Die EU-Kommission muss den mutmaßlichen Rechtsbruch Rumäniens stoppen!
In Rumänien ist per Gesetz die Abschussquote für Braunbären massiv erhöht worden. Jetzt können bis zu 969 Tiere pro Jahr getötet werden – selbst wenn der überwiegende Teil von ihnen zuvor kein auffälliges oder gefährdendes Verhalten gezeigt hat. Das ist nach unserer Ansicht ein klarer Verstoß gegen EU-Recht, das Schutz- und Präventionsmaßnahmen vorschreibt.
Mit unserer Kampagne #GegenTausendToteBären richten wir uns mit dringlicher Handlungsaufforderung an die EU-Kommission: Sie muss JETZT handeln und das wahllose Töten von Braunbären in Rumänien stoppen!

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Bitte machen Sie sich mit uns #GegenTausendToteBären stark und unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Stimme:
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Die EU-Kommission muss JETZT #GegenTausendToteBären handeln und:
✔die Rechtmäßigkeit der neuen Abschussquote Rumäniens prüfen:
Das Gesetz und die damit geltende erhöhte Abschussquote in Rumänien sind nach unserer Ansicht nicht mit den Vorgaben der FFH-Richtlinie vereinbar, nach der Braunbären geschützt sind und Schutz- und Präventionsmaßnahmen konsequent priorisiert werden müssen.
✔Transparenz und wissenschaftliche Überprüfbarkeit herstellen:
Die EU-Kommission muss die Veröffentlichung der Studie sowie aller verwendeten Daten, die von der rumänischen Regierung als Argumentationsgrundlage für den Erlass des neuen Gesetzes angeführt werden, einfordern und transparent öffentlich machen. Die Daten müssen unabhängig überprüfbar und reproduzierbar werden. Ist dies nicht gewährleistet, dürfen darauf keine politischen Entscheidungen gestützt werden.
Wenn die EU-Kommission unsere Überzeugung bestätigt, dass ein Rechtsbruch vorliegt, muss sie eindringlich auf die rumänische Regierung einwirken, das neue Gesetz rückgängig zu machen.

Darum ist Handeln #GegenTausendToteBären JETZT so wichtig:
Rumänien hat am 16. September 2026 die neue Abschussquote für die Jahre 2026 und 2027 erlassen. Am 05. Oktober 2026 ist das neue Gesetz Nr. 190/2026 nun offiziell in Kraft getreten. Hintergrund sind zunehmende Konflikte zwischen Menschen und Braunbären in Rumänien. Die Tiere halten sich vermehrt im Umfeld der menschlichen Siedlungen auf, auch tödliche Angriffe auf Menschen und Nutztiere sind keine Seltenheit. Die Ursachen dafür sind jedoch vielfältig und nicht primär durch Abschüsse zu lösen. Der rumänische Vizepremierminister und kommissarische Landwirtschaftsminister Barna Tánczos hatte nun im Rahmen einer Überarbeitung der zuvor bereits geltenden Dringlichkeitsverordnung Nr. 81/2021 den Vorschlag eingebracht, die Abschussquote massiv zu erhöhen.
Das Vorgehen verstößt nach unserer Überzeugung gegen EU-Recht: Der Braunbär ist durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (kurz FFH-Richtlinie) streng geschützt.
Die FFH-Richtlinie sieht unter anderem vor, dass Ausnahmen vom Schutzstatus von Braunbären nur unter strengen Voraussetzungen zulässig sind. Aus unserer Sicht erfüllt das neue Gesetz diese Anforderungen nicht, da:
❌ die notwendige Priorisierung von nicht-tödlichen, also Schutz- und Präventionsmaßnahmen wie etwa Müllmanagement, Elektrozäune, Vergrämung oder Umsiedlungen, keine Erwähnung findet.
❌ pauschal Bärenabschüsse erlaubt werden, statt – wie vorgesehen – lediglich die Tötung einzelner Tiere möglich ist, denen konkret die Verursachung von Schadensereignissen (wie z.B. Angriffe auf Menschen oder Nutztierrisse) zugeordnet werden kann.
❌ das Vorsorgeprinzip der FFH-Richtlinie verletzt wird, da das neue Gesetz nicht auf gesicherte und transparent veröffentlichte Erkenntnisse über die Populationsgröße von Braunbären in Rumänien fußt. Eine bisher nur in Teilen veröffentlichte rumänische Bärenstudie erfüllt dieses Kriterium unserer Auffassung nach nicht.
Weitere Hintergründe zur Kampagne #GegenTausendToteBären und unsere Maßnahmen lesen Sie hier: www.welttierschutz.org/kampagne-braunbaeren.
So können Sie noch aktiv werden:
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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die Braunbären in Rumänien brauchen jetzt unser aller Kraft! Bitte unterzeichnen Sie die Petition und teilen Sie diese in Ihrem Bekanntenkreis. Auch hilft uns jede Spende dabei, die Kampagnen- und Projektarbeit umzusetzen. Herzlichen Dank!
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Ihre Ansprechpartnerin ist Viola Schmid
Referentin Kampagnen
Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: vs@welttierschutz.org
Welttierschutzgesellschaft e.V.
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