Meistens geschieht es nachts. Leise, spurlos und oft für immer verschwindenEsel in Dörfern Ostafrikas – von Kriminellen gestohlen, über Grenzen geschmuggelt, tagelang unversorgt, um dann brutal getötet zu werden; ohne Betäubung, zum Teil mit einer Axt oder einem großen Messer. Ihr Leben zählt nicht, das Leid wird ignoriert. Nur die Haut bleibt intakt, denn sie ist Gold wert: Für Ejiao, ein vermeintliches Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin, werden Esel in Ländern wie Kenia geklaut, gequält und getötet!
Wie grausam der Eselhauthandel ist, zeigt der erschütternde Anblick eines Esels, dem wir in einer Rettungsstation im Nordwesten Kenias begegneten. Sie sehen ihn auf dem unteren Bild. Wir tauften ihn Jabari – „der Tapfere“. Sein Zustand ließ keinen Zweifel an dem Leid, das er ertragen musste. Er ist nur einer von wenigen, die das Grauen überlebt haben. Für viele kommt jede Hilfe zu spät: Erst vor einigen Monaten wurden Berichten zu Folge 150 Tonnen illegal gehandelte Eselshäute (im Wert von etwa 23 Millionen Euro) vor der Einfuhr in Hongkong gestoppt.
Unsere aktuellen Recherchen in Kenia zeigen, dass der Handel hier floriert: Die Diebstähle von Eseln halten an, immer neue Regionen und Routen werden erschlossen. Uns liegen sogar Hinweise vor, dass in den eigentlich geschlossenen Esel-Schlachthäusern im Land wieder Aktivitäten verzeichnet wurden.
Es scheint, als würden die Kriminellen gerade ihre letzten Chancen zu ergreifen versuchen. Denn selbst wenn auf dem Mitte Februar anstehenden Gipfel der Afrikanischen Union konkrete Schritte gegen den Eselhauthandel und ein stärkerer Schutz der Tiere – afrikaweit – beschlossen werden sollten, wird noch Zeit vergehen, bis daraus Taten folgen. Zeit, die noch viele Eselleben kosten wird.
Jeder Esel in jedem Dorf ist jetzt in akuter Gefahr!
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund, wir müssen Sie eindringlich bitten: Helfen Sie, dass wir schneller als die kriminellen Netzwerke sein können! Besonders wertvoll ist Ihre monatliche Spende: Mit einer treuen Spende von 8 Euro im Monat ermöglichen Sie etwa laufend einen Tag des Einsatzes gegen den illegalen Eselhauthandel, in dessen Rahmen wir…
Esel retten und vor dem unvorstellbaren Grauen bewahren,
Schmuggelrouten aufdecken und Beweise sichern,
Eselhalter*innen warnen und beim Schutz ihrer Tiere unterstützen.
Jetzt entscheidet sich die Zukunft der Esel in Ostafrika. Bitte entscheiden Sie mit!
Im Video: Wie Esel unter dem illegalen Handel leiden und wie wir den kriminellen Netzwerken mit unserem Einsatz entgegentreten (Bitte auf „Inhalt entsperren“ klicken):
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