Infusionen sowie lebensrettende medizinische Behandlungen. Brandwunden, Rauchvergiftungen und Dehydrierung sind die häufigsten Befunde.
In einzelnen Fällen haben Farmtiere, deren Besitzer*innen nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren können, die Chance, nach der Erstversorgung in die HAYTAP-eigenen Schutzzentren gebracht zu werden, wo sie dauerhaft sicher verbleiben können.

Die verheerenden Waldbrände in der Türkei bedrohten nicht nur Lebensräume, sondern forderten unzählige tierische Opfer. Nur Dank Ihrer Unterstützung und dem WTG-Nothilfefonds können wir gemeinsam dafür sorgen, dass durch die Flammen verletzte und zurückgelassene Tiere gerettet, medizinisch versorgt und in Sicherheit gebracht werden – und ihnen so eine neue Chance auf Leben schenken.
Bitte sichern Sie Tiernothilfe in der Türkei!
Nur mit Ihrer Unterstützung können wir schnell handlungsfähig sein und den Tieren Hilfe bieten.

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Kontaktieren Sie mich gern:
Stefanie Timm
Leiterin Tierschutzarbeit
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: projekte@welttierschutz.org
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