© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Nach der Flut

Unsere Partner in Indien berichten von grausamen Zuständen in Folge der Fluten: Häuser und Straßen sind zerstört, ganze Dörfer völlig von der Zivilisation abgeschnitten. Gleich zwei Wirbelstürme innerhalb kürzester Zeithaben die Situation noch verschlimmert. Tausende Tiere sind in großer Gefahr.

Den indischen Bundesstaat Odisha suchte in den vergangenen Wochen eine Reihe verheerender Naturkatastrophen heim: Auf starke Regenfälle, die vielfach zu Überflutungen führten, folgten zwei starke Wirbelstürme. Wieder trifft es die Ärmsten der Armen, Landwirte und ihre Tiere.

© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Das Ministerium für Tierhaltung und Tiermedizin ließ verlauten, dass insgesamt 738.942 Tiere, darunter rund 600.000 Nutztiere dringend Hilfe benötigen. Hinzu kommen tausende herrenlose Hunde und Katzen, die in dieser Notsituation mehr denn je auf sich allein gestellt sind.
Zahlreichen Tieren droht der Hungerstod, viele sind verletzt oder bereits erkrankt. Schutzbringende Ställe und Gehege gibt es nicht mehr.

© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Unser Rettungseinsatz läuft

„Die Situation ist furchtbar“, sagt auch unser Partner der Action for Protection of Wild Animals (APOWA), der vor Ort ist und die besonders betroffenen Dörfer aufsucht. Im Rahmen einer Soforthilfe ermöglichen wir den Einsatz und sind für die Tiere da: Sie werden mit lebensnotwendigen Medikamenten und Futter versorgt, gegen ansteckende Krankheiten geimpft und durch Vitamine und Mineralien gestärkt. Provisorisch werden Ställe aus Planen gebaut, in denen die Tiere in dieser Notsituation Schutz finden.

© Action for Protection of Wild Animals (APOWA)

Neben der direkten Versorgung teilen wir in zwölf besonders betroffenen Dörfern jeweils auch einen Erste-Hilfe-Koffer aus, der Desinfektionsspray, sterile Verbandsmaterialien und weiteres Equipment für die Erstversorgung kleinerer Wunden enthält.

Unser Einsatz ist lebensnotwendig und wird noch einige Wochen andauern. Wir danken unseren Spenderinnen und Spendern, die diese Hilfe in der Not möglich machen.

Helfen Sie den Tieren in Indien aus ihrer Not!

Schon mit 30 Euro finanzieren Sie die Bereitstellung eines Notfall-Erste-Hilfe-Kits, das wir in den betroffenen Gemeinden aushändigen.

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