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Weltweite Protestwelle gegen Tierleid auf Social Media

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Social Media Animal Cruelty Coalition (kurz SMACC) gingen wir am 04. Juni 2024 mit Aktionen in Berlin, Kalifornien und London auf die Straße. 

Berlin, Menlo Park/London, 4. Juni 2024. Mit Aktionen an verschiedenen Standorten von Facebook und dessen Mutterkonzern Meta forderten Tierschützer*innen wie wir von der Welttierschutzgesellschaft ein endlich entschiedenes Handeln gegen Fotos und Videos auf Social Media, die Tierquälerei und -folter zeigen. Trotz wiederholter Gespräche und Appelle können sich diese Tierleid-Inhalte weiterhin weitgehend ungehindert auf Facebook und anderen Plattformen verbreiten: Hunderte Gruppen und Seiten posten tagtäglich neue Inhalte von Grausamkeiten gegenüber Tieren – darunter Affenbabys, die in kleine Gläser gepfercht, lebendig begraben oder in Brand gesetzt werden.  

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr das Thema in den Medien unter anderem international durch die BBC-Dokumentation „The Monkey Haters“ und den ARD-Film des “Y-Kollektiv”. Personen in den USA, im Vereinigten Königreich und in Indonesien wurden wegen ihrer Beteiligung an den Tier-Folterungen bereits strafrechtlich verfolgt. Dennoch hat Meta die Verbreitung dieser Inhalte auf Facebook bislang nicht unterbunden – die Inhalte zirkulieren weiter. 

Andere häufige Missbrauchsvideos auf Netzwerken wie Facebook, Instagram, TikTok und Youtube zeigen “inszenierte Rettungen“, bei denen junge Hunde, Katzen und andere Kleintiere absichtlich in die Nähe von in Gefangenschaft lebenden Raubtieren gebracht werden, um dann durch eine Person im Video aus ihrer misslichen Lage befreit zu werden. Was vermeintlich heldenhaft wirkt, ist inszeniert: Die so genannten “Fake Rescues” sind ein besonders perfides Beispiel für die vielen Facetten des Tierleids auf Social Media. 

Wir dokumentieren das wachsende Problem von Tierleid auf Social Media seit Jahren und die Grausamkeiten werden immer noch abscheulicher. Es ist längst überfällig, dass Netzwerke wie Meta diesen gefährlichen Inhalten und ihren Erstellenden Einhalt gebietet – für die Tiere, denen dadurch Leid erspart wird, und um die Normalisierung der Brutalität zu verhindern. 

Mit öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen, die diese Grausamkeiten anprangern, engagierten sich Mitglieder der Social Media Animal Cruelty Coalition (kurz SMACC) am 04. Juni 2024 nun global an unterschiedlichen Orten: 

  • in Berlin, Deutschland (Welttierschutzgesellschaft (WTG)) mit einer Flyer- und Informationsaktion auf der Straße sowie einem virtuellen Aktionsnetz auf Social Media 
  • am Meta-Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Tierschutzgruppe Lady Freethinker) mit einem laut- und bildstarken Protest  
  • vor dem Meta-Büro in London, UK (Action for Primates), die den Appell in Briefform an Mitarbeitende übergaben. 

Auch in den sozialen Medien fand der Aktionstag global statt – zahlreiche Nutzer*innen beteiligten sich, um durch eigene oder weitergeteilte Aktionsaufrufe dem Protest beizuwohnen.  

In der Bilderstrecke können Sie einige Momente der globalen Protestwelle nachverfolgen: 

© LadyFreeThinker
© LadyFreeThinker
© LadyFreeThinker

Unterzeichnen Sie unsere Petition an die Bundesregierung und Mitglieder des Bundestages, teilen Sie diese in Ihren Netzwerken und helfen Sie lautstark und öffentlichkeitswirksam mit, Tierschutzprobleme wie die uneingeschränkte Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken im Zuge des neuen Tierschutzgesetzes zu verbieten. 

#StopptTierleid

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Stärken Sie unsere Forderungen an die sozialen Netzwerke und die Bundesregierung: Für ein Stopp von Tierleid-Inhalten!

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