Unser Einsatz für Nutztiere

Die Bedingungen unter denen Nutz- und Lasttiere leben müssen, sind oft sehr schlecht. Ob Esel in Indien, Ziegen, Rinder und Schweine in Südafrika oder Milchkühe in Deutschland: Viele Nutztiere werden nicht tiergerecht gehalten und leiden in Folge dessen schwer.

Die Welttierschutzgesellschaft setzt sich für eine tiergerechte Haltung ein, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und insbesondere auf die angeborenen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht nimmt. Dazu gehört die tiergerechte Fütterung oder die Möglichkeit, sich in der natürlichen Umgebung selbst zu versorgen. Nutztiere sollen ihren Bewegungsdrang oder das Bedürfnis, sich zu verstecken, in tiergerechter Haltung ausleben können. Jungtiere sollen nicht von ihren Müttern getrennt werden.

Aufgrund von Unwissenheit der Halter sowie fehlender tiermedizinischer Versorgung bleiben gebrochene Beine, Wunden und Dehydrierung in Ländern wie Südafrika oder Indien oft unbehandelt. Gemeinsam mit lokalen Partnern stellen wir hier durch regelmäßige mobile Kliniken die Behandlung kranker Tiere sicher. Darüber hinaus werden die Tiere geimpft und vorbeugend gegen den Befall durch Parasiten behandelt. Zudem wird den Halter, die häufig wenig oder keine Erfahrung in der Tierhaltung haben, Wissen rund um die Bedürfnisse ihrer Tiere und deren bestmöglicher Versorgung vermittelt.

Doch auch in Deutschland gibt es Handlungsbedarf. Für die meisten Milchkühe gehören Krankheiten, Schmerzen, Stress und ein Leben im Stall zum Alltag. Statt tiergerechter Haltung hat die Kostenreduktion Vorrang – zulasten der Tiere. Das wollen wir im Rahmen der Kampagne KUH+DU mit einer Haltungsverordnung und mehr Transparenz für Verbraucher ändern.

Getreu unserem Motto „Tierschutz fängt beim Menschen an“ verbinden wir aktiven Tierschutz vor Ort mit Aufklärungs- und Bildungsmaßnahmen in der Bevölkerung.

Weltweit leiden Nutztiere - Helfen Sie!

Schon mit 65 Euro ermöglichen Sie die Behandlung von 25 Tieren gegen Parasiten wie Zecken, Flöhe und Würmer.

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