WTG-Nothilfefonds
Tiernothilfe im Libanon
Im Libanon hat sich die Situation für Menschen und Tiere durch das Kriegsgeschehen im Nahen Osten dramatisch verschärft. Besonders stark trifft es die zahllosen von Bombeneinschlägen traumatisierten Tiere, die zurückgelassen inmitten von Trümmern leben. Damit vor Ort weiterhin lebenswichtige Hilfe geleistet werden kann, unterstützen wir lokale Tierschutzorganisationen mit Mitteln aus dem WTG-Nothilfefonds.
Sehen Sie im Video (per Klick auf „Inhalt entsperren“), wie das Team vor Ort verletzten und kranken Tieren zu Hilfe eilt und diese versorgt:
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Weitere Informationen10 Euro
im Monat
ermöglichen, dass wir durch den WTG-Nothilfefonds Tieren in größten Krisen schnelle Hilfe leisten können.
75 Euro
tragen zur tiermedizinischen Versorgung verletzter Tiere etwa im Libanon bei.
Libanon: Rettung aus den Trümmern
Seit Beginn der jüngsten Eskalation sind die Teams von Give Me A Paw und BETA Lebanon im Dauereinsatz. Sie retten verletzte, traumatisierte und zurückgelassene Tiere aus den akuten Gefahrenzonen, versorgen sie medizinisch und bringen sie in Sicherheit. Inmitten von Zerstörung, Verzweiflung, Angst und nicht endenden Einschlägen:
„Wir wissen, dass wir zur falschen Zeit am falschen Ort sein könnten – und dass das unser Leben kosten könnte. Aber wir fahren trotzdem. Denn für diese Tiere gibt es sonst niemanden.“

Besonders im Süden des Libanon, der schwer betroffen ist, sind die Teams seit März unermüdlich im Einsatz. Eine erste Bilanz unserer Partnerorganisation Give Me A Paw ist beeindruckend. Bis Ende Mai haben die Tierschützer*innen mehr als 40 Ortschaften im Kriegsgebiet aufgesucht und dort …
- mehr als neun Tonnen Futter verteilt,
- 216 Tiere gerettet,
- 165 Tiere mit ihren Halter*innen wiedervereint sowie
- 51 Tiere für Behandlungen und Pflege aufgenommen.
Doch das ist nur eine Zwischenbilanz, denn die Not vieler Tiere ist weiterhin enorm und viele Orte sind aufgrund der anhaltenden Kriegshandlungen immer schwerer zu erreichen.

Bei ihren Einsätzen gehen die Tierschützer*innen daher ein hohes Risiko ein. Wenn sie in betroffene Kriegsgebiete fahren, um Tiere aus Trümmern zu retten, in ihrer Not von der Straße mitzunehmen und medizinische Hilfe zu leisten, lauert die Gefahr, selbst Opfer der Kriegshandlungen zu werden. Nicht selten müssen die Tierschützer*innen auch Tiere befreien, die auf Grundstücken oder in Häusern eingesperrt sind und festsitzen.

Die Rettungsteams unterstützen Tierhalter*innen außerdem dabei, ein neues Heim für Tiere zu finden, die sie zurücklassen mussten, und helfen jenen Menschen, die weiterhin in den Gefahrenzonen leben und keinen Zugang mehr zu Futtermitteln für ihre Schützlinge haben. Der Einsatz unserer Partnerorganisationen ist oft die einzige Überlebenschance für diese Tiere.
Helfen Sie jetzt – Jede Spende zählt!
Die Situation im Libanon bleibt ungewiss. Aber eines ist sicher: Die Tiere brauchen unsere Hilfe – jetzt und in den kommenden Wochen. Mit Ihrer Spende für den WTG-Nothilfefonds können die lokalen Tierschutzorganisationen ihre lebensrettende Arbeit fortsetzen.
Bitte sichern Sie Tiernothilfe im Libanon!
Nur mit Ihrer Unterstützung können wir schnell handlungsfähig sein und den Tieren Hilfe bieten.

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Stefanie Timm
Leiterin Tierschutzarbeit
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: projekte@welttierschutz.org
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