Spaß auf Bärenart

Gleich fünf neue Bewohner erfreuen sich dieser Tage an ihrem tiergerechten und sicheren Zuhause im rumänischen Bärenschutzzentrum unserer Partner Asociatia Milioane de Preteni (AMP) – darunter Bärin Anima, die die Quarantäne verlassen konnte, sowie eine Bärenmutter und ihre drei Jungen.

Hintergrund: Bärenschutz in Rumänien

Zahlreiche Braunbären in Rumänien führten mitunter jahrzehntelang ein trostloses Dasein in illegalen oder schlechten Haltungen. Im Schutzzentrum unserer rumänischen Partnerorganisation Asociatia Milioane de Preteni (AMP) finden diese Bären zwischen Eichenbäumen und Hügeln endlich ein bärengerechtes Zuhause.

Zum Projekt

Erst im August kam Bärin Anima in die Obhut unserer Partner - damals berichteten wir Ihnen bereits vom schweren Schicksal: Vom Auto angefahren lag sie mehrere Stunden, unter Schmerzen infolge des gebrochenen Hinterbeines, am Straßenrand. Unsere Partner eilten zu Hilfe und konnten durch unsere Unterstützung eine umfangreiche Operation für die Bärin in die Wege leiten.

Nach sechs langen Wochen in Quarantäne ist Anima genesen und durfte endlich in den Außenbereich verlegt werden. Doch während das gebrochene Hinterbein nun geheilt und die Bärin zunächst agil erschien, wies sie bei ihren ersten Schritten im Gehege Probleme mit ihrem Vorderbein auf. Das Team unserer Partner konnte durch ihre Beobachtungen aber sicherstellen, dass die Verletzung alt ist und der Bärin keine Schmerzen bereitet. So erkundet Anima ihr neues Zuhause im tiergerechten Bärengehege neugierig und nutzt die Beschäftigungsmöglichkeiten voll aus.

Und gleich vier weitere Bewohner fordern dieser Tage die Aufmerksamkeit unserer Partner: Die junge Bärenmutter Mona und ihre drei Jungen - Anne, Jasper und Rustik - plünderten auf der Suche nach Nahrung in der Vergangenheit immer wieder Mülltonnen in einem Touristengebiet. Da gerade Muttertiere sehr aggressiv werden können, wenn sie ihren Nachwuchs in Gefahr sehen, befürchteten Anwohner*innen Konflikte – die in der Vergangenheit meist tödlich für Mensch oder Bär endeten. Sie kontaktierten unsere Partner, um die Bären in sicherer Distanz zu wissen und sie vor einem wohlmöglichen Abschuss zu bewahren. Insbesondere die Bärenjungen haben scheinbar ihre Scheu vor den Menschen verloren, was ein Leben in der Wildnis leider unmöglich macht. Zum Schutz ihrer selbst werden die Vier Bewohner des Zentrums bleiben.

Neugierig erkunden besonders die Kleinen das Gelände und nutzen – ganz bärentypisch – mit Vorliebe den Pool zum Planschen.

Schenken Sie den Braunbären ein tiergerechtes Leben!

Schon mit 40 Euro unterstützen Sie die fachärztliche Betreuung eines Bären in seinen ersten drei Wochen im Schutzzentrum.

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