Als unsere Partnerorganisation Lanta Animal Welfare (LAW) den kleinen Geno unweit einer Polizeistation auf der Insel Koh Lanta fand, stand sein Leben auf der Kippe: Mit nur etwa acht Wochen hatte das Kätzchen schwere Verletzungen im Gesicht und einen gebrochenen Kiefer erlitten. Ob die Verletzungen durch einen Unfall, Misshandlung oder andere Umstände verursacht wurden, ist nicht bekannt.
Das Team nahm Geno sofort in seine Obhut und versorgte ihn intensiv. Seine Wunden wurden behandelt, er erhielt die notwendige medizinische Betreuung und wurde rund um die Uhr gepflegt. Besonders in den ersten Tagen war ungewiss, ob sich das geschwächte Kätzchen von seinen schweren Verletzungen erholen würde. Doch Geno zeigte großen Lebenswillen und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück ins Leben.
Wochen später zeigte sich deutlich, wie wichtig schnelle und anhaltende Hilfe für Tiere in Not ist: Geno konnte bereits selbstständig fressen und begann wieder ausgelassen zu spielen – der Moment war für ihn gekommen, in ein neues Leben starten zu können.
Fälle wie die vom kleinen Geno begegnen unserem Team auch immer wieder während der mobilen Kliniken, die in der Region um Koh Lanta mit unserer Unterstützung an insgesamt 12 Standorten regelmäßig stattfinden. Allein im Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte Mai 2026 konnten im Rahmen der mobilen Kliniken 705 Katzen kastriert und 503 geimpft werden. Besonders auf den Inseln Koh Phi Phi, Koh Payam sowie in Ao Nang und Sai Thai erreichten die Teams hunderte Katzen und trugen dazu bei, weiteres Leid zu verhindern.
In einigen Projektgebieten konnten dabei Kastrationsraten von mehr als 80 Prozent erreicht werden: ein wichtiger Schritt, um die Zahl leidender Streunerkatzen dort langfristig zu verringern.
Neben den tiermedizinischen Einsätzen engagieren wir uns gemeinsam mit LAW auch durch Informationsarbeit in der Bevölkerung für nachhaltige Veränderungen: Etwa durch Bildungsarbeit an Schulen oder intensive Gespräche mit Halter*innen während der mobilen Kliniken wird das Bewusstsein für den Schutz von Streunerkatzen gestärkt. Gleichzeitig bieten wir angehenden Tiermediziner*innen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, etwa bei Kastrationen, der Operationsvorbereitung, der Anästhesie sowie der Versorgung erkrankter und verletzter Tiere. Diese Menschen sind es, die sich künftig Tieren wie Geno mit Wissen und Tierliebe annehmen werden.
Geno erinnert uns daran, wie wertvoll diese Hilfe ist. Aus einem schwer verletzten Kätzchen ist ein lebensfroher kleiner Kater geworden – eine zweite Chance, die ohne die Unterstützung von tierlieben Menschen nicht möglich gewesen wäre.
Liebe Tierfreundinnen und liebe Tierfreunde, danke an alle, die unsere Hilfe für Streunerkatzen in Thailand ermöglichen. Damit wir auch künftig Katzen wie Geno medizinisch versorgen, kastrieren und vor weiterem Leid schützen können, brauchen wir die Unterstützung von Menschen wie Ihnen.
Jede Spende schenkt Tieren in Not die Chance auf ein besseres Leben.
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