Unser Einsatz für Nutztiere

Ob Esel in Tansania, Ziegen und Rinder in Indien oder Schweine in Südafrika: Viele Nutztiere bilden die Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung in unseren Einsatzländern, doch aufgrund geringer finanzieller Mittel und der Unwissenheit vieler Halter*innen werden sie nicht tiergerecht gehalten und leiden in Folge dessen schwer. Auch fehlt es vielerorts an einer grundlegenden tiermedizinischen Versorgung, die auch die abgelegenen Regionen der Länder abdecken.

Die Welttierschutzgesellschaft setzt sich für eine tiergerechte Haltung von Nutztieren ein, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und insbesondere auf die angeborenen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht nimmt. Dazu gehört die tiergerechte Fütterung oder die Möglichkeit, sich in der natürlichen Umgebung selbst zu versorgen. Nutztiere sollen ihren Bewegungsdrang oder das Bedürfnis, sich zu verstecken, in tiergerechter Haltung ausleben können. Jungtiere sollen nicht von ihren Müttern getrennt werden.

Der Fokus unserer Arbeit für den Schutz von Nutztieren liegt darauf, die Ursachen des Tierleids zu bekämpfen. Im Rahmen von Workshops unter Tierhalter*innen vermitteln wir grundsätzliche Prinzipien wie hygienische Tierhaltung, Vermeidung von Krankheitsübertragungen und – im
Zeichen der Klimakrise – vermehrt auch Ansätze zum präventiven Umgang mit Wetterkatastrophen. So leiten wir die Halter*innen an, die Bedürfnisse der Tiere kennenzulernen und eigenständig mehr für ihr Wohl zu tun. Darüber hinaus stärken wir auch durch den Einsatz mobiler Tierärzt*innen-Teams die tiermedizinische Versorgung von Nutztieren.

Coronakrise: Tierschutz in Zeiten der Pandemie:

Seit dem Jahr 2020 kommt zu der ohnehin schon schwierigen Lage die Corona-Pandemie hinzu, in deren Folge Tierhalter*innen aufgrund der Restriktionen mit oftmals deutlich weniger Einkommen leben müssen. Die Versorgung ihrer Tiere kann vielerorts kaum gewährleistet werden. Dies macht zusätzliche Einsätze unsererseits erforderlich, damit möglichst viele Nutztiere in Schwellen- und Entwicklungsländern überleben können.

Mit Hilfe des WTG-Nothilfefonds wollen wir diese grundlegende Tierschutzarbeit trotz Coronakrise ermöglichen. Lesen Sie hier mehr: »Tierschutzarbeit in Zeiten der Coronakrise. Und »bitte unterstützen Sie uns dabei!

Weltweit leiden Nutztiere - Helfen Sie!

Schon mit 65 Euro ermöglichen Sie die Behandlung von 25 Tieren gegen Parasiten wie Zecken, Flöhe und Würmer.

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