Tierische Hoffnungsboten
Erinnern Sie sich an Oatmeal, Samira, Remo und Mia? Die vier traurigen Schicksale aus unseren Projekten weltweit konnten zum Guten gewendet werden. Lesen Sie hier die Hoffnung bringenden Neuigkeiten.
Dank der Hilfe unserer Unterstützer*innen können Wunder für Tiere wahr werden.
Sie können auch jetzt noch helfen. Direkt mit der Bestätigung für Ihre Spende erhalten Sie eine personalisierbare Urkunde zum Herunterladen, die Sie digital oder ausgedruckt für Ihre gute Tat ehrt.
und helfe Tieren wie …

Kodaikanal ist eine indische Stadt im Bundesstaat Tamil Nadu, die eine lange Tradition als Erholungsort vorweisen kann. Auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern gelegen, trägt die Stadt den Spitznamen „Prinzessin der Bergkurorte“. Doch für die Pferde, die im florierenden Tourismus der Region für Reit- und Kutschtouren eingesetzt werden, ist das Leben oftmals alles andere als fürstlich. Im regen Straßenverkehr werden die Tiere zu Opfern von Unfällen oder geraten in Panik. Nach getaner Arbeit oder außerhalb der Tourismussaison werden sie oft sich selbst überlassen, so dass auch bei der Suche nach Nahrung Gefahren lauern, zum Beispiel bei Auseinandersetzungen um knappe Futterressourcen. Da es vor Ort keine Anlaufstelle für die tiermedizinische Versorgung von kranken und verletzten Pferden gibt, reist das Team unserer Partnerorganisation Worldwide Veterinary Service India mehrmals im Jahr mit einer mobilen Klinik nach Kodaikanal – wir sichern diese Hilfe seit 2017.

Bei einem der letzten Besuche fand es dort am Straßenrand auch diesen Schimmel vor, der eine große und noch frische klaffende Wunde am rechten Hinterbein aufwies. Unser Team nahm das Pferd zur Seite, wo die Ambulanz (ein von uns ermöglichter Rettungswagen für Pferde) stationiert war, und versorgte diese Verletzung umgehend. Samira hatte Glück, dass unser Team vor Ort war – so konnte die Wunde fachgerecht desinfiziert, gereinigt und mit einer Salbe behandelt werden.
Ähnlich wie ihr konnten wir hunderten anderen Pferden und Ponys in der Region in den vergangenen Jahren bereits eine fachgerechte und oft lebensrettende Behandlung ermöglichen; und werden das dank der Hilfe von Menschen wie Ihnen auch zukünftig tun. Danke, dass Sie das möglich machen!

Wo vor wenigen Jahren noch ursprüngliche Regenwälder waren, befinden sich in der Hauptstadt von Suriname, Paramaribo, heute oftmals Straßen und Häuser. Das zerschneidet auch den Lebensraum der Faultiere, die immer häufiger auf bebauten Grundstücken gefunden werden – ängstlich, verstört und häufig auch verletzt. Wir unterstützen seit 2016 die lokale Organisation Green Heritage Fund Suriname (GHFS) den Tieren zu helfen und fördern den Betrieb des bisher einzigen Schutzzentrums Surinames für Nebengelenktiere wie Faultiere und Ameisenbären. Das Team von GHFS stellt die Rettung, Versorgung sowie Wiederauswilderung der Tiere sicher und leistet wichtige Informationsarbeit in der Bevölkerung.
Erst kürzlich erlebte das Team einen akuten Notfall, als es von Bewohner*innen auf deren Grundstück gerufen wurde. Sie fanden dort ein Dreifingerfaultier vor, das sich verzweifelt an einem Tor festgekrallt hatte. Als unsere Teams das Faultier – wir nannten ihn Remo – aus seiner misslichen Lage befreien wollten, entdeckten sie eine offene Wunde an den Krallen des Vorderbeins, die möglicherweise von einer Auseinandersetzung mit einem Hund oder einem anderen Wildtier stammte. Eine sofortige Wiederauswilderung war somit unmöglich, weshalb das Faultier in das Wildtierschutzzentrum zur Behandlung gebracht wurde. Untergebracht in einem der auf die Bedürfnisse von Faultieren ausgerichteten Gehege, standen dann tägliches Reinigen und das Einsalben der Verletzung auf dem Behandlungsplan des Patienten. Mehr als zwei Monate dauerte es, ehe eine Wiederauswilderung in der Nähe des Schutzzentrums, in den weitläufigen Regenwäldern von Saramacca, möglich wurde.

Für seine Verhältnisse zügig kletterte der genesene Remo auf den Baum, an dem es die Transportbox verlassen konnte – ein glückliches Ende seines Ausflugs in städtisches Gebiet, der ohne die Hilfe unserer Teams tödlich hätte ausgehen können. Danke, dass Sie diese Arbeit ermöglichen!

In Syrien sind auch viele Tiere anhaltend von den Folgen des Kriegs betroffen. Ob als Streuner in Not oder durch die fehlende Infrastruktur auch in Form von unzureichender tiermedizinischer Versorgung ist das Leid groß. Viele Tiere sind geschwächt oder krank, weil sie über längere Zeit ohne ausreichendes Futter auskommen mussten. Gerade ältere oder kranke Tiere leiden besonders unter Mangelernährung, die ihre Lebensqualität und Überlebenschancen stark einschränkt. Seit 2017 haben wir gemeinsam mit unserem Partner House of Cats Ernesto (HCE) in der Provinz Idlib umfangreiche Hilfe für diese Tiere auf- und immer weiter ausgebaut. So sichern wir laufend die Kosten für die Arbeit der Tierärzt*innen und -helfer und den Betrieb einer Tierklinik – hinzu kommen mobile Notalleinsätze und Bildungsarbeit.
Eine der Katzen, die kürzlich von besorgten Halterinnen in der Klinik vorgestellt wurde, war die Katze Mia – sie ist etwa elf Jahre alt, und war sichtlich geschwächt. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sie unter Nierenproblemen litt, die durch Röntgenaufnahmen und Bluttests bestätigt wurden. Umgehend wurde die Behandlung eingeleitet und einhergehend, die gezielte Ernährung umgesetzt. Die Halterin, die die Katze gebracht hatte, wurde mit ausreichend geeignetem Futter ausgestattet, damit die Katze auch langfristig optimal versorgt ist. Ohne die tiermedizinische Versorgung im Rahmen unserer Klinik wäre Mias Leid fortgeschritten.

Für viele Katzen wie Mia ist die tiermedizinische Versorgung unserer Klinik und die Hilfe durch Futter und Wasser entscheidend. Danke, dass Sie diese Arbeit ermöglichen!

Strahlende Strände, türkisblaues Wasser – die thailändischen Inseln gelten als Paradies. Doch bis heute sind die Folgen des verheerenden Tsunami 2004 durch eine Vielzahl streunender Hunde sichtbar – einst von Helfenden zurückgelassen, konnten sie sich über Jahre unkontrolliert vermehren. Wir ermöglichen seit 2013 unserer Partnerorganisation Lanta Animal Welfare (LAW) den Einsatz einer mobilen Klinik. In zehn Gebieten bringen diese lebenswichtige Hilfe dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird: Wir behandeln Krankheiten und Verletzungen, kastrieren Streuner, impfen sie und sorgen dafür, dass sie mit der notwendigen Fürsorge wieder zu Kräften kommen. Gleichzeitig stärken wir durch Bildungsarbeit in Schulen und Gemeinden sowie durch die Einbindung tiermedizinischer Studierender Verständnis und Respekt für die Tiere.
Wie wichtig unsere Arbeit vor Ort ist, zeigt die Geschichte der kleinen Oatmeal: Schwer unterernährt und verletzt wurde sie unter einem Haus auf der Insel Koh Mook gefunden. Eine Angelschnur hatte sich tief in ihre Haut geschnitten und ihr große Schmerzen bereitet. Unsere Teams entfernten die Schnur, behandelten ihre Wunden und gaben ihr in der Klinik erstmals ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Weiter erhält sie dort die Pflege, die sie so dringend braucht – und eine echte Chance auf ein besseres Leben.

Dank der mobilen Kliniken können wir vielen Tieren wie Oatmeal helfen. Jede Behandlung, jede Impfung und jede Kastration bedeutet weniger Leid für die Tiere und einen Schritt hin zu einem besseren Leben für die Streuner in Thailand. Danke, dass Sie das ermöglichen!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die guten Wendungen im Leben der Tiere zeigen: Engagement macht den Unterschied! Unterstützer*innen unserer Arbeit ermöglichen Rettungseinsätze, tiermedizinische Versorgung, Informationsarbeit sowie sichere Rückzugsorte für Tiere in aller Welt. Jede Spende trägt dazu bei, Leid zu lindern und langfristige Verbesserungen für Mensch und Tier zu schaffen – heute und in Zukunft.
Danke, dass wir auf Sie zählen können.
Helfen Sie jetzt!
Bitte spenden Sie und ermöglichen Sie den Tieren lebensrettende Hilfe:
