© Action for Protection of Wild Animals

Indische Tierhalter werden zu Ersthelfern für Nutztiere

Zahlreiche Nutztiere wie Kühe, Büffel, Ziegen oder auch Schafe sichern das Überleben vieler Familien in der indischen Region Odisha. Auf eine tierärztliche Versorgung können sie sich jedoch kaum verlassen oder diese im Zweifel nicht bezahlen.

Hintergrund: Nutztiere in Indien

Im ostindischen Bundesstaat Odisha, wo fast zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt ist, spielen Nutztiere eine wichtige Rolle. Sie helfen bei der Verrichtung landwirtschaftlicher Arbeiten, dienen als Nahrungsquelle oder Wertanlage. Doch wird ein Tier krank, ist tierärztliche Hilfe kaum zugänglich. Mit einem mobilen tierärztlichen Service und der Etablierung von Tierschutzgruppen verbessern die Welttierschutzgesellschaft und die lokale Organisation Action for Protection of Wild Animals (APOWA) die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig.

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Der Tierarzt von APOWA verteilt Medikamente an Vertreter bestehender Animal Welfare Groups © Action for Protection of Wild Animals

Unser Projektpartner Action for Protection of Wild Animals (APOWA) ist mit einem mobilen Tierarztteam vor Ort unterwegs. Da dieses Team natürlich nicht immer und sofort zur Stelle sein kann, werden in den einzelnen Gemeinden so genannte Animal Welfare Groups gebildet – Gruppen besonders pflichtbewusster Tierhalter, die von Mitarbeitern unseres Projektpartners ausgewählt und in Themen wie tiergerechter Haltung, Tierschutzgrundlagen, Erstversorgung aber auch im Umgang mit Naturkatastrophen ausgebildet werden.

Die Trainingsteilnehmer erhalten ihre Erste-Hilfe-Kits ©Action for Protection of Wild Animals

Erst kürzlich führten Mitarbeiter unserer Partnerorganisation daher ein Training zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Tieren für 42 Gemeindevertreter durch. Gleichzeitig wurden 15 Erste-Hilfe-Kits verteilt, die notwendige Materialien und Medikamente enthalten. Mit dabei waren auch von APOWA bereits geschulte Mitglieder von Animal Welfare Groups anderer Gemeinden, die ihre Erfahrungen teilten und den richtigen Umgang mit den Erste-Hilfe-Kits vermittelten.

Weitere Experten, wie beispielsweise ein Amtstierarzt oder auch der Leiter der staatlichen Tierklinik, standen den Teilnehmern zu allen Themen der tiermedizinischen Erstversorgung Rede und Antwort und lobten gleichzeitig das Engagement der Welttierschutzgesellschaft (WTG) und ihrer Partnerorganisation APOWA.

Helfen Sie den Tieren in Indien aus ihrer Not!

Schon mit 30 Euro finanzieren Sie die Bereitstellung eines Notfall-Erste-Hilfe-Kits, das wir in den betroffenen Gemeinden aushändigen.

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