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Gemeinsam laut für Tiere: Kundgebung setzt starkes Zeichen

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, haben wir als Welttierschutzgesellschaft mit zahlreichen Tierschützer*innen ein starkes Zeichen in Berlin gesetzt: Unter dem Motto „Tier-Liebe statt LobbyLiebe“ versammelten sich am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor mehr als 50 Personen engagierte Menschen und Organisationen, um gemeinsam für einen besseren gesetzlichen Schutz von Tieren einzutreten.

Die Kundgebung, initiiert von der Tierschutzpartei, richtete sich an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und an seinen Minister Alois Rainer.

Starke Stimme gegen Tierleid auf Social Media

Im Rahmen unserer Kampagne #StopptTierleid machten wir als Welttierschutzgesellschaft erneut deutlich, dass die verherrlichende und -verharmlosende Darstellung von Tiergewalt nicht länger hingenommen werden darf.

In der Rede unserer Leiterin Kommunikation, Wiebke Plasse, forderten wir eine klare gesetzliche Grundlage, um Tierleid-Inhalte wirksam zu unterbinden. Denn noch immer reagieren soziale Netzwerke oft zu spät oder unzureichend – mit gravierenden Folgen: grausame Inhalte werden millionenfach verbreitet und sorgen für Klicks auf Kosten der Tiere.

Damit das Tierleid für Likes endlich ein Ende findet, braucht es eine gesetzliche Grundlage!  Wir fordern daher ein Verbot der verherrlichenden und verharmlosenden Darstellung von Gewalttätigkeiten gegenüber Tieren durch die Schaffung eines §17a im Zuge der Novellierung des Tierschutzgesetzes.

Gemeinsam laut für die Tiere

Neben uns beteiligten sich weitere Organisationen mit Redebeiträgen an der Kundgebung, darunter u.a.: Ärzte gegen Tierversuche, Deutsche Tierlobby, Berliner Tierschutzpartei, Animal Eden und Stop the Killing. Dabei wurden verschiedene Aspekte des Tierschutzes aufgegriffen, von der Beendigung von Tierversuchen bis hin zur Abschaffung der Anbindehaltung von Rindern. Ergänzt wurde das Programm durch musikalische Beiträge mit Tierschutzsongs, die der Kundgebung zusätzliche Ausdruckskraft verliehen.

Die Kundgebung bot nicht nur Raum für politische Forderungen, sondern auch für Austausch und Vernetzung: Wir konnten spannende Gespräche mit Unterstützer*innen führen, neue Kontakte knüpfen und Unterschriften für unsere Anliegen sammeln. Besonders wichtig war die gemeinsame Präsenz vor Ort: laut, sichtbar und entschlossen für die Tiere.

Gemeinsam mit den engagierten Teilnehmenden trugen wir unsere Botschaft in die Öffentlichkeit: Keine Likes für Tierleid! Denn: Tierleid darf kein Mittel zur Unterhaltung sein. Es braucht zwingend klare Regeln, gesellschaftliche Verantwortung und politischen Willen, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.

Die Kundgebung am 17. Mai war ein wichtiger Schritt, um den Anliegen des Tierschutzes Nachdruck zu verleihen und den politischen Druck zu erhöhen. Sie hat gezeigt, wie stark das Engagement für Tiere in der Gesellschaft ist – und wie wichtig es ist, gemeinsam laut zu werden.Wir danken allen, die dabei waren und sich mit uns für den Schutz von Tieren eingesetzt haben. Einige Ausschnitte aus der Rede werden wir in den nächsten Tagen auf unseren Social-Media-Kanälen teilen und gemeinsam laut bleiben – für den Schutz der Tiere auch im Digitalen!

Unterzeichnen Sie unsere Petition an die Bundesregierung und Mitglieder des Bundestages, teilen Sie diese in Ihren Netzwerken und helfen Sie lautstark und öffentlichkeitswirksam mit, Tierschutzprobleme wie die uneingeschränkte Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken im Zuge der Novellierung des neuen Tierschutzgesetzes zu verbieten. 

#StopptTierleid

Jetzt Petition unterschreiben!

Stärken Sie unsere Forderungen an die sozialen Netzwerke und die Bundesregierung: Für ein Stopp von Tierleid-Inhalten!

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