Bärenwaisen in Rumänien: Schon 15 hungrige Mäuler
Das kleine Bärenmädchen Forina trifft ein schweres Schicksal – offenbar verwaist, irrte sie schutzlos und allein in der Wildnis der rumänischen Karpaten umher.
Das kleine Bärenmädchen Forina trifft ein schweres Schicksal – offenbar verwaist, irrte sie schutzlos und allein in der Wildnis der rumänischen Karpaten umher.
Wir berichteten vor Kurzem über vier kleine Bärenwaisen in Rumänien, die plötzlich allein und schutzlos gesichtet wurden. Jetzt gibt es schöne Neuigkeiten: Sie konnten ein Zuhause im von uns unterstützten Bärenschutzzentrum finden. Lesen und sehen Sie hier, wie es ihnen und anderen Bärenjungen mit ähnlichem Schicksal geht.
Ängstlich und unsicher klammern sich die Kleinen aneinander. Es sind vier kleine Bärenkinder, deren Leben in dieser Nacht eine dramatische Wendung nahm: Ihre Mutter kommt nie wieder zurück. Die Bärenfamilie wurde noch beobachtet, wie sie nahe eines Ferienortes den Müll durchsuchte, bis die Kleinen plötzlich allein auftauchten – ihre Mutter bleibt verschwunden; vermutlich fiel sie den viel befahrenen Straßen oder der Jagd zum Opfer.
In Rumänien sind so viele Bären zuhause, wie sonst nirgends in Europa – und wir seit 18 Jahren für ihren Schutz im Einsatz. Lesen Sie hier, wie sich die Herausforderungen der Tierschutzarbeit über die Zeit verändert hat und wie wir heute mit zwei starken Partnern für die Bären eintreten.
30.06.2022. In keinem anderen Staat der Europäischen Union leben so viele Braunbären wie in Rumänien. Doch seit Jahren schwelt im Land ein Konflikt über den Umgang mit den großen Landsäugern. Wie lokale Partner der Welttierschutzgesellschaft (WTG) in Rumänien berichten, hat sich die Stimmung dort zuletzt deutlich zu Ungunsten der Bären entwickelt: In Medien und Politik herrscht ein zunehmend bärenfeindliches Klima und nicht zuletzt wird dem Umweltminister des Landes, der aus einer Region mit hoher Bärendichte und verbreitet negativer Einstellung gegenüber Bären stammt, eine große Nähe zu den Jagdvereinigungen nachgesagt.