| |

Im Sog der Affenqual

Vier Wochen Indonesien, Hunderte Begegnungen und unzählige Eindrücke liegen hinter mir. Als Leiterin Kommunikation der Welttierschutzgesellschaft und Verantwortliche für die Kampagne #StopptTierleid war ich im Juni vor Ort, um die erste globale Konferenz zum Thema Tiergewalt auf Social Media – den SMACC Global Summit – mitzugestalten. Davon lesen Sie ausführlich hier: https://welttierschutz.org/bericht-vom-smacc-summit-2026/. Diese bewegende Veranstaltung wurde von einem umfangreichen Projektbesuch begleitet, in dessen Rahmen ich die Arbeit an der Quelle der Tierqual-Taten unterstützen durfte.

Gemeinsam mit den lokalen Teams recherchierten wir in den Tiefen der kriminellen Netzwerke, die in Indonesien durch den Wildtierhandel und brutale Gewalt gegen Affen Profit schlagen. Was ich dort erlebt habe, ist schwer in Worte zu fassen. Über einige Dinge kann ich zum Schutz der Menschen und Ermittlungen nicht sprechen. Dieser Bericht ist ein Versuch, das mitzugeben, worum es geht: Mut, Hoffnung – und die Erfolge unermüdlicher Tierschutzarbeit.

Die endlosen Weiten Indonesien sind Fluch und Segen zugleich: Für wilde Tiere ein unvergleichlicher Lebensraum, für Wilderer endlose Möglichkeiten.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Absolute Stille im Auto. Stundenlang fahren wir immer weiter hinaus in die ländlichen Regionen Sumatras. Der Asphalt verschwindet, die Straßen werden schmaler, die Dörfer kleiner, wir sind tief im Funkloch. Und dann, kurz bevor wir anhalten, das letzte Briefing:

Wer übernimmt welche Rolle? Welche Geschichte erzählen wir über uns selbst? Welche Identität tragen wir nach außen? Und worauf müssen wir besonders achten?

Die Anspannung ist uns anzusehen: Kurz bevor wir am Zielort ankommen, werden wir meist ganz still.
© Martin Studnický, Matěj Smékal
Ein Teil der notwendigen Ausstattung für Einsätze wie diesen: Kamera-Equipment, Aufnahmegeräte, Verkabelung und Halterungen.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Man sieht es nicht, aber genau das ist der Sinn: Wir sind durchgehend verkabelt, tragen Diktiergeräte unter der Kleidung und nicht selten auch Brillen, mit denen wir das Gesehene als Belege dokumentieren können.
© Martin Studnický, Matěj Smékal
Kleine Siedlungen sind oft der Umschlagplatz für den Handel mit Wildtieren. Hier vertrauliche Informant*innen zu kennen, die uns Hinweise melden, ist essenziell.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Denn wir sind bei diesem Einsatz nicht als Tierschützer*innen unterwegs. Wir haben Decknamen, falsche Identitäten und sind für Audioaufnahmen verkabelt. Es geht um alles: Jede Sequenz, die wir in Gesprächen mit potenziellen Täter*innen sammeln können, kann zur alles entscheidenden Beweislast werden.

Weit entfernt hören wir wilde Affengruppen. Später erfahren wir über Wildkameras, dass es sich um eine Orang-Utan-Familie handelte – nicht einmal 500 Meter entfernt.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Hier in Indonesien befinden wir uns an einem der Brennpunkte des internationalen Wildtierhandels. Einem Geschäft, das heute zu den größten organisierten Verbrechen weltweit zählt. Insbesondere im sehr ländlichen Raum, am Rand geschützter Regenwälder mit großer Artenvielfalt, beginnt die Kette des Leids. Je seltener eine Tierart, desto höher der Preis. Und je höher der Preis, desto größer oft die Grausamkeit, die mit dem Handel verbunden ist.

Dieser Gibbon in einer staatlichen Quarantänestation soll möglichst bald in ein Rettungszentrum überführt werden.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Affen wie dieser, die nahezu ihr ganzes Leben auf engem Raum eingesperrt sind, sind zutiefst verstört. Viele starren nur in die Leere.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Tiere wie dieser Siamang leben auf wenigen Quadratmetern, obwohl ihre Heimat weite, wilde Wälder sind.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Die Arbeit vor Ort baut auf die Mitarbeit lokaler Informant*innen, die verdeckt oft selbst in die kriminellen Netzwerke einsteigen. Unser Ziel ist eine umfassende Beweislage, die Täter*innen das Handwerk legt, denn den lokalen Behörden, die für die Einhaltung und Umsetzung der geltenden Gesetze zum Schutz von Tieren zuständig sind, fehlt oft die Möglichkeit, selbst ausreichend Informationen zu sammeln. So passiert es immer wieder, dass wegen geringer Beweislast keine Festnahmen und Urteile vollstreckt werden.

Das soll sich durch den mutigen Einsatz unserer Teams ändern.

Die meisten Stationen unserer Recherche-Reise finden hinter verschlossenen Türen statt und so können zum Schutz der Menschen und der Arbeit vor Ort in diesem Bericht weder konkrete Orte genannt noch beteiligte Personen abgebildet oder benannt werden. Denn die Zusammenarbeit mit den lokalen Informant*innen fußt auf Vertrauen – alle Beteiligten müssen enorm vorsichtig sein: Manche schleusen sich über Monate selbst in die kriminellen Netzwerke ein. Andere sammeln verdeckt in ihren Regionen Hinweise zu Orten und Personen. Wieder andere dokumentieren und recherchieren auf Märkten – online auf Plattformen wie Social Media und direkt vor Ort.

Fliegen sie auf, sind nicht nur die Recherchen hinfällig, sondern auch Existenzen, gar Leben, bedroht.

Ich begleite die Recherche-Teams rund drei Wochen mit größtem Respekt: Ihr Mut ist beispiellos.
© Martin Studnický, Matěj Smékal
Die Teams gehen kurz vor dem Einsatz noch einmal alles durch: Wo genau müssen wir hin? Wo vermuten wir das Tier? Diese Karte zeigt zudem deutlich einen Teil des Problems: Die Hotspots des Handels sind unweit der Grenzen geschützter Regenwälder mit großer Artenvielfalt.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Gemeinsam folgen wir in diesen Wochen gleich mehreren Spuren. Eine, über die ich berichten kann, führt uns zu einem Siamang, einer streng geschützten Affenart:

Wir betreten dafür unter falscher Identität ein abgelegenes Grundstück. Den Affen sehen wir zunächst nicht, aber wir hören ihn. Seine lauten Rufe hallen über das Gelände, wo wir mit den Anwohner*innen ins Gespräch zu kommen versuchen. Mit Erfolg: Nach einiger Zeit fasst die Halterin Vertrauen zu uns und führt uns tatsächlich direkt zu ihrem Tier. Allein, versteckt im Hinterhof und eingesperrt in einem viel zu kleinen Käfig lebt der Affe dort laut Aussage der Frau schon einige Jahre. Eine grausame Quälerei und illegal!

Die Orte, an die uns die Spuren bringen, sind kaum auf Karten vermerkt. Wir befinden uns stetig im Funkloch, weit entfernt nächster großer Städte.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Diese eindringlichen Blicke sprechen Bände, doch die Halterin missversteht ihre Tierliebe: Affen wie dieser Siamang gehören in die Wildnis und nicht in Menschenhand.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Wir dokumentieren alles durch Fotos und Videos, ergänzt durch Standortdaten und die Aussagen der Halterin. Die Beweise werden später an die Behörden übergeben. Sie werden die Grundlage für eine Konfiszierung schaffen.

Ja, das ist nur ein einzelner Affe, doch er steht für so viele, zu denen unseren Teams konkrete Hinweise vorliegen.

Der Einsatz in Indonesien ist auch deshalb für mich von so großer Relevanz, da er eine direkte Verbindung zu unserer alltäglichen Arbeit in Deutschland hat: Seit Jahren dokumentiere ich im Rahmen unserer Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken grausame Qualvideos von Affen – 2023 im Rahmen eines umfangreichen Berichtes durch die Social Media Animal Cruelty Coalition dargelegt: https://welttierschutz.org/smacc-report-2023/.

Es geht dabei nicht mehr nur um bedrohte Tierarten, sondern auch um Makaken, die in Indonesien weit verbreitet sind.

Makaken gehören zum Stadtbild in Indonesien – mit oft gefährlichen Konsequenzen vor allem für die Tiere.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Wohin man in Indonesien schaut, wird man Makaken sehen. Sie leben nah an Siedlungen, auch städtisch. Das Verhältnis der Menschen zu den Tieren ist komplex.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Makaken sind zu Opfern grausamer Tierquälerei geworden.

Manche Menschen vergleichen Makaken in Indonesien mit Ratten. Die Netzwerke der Affenhasser*innen nennen sie „Baumratten“.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Für sogenannte „Affenqual“-Videos werden vor allem ganz junge Babyaffen misshandelt, missbraucht und getötet. Die Täter*innen filmen ihre grausamen Taten und verkaufen die Aufnahmen über soziale Netzwerke an Kund*innen in aller Welt.

Die digitale Recherche zu den Auftraggeber*innen überall in der Welt ist Teil unserer Kampagnenarbeit in Deutschland und darüber hinaus. Aber es gilt für uns auch an der Quelle des Bösen – bei Täter*innen, die die Inhalte auf Bestellung produzieren – anzusetzen. Denn damit diese Täter*innen überführt werden können und das Affenleid für Likes und Reichweite ein Ende findet, braucht es auch hier Beweise – von echten Orte und echten Personen. Auch das ist das Ziel unseres Einsatzes und war damit Bestandteil meiner Reise.

Mehrfach wurde ich gefragt, was mich auf der Reise besonders bewegt hat und das ist ganz sicher alles, was mit diesem Thema zutun hat. Denn ich sage Ihnen ehrlich: Etwas Schlimmeres als diese Qualvideos habe ich noch nicht gesehen.

Noch einige Tage vor meiner Ankunft war das Team intensiv mit den Recherchen zu einem mutmaßlichen Produzenten von Affenqualvideos befasst: Schritt für Schritt hatten sie seine Identität verifiziert, Standorte ermittelt und Hinweise gesammelt. Über mehrere Stunden berichteten sie mir davon. Gemeinsam sind wir dann die Punkte durchgegangen – haben Fotos analysiert und mit den Qualvideos abgeglichen. Und dann wurde klar: Wo uns zuvor nur ein anonymisiertes Social-Media-Profil bekannt war, steht jetzt ein echter Mensch. Die Beweise sind eindeutig: Unser Team stand dem Täter direkt gegenüber. Es handelt sich um einen Mann, von dem wir jetzt nicht mehr ausschließlich die grausamen Taten, sondern auch das Leben kennen. Wir wissen, wo er wohnt, sahen seine Familie und das Kind, mit dem er vor dem Grundstück spielte.

Es sind unvorstellbare Parallelwelten: Ein liebender Familienvater, der Babyaffen für Profit quält.

Fast fünf Stunden sichten und berichten wir einander zum aktuellen Stand der Recherchen auf Social Media und vor Ort. Die Erkenntnisse sind erschreckend und gehen auch an uns nicht spurlos vorbei.
© Martin Studnický, Matěj Smékal

Genau diese Erkenntnisse sind schwer zu begreifen und machen die Verbrechen so schwer. Der Täter, dessen Videos zu den schlimmsten zählen, die vorstellbar sind, ist jetzt nicht mehr gesichtslos und anonym. Er ist plötzlich ein ganz „normaler“ Mensch“, der ein ganz „normales“ Leben führt. Noch. Denn eben diese mühsam recherchierten und gesammelten Belege werden schon bald entscheidend für die Strafverfolgung sein.

Im Kosmos der Affenqual auf Social Media führt mich die Recherche auch auf einen der größten Wildtiermärkte des Landes. So intensiv jeder einzelne Tag und jedes Gespräch zuvor auch war, so überwältigend ist das Erlebte hier:

Bereits am Eingang drängen sich Menschen zwischen den Ständen. Hunderte schlendern von Käfig zu Käfig, schlagen an die Stäbe, lachen über die verängstigten Tiere. Händler werben lautstark um Kundschaft.

Die Stimmung auf diesem Wildtiermarkt, einem der größten in Indonesien, ist kaum wiederzugeben: Verängstigte, schreiende Tiere auf der einen, laut lachende und amüsierte Menschen auf der anderen Seite.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Der Gestank ist bestialisch, die Lautstärke schwer auszuhalten. Ich sehe überall Käfige. Vögel. Reptilien. Auch Hunde und Katzen. Und zahllose Wildtierarten.

Vögel und Reptilien machen den Großteil der angebotenen Tiere auf diesem Markt aus. Der Verkauf ist legal und es gibt kaum tierschutzrelevante Regeln.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Viele Tiere wirken apathisch. Einige sind verletzt, andere tot.  

Dann entdecke ich die Babyaffen – es sind hunderte. Vor allem kleine Makaken sitzen dicht an dicht in engen Metallkäfigen. Manche klammern sich aneinander, andere drücken sich in die Ecken. Nach unseren Recherchen kaufen die Täter*innen genau hier Affen für ihre Qualvideos.

Es braucht eine Weile, um weitere Tiere wie Makaken und andere Wildtiere zu entdecken. Die Händler sind meist weiter hinten auf dem Markt, ihre Stände werden gut bewacht und die Käfige mit „relevanten“ Tieren abseits oder versteckt platziert. Man scheint vorsichtiger geworden zu sein und so werde auch ich auf Schritt und Tritt von einigen Personen sehr genau beobachtet.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

„Schau ihnen nicht in die Augen“ – das sage ich mir seit Jahren immer und immer wieder, wenn ich im Rahmen unserer Kampagnenarbeit die grausamen Gewaltvideos dokumentiere. Ich sichte diese Inhalte immer ohne Ton, mache regelmäßig Pausen und bin vor allem darauf fokussiert, niemals in die Gesichter der Tiere zu schauen. Denn ich weiß: Daran würde man zerbrechen. Doch jetzt stehe ich hier selbst auf einem der Wildtiermärkte, an der Quelle des Leids, und spüre hautnah, wie meine Fassung schwindet:

Inmitten tosenden Lärms verzweifelt schreiender Tiere schauen mir die Affenkinder tief in die Augen.

Ich schaffe es weit hinein in einen der Stände, an dem es mehrere dutzend Babymakaken zu kaufen gibt. Der Händler fasst Vertrauen und stellt sie mir einzeln vor: Einige seien erst wenige Tage alt.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Es zerreißt einem das Herz zu wissen, was diesen kleinen Wesen bereits widerfahren ist und was jetzt folgen wird:

  • Gewildert, den Müttern entrissen und Tage unterversorgt in diesen winzigen Käfigen gefangen.
  • Hier von Märkten wie diesem werden sie verkauft, um entgegen ihren Bedürfnissen als Haustiere gehalten oder für grausamste Tiergewalt auf Social Media misshandelt, missbraucht, getötet zu werden.

Aber jeder Beweis zählt: Auch jetzt, auch hier!

Die Tiere sind verängstigt, unterversorgt und sichtlich geschwächt. Was ihnen noch alles bevorsteht, mag man sich nicht ausmalen.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Wir wissen, wie wichtig aber eben auch diese Arbeit vor Ort ist: Ein einzelnes Video kann dazu führen, dass hunderte Affen in Zukunft vor diesem Leid geschützt werden.

Fotos der Affen können entscheidende Hinweise liefern. Sie verraten Standorte. Gegenstände wie etwa Käfige auf einem Grundstück helfen bei der Lokalisierung. Es sind das Muttermal eines Täters / einer Täterin, eine Stimme oder aber Gebäude im Hintergrund der Qualvideos, die ausreichen, um die letzten Puzzleteile der Recherchen zu vervollständigen und eine Strafverfolgung zu ermöglichen.

Denn die lokalen Behörden wollen handeln. Aber es fehlen ihnen oft belastbare Beweise, für deren Erhebung und Ermittlung sie nicht befähigt sind. Viel zu oft scheitern Verfahren nur deshalb, weil die Dokumentation nicht ausreicht.

Genau aus diesem Grund setzen unsere Teams so viel aufs Spiel.

Der vielen schweren Momente zum Trotz lerne ich zahlreiche beeindruckende Menschen kennen, die sich mit enormem Mut und Eifer für den Schutz der Tiere in Indonesien einsetzen:

Ehemalige Wilderer, die heute im Rahmen von Nachtpatrouillen ein Schutzgebiet für Plumploris erhalten:

Nur mit Rotlicht-Kamera können wir bei Nacht durch die Wälder, denn diese irritiert nachtaktive Tiere wie Loris nicht.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Ich traf auch weitere Organisationen, die wir unterstützen, etwa beim Aufbau von Rettungszentren und bei Konfiszierungen – wie hier im Falle von Schuppen eines gewilderten Schuppentieres:

Wir folgten dem Anruf, dass ein Beutel mit Schuppen gefunden worden sei. Später stellte sich heraus: Das Tier soll von einem Hund getötet worden sein, das Fleisch wurde von der Familie verzehrt. Die Schuppen – viele hundert Euro wert und der Handel verboten – händigten sie aus.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Bis auf einen Beutel voll Schuppen ist nichts mehr vom Tier übrig: Behutsam untersuchen wir die Schuppen und können feststellen, dass es sich um ein erwachsenes, weibliches Tier gehandelt haben muss.
© Martin Studnický, Matěj Smékal

Kinder, die im Nachmittagsunterricht für den Schutz von Tieren sensibilisiert werden:

Eine Schule am Rande der Regenwälder: Eine von uns unterstützte Organisation bietet hier im Nachmittagsunterricht, freiwillig und kostenlos, Kindern Umwelt- und Tierschutzbildung an. Die Kinder lernen auf Englisch die Liebe zu ihrer heimischen Natur kennen.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Ich besuche private Schutzzentren und Quarantänestationen, in denen mit Hingabe und Geduld Raum für gerettete Wildtiere geschaffen wird.

Ein im Aufbau befindliches Rettungszentrum soll künftig vor allem Loris und Schuppentiere aufnehmen können.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Und ich erlebe vor allem überall Menschen, die seit Jahren unbeirrbar für Veränderung kämpfen. Sie tun dies oft fernab der Öffentlichkeit. Ohne Applaus und Sichtbarkeit. Aber mit einer Entschlossenheit, der mein tiefer Respekt gebührt.

Indonesien und seine Menschen zeigen sich inmitten einer so belastenden Thematik von ihrer schönsten Seite: Ich begegne einem Land voller Herzlichkeit. Menschen halten an, wenn sie sehen, dass jemand Hilfe braucht. Sie lächeln, teilen ihr Essen, ihre Geschichten und ihre Zeit mit Fremden wie mir. Morgens steigt Nebel über die Berghänge. In den Wäldern singen Zikaden, und irgendwo hoch oben in den Baumkronen bewegen sich wilde Affen durch ihr Zuhause.

Meinen Bericht möchte ich deshalb auch mit einem meiner schönsten Momente abschließen, der sich irgendwo im Nirgendwo auf einer abgelegenen Straße in Nordsumatra ereignete. Wir fuhren schon Stunden, still das verarbeitend, was schon war, und vorbereitend in Gedanken bei dem, was noch kommen möge. Dann schrie einer aus unserem Team plötzlich laut:  

„Stoppt mal eben. Schaut mal da oben!“

Wenn es in Indonesien hoch oben in den Baumkronen wackelt und raschelt, lohnt sich, genau hinzusehen.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Wir steigen aus und sehen dutzende Makaken in den Bäumen über uns: frei, wild und unberührt. Eine riesige Gruppe, bestimmt 30-40 Tiere wirbeln durch die Baumkronen, von Ast zu Ast – fest umschlungen Muttertiere mit ihren Babys. Fast eine Stunde lang bleiben wir dort. Niemand spricht und doch spüren wir alle dasselbe: Erleichterung, Motivation, Mut.

Freilebende, wilde Makakenfamilien beobachten: Für uns einer der wertvollsten Momente der gesamten Reise.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Makaken sind uns sichtlich ähnlich: Ihre Gesichtszüge, ihr Sozialverhalten, ihre Wesen.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Die Tiere sind enorm soziale Wesen und eine isolierte Haltung ist reine Qual.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

Durch die zum Teil jahrelange Dokumentation von Affenqual fühlen wir uns emotional tief mit den Tieren verbunden. Wer immer wieder sieht, wie diese sozialen und uns Menschen so ähnlichen Wesen auf grausamste Art und Weise misshandelt, gefoltert, getötet werden, der kann sich kaum schönere Momente als diesen vorstellen: Ich habe immer wieder Gänsehaut am ganzen Körper, wenn ich an diesen Moment zurückdenke. Diese Leichtigkeit der wilden Affen gibt Kraft für all das.

Nach vier Wochen Indonesien kehre ich mit Tausenden Bildern und Videos, unzähligen Gesprächen und Gelerntem – und vor allem auch vielem zurück, das mich nicht mehr loslassen wird. Mir ist hautnah bewusst geworden, wie fatal die Situation ist und wie dringlich wir unsere Hilfe ausbauen müssen, um das enorme Tierleid stoppen zu können. Es sind große Herausforderungen und Hürden zu nehmen. Eine davon ist sicher, dass wir nicht über alles sprechen können, das wir in Einsätzen wie diesem für Tiere tun. Wir müssen auf das Vertrauen unserer Unterstützerinnen und Unterstützer hoffen.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, dieser Bericht war ein Versuch, einen Teil unserer Arbeit greifbar und verständlich zu machen, in den wir Sie nur so weit mitnehmen können, wie es der Schutz des Teams zulässt. Umso mehr hoffen wir auf die starke Unterstützung bei den Vorhaben – auch für jene Tiere, die leiden, wo kaum jemand hinschauen mag.

So klein und schon so viel Leid erlebt: Fast alle Makaken auf dem Wildtiermarkt waren nicht einmal wenige Wochen alt.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.
Freilebende, wilde Makaken pflegen enge Familienverbunde. Die Jungtiere bleiben bis zu 1,5 Jahre in unmittelbarer Nähe ihrer Mütter.
© Wiebke Plasse – Welttierschutzgesellschaft e.V.

So lange werden wir weitermachen – an Orten, die kaum jemand kennt oder erreicht, in Netzwerken, die kaum jemand sieht, und für Tiere, deren Stimmen sonst niemand hört. Bitte begleiten Sie uns dabei – erst Ihre Spende macht es möglich!


Ihre Spende rettet Affen

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir diesen Einsatz leisten. Bitte helfen Sie!

Ihre Ansprechpartnerin ist Wiebke Plasse

Leiterin Kommunikation und Fundraising

Tel.: +49(0)30 – 9237226-0
E-Mail: wpl@welttierschutz.org

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstr. 10
10117 Berlin

#StopptTierleid: Neuigkeiten rund um die Kampagne

Was wir Ihnen nicht zeigen…

Während Sie diese Zeilen lesen, werden neue Videos hochgeladen, für die neue Tiere leiden. Immer neue Täter*innen versuchen,… Weiterlesen »

6 Jahre #StopptTierleid in den sozialen Netzwerken: Eine Chronologie

Was mit der Dokumentation einzelner Fälle begann, entwickelte sich zu einer der sichtbarsten Kampagnen gegen Tiergewalt, Tiermissbrauch und… Weiterlesen »

04. Oktober 2026: Ein letzter Welttierschutztag ohne Gesetz gegen Tierleid auf Social Media?

Wir blicken auf sechs Jahre Kampagnenarbeit und sehen endlich große Hoffnung: Insbesondere die nächsten Monate werden intensiv und… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Aktiv werden gegen Tierleid auf Social Media

Ob online oder im Alltag: Helfen Sie mit, ein Zeichen gegen Tierleid auf Social Media zu setzen. Auf… Weiterlesen »

Das Leid von Affen in Indonesien hautnah

Inmitten tosenden Lärms verzweifelt schreiender Tiere auf dem Wildtiermarkt in Indonesien schaut mir dieser kleine Makake direkt ganz… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Podcast-Interview aus Indonesien

Am Rande des SMACC Global Summit und des begleitenden Projektbesuchs konnte unsere Leiterin Kommunikation Wiebke Plasse auch Gast… Weiterlesen »

Erschütternde Fake-Rescues aus Uganda: Hundeleid für Spendengelder!

Zusammen mit weiteren Organisationen innerhalb der Social Media Animal Cruelty Coalition (SMACC) haben wir zahlreiche Tierrettungs Accounts auf… Weiterlesen »

SMACC Global Summit 2026 in Indonesien

Die weltweit erste internationale Konferenz zum Thema Online-Tierquälerei brachte mehr als 130 Teilnehmende aus 30 Ländern zusammen. Wir… Weiterlesen »

SMACC Global Summit 2026: Einladung zur globalen Konferenz gegen Tierleid auf Social Media

Am 11. und 12. Juni 2026 wird der "SMACC Global Summit" live in Persona in Indonesien stattfinden und… Weiterlesen »

Gemeinsam laut für Tiere: Kundgebung setzt starkes Zeichen

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, haben wir als Welttierschutzgesellschaft mit zahlreichen Tierschützer*innen ein starkes Zeichen in Berlin… Weiterlesen »

Fake-Rettungen in Uganda aufgedeckt – jetzt brauchen die Hunde echte Hilfe!

Es braucht sowohl ganz akut Hilfe bei der Rettung und Versorgung der geschundenen Tiere als auch fortlaufend investigative… Weiterlesen »

Einladung zur Kundgebung „Tier-Liebe statt Lobby-Liebe“ am 17. Mai 2026 in Berlin

Bilder und Videos von Gewalt gegenüber Tieren verbreiten sich in sozialen Netzwerken nahezu uneingeschränkt. Dadurch wird Tierleid verherrlicht… Weiterlesen »

Novelle des Tierschutzgesetzes: Wir bleiben dran!

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat nun einen Referentenentwurf zur Änderung des… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Das sind unsere politischen Forderungen

Das Tierschutzgesetz muss novelliert werden. Dabei plädieren wir für die Schaffung eines neuen Paragrafen zur Strafbarkeit der Darstellung,… Weiterlesen »

Offener Brief für mehr Primatenschutz

Im Rahmen unserer Kampagne haben wir einen dringenden Appell an das Forstministerium der Republik Indonesien gerichtet – wir fordern: Ein landesweites Verbot des Handels mit… Weiterlesen »

Babyaffe „Punch“ geht viral: Ein Social‑Media‑Phänomen mit Problemen

Die rührenden Bilder um Punch‘ und sein Stofftier lösten weltweit eine Welle des Mitgefühls aus. Auch uns als… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Zuspruch aus den Regierungsparteien

Im deutschen Tierschutzrecht klafft eine große Lücke: Gewalt gegenüber Tieren kann nach aktueller Rechtslage straffrei verherrlichend und verharmlosend… Weiterlesen »

5 Jahre #StopptTierleid

Es war der Welttierschutztag 2020, als wir die Kampagne "Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken" ins Leben riefen und… Weiterlesen »

Alles begann mit diesem Welpen

Fünf Jahre intensiver Kampagnenarbeit liegen hinter uns. Doch um das Grauen zu beenden und endlich entscheidende Schritte zu… Weiterlesen »

SMACC Global Summit 2025: Erste globale Konferenz gegen Tierleid auf Social Media

Mit dem SMACC Global Summit 2025 fand die erste internationale Konferenz zum Thema Tierleid auf Social Media statt.… Weiterlesen »

Wie Öffentlichkeit wirkt: Festnahmen im Affenqual-Netzwerk

Von unserem Bericht über eine BBC-Dokumentation hin zu Festnahmen in Indonesien, den USA und Großbritannien: Am Beispiel der… Weiterlesen »

ZDF „Die Spur“ über inszenierte Tierrettungen

Unser Bericht über Fake Rescues (inszenierte Tierrettungen) auf Social Media bot einem Journalist*innen-Team Anlass, tiefgründig zu den Machenschaften… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Otter als Haustier halten: Bitte nicht!

Seit Jahren erfahren Otter vor allem in asiatischen Ländern wie Vietnam oder Japan eine zunehmende Nachfrage zur Haltung… Weiterlesen »

Tierleid auf Social Media: Facebook befördert Missbrauch von Affen 

Es waren verstörende Inhalte, die auf Facebook unseren besonderen Fokus hatten: Zwei Facebook-Profile mit bis zu 57.000 Follower*innen… Weiterlesen »

Indonesien: Unvorstellbares Affenleid durch Wildtierhandel

Grausam seiner Mutter und seinem Lebensraum entrissen, wurde dieser junge Affe in Indonesien über Monate alleine in einem… Weiterlesen »

Tierleid für Likes: Das muss die nächste Bundesregierung stoppen!

Am 3. März wird der World Wildlife Day begangen, ein Tag im Namen der Wildtiere weltweit. Wir möchten… Weiterlesen »

Bundestagswahl 2025: Und der Tierschutz? 

Mit Blick auf die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben wir uns die Positionen und Programme relevanter Parteien… Weiterlesen »

Spenden für Tierrettungen: Darauf sollten Sie achten!

Unser Bericht über Fake-Rescues hat aufgedeckt, wie mit inszenierten Tierrettungsvideos auf Social Media Spenden gesammelt werden: In großem… Weiterlesen »

Neues Tierschutzgesetz gescheitert: Ein Trauerspiel

Mit der Novellierung des Deutschen Tierschutzgesetzes wollte sich die Bundesregierung endlich lang überfälligen Lücken im bestehenden Gesetz widmen.… Weiterlesen »

Fake-Rescues: Was auf den Schock jetzt folgen muss

Zurecht hat viele der Bericht über inszenierte Rettungen, den wir am diesjährigen Welttierschutztag veröffentlicht haben, schockiert. Wieder einmal… Weiterlesen »

Inszenierte Tierrettungen auf Social Media: Neuer Bericht entlarvt Betrug auf Kosten der Tiere

Es ist eine besonders perfide Form von Tierleid auf Social Media: Tiere in Gefahrensituationen zu bringen, um sie… Weiterlesen »

#StopptTierleid: So erkennen Sie Fake-Rescues  

Inszenierte Tierrettungen zu identifizieren und von echten Tierschutzbemühungen zu unterscheiden, kann schwierig sein. Die Fake Rescues werden immer… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Faultier als Haustier halten: Bitte nicht!

Faultiere haben über die letzten Jahre an großer Beliebtheit gewonnen. Die Wildtiere bekommen den Trend zu spüren: Neben… Weiterlesen »

Protest vor der TUI-Zentrale in Berlin

Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen forderten wir im Rahmen eines Protests vor der Zentrale der TUI Group, dass der… Weiterlesen »

Affenquäler*innen das Handwerk legen!

neben der unermüdlichen Kampagnenarbeit hierzulande durch das Dokumentieren und Melden der grauenvollen Tierleid-Inhalte auf Social Media und unseren… Weiterlesen »

#Kein Haustier: Plumploris als Haustier halten? Bitte nicht!

Zahllose Videos und Fotos kursieren, in denen die Tiere gekuschelt, gestreichelt und verhätschelt werden. In diesem Tierschutzblog zeigen… Weiterlesen »

Weltweite Protestwelle gegen Tierleid auf Social Media

Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Social Media Animal Cruelty Coalition (kurz SMACC) gingen wir am 04. Juni 2024… Weiterlesen »

Novelle des Tierschutzgesetzes: Das sind unsere Forderungen!

Bis März 2024 hatten Verbände wie wir die Möglichkeit, aktiv Stellung zu beziehen und weitere Forderungen einzubringen. Diese… Weiterlesen »

04. Juni 2024: Online-Aktionstag gegen Tierleid in Social Media

Seien Sie am 04. Juni beim Online-Aktionstag zur Kampagne #StopptTierleid in sozialen Netzwerken dabei Weiterlesen »

TV-Tipp: ARD-Film über Tierleid auf Social Media

Das Y-Kollektiv – ein Programm der ARD – hat sich in einem gut halbstündigen Film umfassend der Problematik… Weiterlesen »

#StopptTierleid: England macht’s vor!

Mit dem UK Safety Bill positioniert sich Großbritannien weltweit als Vorreiter in Bezug auf ein Ende der uneingeschränkten… Weiterlesen »

#Kein Haustier: Affen als Haustier halten? Bitte nicht!

Viele verschiedene Affenarten, wie Kapuzineräffchen, Weißbüschelaffen und Totenkopfäffchen, landen immer öftermehr und mehr in menschlicher Obhut. In diesem… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie Affen für Social Media leiden

Das Schicksal des Affen Bao in Vietnam zeigt eindrücklich, wie Makaken in Haustierhaltung leiden. Bitte helfen Sie uns,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer Report belegt Makaken-Leid für Social-Media-Content

Der neue Report aus der Social Media Cruelty Colation (SMACC) dokumentiert massive körperliche und seelische Schäden, die die… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Meta muss endlich handeln!

Am 31. Juli 2023 haben wir Mitglieder der Social Media Animal Cruelty Coalition an wichtige politische Persönlichkeiten bei… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wenn verurteilte Tierqual viral geht

Drei aktuelle, schwer verstörende Fälle belegen wieder: Die Darstellung von Tierleid in sozialen Netzwerken muss verboten werden! Weiterlesen »

Qualzucht: Ist mein Leid so lustig?

Die Kampagnenarbeit braucht Kraft und einen langen Atem – deshalb bitten wir Sie von Herzen, uns mit einer… Weiterlesen »

Interview mit Diana Plange, Qualzucht-Expertin

Im Interview sprechen wir über Qualzucht aus gesellschaftlicher, politischer und tierschutzfachlicher Perspektive. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unkritische Darstellung von Qualzucht stoppen!

Unserer Ansicht nach ist die unkritische Darstellung ein Grund für die anhaltend hohe Nachfrage nach Qualzuchten. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Über das Risiko der Nachahmung

Es besteht die Gefahr, dass Inhalte – insbesondere auch durch die Involvierung von Influencer*innen und Petfluencer*innen – nachgeahmt… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Diese Haustiertrends sind problematisch!

Immer häufiger werden die Abgrenzungen zwischen Haus-, Nutz- und Wildtieren überschritten und Tiere geraten in menschliche Obhut, die… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Neuer SMACC-Bericht

Wildtiere wie Affen, Tiger und Eidechsen werden für Likes und Kommentare in sozialen Medien psychisch und physisch gequält.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Weil Wissenschaft wirkt

Das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover widmet sich jetzt im Rahmen eines… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Jetzt im globalen Bündnis SMACC

Als Mitglied in einem globalen Bündnis und mit intensivierter Informationsarbeit heben wir unser Engagement jetzt auf die globale… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Verkleidete Tiere – Wo fängt Tierleid an?

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Bildern und Videos von vermeintlich lustigen Tieren in Verkleidung – Hunde und… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Petfluencer*innen-Check

Wir haben uns 50 der reichweitenstärksten Petfluencer*innen-Profile aus dem deutschsprachigen Raum genauer im Hinblick auf mögliche Tierleid-Darstellungen angeschaut.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Das sagen die Netzwerke!

Instagram und Facebook sowie YouTube, Snapchat und TikTok scheint Tierleid nicht (mehr) kalt zu lassen: In diesen Netzwerken… Weiterlesen »

#StopptTierleid: virtueller Aktionstag

Machen Sie mit uns Freitag, den 13. zum Glückstag für Tiere! Im Rahmen des virtuellen Aktionstages #StopptTierleid wollen… Weiterlesen »

Qualzucht im Fokus: Teacup-Hunde

Mini-Züchtungen sind oft eine Qual für die Tiere und können gravierende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Es tut sich etwas

Wir wissen, wie schwer ertragbar die Inhalte unserer Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ zum Teil sind.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Auf ins Tierschutzjahr 2022

2021 haben wir erst Anlauf genommen, um jetzt – im Tierschutzjahr 2022 – nachhaltige Erfolge für unsere Kampagne… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Igel als Haustier halten? Bitte nicht!

Immer öfter werden die kleinen Wildtiere in privater Hand als Haustiere gehalten – was aus tierschutzgründen entschieden abzulehnen… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Check der Ampelkoalition

„Fortschritt wagen“ steht drauf, doch wie viel Wandel und Fortschritt ist mit Blick auf unsere Forderung, die Darstellung… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tiefe Einblicke in den Meta-Konzern (ehemals Facebook)

„Je schädlicher der Inhalt, desto mehr Reichweite bekommt er“: Was Frances Haugen ausspricht, dürfte das Unternehmen Meta (ehemals… Weiterlesen »

#StopptTierleid: YouTube schränkt wertvolle Hilfe ein

Die aktuelle Entscheidung des Netzwerks YouTube, bei der Moderation von Inhalten künftig die freiwillige Unterstützung engagierter Nutzer*innen einzuschränken,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: CatTape trifft CatSquare-Challenge

Während in der CatTape-Challenge die Tiere wider Willen in Tierleid-Situationen gebracht werden, begeistert die CatSquare-Challenge mit Liebe zum… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Völlig abgehoben

Was glauben Sie, kommt dabei heraus, wenn in einer Challenge (englisch für Herausforderung) die Aufforderung „Das schaffst Du… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Beitrag im ZDF Magazin „Volle Kanne“

"Tiervideos im Netz werden millionenfach geklickt. Manchmal überschreiten Petfluencer*innen dabei aber Grenzen." Mit diesen Zeilen moderiert das ZDF-Magazin… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wildtierkontakt – Bitte vermeiden!

Bitte machen Sie sich mit uns für den Schutz der Wildtiere stark: Setzen Sie sich engagiert dafür ein,… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Der Mensch als zunehmende Gefahr für Faultiere

Insbesondere für wilde Tiere wie Faultiere wachsen die Gefahren zunehmend. Schuld daran ist auch der Mensch, wie wir… Weiterlesen »

Das war der Aktionstag #StopptTierleid am Welttierschutztag 2021

Am 04. Oktober, dem Welttierschutztag, riefen wir zum Aktionstag #StopptTierleid auf - vor Ort in Berlin und online. Weiterlesen »

#StopptTierleid: Stärken Sie die Kampagne!

Verleihen Sie der Kampagne „Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken“ die jetzt so dringend benötigte Kraft! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Wie sich CDU, SPD, Grüne und Co. zur Darstellung von Tierleid positionieren

Wer hat unser Thema bereits im Blick? Was planen die Parteien in Bezug auf die Stärkung des Tierschutzes… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Podcast zum Thema Tierleid in sozialen Netzwerken

Der Podcast "Zurück zum Thema" von detektor.fm erörtert mit uns das Thema des (inszenierten) Tierleids auf Social Media.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: „Melden und Löschen ist die sinnvollere Reaktion.“

Was steckt hinter der Darstellung von Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken? Wer sind die Ersteller*innen der Inhalte… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Unsere politische Arbeit hat begonnen!

Mitten im Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September 2021 wollen wir so unsere Forderung für ein Verbot der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Engagieren Sie sich mit uns!

Mobilisieren Sie Ihr Umfeld, sich mit uns gegen das Tierleid in sozialen Netzwerken stark zu machen! Weiterlesen »

#StopptTierleid: Achtung bei diesen Inhalten!

Leider kursieren gleich zwei Tierleid-Inhalte gänzlich unkritisch: Sowohl Kuh Rani als Inzucht (d.h. ihre Elterntiere sind verwandt) als… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Live-Doku zeigt ein erschütterndes Bild

Intensiv haben wir im Rahmen einer „Live-Dokumentation“ in den letzten Wochen ausgewählte sozialen Netzwerke und ihre Inhalte durchforstet.… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Von Affen und Menschen

„Affen sind wundervoll, aber nicht für Selfies“. Was nach diesem Zitat von Ian Redmond am Montagabend in der… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid, wohin das Auge reicht

Von Videos mit Affen im Schaumbad über Hahnenkämpfe im Live-Stream bis zur irren Freude am Erschrecken von Kühen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Fashiontrend schafft Tierleid

Aktuell beobachten wir mit Sorge die wachsende Bekannt- und Beliebtheit eines amerikanischen Produzenten von Hundeschuhen. Ja, Sie haben richtig gelesen:… Weiterlesen »

#StopptTierleid: Tierleid ist keine Komik

Dieser Tage steht das Schaf Baraack im Rampenlicht vieler deutscher Medien – mit diesem Bild: Weiterlesen »

#StopptTierleid: Äffchen im Wohnzimmer? Nein!

Marcus Frank Adolf Prinz von Anhalt postet in seinem Instagram-Profil ein Video vom Weihnachtsgeschenk, das er seiner Tochter… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Savannah- und Bengalkatzen als Haustier halten? Bitte nicht!

Die Haltung der Tiere ist besonders anspruchsvoll und aus Tierschutzsicht nicht zu befürworten. Weiterlesen »

#Challenges – Wie sich Tierleid in den sozialen Netzwerken verbreitet!

Wie wichtig unsere Forderung für ein Stopp des Tierleids in den sozialen Netzwerken ist, zeigt sich an den… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Alpaka als Haustier halten?

Laufend werden Videos und Fotos von Menschen im Kontakt mit den Tieren in den sozialen Netzwerken geteilt –… Weiterlesen »

#KeinHaustier: Minischwein als Haustier halten?

Schätzungen zufolge werden heute mehrere tausend Minischweine, auch Teacup Schweine genannt, in Deutschland als Haustiere gehalten – laut… Weiterlesen »