Hilfe, die Wirkung zeigt

Zu beobachten, wie sich die Bedingungen für unsere Projektpartner verschlechtern, stellt uns vor große Hürden: Tansania ist ein Land, das angesichts der Klimakrise besonders leidgeplagt ist. Mit zwei Präventionsprojekten gehen wir neue Wege.

Hintergrund: Klimakrise in Tansania

In insgesamt zehn Regionen mit 162 Dörfern leisten wir Vorsorge und schaffen eine Grundlage für das Überleben unzähliger Tieren – nachhaltig, fortschrittlich und ganz in Anbetracht der großen Not, in der sie sich befinden.

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Seit einigen Jahren sind wir in Tansania aktiv, um sowohl das Tierschutzwissen in der tiermedizinischen Ausbildung zu stärken (https://welttierschutz.org/tieraerzte-weltweit/tansania/) als auch die Tierschutzbedingungen auf den hiesigen Märkten zu verbessern (https://welttierschutz.org/projekte/nutztiere/tiermaerkte-in-tansania/). Hinzu kamen über die Jahre auch immer häufiger Soforthilfen in der Not – denn angesichts von Dürren und Starkregen kehrt mittlerweile kaum mehr Alltag in das Leben der Tiere und ihrer Halter ein. Oft haben wir unsere Unterstützer in den Zeiten großer Not um Hilfe für die Tiere gebeten und können heute – immerhin ein wenig – aufatmen: Dank unserer treuen Spenderinnen und Spender an unserer Seite sind wir fähig, zwei neue Präventionsprojekte auf den Weg zu bringen.

Zwei Partnerorganisationen sind dafür quer über das Land verteilt – in insgesamt 162 Dörfern – aktiv, um im Sinne der Vorsorge Informationsarbeit zu leisten. Drei Sanddämme sind bereits errichtet, zwei weitere folgen. Sie setzen Wasserstellen in Stand, stellen Wassertanks in Dörfern bereit und leiten die Tierhalter an, Wasserreserven zu schaffen. In besonders Dürre geplagten Regionen bewirtschaften die Teams gemeinsam mit der Bevölkerung eine zentrale Fläche mit robusten Futterpflanzen und zeigen den Tierhaltern auf, wie sie das Futter lagern, damit es den Tieren in der nächsten Trockenperiode als Futterquelle dient. So greifen wir den Tierhaltern unter die Arme, sich an die Zeiten anzupassen und auf die nächsten Extreme – ob Dürre oder Starkregen – besser vorbereitet zu sein.

Wie wichtig aber auch die schnelle Hilfe bleibt, zeigte die Situation im Mai: Es regnete über Wochen in der Küstenregion (östlich im Land) so stark, dass ganze Weideflächen überfluteten, Ställe vollständig versanken und Lebensgefahr für Tier und Mensch galt. Unsere Partner gingen zusätzlich in insgesamt 31 stark betroffenen Dörfern in den Einsatz und konnten innerhalb von vier Wochen mehr als 7.200 Tiere mit Futter, Wasser und Mineralien versorgen. Fast 400 der Tiere erhielten außerdem Impfungen oder eine tiermedizinische Behandlung ihrer Verletzungen.

Die Projekte auf den Weg bringen, Soforthilfen leisten und damit eine Grundlage für das Überleben der Tiere schaffen zu können, wäre ohne unsere Unterstützerinnen und Unterstützer nicht möglich.

Wir danken von ganzem Herzen und lassen Bilder sprechen:

Der Bau von insgesamt fünf Sanddämmen schreitet voran:

Das bewirtschaftete Feld – zentral zwischen fünf Dörfern gelegen – fruchtet:

Und die Soforthilfe anlässlich des Starkregens wurde erfolgreich beendet. Über 7.000 Tiere profitierten von unserer Versorgung.

Danke, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, dass Sie den Tieren in dieser schweren Zeit Hoffnung schenken. 

Ihre Spende rettet Leben

Bereits mit 30 Euro stellen Sie das Futter für zehn Tiere im Notfall sicher. Bitte helfen Sie!

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