Rettung der Bärenwaisen

Bam und Bim sind wahre Wunder. Die zwei verwaisten Bären harrten tagelang allein und verlassen in ihrem Versteck aus – bis unsere Partner der Asociata Milionae de Preteni (AMP) zu Hilfe gerufen wurden und die Tiere ins Schutzzentrum brachten. Lesen Sie hier die ganze Geschichte und erfahren Sie, wie es den beiden heute geht.

Nur vorsichtig schauten sich Bim und Bam um: Wird ihre Mutter jemals wiederkommen? Die Bären zitterten vor Kälte, waren mager und viel zu jung, um allein überleben zu können. Doch der Hunger war stärker als ihre Angst. Sie hatten keine andere Wahl: Schutzlos und unerfahren machten sie sich in den Tiefen der rumänischen Wälder auf die Suche nach Nahrung.

Drei Tage beobachteten Tierfreunde in Rumänien die zwei zarten Bärenjungen in ihrer Verzweiflung – verbunden mit der Hoffnung, dass den Tieren das Schicksal als Waisen doch noch erspart bleibt. Doch vergebens. Ihre Mutter kam nicht zurück. Wir können in diesem wie in den vielen anderen Fällen von verwaisten Bärenjungen nur spekulieren: Wurde die Mutter geschossen? Oder ist sie gefangen worden, um in einem der zahlreichen Zoos und Zirkussen ausgestellt zu werden?

Das Leid rumänischer Bären

Dies wäre leider kein Einzelfall. Häufig werden im Land Grauzonen ausgenutzt, um die geltenden Gesetze zum Schutz von Bären außer Kraft zu setzen und das Abschießen oder Einfangen zu rechtfertigen. Jedes Jahr werden infolgedessen zahlreiche vermeintliche Problembären getötet oder gefangen, um mit ihnen in Zoos, Zirkussen oder Restaurants Besucher zu begeistern. Zurück bleiben nicht selten auch verwaiste Bärenjunge – wie Bim und Bam.

Rettung der Bärenwaisen

Die Tierfreunde schritten glücklicherweise gerade noch rechtzeitig ein und alarmierten unsere Partner der Asociata Milionae de Preteni (AMP), die die Bärenjungen retteten und in das Schutzzentrum im rumänischen Zarnesti brachten. Hier sind Bim und Bam nun in ihrem Zuhause auf Zeit. Wie die anderen »»85 anderen Braunbären der Libearty Bear Sanctuary erhalten sie eine individuelle tiermedizinische Betreuung und bärengerechte Betreuung. In den ersten Monaten bleiben die Tiere zunächst in ein Quarantänegehege, zu dem nur die Tierpfleger Zugang haben. Die beiden Jungen werden zweimal täglich mit der Flasche gefüttert – und erhalten so einen lebensnotwendigen Ersatz für die Muttermilch.

Wir unterstützen die AMP beim Erhalt des Schutzzentrums und finanzieren unter anderem die großen Nahrungsmengen, die die Bären täglich brauchen. Immerhin müssen fast 1,5 Tonnen täglich in die Gehege verladen werden. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung stehen Früchte, Gemüse, Fisch, Fleisch, Joghurt, gekochter Reis, Brot und Honig auf dem Speiseplan. Bären wie Bim und Bam erhalten das Futter – zu Beginn per Flasche und heute bereits eigenständig, was ihren Bedürfnissen entspricht. Das Wohlbefinden der Bären steht für die 22 Mitarbeiter an erster Stelle – und das zeigt seine Wirkung, wie der aktuelle Zustand von Bim und Bam (siehe ganz oben) unterstreicht. Wenn Bim und Bam groß und stark genug werden, um allein überlebensfähig zu sein, wird das Team sie in einer jagdfreien und sicheren Region auswildern.

Bitte unterstützen Sie den Erhalt des Bärenschutzzentrums!




Das könnte Sie auch interessieren:
»Zur ausführlichen Projektvorstellung
»Weitere Neuigkeiten aus Rumänien
»Unser Einsatz für Wildtiere

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.