Petition an die Bundesregierung und Mitglieder des Bundestages:

Stoppen Sie die Darstellung von grausamen Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren!

Eigentlich unglaublich: Einem Tier ohne – wie im § 1 Tierschutzgesetz besagt – vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen, ist zwar verboten und wird strafrechtlich geahndet. Aufnahmen dieser grausamen Tierqual-Taten können aber rein zum Zweck der Zurschaustellung straffrei sowohl dargestellt als auch verbreitet werden. Es gibt keine rechtliche Grundlage, die das verhindert.

Im Rahmen unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ wollen wir das ändern! Wir fordern deshalb die Bundesregierung und Mitglieder des Bundestages auf:

Setzen Sie der uneingeschränkten Darstellung von grausamen Gewalttätigkeiten gegen Tiere auf Plattformen wie sozialen Netzwerken ein Ende: Ergänzen Sie den § 131, Absatz 1 des Strafgesetzbuches (StGB) um die Tiere!

§ 131 StGB stellt bereits die Darstellung, Verbreitung sowie das Anbieten und Bewerben von schwerwiegender Gewalt gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen unter Strafe. Unbedingt gilt es, auch die Darstellung von vergleichbaren Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren in den Tatbestand des § 131 StGB aufzunehmen.

Im Folgenden unser Vorschlag zur Novellierung:

  • Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. einen Inhalt (§ 11 Absatz 3), der grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen, menschenähnliche Wesen oder Tiere in einer Art schildert, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt, a) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht, (…). 

Wichtig ist dabei auch die Einbettung in den Kontext der verherrlichenden, verharmlosenden oder verletzenden Weise, die klar von rein informativen und dokumentarischen Darstellungen unterscheidet, wie sie von Organisationen und Medien zur Aufklärung über Missstände häufig genutzt werden. 

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, treten Sie mit uns für eine Welt ein, in der Tiere von den Menschen respektvoll und tiergerecht behandelt werden – auch im digitalen Raum. 

Unterstützen Sie unsere Forderung mit Ihrer Unterschrift:

Die Novellierung des § 131 StGB muss schnellstmöglich angestoßen werden!

Denn auch im digitalen Raum muss Tierleid verhindert und für ein respektvolles Miteinander von Tier und Mensch geworben werden. In Folge der fehlenden gesetzlichen Grundlage können sich aber legal vor den Augen der Öffentlichkeit Aufnahmen schwersten Tierleids ungehindert verbreiten – insbesondere in sozialen Netzwerken werden sie Millionen Nutzer*innen zugänglich gemacht

Die undifferenzierte, uneingeschränkte und ungefilterte Darstellung schwerster Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren kann schlimme Folgen haben – Verrohung, Nachahmung, Gewaltzunahme. Dringend muss dem Einhalt geboten werden!

Lesen Sie alle Hintergründe zu unserer Forderung und die Zusammenhänge zu den sozialen Netzwerken hier: https://welttierschutz.org/stoppt-tierleid/strafgesetzbuch/

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, bitte begleiten Sie unsere Vorhaben: Unterzeichnen Sie die Petition und teilen Sie diese in Ihrem Bekanntenkreis.

Auch hilft uns jede Spende dabei, die Kampagnenarbeit umzusetzen. Herzlichen Dank!

Ihre Spende für den Tierschutz weltweit

Wir sind mit unseren Partnern in mehr als 25 Ländern weltweit im Einsatz, um notleidenden Tieren – Streunerhunden und -katzen, Nutztieren wie Eseln und Rindern sowie Wildtieren – Hilfe zu leisten. Bitte ermöglichen Sie diese Arbeit – mit Ihrer Spende.

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