Am 11. und 12. Juni 2026 wird der „SMACC Global Summit“ live in Persona in Indonesien stattfinden – die erste internationale Konferenz zum Thema Tierquälerei in sozialen Medien. Und wir werden dabei sein! Organisiert von der Social Media Animal Cruelty Coalition (SMACC) unter dem Dach der Asia for Animals Coalition, vereinen wir durch das zweitägige Event Fachleute, Aktivist*innen, Forschende sowie Regierungs- und Plattform-Vertreter*innen aus aller Welt.
Auch Sie können sich für eine virtuelle Teilnahme anmelden: www.endcrueltyonline.com/summit-2026
Als Welttierschutzgesellschaft sind wir seit 2022 Mitglied von SMACC – als eine der ersten, die sich dieser wichtigen Koalition angeschlossen und ihre Arbeit von Beginn an unterstützt haben. Umso spannender ist es, in diesem Jahr erstmals die beteiligten Organisationen für einen direkten Austausch treffen und gemeinsam vor Ort und in Person auf den Status Quo der Problematik und die nächsten wichtigen Schritte blicken zu können.
Große Vielfalt an Expert*innen und Themen
Der SMACC Global Summit bringt Vertreter*innen aus folgenden Bereichen zusammen:
- Tierschutz
- Technologie
- Strafverfolgung
- Wissenschaft
- Social Media
- Politik und Regulierung
Unser gemeinsames Ziel ist es, globale Bemühungen zu bündeln, um Tierleid auf Social Media wirksam zu bekämpfen und gleichzeitig die Sicherheit im Internet sowohl für Tiere als auch für Menschen zu verbessern. Dabei soll die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren gestärkt werden, um gemeinsam Einfluss auf sozialen Netzwerke zu nehmen und deren konsequente Umsetzung durch umfassendere Gemeinschaftsstandards zu nehmen. Der Austausch von Erkenntnissen mit Vertreter*innen der sozialen Netzwerke spielt ebenso eine wichtige Rolle wie die Entwicklung konkreter Strategien in Workshops und Panels. Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln, um:
- Tierleid für Social Media endlich zu beenden
- sicherere digitale Räume zu schaffen
- und einen mitfühlenderen Umgang mit Tieren auch online zu fördern
Darüber hinaus steht der Ausbau internationaler Netzwerke im Fokus, um koordiniertes Handeln zu fördern und nachhaltige Lösungen auf globaler Ebene zu ermöglichen.
Das Programm: Tag 1, 11.06.2026
Tag 1 – Donnerstag, 11. Juni 2026
Bitte beachten Sie, dass alle Vorträge auf Englisch sein werden und die Zeiten in Ortsangaben (Indonesien, GMT+8) sind. Ist es 08 Uhr morgens vor Ort, ist es in Berlin (GMT+2) 02 Uhr nachts.
Um 09:00 Uhr beginnt die Eröffnungszeremonie mit einer Begrüßung durch den Moderator, der indonesischen Nationalhymne „Indonesia Raya“, einem Gebet sowie einer Einführung durch die Organisator*innen von Sintesia und SMACC. Anschließend gibt es ein Grußwort eines Ehrengastes.
Um 09:40 Uhr startet die erste Plenarsitzung, in der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Regierung, Forschung und dem digitalen Bereich die komplexe Realität von Online-Tierquälerei beleuchten. Dabei geht es um psychologische Auswirkungen der Inhalte, Herausforderungen bei der Rechtsdurchsetzung sowie digitale Trends.
Um 12:00 Uhr folgt die zweite Sitzung zum Thema Wildtierhandel und Online-Tierquälerei und warum beide Bereiche gemeinsam angegangen werden müssen. Diskutiert wird, wie sich illegaler Wildtierhandel und grausame Inhalte in sozialen Medien gegenseitig verstärken, welche Erkenntnisse aus Ermittlungen vorliegen und wie solche Inhalte die Nachfrage anheizen.
Nach einer Pause geht es um 13:30 Uhr mit der dritten Sitzung weiter, die sich mit Online-Sicherheit und Tierquälerei im Kontext sich entwickelnder gesetzlicher Rahmenbedingungen beschäftigt. Hier werden bestehende Gesetze und regulatorische Ansätze beleuchtet, bestehende Lücken aufgezeigt und Herausforderungen bei der Einbindung von Tierquälerei in Online-Sicherheitsregelungen diskutiert.
Um 15:10 Uhr widmet sich die vierte Sitzung der Recherche von Tierquälerei-Inhalten – von digitaler Beweissicherung bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung. Vertreterinnen von Strafverfolgungsbehörden, NGOs und Rechtsexpert*innen erörtern, wie Fälle aus dem digitalen Raum zu realer Verantwortlichkeit führen, wie grenzüberschreitende Ermittlungen funktionieren und wie Netzwerke hinter solchen Inhalten identifiziert werden können.
Der erste Tag endet um 17:00 Uhr mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und einem Ausblick auf den zweiten Tag.
Das Programm: Tag 2, 12.06.2026
Bitte beachten Sie, dass alle Vorträge auf Englisch sein werden und die Zeiten in Ortsangaben (Indonesien, GMT+8) sind. Ist es 08 Uhr morgens vor Ort, ist es in Berlin (GMT+2) 02 Uhr nachts.
Um 08:30 Uhr beginnt der zweite Veranstaltungstag mit einer Begrüßung, einem Grußwort eines Ehrengastes sowie einem Überblick über die Tagesagenda.
Um 09:00 Uhr startet die fünfte Sitzung zum Thema künstliche Intelligenz, Online-Tierquälerei und der Zukunft des Tierschutzes. Im Mittelpunkt stehen KI-generierte Tierleid-Inhalte auf Social Media, deren Erkennung, Risikobewertung und mögliche Gegenmaßnahmen. Zudem werden der Einsatz von KI in kriminellen Netzwerken, ethische Fragestellungen, Meldeprozesse und Tracking-Systeme beleuchtet.
Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation der Welttierschutzgesellschaft und Verantwortliche unserer Kampagne Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken, wird diese Sitzung moderieren.
Um 10:20 Uhr folgt die sechste Sitzung, die sich mit dem aktuellen Umgang von Social-Media-Plattformen mit Tierquälerei-Inhalten beschäftigt. Dabei wird diskutiert, inwiefern bestehende Richtlinien tatsächlich umgesetzt werden, welche Herausforderungen bei der Moderation bestehen und welche neuen Tools sowie praktischen Schritte notwendig sind, um mehr Verantwortlichkeit zu erreichen.
Nach der Mittagspause geht es um 13:15 Uhr mit der siebten Sitzung weiter. Diese nimmt positive Chancen durch die Nutzung sozialer Medien in den Blick, insbesondere wie durch Storytelling, dem Einsatz von KI und der Zusammenarbeit mit Influencer*innen und Content Creator*innen Mitgefühl gefördert werden kann. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Kampagnen über klassische Advocacy-Formate hinauswirken und neue Zielgruppen erreichen.
Um 14:40 Uhr folgt die achte Sitzung in Form eines Workshops unter dem Titel „Stronger together“, bei dem die Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln im Mittelpunkt stehen.
Der zweite Tag endet mit der Abschlusszeremonie. Diese umfasst eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Tages, abschließende Worte eines Ehrengastes, ein gemeinsames Foto mit allen Teilnehmenden, offiziellen Abschlussbeiträgen von SMACC und Sintesia sowie Ankündigungen zu zukünftigen Veranstaltungen.
Die Konferenz wird ein starkes Zeichen gegen Tierleid auf Social Media setzen
Wir laden alle Interessierten unbedingt ein, virtuell an der Konferenz teilzunehmen und Teil dieser wichtigen Bewegung zu werden. Gemeinsam mit vielen Tierfreundinnen und Tierfreunden weltweit werden wir uns weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Tierleid für Likes und Reichweite endlich von Social Media verschwindet.
Jede Spende zählt
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